AT100570B - Walze für Spinnmaschinen und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Walze für Spinnmaschinen und Verfahren zu deren Herstellung.

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AT100570B
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Armstrong Cork Co
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  Walze für Spinnmaschinen und Verfahren zu deren Herstellung. 
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 Fig. 7 zeigt ein Schaubild des Walzenüberzuges nach der Bearbeitung durch Schleifen od.   dgl.,   Fig. 8 die Ansicht einer Spinnwalze mit dem Überzug gemäss Fig. 7, Fig. 9 einen Längsschnitt der Walze und Fig. 10 einen Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 8, In allen Figuren ist durch einen Pfeil D die Richtung angezeigt, in welcher die Zusammenpressung des Korkes stattfindet. Unter Ebene der Zusammenpressung wird jene Ebene verstanden, die zur Pfeilrichtung senkrecht steht. 



   Der Block 2 (Fig. 1) aus zusammengepresstem Kork wird in Streifen 3 geschnitten, deren Dicke etwas grösser ist als die Wandstärke, die der Überzug erhalten soll. Die Enden werden   zugeschärft   und der Streifen wird sodann um den Walzenkörper 4 (Fig. 2) gewickelt und durch Kitt oder Klebemittel befestigt. Nachher wird der Streifen auf die erforderliche Wandstärke abgeschliffen. 



   Vorteilhafter ist die Herstellung aus einem Fingerling, also einer in sich geschlossenen Hülse   (Fig. 7), welche   im fertigen Zustande auf die Walze gebracht wird. Solche Hülsen können auf eine Welle 4 leicht aufgebracht und aufgeklebt werden, wie dies bei 6 in Fig. 9 angedeutet ist. Die Herstellung der Hülse kann auf mannigfache Art erfolgen. Man kann den zusammengepressten Korkblock beispielsweise, wie dies die Fig. 3 und 4 zeigen, in kleinere Blöcke unterteilen, dieselben auf die Zylinderform bringen und schliesslich ausbohren und abschleifen oder die sonst erforderlichen Vollendungsarbeiten vornehmen. 



  Ein anderer Weg besteht darin, den Kork in einem Rohr zusammenzupressen, wodurch ein Korkzylinder gemäss Fig. 5 erhalten wird. In allen Fällen wird die Oberfläche durch Schleifen bearbeitet, um ihr die erforderliche Glätte zu geben. 



   Die Ebene der Zusammenpressung muss stets unter einem Winkel, vorteilhaft unter rechtem Winkel, zur Walzenachse geneigt sein, oder mit andern Worten, es muss die Richtung der Zusammenpressung, die durch den Pfeil D bezeichnet ist, parallel oder nahezu parallel zur wirksamen Oberfläche der Walze liegen. Es hat sich gezeigt, dass Walzenüberzüge, die in der beschriebenen Weise hergestellt sind, nicht das Bestreben zeigen, im Betrieb schlaff zu werden oder sich aufzublähen ; dies aus dem Grunde, weil die Teilchen an der Oberfläche nicht frei liegen, sondern im Korkkörper tief verankert sind und sich daher nicht abblättern können. 



   Ein weiteres wesentliches Merkmal der Walzenüberzüge gemäss der Erfindung besteht darin, dass das Bestreben, sich beim Betrieb unter Druck auszuweiten und locker zu werden, auf ein Mindestmass beschränkt wird. Die bisher üblichen   Korküberzüge,   bei welchen die Ebene der Zusammenpressung parallel zur Walzenachse lag, hatten das Bestreben, sich zu strecken und von der Walze loszulösen in   hohem Masse. Veranlasst wurde dies dadurch, dass zusammengepresster Korkin der Richtung der Zusammen-   pressung zu expandieren sucht. Daher hatten die bekannten   Korküberzüge   das Bestreben, sich auszuweiten, wodurch das Bindemittel auf Zug beansprucht und das Loslösen des Überzuges veranlasst wurde. 



  Beim Überzug gemäss der Erfindung erfolgt die Expansion in der Achsenrichtung und das Bindemittel kann diesen Beanspruchungen leicht widerstehen. 



   Auf der Zeichnung sind nur die vorteilhaftesten Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, doch kann der Erfindungsgedanke auch bei andern Ausgestaltungen zur Anwendung kommen. Ebenso erscheint es nicht notwendig, dass die Verfahrensstufen in der angeführten Reihenfolge   durchgeführt   werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Walzenüberzug für Spinnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer Korkmasse besteht, die in der Achsenrichtung der Spinnwalze zusammengepresst ist, damit die flach gedrückten Körnchen zur wirksamen Oberfläche hochkantig liegen.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines Walzenübezruges nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Block aus zusammengepresster Korkmasse durch Schnitte in der Richtung der Zusammenpressung in Streifen zerteilt wird, die, gegebenenfalls nach Zuschärfung der Enden, zu einer Hülse gewickelt und durch einen Kitt befestigt werden.
    3. Verfahren zur Herstellung eines Walzenüberzuges nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Block aus zusammengepresster Korkmasse mit einer Bohrung versehen wird, deren Achse in der Richtung der Zusammenpressung liegt und hierauf durch einen Schnitt in der Richtung der Zusammenpressung in die Form einer Hülse gebracht wird.
    4. Verfahren zur Herstellung eines Walzenüberzuges nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Korkmasse in einem Rohr in der Achsrichtung zusammengepresst und so ein Korkzylinder gebildet wird, der hierauf durch Ausbohren in die Form einer Hülse gebracht wird.
AT100570D 1923-05-02 1923-08-31 Walze für Spinnmaschinen und Verfahren zu deren Herstellung. AT100570B (de)

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