AT157016B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Verpackung für Eier, Früchte und andere leicht zerstörbare Produkte. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Verpackung für Eier, Früchte und andere leicht zerstörbare Produkte.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Verpackung für Eier, Früchte und andere leicht zerstörbare Produkte. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung für Eier, Früchte und andere leicht zerstörbare Produkte, bei welchen aus einer Papierbahn durch Walzen zwischen Formelementen, die als konvexe bzw. konkave Umdrehungsflächen am Umfange zweier sich unter elastischem Druck aufeinander abwälzender Walzenkörper angeordnet sind, ein eine zusammenhängende Reihe von Mulden aufweisender Verpackungsstreifen geprägt wird. Es sind Verfahren bekannt, bei welchen aus einer laufenden Papierbahn zwischen rotierenden Formwalzen ein Verpackungsstreifen od. dgl. geprägt wird. Sind die Formelemente am Umfang dieser Walzen Umdrehungsflächen, so kann man als normale Anordnung eine Umlaufbewegung mit gleicher Aehsengeschwindigkeit der konvexen und konkaven Formelemente voraussetzen. Mit dieser Anordnung lassen sich einfache Profile, z. B. für Flaschen mit allmählichem Übergang vom Bauch zum Hals, in die Papierbahn einprägen. Die erfindungsgemässe Eierverpackung dagegen mit der stark erhaben ausgeprägten Oberfläche und einer wiederholten jähen Profilerweiterung und Verengung ist mittels der bekannten Verfahren nicht herstellbar, weil infolge der zu plötzlichen Prägung, die erst im Augen- blick des vollen Eingriffs von Patrize und Matrize erfolgt, der Papierbahn nicht genügend Zeit und Spielraum gelassen wird, sich ohne Gefahr des Zerreissens in dem für jede Stelle erforderlichen Masse zu verteilen und der Form anzuschmiegen. Von den bekannten Verfahren unterscheidet sich das vorliegende im wesentlichen dadurch, dass ein stetiges punkt-bzw. linienweises Einziehen und Einwälzen der Papierbahn in die Matrizen der einen Formwalze durch eine Patrizenwalze vorgenommen wird, deren Teilkreis kleiner als jener der Matrizenwalze ist, wodurch eine Beschleunigung der Umlaufbewegung der konkaven gegenüber den konvexen Formelementen bewirkt wird. Ein Vorteil dieses Verfahrens ist, dass unabhängig von der Papierbahndicke die ganze Form von Kante zu Kante unter gleichmässigem Druck eingewalzt wird, während bei bekannten Verfahren die eigentliche Prägung erst im Augenblick des vollen Eingriffs der Formelemente erfolgt, so dass der Normaldruck der Walzen nur an der tiefsten Stelle der Form wirksam wird. Bei der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens bildet erfindungsgemäss die Oberfläche eines jeden Formelementes eine Umdrehungsfläche, die sieh über die ganze Breite des Papierstreifens erstreckt und sich im Querschnitt wiederholt eiförmig erweitert und verengt. Die neue nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Verpackung für Eier, die aus zwei einander ergänzenden Packplatten besteht, zeichnet sich dadurch aus, dass die Mulden zur Auf- nahme der Eier Erweiterungen von Hohlräumen sind, die sich über die ganze Breite der Packplatten erstrecken, so dass zwischen den Packplatten beidseitig offene Durchlüftungskanäle entstehen. Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens in den Fig. 4 und 5 und ein nach dem Verfahren hergestelltes Ausführungsbeispiel einer Verpackung für Eier durch Fig. 1-3 dargestellt. Es zeigen : Fig. l einen Längsschnitt durch eine Packungsschicht, Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Paekplatte, Fig. 3 einen Querschnitt durch mehrere Packplatten, Fig. 4 zeigt schematisch die Wirkung von Patrizen und Matrizen und Fig. 5 zeigt eine Vorrichtung zur Vertiefung der Mulden. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3>3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierbahn vor dem Eintritt in das Formwalzensystem quer zu ihrer Laufrichtung wellenförmig oder kreppartig gestaucht wird.4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche eines jeden Formelementes eine Umdrehungsf1äche bildet, die sich über die ganze Breite des Papierstreifens erstreckt und sich im Querschnitt wiederholt eiförmig erweitert und verengt.5. Nach dem Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3 hergestellte Verpackung für Eier, die aus zwei einander ergänzenden Packplatten besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulden zur Aufnahme der Eier Erweiterungen von Hohlräumen sind, die sich über die ganze Breite der Packplatten erstrecken, so dass zwischen den Packplatten beiderseitig offene Durchlüftungskanäle entstehen. EMI3.1
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| AT157016D AT157016B (de) | 1936-03-20 | 1937-03-08 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Verpackung für Eier, Früchte und andere leicht zerstörbare Produkte. |
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