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ForstempelfürSemmelkerbmaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf Formstempel für SemmeHorm-oder Kerbmaschinen, wie ein solcher in der Patentschrift Nr. 88 820 beschrieben ist. Solche von Messersternen mit gekrümmten Flügeln aus dünnem Blech gebildete Formstempel haben den Nachteil, dass die Kerbungen der Teigstücke nicht jene Gestalt erhalten, wie sie bei von Hand erzeugten Semmeln entstehen, da die Kerbungen sich zu leicht schliessen. Ausserdem ist nach erfolgter Kerbung der im Teigstück eingeschlossenen Luft und den Gärungsgasen, welche Hohlräume bilden, keine Gelegenheit gegeben zu entweichen. Diesen Mängeln wird durch eine besondere Ausgestaltung des Formstempels vorgebeugt.
Die erstere besteht darin, dass die Flügel des gegen Drehung gesicherte Messersternes auf der einen Seite bis zur Schneide zylindrisch geformt und auf der andern Seite in ihrem nahe der Schneide gelegenen Teile abgeschrägt oder gekrümmt, also fassetiert sind. Die Flügel weisen dabei eine relativ grosse Wandstärke auf, infolge deren die Kerben im Teigstück klaffen und sich nicht leicht schliessen.
Zur Beseitigung der Hohlräume im Teigstück erhält der übliche Knopf an der Vereinigungsstelle der Messerschneiden einen kleineren Krümmungsradius als die am Boden der Teigsehale befindliche Mulde, in welche der Knopf eindringt.
Je ein Ausführungsbeispiel der Erfindungen ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 die Teigschale im Axialschnitt, während in den Fig. 2 und 3 der Formstempel im Aufriss und Gundriss veranschaulicht ist.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, ist die Erzeugende der konvexen Flächen 1 der sternförmigen Flügel des Formstempels bis zur Schneide 6 gerade und zur Stempelachse parallel, also die Fläche 1 durchwegs eine Zylinderfläche, während die Erzeugende der konkaven Flächen 2 im oberen gegen die Schneiden 6 verlaufenden Teil ? gegen die Stempelachse geneigt oder gekrümmt ist. Es entsteht auf diese Weise ein
Flügel, der im Längsschnitt die in Fig. 2 links gezeigte Gestalt aufweist. Hiedurch erhält die eine Be- grenzungsfläche der Kerbe eine steile Lage gegen die Semmeloberfläche, wobei sie scharf gegen dieselbe abgesetzt ist, während die andere Begrenzungsfläche wesentlich sanfter in die Sernmeloberfläche übergeht.
Mit andern Worten, die Winkel, welche die Tangentialebenen der Semmeloberfläche und der Spalt- begrenzungsfläche der Stossstelle dieser Flächen miteinander einschliessen, sind auf der einen Spaltseite wesentlich grösser wie auf der andern Spaltseite.
Die Schneiden 6 der Formstempel verlaufen nicht wie bei den bisherigen Einrichtungen in einen axialen Stumpf, sondern in einen kuppenartigen Knopf 3, der am Ende des Aufwärtsganges der Stempel in eine Mulde 4 am Boden der Teigschale 5 eintritt. Der Krümmungsradius dieser Mulde 4 ist grösser wie der Krümmungsradius des Knopfes 3, so dass zwischen dem Knopf 3 und der Mulde 4 eine Teigschichte verbleibt, welche gegen die Auflagestelle des Knopfes am Muldenbogen hin versehwächt ist. Dieses
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Achse liegt, so dass die eingeschlossene Luft und die gasförmigen Gärungsprodukte entweichen können und das Entstehen von durch Luft oder Gase ausgefüllten Hohlräumen im Gebäckstück hintangehalten wird.
Bei Anordnung einer scharfen Spitze oder eines konischen Stumpfes, wie dies bisher der Fall war, ist dies nicht zu erreichen. Zufolge der Glockenform der Teigschalen verbleibt auch zwischen den Schalenwandungen und den Teigstücken eine Luftschichte, welche das Anheften des Teiges an den Schalenwandungen verhindert.