AT100487B - Teleskopwagenheber, insb. für Motorwägen. - Google Patents

Teleskopwagenheber, insb. für Motorwägen.

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AT100487B
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AT
Austria
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telescopic
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head
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tension spring
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Andreas Bartal
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Andreas Bartal
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Description


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  Teleskopwagenheber, insb. für Motorwägen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Wagenheber für Kraftfahrzeuge, der in jene Gruppe fällt, bei denen teleskopisch ineinanderschiebbare dichtende Rohre durch Pressluft entgegen einer Federwirkung auseinandergeschoben werden. Es ist bekannt, für jedes Rad einen solchen Wagenheber fest mit dem Wagen verbunden anzuordnen und mittels Rohrleitungen mit einem gemeinsamen Pressluftbehälter in Verbindung zu setzen. Bisher machte die Anbringung solcher Wagenheber insbesondere unmittelbar an den Radachsen Schwierigkeiten, weil die verfügbare Bauhöhe zwischen Wagenachse und Fahrbahn nur gering ist, so dass auch der eingezogene Wagenheber ziemlich weit nach abwärts reicht und daher durch Hindernisse auf der Fahrbahn gefährdet ist. 



   Das Wesen vorliegender Erfindung liegt nun darin, die Anbringung des Wagenhebers so zu gestalten, dass derselbe in eingezogenem Zustand im wesentlichen über der Achse liegt. Die fernere Aus- 
 EMI1.1 
 gleichzeitig als Zylinderdeckel ausgebildeten Lagerkopf mittels Spannbändern leicht ausbaubar gelagert ist, so dass dieser, ohne die feste Verbindung mit der Achse zu lösen. leicht und rasch abgenommen werden kann, worauf alle Teleskoprohre auch von innen   zugänglich   sind. Weiters   ist erfindungsgemäss   die zentrale Zugfeder zweiteilig gemacht, so dass der obere Teil derselben stärker gehalten werden kann. 



    Schliesslich t. eziehtsich die Erfindung   auf eine Schnappsicherung, die die eingezogene Fussplatte des Wagenhebers in dem äusseren Teleskoprohr festhält. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw. 
 EMI1.2 
 im Schnitt ; Fig. 2 die Draufsicht ; Fig. 3 die Seitenansicht mit eingezogenen Teleskoprohren ; Fig. 4 schematisch die Anordnung der Teleskopwagenheber und der Druckleitungen an einem Kraftwagen. 



   Der Teleskopwagenheber besteht aus einem halbzylindrischen Kopf a, der oben zu einem kreisplattenförmigen Zylinderdeckel ausgebildet ist und unten durch einen seitlichen Anguss eine mit einem aufschraubbaren Deckel versehene lagerartige Spannvorrichtung bildet, deren Bohrung dem jeweiligen Achsenquersehnitt angepasst ist, mittels welcher der Lagerkörper derart auf der Fahrzeugachse   10   befestigt wird, dass er mit dem grössten Teil der Höhe des   h1lbzylindrischen   Teiles über der Achse liegt. An dem Halbzylindermantel sind aussen Stahlbänder i, i angenietet, die mittels Spannschrauben um den äusseren Teleskopzylinder s gespannt werden können und diesen in dem Lagerkörper festhalten. Auf dem scheiben- 
 EMI1.3 
 aufnimmt und zum Anschluss der Druckleitung   v   und der Entlüftungsleitung w dient.

   Eine eingeschraubte Abschlussplatte c schliesst das äussere Teleskoprohr und ist gegen die Deckelscheibe a verschraubt. In dem äusseren feststehenden Teleskoprohr s sind die beweglichen Teleskoprohre b, g und ausschiebbar eingesetzt und durch   Kolben- und Kautschukringe   gedichtet. 



   Das unmittelbar in dem fixierten Rohr s gleitende Rohr b ist oben mit einer durchlochten Platte   d   abgeschlossen, in der sowohl die obere stärkere, als auch die untere schwächere Zugfeder   eingehangen   ist. Bei eingezogenen Teleskoprohren legt sich die Platte d gegen die Platte c. Das innerste Rohr h endet in einem Kugelzapfen e, der von der zweiteiligen   Fussplatte c   umschlossen ist. Die Fussplatte ist kreisrund und von gleichem Durchmesser, wie das Rohr b, so dass sie bei eingezogenen Teleskoprohren in den Fussring des fixierten Rohres s zu liegen kommt. In radialen Bohrungen dieses Ringes sind Kugeln m eingelegt, die mittels durch Schrauben regelbare Federn n nach einwärts gedrückt werden.

   In der Fussplatte k ist eine Ringnut   i !   eingedreht, in die die Kugeln einschnappen und so die Fussplatte bei eingezogenen Rohren sichern. 

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 behälter t. Mittels der an der Spritzwand angebrachten Kegelarmatur   u   samt Manometer werden die einzelnen Heber betätigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Teleskopwagenheber, bei dem dichtende, teleskopartig ineinander verschiebbare Rohre durch Innendruck entgegen der Wirkung einer Zugfeder auseinander geschoben werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagenheber derart mittels einer   konsorartigen   Befestigungsvorrichtung an der Wagenachse      befestigt ist, dass er in eingezogenem Zustand mit dem grössten Teil seiner Bauhöhe über der durch die Wagenachse gelegten wagrechten Ebene liegt.

Claims (1)

  1. 2. Teleskopwagenheber nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen die Lagerung für das grösste Teleskoprohr (s) bildenden halbzylindrischen Kopf, der oben zu einem kreisplattenförmigen Zylinderdeckel (a) ausgebildet ist und unten seitwärts die einem zweiteiligen Konsollager ähnliche Spannvorrichtung zur Befestigung an der Wagenachse (w) trägt.
    3. Teleskopwagenheber nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch seitlich an dem halbzylindrischen Teil des Kopfes angebrachte, durch Schrauben festziehbare Spannbänder (i), die das äussere Teleskoprohr (s) im Kopf festhalten.
    4. Teleskopwagenheber nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen auf der Deckelplatte (a) des Kopfes aufgesetzten zylindrischen Aufsatzes , der die obere Zugfeder aufnimmt und die Rohranschlüsse (r, s) trägt.
    5. Teleskopwagenheber nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Zugfeder aus zwei Teilen besteht, die mit den zugekehrten'Enden in einer das grösste der verschiebbaren Teleskoprohre (b) abschliessende, gelochte Platte (d) befestigt sind. EMI2.2 gelochten Platte (d) angreifende Teil der zentralen Zugfeder stärker ist als der unter dieser angreifende Teil.
    7. Teleskopwagenheber nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einem Kugelzapfen (e) gelagerte Fussplatte (k) den gleichen Durchmesser wie das grösste bewegliche Rohr (b) besitzt und mit einer rinfgörmigen Rille (I) versehen ist, in die im eingezogenen Zustand des Hebers gefederte Kugeln einschnappen, die in radialen Bohrungen des Fussringes des fixen Rohres (s) liegen.
AT100487D 1924-04-28 1924-04-28 Teleskopwagenheber, insb. für Motorwägen. AT100487B (de)

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