LU86282A1 - Nebenluftregler - Google Patents

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LU86282A1
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Authority
LU
Luxembourg
Prior art keywords
secondary air
flap
air regulator
housing
chimney
Prior art date
Application number
LU86282A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Hans Viessmann
Original Assignee
Viessmann Werke Kg
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L11/00Arrangements of valves or dampers after the fire
    • F23L11/02Arrangements of valves or dampers after the fire for reducing draught by admission of air to flues

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)
  • Air Supply (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

i * - 2 -
Nebenluftregler
Die Erfindung betrifft einen Nebenluftregler zum Anbau an Hauchgasleitungen gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches.
i ! ,
I Ein Nebenluftregler dieser Art ist nach dem DE-GM
83 24 933 bekannt. Mit einem solchen bekannten Gerät sind optimale Zugverhältnisse bezüglich Kamin und den daran angeschlossenen Heizkessel gewährleistet, und es ist auch bereits nach dem gleichen DE-GM bekannt, einen solchen Nebenluftregler mit einem Stellmotor zu versehen, der je-f doch unmittelbar am Gehäuse des Gerätes angeordnet ist und auf die Schwenkachse der Regelklappe wirkt bzw. auf daran angeordnete Mitnehmer.
'.In bezug auf diesen vorbekannten Stand der Technik wird f - die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe darin gesehen, ; das vorbekannte Gerät hinsichtlich der Zuluftheranfüh- f rung an die Regelklappenöffnung zu verbessern und damit ‘ gleichzeitig eine günstigere Anbringung für den Stellmo tor zu schaffen, der in diesem Fall lediglich bei nicht laufendem Brenner für eine Offenhaltung der Regelklappe sorgen soll.
? Diese Aufgabe ist mit einem Nebenluftregler der eingangs i genannten Art nach der Erfindung durch die im Kennzei-
S
\ chen des Hauptanspruches angeführten Merkmale gelöst.
j - 3 -
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich nach den Unteransprüchen .
Durch diese neuartige Ausbildung des Nebenluftreglers sind die gemäß Aufgabe gestellten Forderungen erfüllt, d.h. im Falle der Zuluftzufuhr kann die Zuluft nicht unmittelbar in die Regelklappenöffnung einströmen, son-' dern sie muß zunächst an den heißen bzw. noch heißen
Wandungen des Abzugsrohres vorbeistreichen und gelangt somit mehr oder weniger aufgewärmt in das Abzugsrohr und damit in den Schornstein, der dadurch nicht so schnell abkühlt. Außerdem ist die dafür erforderliche Haube, die i ! vorteilhaft eventuell mit einem Luftvorwärmkanal verse hen sein kann, zur einfachen Anbringung eines "Auf-Zu- i i Stellmotors" ausgenutzt, der lediglich vermittels eines | einfachen Klappenbetätigungshebels dafür zu sorgen hat, ί j j .daß die Regelklappe bei ausgeschaltetem Brenner den Ab- ? i j zug des Heizungskessels ganz bzw. weitgehend ganz I schließt, um die Wärmeverluste des Kessels bei sonst weiterbestehendem Schornsteinzug zu reduzieren. Der
Stellmotor ist dafür mit der Brennerregelung des Heiz- | kessels entsprechend gekoppelt und zwar derart, daß ei-! nerseits bei Abschaltung des Brenners die Klappe geöff- i
J
| net wird und andererseits vor Einschaltung des Brenners | die Klappe sich wieder schließen kann, um damit den Zug I freizugeben und um sich den Nebenluftregler zur auto- ! matischen Regelung wieder selbst zu überlassen.
i i i -* ί ί - ' - 4 - , Grundsätzlich bewirkt also der Nebenluftregler neben ‘ dem vorerwähnten Vorteil folgendes:
Moderne Heizkessel arbeiten mit zeitgemäß niedrigen Abgastemperaturen. Bei bestimmten Betriebszuständen kann die Gefahr bestehen, daß sich bei nicht gut isolierten Schornsteinen Feuchtigkeit bildet. Der Taupunkt der Abgase beträgt bei Heizöl EL ca. 48° C und bei Erdgas L ! ca. 58° C. Damit diese Wassertaupunkttemperatur nicht unterschritten wird, muß die Temperatur im Schornstein höher als diese Temperatur sein. Der Nebenluftregler mischt den Abgasen zusätzlich Luft bei. Damit werden die Taupunkttemperatur reduziert und der Taupunkt herabgesetzt. Der Nebenluftregler führt dem Schornstein auch dann Luft zu, wenn sich der Brenner abgestellt hat. Sie . durchlüftet ständig den Schornstein und beugt so der Feuchtebildung vor. Der Nebenluftregler sorgt für konstanten Unterdrück im Schornstein, dessen Zug über das Jahr durch Veränderung der Außentemperatur und der Windverhältnisse starken Schwankungen unterliegt. Die Regelklappe des Nebenluftreglers öffnet sich, wenn der Brenner läuft und regelt den Schornsteinzug. Gleichzeitig leitet sie Luft in den Schornstein und verdünnt die Abgase. Der Taupunkt wird herabgesetzt und der Bildung von Feuchtigkeit im Schornstein entgegengewirkt. Stellt sich der Brenner ab, öffnet der angebaute Stellmotor die Regelklappe und verhindert, daß sie sich bei Brennerstill- - 5 - * ; stand schließt. Der Schornstein wird ständig durch die t > aus dem Heizraum einströmende Luft durchlüftet. Feuch- ! tigkeit, die sich gegebenenfalls im Schornstein gebil det hat, wird abgeführt.
i i ' Der erfindungsgemäße Nebenluftregler wird nachfolgend Ü anhand der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungs beispieles näher erläutert.
l! l! j; Es zeigt schematisch
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Nebenluftregler;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Nebenluftregler und Fig. 3 eine besondere Ausführungsform des Nebenluftreglers .
Wie aus den Fig. 1, 2 erkennbar, ist über dem Gehäuse 1 | und der Regelklappenöffnung 2 zusätzlich eine Haube 3 J mittels Stehbolzen 7 derart befestigt, daß sie mit dem | Gehäuse 1 eine Nebenluftzuströmöffnung 4 begrenzt, in die die Zuluft nur durch Umströmung des Abzugsrohres 10, ; das zwischen Heizkessel 11 und Schornstein 12 (Fig. 3) angeordnet ist, gelangen kann und dann erst in die Regelklappenöffnung 2 und damit in das Abzugsrohr 10 bei entsprechend je nach Zugverhältnis entsprechend mehr t ! oder weniger geöffneter Regelklappe 9. Wie aus Fig. 2 t erkennbar, ist dabei die Haube 3 zur Anbringung des Stellmotors 6 ausgenutzt, dessen Stellwelle in Fortsetzung f i s· - 6 - - einen einfachen hakenförmigen Klappenbetätigungshebel 5 bildet, der unmittelbar im Bereich der Mittellängslinie der Klappe auf diese einwirken kann. Bei der in Pig. 1 dargestellten voll ausgezogenen Stellung von Betätigungshebel 5 und Regelklappe 9 ist der Heizkessel 11 in Betrieb, d.h. dessen Brenner arbeitet, und die mit einem einstellbaren Gegengewicht 14 versehene Regelklappe ist sich zur automatischen Zugregelung gewissermaßen selbst überlassen.
Da der Stellmotor mit der Brennerregelung entsprechend gekoppelt ist, bewegt sich bei Abschaltung des Brenners etwas zeitverzögert der Betätigungshebel 5 in die gestrichelte Stellung gemäß Fig. 1 und bringt damit die Regelklappe 9 in die ebenfalls gestrichelte Stellung, wie in Fig. 1 dargestellt. Dadurch wird der Abzug nahezu "ganz geschlossen und die sonst gegebenen Wärmeverluste des Heizkessels werden reduziert. Die Kopplung des Stellmotors 6 mit der Brennerregelung ist dabei so angelegt, daß der Brenner erst wieder anspringt, wenn sich der Betätigungshebel 5 wieder in die ausgezogene Stellung gemäß Fig. 1 zurückgestellt hat, dem natürlich die Regelklappe 9 aufgrund des Gegengewichtes 14 in 'diese Stellung folgt.
!
Wie bereits erwähnt, kann der Nebenluftzuströmöffnung 4 ein Luftvorwärmkanal 8 vorgeschaltet sein, um den Strö- 1- r •9 - 7 - ‘ mungsweg der Zuluft längs des Abzugsrohres zu verlängern und den Wärmetausch zu intensivieren. Diese Maßnahme ist gemäß Fig. 3 ebenfalls sehr einfach zu verwirklichen, bspw. durch Anordnung eines konzentrisch zum Abzugsrohr 10 angeordneten Rohres, das im dargestellten Ausführungsbeispiel zum Heizkessel 11 hin offen ist, so daß die vom Kaminzug angesaugte Zuluft erst nach Passage dieses Rohres bzw. des Luftvorwärmkanales 8 in die eigentliche Nebenluftzuströmöffnung 4 der Haube 3 gelangen kann.
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II
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Claims (3)

1. Nebenluftregler zum Anbau an Rauchgasleitungen von I Heizkesseln, bestehend aus einem Gehäuse mit Neben- i lufteinströmöffnung und Regelklappe mit Stellmotor, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Gehäuse (1) und der Regelklappenöffnung (2) eine Haube (3) angeordnet ist, die mit dem Gehäuse (1) eine Nebenluftzuströmöffnung (4) begrenzt und an der der mit einem auf etwa Klappenmitte gerichteten Klap-| penbetätigungshebel (5) versehene Stellmotor (6) be festigt ist.
2. Nebenluftregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Haube (3) mit Stehbolzen (7) am Gehäuse (1) befestigt ist.
3. Nebenluftregler nach Anspruch 1 oder 2, da- j durch gekennzeichnet, daß der i Nebenluftzuströmöffnung (4) ein Luftvorwärmkanal (8) f vorgeschaltet ist. / i
LU86282A 1985-02-02 1986-01-29 Nebenluftregler LU86282A1 (fr)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19858502868 DE8502868U1 (de) 1985-02-02 1985-02-02 Nebenluftregler
DE8502868 1985-02-02

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LU86282A1 true LU86282A1 (fr) 1986-06-09

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ID=6776989

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LU86282A LU86282A1 (fr) 1985-02-02 1986-01-29 Nebenluftregler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202015001000U1 (de) * 2015-02-09 2016-05-10 Kutzner + Weber Gmbh Nebenluftvorrichtung für eine Abgasleitung einer Feuerstätte und eine mit einer solchen Nebenluftvorrichtung ausgestattete Abgasleitung, insbesondere Abgasaußenleitung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8324933U1 (de) * 1983-08-31 1983-12-15 Nübel, Hubert, 4796 Salzkotten Zugregler fuer schornsteinzug

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DE8502868U1 (de) 1985-05-15
BE904132A (fr) 1986-05-15
FR2582085B3 (fr) 1988-02-12
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CH668469A5 (de) 1988-12-30
IT8620789V0 (it) 1986-01-31
FR2582085A1 (fr) 1986-11-21
ATA5286A (de) 1991-12-15
AT394898B (de) 1992-07-10

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