LU86772A1 - Universalaufspannplatte zum schnellen aufspannen von den verschiedensten werkstuecken auf fraesmaschinen,bohrwerken und bearbeitungszentern - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Universalaufspannplatte zum Schneilaufspannen von unterschiedlichsten Werkstücken auf Bearbeitungszentern, Bohrwerken und Fräsmaschinen.
Das Aufspannen von unterschiedlichsten Werkstücken auf Bohrwerken, Fräsmaschinen und speziell auf Bearbeitungszentern ist für den Betrieb eine sehr zeitraubende und kostspielige Angelegenheit. Auf dem Markt befindet sich eine Unzahl von Aufspannprodukten, die in der Regel nach Baukastenprinzip arbeiten, wo man meistens ein ganzes Assortiment dieser Befestigungslaschen und Blöcke braucht, um ein Werkstück auf— zuspannen.
Ein Nachteil dieser Aufspannmethode ist auch die unzureichende Wiederholgenauigkeit, die sich beim Wechseln der Werkstücke ergibt.
Eine andere Form der Aufspannmöglichkeiten, die sich heute auf dem Markt befindet, und die speziell auf Bearbeitungs— zentern eingesetzt wird, sind die Aufspannplatten mit Befestigungsmodulen, die ein gutes Spannen sowie eine hohe Wiederholgenauigkeit haben. Ein grosser Nachteil dieser Aufspannmodulen sind ihr Preis.
So eine Aufspannplatte kostet so um l/lo vom Neuanschaffungspreis einer Maschine.
Meine Erfindung verbindet alle Vorteile von einem schnellen, robusten Spannen und einer hohen Wiederholgenauigkeit mit einem niedrigen Anschaffungspreis.
Dieser niedrige Preis wird durch die einfache Tatsache erklärt, weil ich Aufspannbacken verwende, die sich bereits im Betrieb befinden.
Bei diesen Aufspannbacken handelt es sich um Aufspannbacken mit Spitzverzahnung, die auf Drehmaschinen eingesetzt werden, welche mit einem Kraftspannfutter ausgerüstet sind.
In den heutigen modernen Betrieben befindet sich bei jeder Drehmaschine, die mit einem Kraftspannfutter versehen ist, eine ganze Palette dieser Backen; sodass diese nicht extra angeschafft werden müssen.
Diese Aufspannbacken sind mit Spitzverzahnung sowie einer 4lli Zentriernute versehen, die ein sehr schnelles und ein ge- - 3 -
Verzahnung sich wegen ihrer Robustheit und Einfachheit millionenfach bewährt.
Einen ganz wesentlichen Aspekt möchte ich noch bemerken. Vegen dem niedrigen Preis hat der Betrieb die Möglichkeit, sich mehrere dieser Aufspannplatten anzuschaffen und damit eine Lade- und Entlademöglichkeit zu schaffen, was sich sehr zum Vorteil des Betriebes herausstellen wird.
Die von mir gestellte Aufgabe wurde wie folgt gelöst:
Herzstück der Erfindung ist eine Aufspannplatte (Nr. 1 laut beigefügter Zeichnung Nr. l), die horizental sowie auch vertikal auf dem Arbeitstisch einer Maschine befestigt werden kann. In diese Aufspannplatte werden je nach Vunsch des Kunden eine bis mehrere Führungsnuten hineingefräst (Nr. 2 Zeichnung Nr. 1). In diesen Pührungsnuten befindet sich je eine bewegliche (Nr. 3 Zeichnung Nr. 2) sowie eine feststehende (Nr. 4) Schiene. Diese Schienen sind mit einer SpitzVerzahnung (Nr. 5) sowie einer Zentriernute (Nr. 6) versehen, welche im Handel üblich ist.
Die handelsüblichen Spannbacken, welche dieselbe Spitzverzahnung wie die Schienen haben, werden jetzt mit Führungsnutsteinen (Nr. 7) und Passchrauben (Nr. 8) auf die Schienen befestigt.
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Die feste Schiene Nr. 4 dient zur Aufnahme des unbeweglichen Spannbackens (Nr. 9). Auf die bewegliche Schiene (Nr. 3) wird der Gegenbacken (Nr. Io) aufgesetzt.
Das zu scannende Verlcstück (Nr. 12) befindet sich zwischen dem beweglichen (Nr. Io) und dem unbeweglichen Spannbacken (Nr. 9).
Die bewegliche Schiene wird durch einen Zylinder (Nr. 13), welcher hydraulisch, mechanisch oder elektro — mechanisch bewegt wird, an das Verkstück (12) angepresst und die Klemmung des Werkstückes ist erreicht.
Zum Lösen des Werkstückes (12) wird der Kolben (Nr. 13) {)U entspannt und die bewegliche Schiene (3) wird durch eine - 4 -
Feder (14) oder durch einen hydraulischen Zylinder (Nr. 15), welche sich zwischen der beweglichen Schiene (3) und der unbeweglichen Schiene befinden, in ihre Endlage zurückgedrückt; das Werkstück (12) ist entspannt und kann herausgenommen werden.
Die Schienen (3+4) mit der Spitzverzahnung befinden sich etwas unter der Auflagefläche der Aufspannplatte (l), so-dass eine Beschädigung der Verzahnung nicht möglich ist.
Weil die Spitzverzahnung (5) einen Zahnabstand von 1,5 — 3 mm hat, geschieht das Spannen extrem schnell.
Die Zeichnung Nr. 3 zeigt eine Spannmöglichkeit von einem Werkstück von asymetrischer Form. Man sieht, wie einfach und auch sehr schnell dieses Spannen vonstatten geht.
Die Zeichnung Nr. 4 zeigt eine andere Spannmöglichkeit, Z.B. das Spannen und Lösen von verschiedenen Werkstücken auf einmal.
Geht man davon aus, dass diese Aufspannplatte auf einem Bearbeitungszentrum eingesetzt wird, so besteht die Möglichkeit, die Form des zu spannenden Werkstückes auf dem Bearbeitungszentrum herauszuarbeiten, sodass eine Wiederho lgenauigkeit entsteht, die im tausendstel—Millimeter-Bereich liegt.
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Claims (4)
1. Aufspannplatte Nr. 1, gekennzeichnet dadurch, dass man mit dieser Aufspannplatte verschiedene Werkstücke der verschiedensten Formen sehr schnell mit im Handel üblichen Aufspannbacken versehen, mit im Handel üblicher Spitzverzahnung und Zentriernut spannen kann.
2. Bedienungsmechanismus der Aufspannplatte Nr. 1. Nach Anspruch Nr. 1, gekennzeichnet dadurch, dass sie besteht aus einer beveglichen Schiene Nr. 3 mit im Handel üblicher Spitzverzahnung (5) und Zentriernut (6) versehen, sowie aus einer feststehenden Schiene Nr. 4, auch mit handelsüblicher Spitzenverzahnung (5) und Zentriernut (6) versehen. Auf diese Schienen werden jeweils die Aufspannbacken (9 + lo) mittels Zentriernutstein Nr. 7 sowie Passschrauben Nr. 8 befestigt.
3. Bedienungsmechanismus nach Anspruch 2 gekennzeichnet dadurch, dass das Bewegen der beweglichen Schiene (3) darin besteht, dass die bewegliche Schiene (3) von einem Zylinder Nr. 13 bewegt wird, welcher hydraulisch, mechanisch oder elektro — mechanisch gesteuert wird, 4. 3edienungsmechanismus nach Anspruch 2+3 gekennzeichnet dadurch, dass das Entspannen der beweglichen Schiene (3) darin besteht, dass sich zwischen der beweglichen Schiene (3) und der feststehenden Schiene (4) ein Federpaket Nr, 14 oder ein hydraulischer Zylinder Nr. 13 befindet, welche die bewegliche Schiene (3) immer in die Endlage drücken.
3. Die Aufspannplatte Nr. 1 nach Anspruch 1+2+3, welche entweder horizental sowie vertikal verwendet werden kann.
4)0
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU86772A LU86772A1 (de) | 1987-02-13 | 1987-02-13 | Universalaufspannplatte zum schnellen aufspannen von den verschiedensten werkstuecken auf fraesmaschinen,bohrwerken und bearbeitungszentern |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU86772 | 1987-02-13 | ||
| LU86772A LU86772A1 (de) | 1987-02-13 | 1987-02-13 | Universalaufspannplatte zum schnellen aufspannen von den verschiedensten werkstuecken auf fraesmaschinen,bohrwerken und bearbeitungszentern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU86772A1 true LU86772A1 (de) | 1987-07-24 |
Family
ID=19730867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU86772A LU86772A1 (de) | 1987-02-13 | 1987-02-13 | Universalaufspannplatte zum schnellen aufspannen von den verschiedensten werkstuecken auf fraesmaschinen,bohrwerken und bearbeitungszentern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU86772A1 (de) |
-
1987
- 1987-02-13 LU LU86772A patent/LU86772A1/de unknown
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