AT100411B - Verfahren zur Herstellung von Tageslichtfiltern in Form von Brillengläsern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tageslichtfiltern in Form von Brillengläsern.

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AT100411B
AT100411B AT100411DA AT100411B AT 100411 B AT100411 B AT 100411B AT 100411D A AT100411D A AT 100411DA AT 100411 B AT100411 B AT 100411B
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Austria
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glasses
glass
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sep
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Herman Dr Weisz
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Herman Dr Weisz
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/04Additive processes using colour screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials
    • G03C7/06Manufacture of colour screens
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V9/00Elements for modifying spectral properties, polarisation or intensity of the light emitted, e.g. filters
    • F21V9/02Elements for modifying spectral properties, polarisation or intensity of the light emitted, e.g. filters for simulating daylight

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  • Optical Filters (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Herstellung von Tageslichtfiltern   in Form von Brillengläsern. 
 EMI1.1 
 ist eine   Brille, Tageslichtbrille,   bekannt geworden, deren Gläser Tageslichtfilter in Brillenform sind. 



  Durch diese Brille gesehen nehmen vom künstlichen Licht beleuchtete Gegenstände das Aussehen an, welches ihnen bei Tageslicht eigen ist. Nach den obigen Patentschriften werden   Tagesiichtfilter   in Brillenglasform durch Kitten von passend angefärbten Gelatinefolien zwischen   Klargtäser   oder durch Kombinationen von Farbgläsern mit derartigen Folien hergestellt. Nach den in diesen Patentschriften enthaltenen Angaben war jedoch die gewerbliche Herstellung von Brillenglasfiltern mangels allgemein verwendbarer Vorschriften nicht möglich. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Anmeldung bildet ein Arbeitsvorgang, der gestattet, im letzteren Falle, also im Falle der Kombination von Farbgläsern mit Gelatinefolien,   Tageslichtfilter   in Brillenglasform bei   geringstmöglichem   Gewicht auf Grund einer allgemeingültigen Vorschrift in solcher Vollendung herzustellen, dass die durch sie erzielte Wirkung der eines idealen Filters praktisch gleichkommt. 



   Nach diesem Arbeitsvorgang wird wie folgt verfahren : Einmalig wird für eine bestimmte Lichtquelle das ideale Filter spektrophotometrisch ermittelt und durch sorgfältigste Versuche der Farbton derjenigen Kombination von Farbgläsern und der zugehörigen Gelatinefolie praktisch verwirklicht, welche in ihrer Wirkung das Idealfilter vollständig ersetzt (Normalfilter). Dies gelingt beispielsweise im Falle von Bogenlicht oder Glühlampe als Lichtquelle durch Kombination eines Kobaltglases und eines Kupferoxydglases mit einer purpurfarbenen Gelatinefolie, oder durch Kombination eines Kobaltboro-   silikatglases   und eines Kupferoxydglases mit einer rosafarbigen Folie, oder durch Kombination eines Nickelborosilikatglases und eines Kupferoxydglases mit einer violetten Folie. 



   Behufs gewerblicher Erzeugung von Brillenglasfiltern wurde untersucht, innerhalb welcher Grenzen Abweichungen vom Normalfilter vom normal farbentüchtigen Auge nicht mehr wahrgenommen werden, und festgestellt, dass ein Filter sich in seiner Wirkung vom Normalfilter dann nicht unterscheidet, wenn seine Dichten im visuell hellen Teil des Spektrums um nicht mehr als   +   5% von denen des Normalfilters verschieden sind. Die Dichten der Einzelgläser dürften daher gleichfalls um nicht mehr als :   5%   von der durch das   Einzelglas   des Normalfilters angezeigten Dichte abweichen. (Die Dichte D ist definiert 
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 werden, welche dem Normalfarbton entspricht. Die Genauigkeit, mit welcher nach dieser Methode die Dicke eines Glases handwerksüblich getroffen wird, beträgt bestenfalls   0. 1 mm.

   Eine Glasschichte   von dieser Dicke ist daher die dünnste   mögliche, durch welche   der Toleranz   von i Ï fO   in der Dichte beim 
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 für das ganze Brillenglasfilter also eine solche von 4 mm ergibt. Zwei kreisrunde Brillenglasfilter von dieser Dicke und 40 mm Durchmesser, wie bei Brillengläsern üblich, wiegen 25-30 g, sind also im Ver-   gleich mit gewöhnlichen Brillengläsern von welchen das Paar 12-15 g wiegt, nicht so schwer, dass die Anwendungsmöglichkeit in Frage gestellt würde. Nur im Falle, dass bei nicht normalsichtigen Personen   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
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 Sicherheit zu erreichen, und eine minder hohe Anforderung an den Schleifer dringend geboten.

   Es gelingt. mit der Hälfte der obigen   Glasstärken, also auch mit   der Hälfte dieser Gewichte, oder mit der halben Genauigkeit beim Schleifen auszukommen, auf Grund der Erkenntnis, dass die Qualität der Kombination 
 EMI2.2 
 stets, z. B. ein dünner als normales Kobaltglas mit einem dicker als normalen Kupferoxydglas kombiniert wird, denn beim Schleifen werden naturgemäss innerhalb der   Fehlergrenze dickere und dünnere   als normale 
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 dass die Summen der   Dicken dpr Ei zelgläser   in den einzelnen Kombinationen untereinander um nicht mehr als 10% der Gesamtdicke abweichen (siehe das Ausführungsbeispiel). Durch diese weitere im Wesen des vorliegenden Arbeitsvorganges   liegende Massnahme wird es möglich.   beim Einezelglas mit 
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 2 mm auszukommen.

   Die nach dem geschilderten Arbeitsvorgang erhaltenen Brillenglaffilter werden bei einfachster   HerstelIungsweise   und   kleinstmöglichem Gewicht   die   besterreiehbare     Qualität aufweisen.   



   Ausführungsbeispiel: Es liegt die Aufgabe vor, für ein bestimmtes künstliches   Lieht, beispieis-   
 EMI2.5 
 Zu diesem Zwecke werden vorerst nach   bekannter Methode   die Dichten D   des Idealfilters spektrophoto-   metrisch ermittelt und dabei gefunden, dass   dieselbe bei # = 620 den Wert von   D   620 = 0. 97   besitzt. 
 EMI2.6 
 Dichten 0-73 für das Kobaltglas und   0#25 für das Kupferoxydglas zusammensetzt (0#73 + 0#25   = 0-98).
Es werden nunmehr die zur Verfügung stehenden   Farbgläser   auf ihre Dichten spektrophotometrisch 
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 Dichten von 0-73 bzw.   0#25 bei # =   620 aufzuweisen. 



   Es werden solche Gläser gewählt, welche diese Dichten in Dicken über 1111111 besitzen und unter den so gewählten Gläsern wird sodann eine zweite engere Wahl getroffen,   11.     zw.   von dem Gesichtspunkte, dass jene Gläser gewählt werden, bei deren Abschleifen auf die individuell errechnete Dicke die geringste 
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 errechnete Dicke abgeschliffen. 



   Es sei nun angenommen, dass ein Kobaltglas und ein Kupferoxydglas gewählt worden sei, welche beide eine   Ausgangsdicke   von 3 mm besitzen und ferner, dass sieh bei   der Bereehnung der Dicken dieser   
 EMI2.9 
 des Kupferoxydglases   1-6 mm   sein   müssen.   



   Der Schleifer erhält nunmehr den Auftrag, das Kobaltglas auf eine Dicke von   2-0 mm   mit einem 
 EMI2.10 
 oxydeinzelgläser von   1#44   bis 1-76 mm. Dicke. 



   Die Zusammenstellung der Gläser zu einem Brillenglas erfolgt   schliesslich   derart, dass man je ein Kobaltglas, welches dünner ist als   2-0 mm   kombiniert mit einem   Kupferoxydglas,   welches dicker ist als 1-6 mm oder umgekehrt. Im ungünstigsten Falle kann man dann kombinieren : 
 EMI2.11 
 
<tb> 
<tb> Kobaltglas <SEP> 2#19 <SEP> + <SEP> Kupferoxydglas <SEP> 1-b..... <SEP> = <SEP> '7
<tb> 1#81 <SEP> + <SEP> # <SEP> 1#61.............= <SEP> 3#42
<tb> Differenz <SEP> untereinander <SEP> 0. <SEP> 36
<tb> 
 
Mittel der Dickensummen 3-60 ; in diesem Grenzfail beträgt die   Dickendifferenz     10%   des Mittels der   Diekensummen   und ist sonst stets kleiner.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur gewerblichen Herstellung von Tagesliehtfiltern in Brillengläserform, dadurch gekennzeichnet, dass man die das Filter zusammensetzenden farbigen Einzelgläser auf eine gemäss der Dichte eines Normafflters vorher errechneten Normaldicke von mindestens 1 mm mit einer Genauigkeit von - I- 10% der errechneten Normaldicke abschleift und dass man die das Filter bildenden farbigen Einzelgläser der einen Farbe, mit je einem die errechnete Normaldicke überschreitenden Einzelglase der anderen Farbe zu einem Filter vereinigt.
AT100411D 1924-05-17 1924-05-17 Verfahren zur Herstellung von Tageslichtfiltern in Form von Brillengläsern. AT100411B (de)

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DE452849C (de) 1927-11-21
FR598329A (fr) 1925-12-14
CH115970A (de) 1926-08-02

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