AT107140B - Maschine zum Füllen und Verschließen von Glasampullen. - Google Patents

Maschine zum Füllen und Verschließen von Glasampullen.

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AT107140B
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ampoules
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Helmut Sickel
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Helmut Sickel
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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description


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  Maschine zum Füllen und Verschliessen von   Glasampullen.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, durch welche das Füllen und Verschliessen von   Ampullen   zur Aufnahme von Präparaten, welche z. B. in der ärztlichen Praxis benutzt werden, auf rein   mechanischem   Wege in sehr kurzer Zeit bewirkt werden kann, so dass nicht nur Handarbeit eispart und ein guter Verschluss erzielt, sondern auch im hohen Masse Gewähr für Erhaltung der Reinheit des Inhaltes der Ampullen geboten wird. 



   Durch die deutsche   Patentschrift Nr.   299375 ist ein Apparat zum Füllen von   Metalltuben   oder   Glasampullen bekannt   geworden, bei welchem die zu füllenden Tuben oder Ampullen in den Gliedern einer Kette angeordnet sind, welche während der Apparat arbeitet, von einer drehbaren Scheibe ab-und auf ein ? zweite drehbare Scheibe aufgewickelt wird, wodurch die zu füllelaen Gefässe an einer Füllvor- 
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 das   Verschliessen   der mit Hilfe dieses Apparates   gefüllten Ampullen   in üblicher Weise mit Zapfen erfolgen soll. 



   Von diesem bekannten Apparate untetscheidet sieh die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Maschine dadurch, dass bei ihr die   Ampullen   dmch in geschlossener Bahn bewegte   Ampullen-   träger von der Einsatzstelle über eine Füllvorrichtung zu einer Zuschmelzvorichtung und hierauf zu einer Abnahmestelle geführt werden. 



   Zweckmässig wird auch eine Vorrichtung angebracht, durch welche von den in diesem Falle mit 
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 Endteil de, Halses abgetrennt wird. Das Einsetzen der Ampullen in den Träger und das Herausnehmen aus den Trägern kann durch eine selbsttätige Vorrichtung bewirkt werden. 



   Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele dar, u. zw. zeigen 
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 Horizontalebene geneigtem Boden (Fig. 1 und 2). Unt ? r einem Ausschnitte 2 am Boden des Kastens 1 ist ein Schieber beweglich, der eine Vertiefung 4 besitzt, in welche eine Ampulle   hineinpasst.   Der Schieber wird aus der in Fig. 1 angegebenen Stellung so verschoben, dass eine Ampulle in   die Vertiefung   hineinfällt und darauf so weit zurückbewegt, dass die Ampulle vor die Öffnung eines Tlichters 5 (Fig. 1 und 2) 
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 einen feststehenden Boden 6 (Fig. 1) abgeschlossen, auf dem die Ampulle nach dem Hindurchfallen durch den Trichter steht. 



   Am unteren Teile der Maschine befindet sich ein um eine vertikale Achse drehbares, durch zwei Scheiben 8 gebildetes Gestell, welches Hülsen 9 zur   Aufnahme   der Ampullen trägt. 



   Die Scheiben 8 mit den Hülsen 9 werden absatzweise so gedreht, dass sie während einer Umdrehung dreimal zur Ruhe kommen. In die in der Nachbarschaft des Bodens 6   befindliche Hülse   9 wird in später zu beschreibender Weise eine Ampulle eingeführt, woiauf sie durch Drehung der Scheibe 8 zu der Füllvorrichtung mit dem Einlaufrohre 10 (Fig. 1) geführt wird. Die gefüllte Ampulle gelangt durch weitere Drehung der Scheibe 8 zu der Verschlussvorrichtung, welche durch einen eine Stichflamme erzeugenden Brenne 11 (Fig. 2 und 3) gebildet wird und nach erfolgtem Zuschmelzen zur   Ausgangsstelle zurück,   an der sie aus   ihrel   Hülse   ausgehoben und weiterhefördert wild.   

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   Die Hülsen 9 sind an der Scheibe 8 um ihre Achse drehbar und in der Achsenrichtung verschiebbar angeordnet. Im Innern jeder Hülse befindet sich eine Welle   12,   an deren oberem Ende eine Tragplatte 13 angebracht ist. Auf der durch eine Öffnung in der Scheibe 8 nach unten   hindurchgeführten   Welle 12 ist ein Reibrad 14 befestigt. Die Welle 12 ist gegen die Hülse 9 in der Längsrichtung verschiebbar und trägt einen Mitnehmerstift 15, welcher in der tiefsten Lage der Welle an einem am Boden der Hülse befestigten Stifte anliegt, so dass, wenn die Welle in ihrer tiefsten Lage in Drehung versetzt wird, dabei die Hülse mitgenommen wird. 



   In der in Fig. 1 rechts gezeichneten Lage ist die Welle 12 durch den Arm 16 des in vertikaler Richtung auf und ab bewegten Schiebers 17 so weit gehoben, dass die auf der Platte 13 stehende gefüllte Ampulle sich vollständig ausserhalb der Hülse befindet. Bei dieser Stellung der Welle 12 wird der Tücher 5 so verstellt, dass er die auf der Platte 13 stehende gefüllte Ampulle in einen an zwei Seiten offenen Kasten 18 hineinschiebt, in welchem sich bereits eine Anzahl gefüllter Ampullen befinden, die dort nach dem Zuschmelzen in der erforderlichen Weise abgekühlt werden. Die in dem   Kasten j8   am weitesten rechts stehende Ampulle wird so verschoben, dass sie in den Kanal 19 hineinfällt, durch den sie entweder zu einer Stelle, an der sie mit der Hand fortgenommen wird, oder zu einer mechanischen Verpackungsvorrichtung geführt wird.

   Der Trichter 5 besitzt einen Ausschnitt 7, durch welchen der Teil der zu füllenden Ampulle, welcher über den oberen Rand der Hülse 9 hervorragt bei ihrer Bewegung nach der Füllvor- richtung hin hindurchtritt. 



   Beim Übergang von der Einsatzstelle zur Füllstelle wird der noch geschlossene Hals der Ampulle zwischen zwei Schneiden hindurchgeführt, die durch Prismen 66 und 67 (Fig. 2) gebildet werden, welche an gegeneinander federnden Haltern 68 und 69 befestigt sind. Hiedurch wird der   Ampullenhals   angeritzt, so dass sein Kopf, wenn ei bei der weiteren Bewegung an die Zunge 70 (Fig. 1) anstösst, abbricht. Das
Abbrechen kann auch durch einen hammerartigen Teil bewirkt werden, der die abgebrochenen Teile zur Seite wirft. 



   Das nadelförmige Rohr 10 zum Füllen der Ampullen schliesst sich an ein Rohr 20 an, an dessen anderem Ende sich ein Dreiwegehahn befindet. Der Dreiwegehahn 23 steht ausser mit dem Rohre 20 auch mit einer Pumpe 22 und mit einem Gefäss 21 in Verbindung und gestattet, die Pumpe 22 abwechselnd mit dem Gefäss 21 und mit dem Einlaufrohr 10 zu verbinden. 



   Zum Zwecke des Füllens wird die unterhalb der Nadel 10 stehende Hülse 9 zugleich mit der in ihr befindlichen Welle 12 gehoben. Dies geschieht durch den an das untere Ende der Welle anstossenden
Arm 25 des Schiebers 17 und den an dem Schieber angebrachten Arm 26, welcher auf den am unteren
Ende der Hülse angebrachten Ring 27 wirkt. Die hiedurch gehobene Ampulle wird durch den auf dem
Nadelrohre 10 frei beweglichen Trichter 24, welcher durch Ketten od. dgl. gehalten und bei der Aufwärts- bewegung der Ampulle mit angehoben wird, zunächst gegen die Nadel 10 zentiiert, so dass diese beim weiteren Heben der Hülse von dem Habe der Ampulle umschlossen wird. 



   Der zum Drehen des Dreiweghahnes 23 dienende Hebel 28 ist durch die Schubstange 29 mit dem
Schieber 17 verbunden, so dass der Hahn bei der Aufwärtsbewegung des Schiebers in die Stellung gebracht wird, in der er die Pumpe 22 mit dem Nadelrohr 10 verbindet. 



   Durch den Kolben der Pumpe 22, welcher durch den mittels der Schubstange 30 verstellten Hebel 31 bewegt wird,   wÍ1d   bei entsprechender Stellung des Hahnes 23 eine genau abgemessene Menge Flüssigkeit aus dem Gefäss 21 angesaugt und nach Umstellung des Hahnes durch das Rohr 10 in die Ampulle eingespritzt. Der Hub des Pumpenkolbens und damit die in die Ampulle   eingeführte   Flüssigkeitsmenge kann durch Verstellung des Angriffspunktes der Stange 30 an dem Hebel 31 geregelt werden. 



   Wenn der Hals der gefüllten Ampulle durch weitere Drehung   d & r Scheibe   in die Stichflamme am Brenner 11 gelangt, so kommt das Reibrad 14 auf der Welle 12 in   Berührung   mit dem in ständiger Drehung befindlichen Reibrade 71, so dass die Welle 12in Drehung versetzt wird,   wobeisiein der flüher beschriebenen   Weise die Hülse 9 mitnimmt. Auf diese Weise wird ein gutes   Zusehmelzen   der Ampulle erzielt. 



   Das Gefäss 21 ist durch ein   Rohr 32,   in welchem ein Hahn 33 angebracht ist, mit einem Gefäss 34 verbunden. Das Gefäss 34 befindet sich in einem Raume 35, von dem nach unten ein Kanal 36 ausgeht, welcher die von dem Brenner 11 abziehenden heissen Gase auffängt. Durch diese Gase wird der Inhalt des Gefässes 34 sterilisiert. Ein von dem Kanal 36 ausgehender Zweigkanal 37, an dessen Abzweigstelle eine Klappe angebracht ist, gestattet die von dem   Brennel   abziehenden heissen Gase, ohne dass sie durch den Raum 35   hindurchströmen,   abzuleiten. 



   Die in die Ampullen   einzufüllende   Flüssigkeit wird in das mit einem   Einlauftrichter 38, einer     Filterkeize   39 und einem Thermometer 40 versehene Gefäss 34 eingefüllt und in diesem sterilisiert. Nach   genügender Kühlung   der sterilisierten Flüssigkeit und entsprechender Leerung des Gefässes 21 wird durch Öffnen des Hahnes 33 die Flüssigkeit aus dem Gefäss   34   in das Gefäss 21 übergeleitet, in welchem sie durch die Filterkerze 41 gegen Infektion gesichert ist. 



   Man hat also in dem Gefäss 21 stets sterile Flüssigkeit zur Verfügung, ohne dass es nötig ist, eine Auswechslung eines Gefässes vorzunehmen. 



   Der Antrieb der gesamten Maschine erfolgt durch den Elektromotor 42. Die Welle 43 des Motors treibt durch die Schnecke 44 das Schneckenrad 45 an, welches auf der Welle 46 sitzt. Die Drehung der 

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 leitet werden. 



   Auf der Welle 49 sitzt das Rad 50, welches am Umfange drei Zähne 51 (Fig. 1) trägt, die im Verlauf einer Umdrehung der Welle 49 in Eingriff mit dem   Zahnrad ? 52 auf   der Welle 53 der Seheibe 8 kommen und auf diese Weise der Scheibe 8 eine absatzweise Drehung erteilen. 



   Um die Welle   53   in den Stellungen, in denen die Zu- und Abführung der Ampullen sowie das Füllen und   Zusehmelzen   erfolgt, sicher zum Stillstande zu bringen, ist auf der Welle eine Sperrscheibe 54 befestigt, welche Ausschnitte besitzt, in die ein federnder Sperrhebel 55   einsplingt.   Dieser trägt einen Stift 56, auf den eine Daumenseheibe 57, wenn die Welle   5. 3 sich drehpn soU, so dl ückt,   dass der Hebel 55 die Sperrscheibe 54 freigibt. 



   Die Welle 49 trägt eine Kurbel 58, welche durch die Schubstange 59 mit dem Kreuzkopfe 60 verbunden ist, der auf der Schiene 61 gleitet. Durch den Kreuzkopf 60 wird, wenn er an die Träger 62 und 63 des Schiebers 3 anstösst, dieser in der zur Entnahme der Ampullen aus dem Kasten 1 und zur Zuführung derselben zu dem Trichter 5 erforderlichen Weise verstellt. 



   Bei dieser Bewegung des Schiebers 3 wird der Trichter 5 durch Anstossen der Träger 62 und 63 an die mit dem Trichter verbundenen Teile 64 und 65 mitgenommen. 



   Mit dem Träger 63 des Schiebers 3 ist die Schubstange 30 verbunden, so dass durch die Bewegung des   Sehiebeis   3 zugleich auch die Pumpe 22 in Tätigkeit versetzt wird. 



   Die Kurbel 51 ist durch die Schubstange 76 mit der Stange 72 (Fig. 1 und 2) verbunden, die ineiner Gleitführung, welche durch die fest mit dem Schieber 17 verbundenen Lappen 73 gebildet wird, beweglich ist.   Die Lappen 73 umfassen die als Führung für den Schieber 17 dienende Stange 74 und gleiten   an dieser mit so grosser Reibung, dass ihre Abwärtsbewegung ohne besondere Vorkehrungen verhindert wird, oder der   Schieber 17 hängt   an einem über die Rolle geführten, ein Gegengewicht tragenden Zugorgane. Die Stange 72 trägt einen Mitnehmer 75, welcher beim Anstossen an die Lappen 73 den Schieber 17 verstellt. 



   Die Schnecke 44 auf der Welle 43 treibt ferner das Schneckenrad 77 auf der Welle 78 (Fig. 2,3 und 4) an. Die Welle 78 trägt das Reibrad   71,   welches während des Zusehmelzens einer Ampulle die Welle 12 in Drehung versetzt. 



   Durch einen von dem Motor 42 angetriebenen Ventilator 79 wird dem Brenner 11 Luft zugeführt. 



   Die beschriebene   Füllvorrichtung   kann durch irgend eine andere ersetzt werden, durch welche eine abgemessene Flüssigkeitsmenge in die Ampullen eingeführt werden kann. Durch Vervielfachung einzelner Teile kann die Maschine auch so eingerichtet werden, dass gleichzeitig eine Mehrzahl von Ampullen gefüllt und verschlossen werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Füllen und   Verschliessen   von Glasampullen, durch welche die Ampullen durch eine Anzahl zusammenhängender   Ampullenhalter unter einel FüUvorrichtung vorbeigeführt   werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Ampullen durch in geschlossener Bahn bewegte Ampullenträger von der Einsatzstelle über eine   Füllvorrichtung   zu einer   Zuschmelzvoirichtung   und hierauf zu einer Abnahmestelle geführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bahn der bewegten Ampullen zwischen der Einsatzstelle und der Füllstelle eine Einrichtung (66,67, 70) zum Abtrennen des geschlossenen Endteiles des Ampullenhalses angeordnet ist.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Eimichtung zum Abtrennen des geschlossenen Endteiles des Ampullenhalses aus einer Vorrichtung (66, 67) zum Anritzen des Halses und einer Vorrichtung (70) zum Abbrechen des oberhalb der Ritzstelle befindlichen Halsteiles besteht.
    4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bahn der bewegten Ampullen zwischen der Füllstelle und der Abnahmestelle eine Einrichtung (11) zum Zuschmelzen der Ampullen angeordnet ist.
    5. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 4, gekennzeichnet durch ein um eine vertikale Achse absatzweise drehbares, unterhalb der Füllvorrichtung (10, 22) und neben einem Brenner (11) zur Bildnng einer Stichflamme zur Ruhe kommendes Gestell (8), an welchem um ihre Längsachse drehbare und in der Achsenrichtung verschiebbare Hülsen (9) zur Aufnahme der Ampullen angebracht sind, die während der Füllperiode durch einen von unten auf sie wirkenden Mitnehmer (25) so weit gehoben werden, dass der Hals der zu füllenden Ampulle über das Einlaufrohr (10) gehoben wird, und beim Zusehmelzm einer Ampulle durch ein in der Nähe ihrer Bahn angeordnetes Reiblad (71), welches in der entsprechenden Stellung der Hülse (9)
    mit einem an dieser angebrachten Reibrade (14) in Bel ührung kommt, in Drehung versetzt werden.
    6. Maschine nach den Ansplüchen l, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den die Ampullen aufnehmenden Hülsen inihrei Längsrichtung eine die Unterlage der Ampullen bildende Tragplatte (13) <Desc/Clms Page number 4> verschiebbar ist, die an einer Stelle der von den Hülsen (9 J durchlaufenden Bahn, an der die Ampullen in die Hülse (9) eingesetzt und aus ihnen herausgenommen werden, durch einen von unten auf sie wirkenden Mitnehmer (16) gehoben wird. EMI4.1 Reibrad (14) trägt, und eine ihr erteilte Drehung durch Mitnehmer auf die Hülse überträgt.
    8. Maschine nach den Ansprüchen l, 4,5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Einsatz-und Abnahmestelle der Ampullen oberhalb der dort befindlichen Hülse (9) quer zur Achse der Hülse (9) ein die Zuführung der Ampullen zu der Hülse (9) bewirkenden Trichter (5) verschiebbar ist, der nach dem Anheben der die gefüllte und verschlossene Ampulle tragenden Platte (13), die auf einem seine untere Öffnung verschliessenden Boden (6) ruhende leere Ampulle auf die Tragplatte (13) bringt, wobei die vorher dort befindlich gefüllte Ampulle Zur Seite geschoben wird.
    9. Maschine nach den Ansprüchen l, 4 bis 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass neben den die Ampullen der Einsatzstelle zuführenden Trichter (5) ein. die von dem Trichter zur Seite geschobene Ampulle aufnehmender, eine Reihe von Ampullen fassender Kasten (18) angeordnet ist, in welchem die zugeschmolzen. en Ampullen abgekühlt werden, 10. Maschine nach den Ansprüchen l, 4 bis 6. und 8, dadurch, gekennzeichnet, dass die zu füllenden EMI4.2 Ausschnittes (2) im Boden eines die. leeren Ampullen enthaltenden Vorratskastens (1) beweglichen Schieber zugeführt werden.
    11. Maschine nach Anspruch 1, dadruchgekennzeichnet, dass an der Füllstelle eine Führung (24) angebracht ist, durch welche, der Hals der zu füllenden Ampulle beim Heben der Ampulle gegen das Einlaufrohr (10) zentriert wird.
    12. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zentrierung des Ampullenhalses gegen das Einlaufrohr (10) ein auf dem Einlaufrohr (10' frei beweglich geführter, durch die Ampullen mit angehobener Trichter (24) dient. EMI4.3 spritzt.
    14. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die. Pumpe durch ein Gestänge (30, 31) angetrieben wird, welches so verstellbar ist, dass der Hub des Pumpenkolbens verändert werden kann.
    15. Maschine nach den Ansprüchen 1, 4 bis 8,10 und 13, gekennzeichnet durch eine horizontale Welle (49), die durch ein am Umfange teilweise mit Zähnen besetztes Rad (50) ein Zahnrad (52) auf dbr vertikalen Welle (53) des Ampul1enträgetgestelles (8) und mittels Kurbeln die hin und her bewegten Teile der Maschine antreibt.
    16. Maschine nach den Ansprüchen 1, 4 bis 8,10, 13 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der die Zuführung der Ampullen zu den Hülsen (9) des drehbaren Gestelles (8) bewirkende Trichter (5) und der ihm die Ampullen zuführende Sehieber (3) auf einer gemeinsamen Gleitbahn (61) so geführt sind, dass der Schieber (3) von einem auf der Gleitbahn beweglichen Krouzkopfe (60) uad der Trichter (5) von dem Schieber (3) absatzweise mitgenommen wird.
    17. Maschine nach den Ansprüchen 1, 4 bis 8,10, 13,15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass an EMI4.4 Antrieb der Pumpe (22J. der Füllvorrichtung angeschlossen ist.
    18. Maschine nach den Ansprüchen 1, 4 bis 8,10, 13 rind 15, dadurch gekennzeichnet, dass in einer vertikalen Gleitführung ein drei Mitnehmerarme (16, 25, 26) für das Heben der Ampullenhülsen (9) und der an ihnen angebrachten Wellen (12) tragender Schieber (17) beweglich ist, der durch einen in seiner Bewegungsrichtung zwischen zwei an ihm angebrachten Anschlägen (73) durch eine Kurbel (59) verstellten Mitnehmer (75) absatzweise bewegt wird.
    19. Maschine nach den Ansprüchen l, 4 bis 8,10, 13, 15 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass der das Heben der Ampullenhülsen (9) und ihrer Wellen (12) bewirkende Schieber (17) durch eine Gelenkstange (29) mit einem die Pumpe (22) abwechselnd mit dem Einlaufrohre (10). und einem Flüssigkeitsbehälter (21) verbindenden Dreiweghahn (23). verbunden ist. EMI4.5 zum Zuschmelzen der Ampullen ein Kanal (36) ausgeht, der die von dem Brenner abziehenden heissen Gase einem Raume (35) zuführt, in welchem ein die Flüssigkeit zum Füllen der Ampullen enthaltendes Gefäss (34) sterilisiert werden kann.
    21. Maschine nach den Ansprüchen l, 4,5 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass das in dem EMI4.6
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