AT100842B - Einrichtung zum Trocknen von Milch und anderen Flüssigkeiten, Pulvern usw. - Google Patents

Einrichtung zum Trocknen von Milch und anderen Flüssigkeiten, Pulvern usw.

Info

Publication number
AT100842B
AT100842B AT100842DA AT100842B AT 100842 B AT100842 B AT 100842B AT 100842D A AT100842D A AT 100842DA AT 100842 B AT100842 B AT 100842B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drying
air
liquids
dried
particles
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Oesterreichische Landw S Ges
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oesterreichische Landw S Ges filed Critical Oesterreichische Landw S Ges
Application granted granted Critical
Publication of AT100842B publication Critical patent/AT100842B/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C1/00Concentration, evaporation or drying
    • A23C1/04Concentration, evaporation or drying by spraying into a gas stream

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Trocknen von Milch und anderen Flüssigkeiten, Pulvern usw. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, um durch Zerstäubung von flüssigen Stoffen unter Benutzung von Trockenluft eine Trocknung und Überführung des Trockengutes in pulverförmigen Zustand herbeizuführen. 



   Hiebei wird von dem bekannten Verfahren ausgegangen, die zu trocknende Flüssigkeit in feiner   Verstäubung   in einen grossen Raum einzublasen, um einerseits durch die Kleinheit der Flüssigkeitteile an sich, anderseits durch ein lange dauerndes Schweben der Flüssigkeit in der Luft, eine ausreichende Trocknung auch bei Anwendung niedriger Temperaturen zu erzielen. Eine Verbesserung des Trocknungsvorganges ist, soweit die physikalischen Vorgänge in Betracht kommen, in zweierlei Weise möglich. 



  Einmal kann der Wassergehalt des getrockneten Produkts gleichmässiger als bisher sein, anderseits können die spezifischen   Trocknungskosten,   d. h. die Kosten der Einheit der Trockensubstanz im fertigen Produkt, verringert werden. Eine Verringerung der spezifischen   Trocknungskosten   kann erreicht werden, indem unter Beibehaltung der Qualität der Trocknung entweder die quantitative Leistung erhöht wird, oder aber die Anlage-, Abschreibung-, Reparatur-oder laufenden Betriebskosten verringert werden. 



   Beides stellt denselben technischen Fortschritt dar, der durch die Höhe der spezifischen Trocknungkosten bestimmt wird. 



   In Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ist die neue Trockeneinrichtung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die Einrichtung in ihrer technischen Anordnung schematisch dargestellt. Fig. 2 und 3 sind   Erläuterungs-   darstellungen. 



   An der einen Wand des Troeknungsraumes a ist eine an sich bekannte, durch Rohre gebildete Rieselwand b,   über welche   die zu trocknende Flüssigkeit von einem Behälter c aus geleitet wird, angebracht. Am unteren Ende der Rieselwand befindet sich ein   Rohr j,   in welches Druckluft eingeleitet wird.

   Die Wand dieses Rohrses ist mit Öffnungen oder Düsen versehen, welche so angeordnet sind, dass die aus ihnen austretende Luft die über die Wand b rieselnde Flüssigkeit fein   zerstäubt.   Unterhalb der Zerstäubungsvorrichtung sind Düsen   d   angebracht, aus denen ein Trockenluftstrom austritt, welcher 
 EMI1.1 
 ihre Feuchtigkeit entzieht, so dass sie teilweise in dem Raume   a zu.   Boden fallen, teilweise durch den   abziehenden Troeknungsluftstrom mitgeführt   werden. 



   Die bis jetzt erwähnten Teile der dargestellten Einrichtung sind bekannt. Der Erfindung gemäss 
 EMI1.2 
 des Raumes a aus schräg nach unten bis in die Nähe der Wand h verläuft. Unterhalb des Bodens e, in der Nähe seines der   Wand h zunäehstliegenden   Endes, befindet sich im Boden des Raumes a eine   Öffnung   i, durch welche der die zu trocknenden Teilchen mitführende Luftstrom abgesaugt wird. Gegebenenfalls wird dort ein Filter aufgestellt. Die getrocknet m Teilchen fallen nieder und lagern sich zum Teil auf dem Boden e ab. von dem sie durch irgendeine geeignete Vorrichtung entfernt werden. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 das Teilchen während des Trocknungsvorganges die verschiedenen Teile der Luft berührt bzw. von der Menge der Luft, welche das Teilchen innerhalb des Trocknungsvorganges berührt.

   Je kleiner die Flüssig- 
 EMI2.1 
 sinnig darauf hin, dass in Fig. 2 die vom Luftstrom weiter hingetragenen Teilchen f-k stärker getrocknet werden als die bald niederfallenden Teilchen j-l ; dieser Wirkung wird durch die Bedingung des Luftwechsels nicht entgegengearbeitet. Diese Anschauung findet eine Stütze in der beweisbaren Beobachtung, dass bei der früheren Anordnung nach Fig. 2 etwaige feuchte Stellen sich immer in   der Nähe von ! gezeigt   
 EMI2.2 
 werden also ungefähr gleich lang. Infolgedessen wird der Unterschied in der Stärke der Trocknung für die   Teilchen f-m und f-l verringert. Au#erdem   wird die Trocknung der Teilchen f-l erhöht, indem die Ausströmungsöffnung nach   i   verlegt und damit der Luftwechsel verstärkt wird.

   Da die Teilchen bei i in eine Lufcschicht kommen, die in der Pfeilrichtung abströmt und damit sich in relativer Geschwindigkeit zu ihnen befindet, werden sie stärker getrocknet, indem die bereits befeuchtete Lufthülle jedes Teilchens 
 EMI2.3 
 Flüssigkeitsteilehen, Trocknungszeit, relative Luftgeschwindigkeit) in richtiger Weise für die   Teilchen f-n   und f-l ab, so lässt sich ein gleichmässiger getrocknetes Produkt als früher erzielen. Durch die gleichmässigere Trocknung verbessert aber die vorliegende Einrichtung den Troeknungsvorgang. 



   Nach angestellten Versuchen hat sich ergeben, dass durch die eigenartige Wirkung des   schrägen   
 EMI2.4 
 Trocknungsvorgang erreicht wird, d. h. an jeder Stelle des Bodens gleichtrockene Pulverteilehen festgestellt wurden. 



   Die Verbesserung der Qualität wird bei der vorliegenden Anordnung durch eine Verkleinerung des Troekenraumes erreicht. Dadurch werden, da der freigewordene Raum anderweitig benutzt werden kann und da die   Ausstrahlungsfläche   des Troekenraumes vermindert wird, die spezifischen   Trocknung-   kosten verringert. Hierin liegt die   zweite Verbesserung der Trockenwirkung der vorliegenden Einrichtung.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Trocknen von Milch und anderen Flüssigkeiten, Paulvern usw. durch Zerstäubung der zu trocknenden Masse in einem Raume, in den ein Trockenluftstrom eingeführt wird, dadurch gekenn- zeichnet, dass in dem Zerstäubungsraune (a) ein von der der Zerstäubungsstelle (b) gegenüberliegenden EMI2.5 für den die zu trocknenden Teilchen mitführenden Luftstrom angeordnet ist. Druck der Österreichischen Staatsdruckerei in Wien.
AT100842D 1917-03-08 1918-12-10 Einrichtung zum Trocknen von Milch und anderen Flüssigkeiten, Pulvern usw. AT100842B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE343890T 1917-03-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT100842B true AT100842B (de) 1925-08-25

Family

ID=94128942

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT100842D AT100842B (de) 1917-03-08 1918-12-10 Einrichtung zum Trocknen von Milch und anderen Flüssigkeiten, Pulvern usw.

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT100842B (de)
DE (1) DE343890C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE343890C (de) 1921-11-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH618100A5 (en) Method for filtering a suspension or emulsion and filter apparatus for carrying out the method
DE1240373B (de) Verfahren zum Mahlen koerniger Stoffe
DE620572C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von pulverfoermigem Massengut unter Anwendung eines gasfoermigen Druckmittels
DE578710C (de) Gasreiniger
DE1519958A1 (de) Verfahren zum Abscheiden von Festkoerperteilchen
AT100842B (de) Einrichtung zum Trocknen von Milch und anderen Flüssigkeiten, Pulvern usw.
DE3034896A1 (de) Verfahren zur abscheidung aggressiver und umweltschaedlicher gase aus abgasen, und anlage zur ausuebung des verfahrens
DE1300515B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Agglomerieren von pulverfoermigen Produkten
CH622714A5 (en) Fluidised-layer granulating process and apparatus for carrying out the process
DE1023960B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Agglomerisieren eines pulverfoermigen Materials
DE528808C (de) Vorrichtung zum Zusammenballen feinkoerniger Materialien durch Behandlung mit Wasser
DD216390A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von granulaten
DE960821C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Einpuderung von koernigen Stoffen
CH676330A5 (de)
DE60203609T3 (de) Verfahren zum trocknen einer flüssigkeit oder einer paste und trocknungsanlage dafür
AT83417B (de) Vorrichtung zum Zerstäuben und Trocknen oder Verdampfen von Milch oder anderen flüssigen Stoffen.
DE2551579A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum umhuellen von saatgut
DE1180355B (de) Verfahren zur Herstellung kugelfoermig gebundener zeolithischer Molekularsiebe
DE395993C (de) Vorrichtung zum Ausscheiden von Staub aus Luft
AT85069B (de) Trockeneinrichtung.
DE3027466C2 (de) Tauchrohr zum Eintragen von Luft, insbesondere zum Trocknen und gegebenenfalls Sprühnebeln, insbesondere zum Dragieren, in strömende Formlinge
AT23903B (de) Verfahren und Einrichtung zur Vorbehandlung eines für Form- und Brikettierzwecke dienenden staubförmigen Materials.
DE675035C (de) Vorrichtung zum Beimischen fluessiger, gasfoermiger oder pulverfoermiger Stoffe zu einem Druckmittelstrom, insbesondere fuer Feuerloeschzwecke
DE820132C (de) Verfahren zum Betrieb von Nassentstaubern sowie Einrichtung zu seiner Ausfuehrung
DE641026C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entwrasen der Braunkohle