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Maschine zur Herstellung elektrischer Glühlampen.
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bewegung den in Stellung gekommenen Einschmelzkopf in den zugehörigen Pumpstutzen überführen, wie auch aus letzterem vorher die entlüftete Lampe entfernen und in den freien Einschmelzkopf neue Lampenteile einsetzen.
In der Zeichnung ist eine Maschine gemäss der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veran- schaulicht.'
Fig. 1 zeigt in Draufsicht die Hauptteile der Maschine ; Fig. 2 ist eine Vorderansicht zu Fig. 1 ; Fig. 3 ist ein zur Hälfte dargestellter Längsschnitt der Maschine.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ruht die ganze Maschine auf einem feststehenden Tisch 10, der an seiner Unterseite einen Bock 11 trägt, in dem eine senkrechte durch den Tisch 10 hindurchgehende hohle Säule 13 gelagert ist. Am oberen Ende der hohlen Säule 13 ist ein ringförmiges Brennergehäuse J' befestigt, deren Brenner. M mittels durch die hohle Säule 13 hindurchgeführter Rohrleitungen 12 (Fig. 1)
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Zweckmässig wird der Einschmelzkopf mit einer Abziehgabel 21 ausgestattet, um den "überstehenden Kolbenhals abzustechen. Der Einschmelzkopf läuft unten in eine röhrenförmige Hülse 22 (Fig. 3) aus, die im Drehgestell 17 gelagert ist.
Das Fadentraggestell 49 wird auf eine durch die genannte Hülse 22 geführte Spindel 23 aufgesetzt, die je nach Erfordernis gehoben oder gesenkt werden kann.
Für die Drehung des Einschmelzkopfes ist auf der Hülse 22 ein Zahnrad 24 lose aufgesetzt, das mit einem ununterbrochen angetriebenen Zahnrad 25 in Eingriff steht. Das letztere sitzt auf einer H) hl- welle 26, die ihrerseits auf der Säule 1. 3 lose aufgeschoben ist.
Der Antrieb des Einschmelzkopfes vom Zahnrad 24 erfolgt mittels einer Reibungskupplung 27, die die Hülse 22 genügend festhält, wenn der Umdrehung des Kopfes kein Hindernis entgegensteht, hingegen auf der Hülse gleitet, wenn der Kopf durch irgendwelche Mittel gegen Umdrehung gehalten wird. Jcd ? r Eimchm ? Izkopf soll nämlich in der Stellung A in Ruhs verbleib3n, um der Bedienungsperson zu ermöglichen, die eingeschmolzene Glühlampe zu entfernen und eine Glocke und ein neues Fadentraggestell einzusetzen. Zu diesem Zwecke ist am unteren Ende der Hülse 22 eine Scheibe 52, die eine Nase 28 aufweist, vorgesehen.
Wie in Fig. 1 mit unterbroshemn Linien dargestellt ist, kommt die Nase 28 mit einem federnd gehaltenen Fänger 29 in Eingriff, wenn d ? r Kopf in die Beschickungsstellung A gelangt. Dieser Fänger wird von einem fest-
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nächste Schrittbawegung des Drehgestelles veranlassten Weitcrbewegung nach der Stellung B gelöst, worauf der Einschmelzkopf wieder infolge der Reibungskupplung 27 seine Umdrehung erhält.
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wieder in die Basehickungsstellung A, wird hier dem Einschmelzkopf entnommen und schnell in den zugehörigen, in unmittelbarer Nähe befindlichen Pumpstutzen eingesetzt, so dass sie in der Hauptsache noch die von den Einschmelzflammen herrührende Wärme aufweist.
Die Entlüftungsvorrichtung besitzt, wie aus der Zeichnung hervorgeht, eine der Anzahl der Eimchmelzköpfe 18 entsprechende Anzahl Pump- stützen 33, die, wie üblich, ein Gummifutter aufweisen, in das der Pumpstengel der Lampe eingeführt wird. Wie Fig. 1 und 2 zeigen, befinden sich die Pumpstutzen 33, die zweckmässig auf einem grösseren
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Es ist ohne weiteres klar, dass beim Umlauf des Pumpsehiebers 36 jeder Pumpstntxen 33 ein oder mehreremal mit der Entlüftungspumpe, gegebenenfalls Vorvakuum- und Feinpumpe sowie etwa. mit einem Gasfüllungsbehälter in Verbindung gebracht und die Lampen mithin entlüftet und mit Gas gefüllt werden
Das Drehgestell17 und d :
r Pumpschiebsr 36 werden miteinander durch ein oder mehrere Bolzen 39 gekuppelt, die vomPump3chieber ausgehen und je durch einen Arm34 des Drehgestelles 17 hindurchgreifen.
Das gekuppelte Drehgestell der Maschine erhält seinen schrittweisen Antrieb durch eine Hohl- welle 40, auf der Pllmp3chiebar 36 und ein Maltessrrad 41 befestigt sind. Der Antrieb des letzteren wird von einem Motor 43 mit Hilfe einer Zwischenwelle 42 abgeleitet. Anderseits treibt der Motor 43 mittels eines Zahnrädertriebes 44 und eines Kegelrädertriebes 53 die Hohlwelle 26 des grossen Zahnrades 25 für die Drehung der Einschmelzkopfe 18 ununterbrochen an.
Die Spindel 23 für das einzuschmelzende Fadentraggestell kann von Hand gehoben und gesenkt werden, doch ist es zweckmässig, diese Bewegungen zwangsläufig ausführen zu lassen, etwa mittels einer feststehenden Kurvenbahn 46, die in Form einer Rippe an der feststehenden Schieberplatte 37 so ausgebildet bzw. angeordnet ist, dass das Fadentraggestell in richtiger Höhe in den Einschmelzköpfen gehalten wird. In der Beschickungsstellung muss die Spindel 23 gesenkt werden, nm die eingeschmolzene Lampe ausheben zu können, und sodann wieder angehoben werden, um ein neues Fademraggestell aufzusetzen.
Um das Heben und Sanken dsr Spindsl 23 selbsttätig durchführen zu können, ist eine senkrecht geführte Gabel 46 vorgesehen, in die der untere Rand oder Flansch der Spindel 23 eingreift, wenn der Einsehmelzkopf in die Stellung A gelangt. An dem im Maschinengestell senkrecht geführten Schaft der Gabel 46 ist ein Querstück 47 befestigt, auf welches eins auf der Welle 42 befestigte Daumenscheibe 48 einwirkt. Die Anordnung und Ausbildung der Daumenscheibe 48 ist so getroffen, dass das Heben und Senken der Gabel 46 während des Stillstandes des Einschmelzkopfes in der Stellung A stattfinden. Wenn der Einschmelzkopf wieder in Bewegung gesetzt wird, gleitet der Flansch der Spindel 23 aus der Gabel heraus und gelangt hierauf auf die feststehende Kurvenbahn 45.
Der Betrieb der Maschine geht folgendermassen vor sich : Der in Stellung A befindliche'Einschmelz-
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dargestellte Maschine Ist für solche Lampenkolben eingerichtet, die an ihrem Scheitelpunkt den Pumpstengel 51 tragen. Selbstredend können die Einschmelzköpfe bzw. Pumpscutzen so eingerichtet sein, dass sie auch für von innen entlüftbar, spitzenlose Lampen, deren Pnmpstengel mit dem Lampenfuss ein Stück bilden, dienen können. Wie aus der Zeichnung zu entnehmen ist, wird das Traggestell auf das
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kopfes eingesetzt (s. insbesondere Fig. 2).
Durch das schrittweise arbeitende Getriebe 41 wird das gekuppelte Drehgestell der Maschine gleichfalls schrittweise gedreht, so dass der beschickte Einschmelzkopf nacheinander in die Stellungen B, C, D und B gelangt, in denen er unter ständiger Umdrehung um seine
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gerichtete Handbewegung erforderlich ist, leicht und schnell durchgeführt werden und da die Lampe noch vom Einschmelzen her sehr heiss ist, so kann ihre Evakuierung ohne zusätzliches Erhitzen vorgenommen werden. Der in der Stellung A befindliche, jetzt leere Einsehmelzkopf wird aufs Neue mit einem Lampenkolben und einem Traggestell beschickt.
Beim nächsten Umlauf wird der die Lampe enthaltende Pumpstutzen 33 durch den Pumpschieber. 36 in den einzelnen Stellungen selbsttätig mit der oder den Entlüftungspumpen und gegebenenfalls mit einem Gasfüllungsbehälter verbunden, so dass die Lampe beim Anlagen in der Stellung nunmehr auch vollständig entlüftet bzw. gasgefüllt ist. Für das Abschmelzen des Pumpstengels 51 kann ein Handbrenner benutzt werden oder es kann auch irgendeine selbsttätige Abschmelzvorrichtung zur Verwendung gelangen. Die Maschine ist so eingestellt, dass jeder Einschmelzkopf in der Stellung A genügend lange verbleibt, um den Einsehmelzkopf mit neuen Lampen beschicken zu können.
Der Platzbedarf der neuen Maschine ist ungefähr der gleiche wie derjenige der üblichen Einschmelzmaschine, nur wird der Raum unterhalb der Einsehmelzköpfe durch Einbau der Entlüftungsvorrichtung noch ausgenutzt ; es wird mithin der Platz und Raum für die sonst getrennt angeordnete Entlüftungsvorrichtung vollständig erspart.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Herstellung elektrischer Glühlampen, dadurch gekennzeichnet, dass eine an sich bekannte drehbare Vorrichtung zum Einschmelzen der Traggestelle und eine gleichfalls an sich bekannte drehbare Vorrichtung zum Entlüften und gegebenenfalls Füllen der Glühlampen mit Gas unter Kupplung ihrer Drehgestelle auf einer gemeinschaftlichen senkrechten Achse übereinander angeordnet sind.