AT100338B - Formstempel für Semmelkerbmaschinen. - Google Patents

Formstempel für Semmelkerbmaschinen.

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AT100338B
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Josef Heller
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Josef Heller
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  ForstempelfürSemmelkerbmaschinen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Formstempel für   SemmeHorm-oder Kerbmaschinen, wie ein solcher   in der Patentschrift Nr. 88 820 beschrieben ist. Solche von Messersternen mit gekrümmten Flügeln aus dünnem Blech gebildete Formstempel haben den Nachteil, dass die Kerbungen der Teigstücke nicht jene Gestalt erhalten, wie sie bei von Hand erzeugten Semmeln entstehen, da die Kerbungen sich zu leicht schliessen. Ausserdem ist nach erfolgter Kerbung der im   Teigstück eingeschlossenen   Luft und den Gärungsgasen, welche   Hohlräume   bilden, keine Gelegenheit gegeben zu entweichen. Diesen Mängeln wird durch eine besondere Ausgestaltung des   Formstempels   vorgebeugt. 



   Die erstere besteht darin, dass die Flügel des gegen Drehung gesicherte Messersternes auf der einen Seite bis zur Schneide zylindrisch geformt und auf der andern Seite in ihrem nahe der Schneide gelegenen Teile   abgeschrägt   oder gekrümmt, also fassetiert sind. Die Flügel weisen dabei eine relativ grosse Wandstärke auf, infolge deren die Kerben im   Teigstück klaffen   und sich nicht leicht schliessen. 



   Zur Beseitigung der Hohlräume im Teigstück erhält der übliche Knopf an der Vereinigungsstelle der Messerschneiden einen kleineren Krümmungsradius als die am Boden der Teigsehale befindliche Mulde, in welche der Knopf eindringt. 



   Je ein Ausführungsbeispiel der Erfindungen ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 1 die Teigschale im Axialschnitt, während in den Fig. 2 und 3 der Formstempel im Aufriss und Gundriss veranschaulicht ist. 



   Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, ist die Erzeugende der konvexen Flächen 1 der sternförmigen Flügel des Formstempels bis zur Schneide 6 gerade und zur Stempelachse parallel, also die Fläche 1 durchwegs   eine Zylinderfläche,   während die Erzeugende der konkaven Flächen 2 im oberen gegen die Schneiden 6 verlaufenden   Teil ?   gegen die Stempelachse geneigt oder gekrümmt ist. Es entsteht auf diese Weise ein
Flügel, der im   Längsschnitt   die in Fig. 2 links gezeigte Gestalt aufweist. Hiedurch erhält die eine Be-   grenzungsfläche   der Kerbe eine steile Lage gegen die Semmeloberfläche, wobei sie scharf gegen dieselbe abgesetzt ist, während die andere   Begrenzungsfläche   wesentlich sanfter in die   Sernmeloberfläche   übergeht. 



  Mit andern Worten, die Winkel, welche die Tangentialebenen der Semmeloberfläche und der Spalt-   begrenzungsfläche   der Stossstelle dieser Flächen miteinander einschliessen, sind auf der einen Spaltseite wesentlich grösser wie auf der andern Spaltseite. 



   Die Schneiden 6 der Formstempel verlaufen nicht wie bei den bisherigen   Einrichtungen   in einen axialen Stumpf, sondern in einen kuppenartigen   Knopf 3,   der am Ende des Aufwärtsganges der Stempel in eine Mulde 4 am Boden der Teigschale 5 eintritt. Der Krümmungsradius dieser Mulde 4 ist   grösser   wie der Krümmungsradius des   Knopfes 3,   so dass zwischen dem Knopf 3 und der Mulde 4 eine Teigschichte verbleibt, welche gegen die Auflagestelle des Knopfes am Muldenbogen hin   versehwächt   ist. Dieses 
 EMI1.1 
 Achse liegt, so dass die eingeschlossene Luft und die gasförmigen Gärungsprodukte entweichen können und das Entstehen von durch Luft oder Gase ausgefüllten Hohlräumen im   Gebäckstück   hintangehalten wird.

   Bei Anordnung einer scharfen Spitze oder eines konischen Stumpfes, wie dies bisher der Fall war, ist dies nicht zu erreichen. Zufolge der   Glockenform   der Teigschalen verbleibt auch zwischen den Schalenwandungen und den   Teigstücken   eine Luftschichte, welche das Anheften des Teiges an den Schalenwandungen verhindert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 krümmt ist.
    2. Formstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Vereinigungsstelle der Messerschneiden befindliche Knopf (. 3) einen kleineren Krümmungsradius besitzt, als die am Boden der Teigschale (5) befindliche Mulde (4), in welche der Knopf beim Arbeitshub eindringt. EMI2.2
AT100338D 1923-12-24 1923-12-24 Formstempel für Semmelkerbmaschinen. AT100338B (de)

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