DE569080C - Toilettenspiegel - Google Patents

Toilettenspiegel

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DE569080C
DE569080C DESCH96633D DESC096633D DE569080C DE 569080 C DE569080 C DE 569080C DE SCH96633 D DESCH96633 D DE SCH96633D DE SC096633 D DESC096633 D DE SC096633D DE 569080 C DE569080 C DE 569080C
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DE
Germany
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mirror
color filter
daylight
percent
weight
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Expired
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DESCH96633D
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PETER SCHLUMBOHM DR
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D42/00Hand, pocket, or shaving mirrors

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  • Optical Filters (AREA)

Description

  • Toilettenspiegel Zusatz zum Patent 504081 Die Erfindung ist eine weitere Ausbildung der im Patent 5o¢o8i beschriebenen Erfindung. Das Hauptpatent betrifft einen mit einem Farbfilter vereinigten Toilettenspiegel. Es ist dort der allgemeine Erfindungsgedanke offenbart, dem Spiegelbild durch das Farbfilter eine bestimmte Charakteristik zu geben. Der im Hauptpatent vorzugsweise beschriebene Verwendungszweck eines solchen Farbfilterspiegels in photographischen Ateliers war auch ohne weiteres praktisch erreichbar. Das Farbfilter wurde hierbei in üblicher Weise mathematisch physikalisch berechnet und nach objektiven Methoden ausgewählt.
  • Die Weiterbildung der Erfindung des Hauptpatents in der Richtung, einen Farbfilterspiegel als Tageslichteffektspiegel zum Betrachten des Gesichtes im künstlich erleuchteten Raum zu verwenden, ergab die überraschende Tatsache, daß ein objektiv richtiges Farbfilter, dessen Farbstoffkonzentration für eine vollständige Umwandlung von Lampenlicht in Tageslicht berechnet war, zu unbrauchbaren Ergebnissen führte. Das Spiegelbild wurde subjektiv als falsch empfunden; nicht nur die Wiedergabe der Farben des Gesichtes, sondern auch der phänomenologische Gesamteindruck und die Helligkeitsintensität waren zu beanstanden. Zu den praktischen Anforderungen, die ein solcher Spiegel erfüllen muß, gehört es, daß eine Frau, die sich im Lampenlicht ihres Zimmers für einen Ausgang anzieht oder in einem künstlich beleuchteten Laden einen Hut aufprobiert, in dem Spiegel erkennen kann, wie sie im Tageslicht auf der Straße aussieht.
  • Erschwerend kommt hinzu, daß man beim Anleuchten des Gesichtes - im Gegensatz zum Anleuchten von z. B. Stoffen - in Bezug auf die Lichtintensität beschränkt ist.
  • Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß für die Herstellung eines Farbfilterspiegels, der den praktischen Anforderungen bei der Verwendung als Tageslichteffektspiegel zum Betrachten des Gesichtes im künstlich erleuchteten Raume entsprechen soll, die psychologischen Faktoren für die Wahl und Dosierung des Farbfilters neben den mathematisch-physikalischen Faktoren entscheidend berücksichtigt werden müssen.
  • Gemäß der Erfindung wird bei Farbfilterspiegeln für den genannten Zweck das Farbfilter erheblich schwächer gewählt, als der mathematisch-physikalisch errechneten Dosierung der Farbstoffkonzentration für eine objektiv vollständige Umwandlung des Lampenlichtes in Tageslicht entsprechen würde.
  • Gemäß der Erfindung werden bei der Auswahl des Farbfilters psychologische Methoden entscheidend herangezogen. Beispielsweise wird so verfahren, daß die beiden Gesichtshälften einer Versuchsperson - unter Verwendung einer in der Ebene der Nasenscheidewand verlaufenden, dem Profil der Versuchsperson angepaßten, die beiden Gesichtshälften in bezug auf Licht gegeneinander abschirmenden Trennwand - getrennt derart beleuchtet werden, daß die eine Gesichtshälfte. nur Tageslicht und die andere Gesichtshälfte- nur Lampenlicht empfängt. Die Versuchsanordnung wird durch zwei Spiegel ergänzt, durch einen gewöhnlichen Spiegel gegenüber dem auf der Tageslichtseite liegenden Auge und durch einen Probefarbfilterspiegel gegenüber dem auf der Lampenlichtseite liegenden Auge. Die Richtigkeit des Farbfilterspiegels ist dann gegeben, wenn der Versuchsperson beide Spiegelbilder gleichartig erscheinen. Es ist zweckmäßig, die Versuche bei mittlerem Tageslicht zu machen.
  • Ein geeignetes Farbfilterglas wurde durch Zusatz eines Farbstoffgemisches von Cu0 und Co0 zu einem Grundglas erschmolzen. Als günstiges Verhältnis zwischen den beiden Farbstoffkomponenten wurde ein Verhältnis von CuO : Co O = i : i ermittelt. - Die Konzentration des Farbstoffgemisches richtet sich auch nach der Glasdicke. Eine geeignete Farbfiltertönung ergibt sich für 3 mm dickes Glas bei folgender gewichtsmäßiger Zusammensetzung
    Ausführungsbeispiel
    Grundglas: Si02 740/1
    Ca0 110/0
    K20 40/0
    Na20 1i %
    Farbzusatz: Cu o 0,0250/0
    - C00 0,025%

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Toilettenspiegel nach Patent 50q.08 i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verwendung des Spiegels als Tageslichteffektspiegel zum Betrachten des Gesichtes im künstlich erleuchteten Raum das Farbfilter erheblich schwächer gewählt ist, als der. mathematisch-physikalisch errechneten Dosierung der Farbstoffkonzentration für eine objektiv vollständige Umwandlung des Lampenlichtes in Tageslicht entsprechen würde.
  2. 2. Toilettenspiegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbfilter durch die Zumischung von Kupferoxyd und Kobaltoxyd im Verhältnis von i : i zum Grundglas erhalten ist.
  3. 3. Toilettenspiegel nach Anspruch i für übliche elektrische Glühlampenbeleuchtimg, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbfilter eine Tönung aufweist, welche einer Konzentration eines Farbstoffgemisches von etwa 0,025 Gewichtsprozent Kupferoxyd plus 0,025 Gewichtsprozent Kobaltoxyd in i oo Gewichtsprozent Grundglasgemenge bei einer Spiegelglasstärke von 3 mm entspricht.
DESCH96633D 1932-01-26 1932-01-26 Toilettenspiegel Expired DE569080C (de)

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