LU84546A1 - Verwendung von peptiden als medikamente - Google Patents

Verwendung von peptiden als medikamente Download PDF

Info

Publication number
LU84546A1
LU84546A1 LU84546A LU84546A LU84546A1 LU 84546 A1 LU84546 A1 LU 84546A1 LU 84546 A LU84546 A LU 84546A LU 84546 A LU84546 A LU 84546A LU 84546 A1 LU84546 A1 LU 84546A1
Authority
LU
Luxembourg
Prior art keywords
formula
compound
compounds
glucagon
insulin
Prior art date
Application number
LU84546A
Other languages
English (en)
Inventor
Jorgensen Karin Damm
Original Assignee
Novo Industri As
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Novo Industri As filed Critical Novo Industri As
Publication of LU84546A1 publication Critical patent/LU84546A1/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07KPEPTIDES
    • C07K14/00Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof
    • C07K14/435Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof from animals; from humans
    • C07K14/575Hormones
    • C07K14/605Glucagons
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P3/00Drugs for disorders of the metabolism
    • A61P3/08Drugs for disorders of the metabolism for glucose homeostasis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P3/00Drugs for disorders of the metabolism
    • A61P3/08Drugs for disorders of the metabolism for glucose homeostasis
    • A61P3/10Drugs for disorders of the metabolism for glucose homeostasis for hyperglycaemia, e.g. antidiabetics
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P5/00Drugs for disorders of the endocrine system
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K38/00Medicinal preparations containing peptides

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Diabetes (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Endocrinology (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Obesity (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Proteomics, Peptides & Aminoacids (AREA)
  • Gastroenterology & Hepatology (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
  • Peptides Or Proteins (AREA)

Description

>
Novo Industri A/S, Novo Allé, 2880 Bagsvaerd, Dänemark Verwendung von Peptiden als Medikamente
Die Erfindung betrifft die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel R' -R" (I) als Agens zum Freisetzen von Insulin, eine pharmazeutxsche Zusammensetzung mit einem wirksamen Gehalt an einer Verbindung der Formel I, ein Insulin freisetzendes Agens, so-— wie ein Verfahren zum Behandeln oder Verhindern von Hyper glykämie .
Glucagon, ein Polypeptid-Hormon,das aus 29 Aminosäuren besteht, besitzt bekanntlich verschiedene pharmakologi-sehe Wirkungen wie eine spasmolytische Wirkung auf glatte / - 2 - .
*
Muskulatur, eine Inhibitor-Effekt auf die Sekretion von Magensäure und metabolische Wirkungen, beispielsweise einen Insulin-Freisetzungs-Effekt.
Es ist bekannt, daß Glucagon Insulin aus isolierter perfundierter Rattenpankreas freisetzt. Die Insulinausschüttung ist bei Einwirkung von reinem Glucagon unabhängig von der Glukosekonzentration im Blut, so daß es auch bei Normo- und - Hypoglykämie Insulinausschüttende Wirkung hat. Die Aufgabe der Erfindung bestand also darin , eine Substanz zu schaffen, die lediglich bei Hyperglykämie Insulin-freisetzend wirkt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch Verbindungen der Formel I , wobei R' His-Ser-Gln-Gly-Thr-Phe-Thr-‘Ser-Asp-Tyr-Ser-Lys-Tyr-Leu-Asp-Ser-Arg-Arg-Ala-Gln-Asp-, und R" Hydroxy, die Peptid-Kette -Phe-Val-Gln-Trp-Leu oder. -Met-Asn-Thr oder eine entsprechende Peptid-Kette, oder Aminosäure die identisch mit ^ einer der beiden letztgenannten Peptid-Ketten ist, außer daß eine oder mehrere der Aminosäure (n) fehlt(en), repräsentiert, oder Salze derselben.
Als Beispiel der obengenannten "entsprechende Peptid-Kette oder Aminosäure, die identisch mit einer der beiden letztgenannten Peptid-Ketten ist, außer daß eine oder mehrere der Aminosäure (n) fehlt (en)" kann -Val-Trp und -Met-Asn genannt werden.
Ferner betrifft die Erfindung eine phamazeutische Zusanmenset-~~ zung mit einem wirksamen Gehalt einer Verbindung der Formel I
/ * -- ^ _ oder eines Salzes derselben in Assoziation mit einem geeigneten physiologisch verträglichen Träger, Verdünnungsmittel -und/oder Corrigens, wenn sie als insulinfreisetzendes Medikament eingesetzt wird; ein Insulin-freisetzendes Agens, das eine Verbindung der Formel I wie in Anspruch 1 aufweist, bevorzugt der Verbindungen, die gemäß einem der Ansprüche 2-5 verwandt werden. Sowie ein Verfahren zum Behandeln oder Verhindern der Hyperglykämie, das durch die Gabe einer Verbindung der Formel I wie in Anspruch 1, bevorzugt der Verbindungen, die gemäß einem der Ansprüche 2-5 eingesetzt werden, zur Insulin-Freisetzung.
Es ist nun gefunden worden, daß Glucagon (1-21) , keine derartige Wirksamkeit zeigt, wenn es bis zur gleichen Konzentration wie Glucagon als Infusion gegeben wird, vorausgesetzt, daß die Puffer-Glucose: -konzentration 0,6 mg/ml ist, entsprechend Hypoglykämie. Es ist wéiterhin gefunden worden, daß Glucagon-(1-21 ) - im Gegensatz zum Glucagon - weder Hyperglykämie oder Freisetzung von Insulin in vivo in normal gefütterten Ratten hervorruft. "Nichtsdestoweniger ist überraschenderweise gefunden worden, daß Glucagon—(1—21) etwa 85% des IRI (immunreaktives Insulin) - Freisetzungseffektes von Glucagon in Modell perfundierter Rattenpankreas besitzt, wenn die Pufferglucosekonzentration 2,0mg/ml, entsprechend Hyperglykämie, ist, und etwa 60% des IRI-Freisetzungseffektes von Glucagon besitzt, wenn die Pufferglucosekonzentration 1,5 mg/ml, entsprechend schwacher Hyperglykämie,ist.
Untersuchungen an Glucose-behandelten Ratten und Schweinen haben nun gezeigt, daß intravenös infundiertes Glucagon-(1-21) die Glucose-Toleranz verbessert, siehe die weiter· unten beschriebenen Experimente A-C.
Da Glucagon-(1-21 ) den IRI-Freisetzungseffekt bei Vor-“ liegen von Hyperglykämie besitzt, während ihm gleich zeitig die glykogenolytischen und glykoneogenetischen Effekte von Glucagon fehlen, kann Glucagon-( 1-21) * - 4 - bei der Behandlung von Diabetikern mit vorhandener Rest-Beta-Zellenfunktion eingesetzt werden. Eine derartige Verwendung sollte besonders sicher sein, da während der Behandlung keine Hypoglykämie aufgrund des Fehlens der IRI-Fr ei Setzungswirkung in Gegenwart von Hypoglykämie und Normoglykämie auftritt. Wenn Glucagon-(1-21) Ratten und Schweinen, die Plasmaglucose-Spiegel unterhalb 1,2mg/ml aufweisen, infundiert wird, wird Glucagon—(1-21 ) weder IRI frei.setzen, noch die Plasmaglucosewerte beeinflussen, siehe auch das weiter unten beschriebene Experiment D.
In Diabetes 2J. (1972) , 843 ist zusammengefasst festgestellt worden, daß die für die insulinogene Wirkung notwendige Struktur innerhalb der 24-29 Aminosäuresequenz im Glucagon lokalisiert ist. Entgegengesetzt dieser Ansicht ist nun überraschenderweise gefunden worden, daß die für die insulinogene Wirkung verantwortliche Struktur sich in der 1-21 Aminosäuresequenz befindet, vorausgesetzt, daß Hyperglykämie vorliegt.
Ferner ist überraschenderweise gefunden worden, daß Glucagon-(1-26) und des-(22-26)-Glucagon einen Insulinfreisetzungseffekt in dem perfundierten Rattenpankreas-Modell besitzt, wenn die Pufferglucosekonzentration 2,0 mg/ml ist.
Es wird nun erwartet,daß alle Verbindungen der Formel I eine Insulinfreisetzende Wirkung bei Hyperglykämie besitzen, da Glucagon, Glucagon-( 1-26), des(22-26)-Glucagon, und Glucagon-(1-21) diese Wirkung haben. Nichtsdestoweniger hat, im Gegensatz zu Glucagon-(1-21), Glucagon auch einen Insulinfreisetzungseffekt bei Vorliegen von Normoglykämie und Hypoglykämie.
— In der dänischen Patentanmeldung Nr. 2885/81 ist beschrieben À . ' ‘ - 5 - ! worden, daß Verbindungen der Formel I eine spasmolytische I Wirkung und eine inhibitcrische Wirkung auf die Sekretion von
Magensäure besitzen.
Ferner ist darin festgestellt, daß Verbindungen der Formel I keine oder geringfügige, vernachlässigbare metabolische Wirkungen zeigen. Die Feststellung dieser dänischen Anmeldung, daß Glucagon (1-21) Insulin nicht aus der isolierten perfundierten Rattenpankreas freigesetzt, trifft zu, wenn die Pufferglucosekonzentration 1,0mg/ml ist, entsprechend Normoglykämie oder unterhalb dieser Konzentration. Vor diesen Hintergrund ist es überraschend, daß Verbindungen der Formel I einen Insulin-Freisetzungseffekt in Tieren zeigen, die mit Glucose| entsprechend Hyperglykämie, behandelt worden sind.
Die metabolischen Wirkungen von Glukagon (1-21)/Glukagon-(1-26), und des-(22-26)-Qlucagon,wie verdeutlicht durch ihren lipolytischen Effekt auf freie Rattenfettzellen in vitro und ihre Wirkung auf die Aktivierung der Adenylat -Zyklase in vitro sind, verglichen mit den metabolischen Wirkungen von Glucagon, vernachlässigbar. Nach Gabe an normal gefastete und gefütterte Ratten in vivo sind keine metabolischen Wirkungen gefunden worden.
Dementsprechend können Verbindungen der Formel I oder Salze derselben als insulinfreisetzende Agentien verwandt werden. Verbindungen der Formel I oder Salze derselben eignen sich dann zur Behandlung von Diabetikern, beispielsweise von solchen mit verbleibender Beta-Zell-Funktion.Die Tatsche, daß Verbindungen der Formel I auch spasmolytische Effekte und einen inhibitorischen Effekt auf die Sekretion von Magensäure zeigen( werden in vielen, wertn nicht den meisten Fällen, __ die Verwendung der Verbindungen der Formel I als Insulin- I / - 6 -
Freisetzendes Agens nicht von vorrieherein ausschließen.
Im Gegensatz dazu kann die Kombination dieser Wirkungen sich als Vorteil, beispielsweise bei Diabetikern des Typs 2, erweisen.
Als Beispiele spezifischer, bekannter Verbindungen der Formel I können Glucagon(1-21 ) , Glucagon-(1-23) , Glucagon-(1-25), Glucagon-( 1-26) und des(22-26)-Glucagon genannt werden. Die verbleibenden Verbindungen der Formel I und die Salze derselben können durch Verfahren hergestellt . werden, welche allgemein in der Peptid-Synthese be kannt sind . in diesem Zusammenhang wird Bezug genommen « auf beispielsweise die dänische Patentanmeldung Nr. 2885/81, Hoppe-Seyler's Zeitschrift für Physiol. Ghem. 362(1981). 665-677; Methoden der Organischen Chemie (Houben-Weyl), Herausgeber: Müller, Vol. XV/1 und 2,G.Thieme Verlag, Stuttgart, 1974; The Peptides, Herausgeber: Gross und Meienhofer, Vol. 1-4, Academie Press, 1981; und Appl. Biochem. Biotech. T. (1982); 385 und weitere.
Verbindungen der Formel I werden in pharmazeutisch wirksame Präparationen umgewandelt und bevorzugt Menschen analog bekannten Verfahren gegeben.
Verbindungen der Formel I und Salze derselben können intravenös, intramuskulär oder subkutan in Dosierungen im Bereich von zwischen 1 bis 1000ug/kg Körpergewicht, bevorzugt von zwischen 10 bis 100ug/kg Körpergewicht, gegeben werden, obwohl eine niedrigere oder höhere Dosierung gegeben werden kann. Die benötigte Dosierung wird vom Zustand des Patienten und der Anzahl Gaben pro Tag abhängen. Ferner können Verbindungen der Formel I über den nasalen oder rektalen Weg gegeben werden.
'Λ “ 7 “· ' «
Verbindungen der Formel I können möglicherweise oral, beispielsweise durch die Verwendung spezieller Additive, gegeben werden.
Zum Zwecke der parenteralen Gabe können Verbindugen der Formel I in desilliertem Wasser gelöst werden und der pH-Wert, falls erwünscht, mit einem geeigneten Puffer derart eingestellt werden, daß er im Bereich zwischen etwa 6 bis 8 liegt. Ferner kann die Lösung auf Isotonie beispielsweise durch Zugabe von etwa 0,9% Natrium-Chlorid, eingestellt werden. Um das Lyophilisierungsverfahren, das zu einem geeigneten Produkt führt, zu erleichtern, kann beispielsweise Laktose zur Lösung gegeben werden. Anschließend kann die Lösung steril gefiltert und in Ampullen abgefüllt werden. Anschließend können die Lösungen lyophilisiert und die Ampullen unter aseptischen Bedingungen versiegelt werden.
Weitere pharmazeutische Verfahren können zur Steuerung der Wirkungsdauer eingesetzt werden. Präparationen mit gesteuerter Freisetzung können durch Verwendung von Polymeren zum Korrplexieren oder Absorbieren von Verbindungen der Formel I eingesetzt werden. Die gesteuerte Abgabe kann durch Auswahl geeigneter Makromoleküle (beispielsweise Polyester, Polyaminosäuren, Polyvinylpyrrolidon, Ethylenvinylacetat, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, und Protaminsulfat}/ der Konzentration der Makromoleküle als auch der Einbringverfahren durchgeführt werden, um die Drogenfreisetzung zu steuern. Außerdem ist es möglich,eine längere Wirkungsdauer durch parenterale Gabe einer Suspension der Verbindungen in Form von Kristallen oder Aggregaten anstatt einer wässrigen Lösung zu erzielen, weil sich die Verbindungen kontinuierlich lösen, ein Verfahren, das durch wohlbekannte Faktoren gesteuert werden kann (beispielsweise Kristallformen, — Aggregattypen,und Oberflächen). Eine weitere mögliche Methode, η die Wirkungsdauer durch Präparationen mit
A
« , ' - 8 - * gesteuerter Freisetzung zu steuern besteht darin, Verbindungen der Formel I in Partikeln eines polymeren Mate-.' riais in Form einer Matrix oder eines biologisch abbaübaren Sy-tems zu .inkorporieren/ beispielsweise, Glucagon (1-21) in Polyestern, Poly anino säuren, Hydrogelen, Poly-(Milchsäure) oder Ethylenvinylacetat-Copolymere. Anstatt die Verbindungen in Polymerenpartikeln zu incorporieren ist es möglich, Verbindungen der Formel I in vorgefertigten Mikrokapseln einzuschließen, beispielsweise durch Co-Acervationstechniken oder durch Grenzflächen-Polymerisation beispielsweise HydroxyethylZellulose oder Gelatine-Mikrokapseln und Poly (Methylmethacrylat) Mikrokapseln, oder in kolloidalen DrogenabgabeSystemen, beispielsweise Liposomen, Albumin-Mikrokugeln, Mikroemulsionen, Nanopartikel, und Nanokapseln oder in Makroemulsionen. Ein weiterer Mechanismus, um Präpärationen mit Verzögerung zu erzielen, ist die Verwendung von biologisch verträglichen Öl-Lösungen (beispielsweise Viscoleo- oder Erdnußöl) wobei das Freisetzen Î der Droge durch die Verteilung der Droge außerhalb des Öls in dem umgebenden wässrigen Milieu gesteuert ist. Außerdem ist es möglich, eine Ölsuspension einzusetzen, die die Prinzipien, die bei wässrigen Suspensionen und Öl-Lösungen beteiligt sind, kombiniert.
Zur nasalen Gabe wird eine Lösung in einer Nasal-Sprüheinrichtung oder Nebulisator verwandt. Die Verbindungen der Formel I werden in destilliertem Wasser gelöst und der e ! pH-Wert derart eingestellt, daß er sich im Bereich von etwa 6-8 befindet, beispielsweise durch Zugabe von Natrium -Phosphat und Zitronensäure als Puffer. Natrium-Chlorid, Sorbitol und Glyzerin können dazu verwandt werden, eine isotone Lösung mit einer geeigneten Viskosität zu erhalten.
m
Die Lösung kann unter Verwendung eines geeigneten Nebulisa-_ tors oder Plastiksprays gegeben werden. Die Lösung kann . - 9 - ί durch Verwendung bekannter Konservierungsmittel, beispielsweise Methyl oder Propyl p-Hydroxybenzoat, konserviert werden. Um die Wirksamkeit zu verbessern, kann eine oberflächenaktive Substanz, beispielsweise Ester von Polyoxiethylen, Fettsäuren oder Enamin-Derivaten beispielsweise N-(l-methyl-2-ethoxycarbonylvinyl)-D-phenyl-glycine beispielsweise als Adsorbtionsbeschleuniger dienen. Zum Zwecke nasaler Gabe unter Verwendung eines Dosierungsaerosol-Sprays wird eine· Verbindung der Formel I „ mit geeigneten Bestandteilen und einer Mischung von
Halogenkohlenstoffen , beispielsweise Monofluortrichlor-methan,. Difluordichlormethan, und Tetrafluordichlor-ethan gemischt,um eine Mischung mit einem Dampfdruck zu erhalten, die eine wohlbestimmte Einzel-Dosis hervorbringt, wenn die Mischung unter Verwendung eines Dosierungsaerosol-Sprays verabreicht wird.
Bei nasaler Gabe werden die Verbindungen der Formel I bevorzugt in einem Dosierungsbereich zwischen etwa o,1 bis 10(^g/kg Körpergewicht eingesetzt, bevorzugt zwischen 1 und 10ug/kg Körpergewicht pro Einzeldosis. Diese Dosis könnte mehrere Male pro Tag gegeben werden.
Für rektale Gabe werden Suppositorien durch Mischen einer Verbindung der Formel I mit einem inaktiven Bestandteil wie Kakaobutter oder mit einer Basis wie Polysorbat 85, Propylen-Glycolmonostearat und weißem Bienenwachs hergestellt. Oberflächenaktive Substanzen und/oder Enamind-Derivate können beispielsweise als Adsorptionsverbesserer dienen.
Eine bevorzugte Unterklasse der Verbindungen der Formel I sind Verbindungen, in denen die Aminosäuresequenz identisch ~ , mit einem kontinuierlichen Teil der Aminosäuresequenz von - 10 -
Glucagon ist. Als Beispiele spezieller Verbin dungen der Formel I können Verbindungen genannt werden, in denen R" Phe,Val, Gin, Trp, Leu, Met, Asn oder Thr ist. Eine bevorzugte Verbindung der Formel I ist Glucagon-(1-21), da es überlegene pharmakologische Eigenschaften zeigt und leicht - beispielsweise aus natürlichem Glucagon - erhältlich ist.
Als Beispiele für Salze der Verbindungen der Formel I können Natrium, Kalium , Magnesium, Calcium und Zinksalze und , Säureadditionssalze mit organischen oder anorganischen Säuren wie Ameisensäure,genannt werden. Beworzugte Salze der Verbindungen der Formel I sind physiologisch und pharmazeutisch verträgliche Salze.
Die Erfindung betrifft auch eine pharmazeutische Zusammensetzung, welche eine Verbindung der Formel I oder ein Salz derselben, sowie ein oder mehreie pharmazeutisch verträgliche Träger, Verdünnungsmittel,bevorzugt Wasser, und/oder Corrigens, aufweist, wenn sie als Insulin-Frei-setzendes Medikament verwandt wird. Beispielhaft für derartige Träger können konventionelle Konservierungsmittel; beispielsweise Methyl oder Propyl p-Hydroxibenzonat und Natrium-Chlorid,genannt werden.
Weiterhin wird jegliches neues Merkmal oder Merkmalkombination, die hierin beschrieben wird, als erfindungswesent-, lieh betrachtet.
Die Buchstaben-Triplett-Abkürzungen für Aminosäuren, die hier verwandt werden,sind in J.Biol.Chem. 243 (1968), 3558, angegeben. Aus Gründen der Kürze wurde Glucagon-(1-21)-Heneicosapeptid hier als Glucagon-(1-21 ) bezeichnet und — analog trifft dieses auch für Glucagon-(1-23), Glucagon- . Π-251 , und Glucagon-(1-26)zu. Ferner wurde des-Penta- Λ . v . -11- pepdid-(22-26)-Glucagon als des(22-26)Glucagon bezeichnet.
Das nachfolgende Beispiel, welches keineswegs als Begrenzung betrachtet werden soll, wird zur Verdeutlichung der Erfindung gegeben.
Beispiel:
Eine Präparation zur parenteralen Gabe,welche 1mg Glucagon-(1-21) pro ml enthält, kann wie folgt hergestellt werden: a 1 g Glucagon-(1-21) und 99g Laktose werden in einem Liter destilliertem Wasser gelöst und der pH-Wert auf 7,0 eingestellt. Die Lösung wird anschließend steril gefiltert.
Die sterile Lösung wird in 10 ml Ampullen derart eingefüllt, daß jede Ampulle 1,0 ml der Lösung enthält. Anschließend werden die Lösungen lyophilisiert und die Ampullen unter aseptischen Bedingungen versiegelt.
Die in jeder der Ampullen enthaltene Präparation soll in 1,0ml sterilen Wassers vor Verabreichung gelöst werden.
Weitere Beispiele der Herstellung von Präparationen,die Glucagon-(1-21) enthalten, werden in der dänischen Patentanmeldung Nr. 2885/81 beschrieben. Praparationen, die andere Verbindungen der Formel I enthalten, werden analog hergestellt.
Experiment A:
Wirkung auf IRI-Freisetzung in Ratten in vivo 10 männliche Ratten des Wistarstammes, 150g (+/- 5g) _ wurden mit Pentobarbital betäubt. Polyethylen-Katheder A ' • * - 12 - wurden in die rechte Karotis Arterie zur Blutentnahme und in die linke Jugulare Vene für Infusionen eingeführt. Die Ratten wurden in zwei Gruppen mit jeweils 5 Tieren in jeder Gruppe aufgeteilt. Eine Gruppe wurde mit Glucose (1,5mg/min.) zwischen 0 bis 60 Minuten (Plazebo) infudiert und eine andere Gruppe mit Glucose (1,5mg/min.)+ Glucagon-(1-21) (100μg/kg/Std.) zwischen 0 bis 60 Minuten infudiert. Blut wurde in auf Eis gelagerte Gläser, die Heparin (250IU/ml) und Aprotinin (600 KIU/ml) enthielten zu den Zeiten O, 1, IO, 20, 30, 40, 50 und 60 Minuten in Proben genommen. Insulin wurde durch Radioimmunessay (RIA) vom Plasma bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle I unten aufgeführt.
Tabelle I
__l IRI, μϋ/ml._
Placebo | 7 20 32 40 40 40 34 36 j-
Glucagon(1-211 | 18 43 48 62 56 56 60 55
Zeit, Min._j 0 1 10 20 30. 40 50 60
Experiment B:
Wirkung auf Plasma-Glucosespiegel in Ratten in vivo.
1. Intravenöse Gabe Männliche Wistar Ratten wurden wie in Experiment A beschrieben, vorbereitet. Eine Gruppe von 5 Ratten bekam zwischen 0 bis 30 Minuten eine intravenöse Infusion von Glucose (2 mg/min),gefolgt durch Infusion einer 0,9%igen Salzlösung mit 0,1% HSA (menschliches Serum Albumin).
Eine Gruppe von 5 Ratten bekam eine intravenöse Infusion 'Â ' - 13 - von Glucose (2 mg/min) zwischen 0 bis 30 Minuten, gefolgt durch eine Infusion von 1mg Glucagon (1-21) in Salzlösung mit HSA zwischen 30 bis 60 Minuten. Blutproben wurden aus der Karotisarterie zu den Zeiten 0, 2, 5, 10, 20, 25, 30, 40, 50, und 60 Minuten gezogen und die Blutglucosewerte nach dem Hexokinase-Verfahren auf einem Autoanalyser bestimmt. Die Blutglucosewerte sind in der Tabelle II « unten aufgeführt.
Tabelle II
_ l- Elutglucose mg/ml_
Placebo j 0.9 1.1 1.3 1.4 1.7 1.8 1.8 1.5 1.3 1.2
Glucagon-| (1-21) | 1.0 1.2 1.4 1.5 1.7 1.9 1.9 1.3 1.0 0.8 j-
Zeit, Min.] q 2 5 10 20 25 30 40 50 60 2. Orale Gabe von Glucose.
Die Wirkung von Glucagon-(1-21 ) in Ratten wurde während einem oralen Glusosetoleranztest untersucht. 20 männliche Wistar Ratten wurden in 2 Gruppen je 10 Ratten aufgeteilt und wie folgt dosiert: Beide Gruppen wurden mit Glucose (5g/kg, Peroral) bei 0 und 60 Minuten dosiert. Die Plazebo Gruppe wurde mit 1ml einer 0,9%igen Salzlösung mit 0,1 HSA intraperitoneal zu den Zeiten 0, 30, 60 und 90 Minuten behandelt. Die andere Gruppe wurde mit Glucagon-(1-21) (1mg/kg) in 0,9%iger Salzlösung mit HSA zu den Zeiten 0, 30, 60 und 90 Minuten behandelt. Blutproben wurden aus den Schwänzen zu den Zeiten -5, 0, 15, 30, 45, 60, 90, und 120 Minuten zur Blutglucosebestimmung genommen.
Die Blutglucosewerte sind in Tabelle III unten auf geführt.
- A
L ~14 -
Tabelle III
I Blutglucose mg/ml j— —---
Placebo j 0.88 0.98 1.60 1.52 1.46 1.45 1.60 1.54
Glucagon- | (1-21) I 0.89 0.96 1.32_ 1.35 1.23 1.36 1.37 1.37 2eit, Min.) -5_0 15 30 45 60 90 120
Experiment C:
Wirkung auf den Blutglucosespiegel in Schweinen in vivo 1. Intravenöse Gabe
Die Wirkung von Glucagon-( 1 -21 ) auf Plasmaglucosespiegel wurde während einer intravenösen Glucoseinfusion untersucht.
4 weibliche Schweine (Dänische Rasse/Yorkshire), mit einem Gewicht von 30kg {+/- 3kg) wurden mit Glucose (0,7g/kg/Std.) als intravenöse Infusion dosiert und mit der gleichen Glucoseinfusion + Infusion von Glucagon—(1-21)( 100μ g/kg/Std.)zwischen 0 bis 120 Minuten behandelt. Das Experiment wurde als cross-over Experiment durchgeführt. Die Schweine wurden durch intravenöse Ohrkatheder infundiert und Blutproben vom anderen
Ohr zu den Zeiten 0, 15, 30, 45, 60, 75, 90, 105, und 120 , Minuten genommen. Glucose wurde nach dem Hexokinaseverfahren bestimmt; die Blutglucosewerte sind in Tabelle IV unten aufgeführt.
Tabelle IV ' | Plasma Glucose, mg/ml
Placebo 1.0 1.7 2.1 2.2 2.3 2.3 2.3 2.2 2,3
Glucagon- j (1-21) + I
— Glucose 10.9 1.5 1.7 1.8 1.9 1.8 2.0 1.9 1.9 i '
Zeit, Min. o 15 30 45 60 75 90 105 120 e - 1 - - — _ _ - - _ —— - .
Λ i 15 2. Orale Gabe von Glucose.
Die Wirkung von Glucagon-(1-21) auf die Plasma-Glucose-spiegel wurde während eines oralen Glucosetoleranztests bei Schweinen untersucht. 4 Schweine wurden in einem cross-over Experiment mit Glucose (5g/kg) peroral bei 0 und 60 Minuten + Placebo (Salzlösung mit HSA) oder Glucagon-(1-21) (1mg/kg/Std.) zwischen 0 bis 120 Minuten intravenös, dosiert. Blutproben wurden von einer Ohrvene zu den Zeiten -5, 10, 20, 30, 45, 60, 75, 90, 105 und 120 Minuten genommen und die Plasmaglucose nach dem Hexokinase-Verfahren bestimmt. Die Plasmaglucosewerte sind in Tabelle V unten aufgeführt:
Tabelle V
_| Plasma Glucose, mg/ml.__
Placebo | 0.8 1.3 1.8 2.2 2.5 2.5 2.7 2.8 2.7 2.4
Glucagon- j (1-21) I 0.8 1.0 1.4 1.7 _1.8 1.9 1.8 1.7 1.7 2.1__ -j
Seit, Min.j -5 10 20’ 30 45 60 75 90 105 120 V-------— ... —-
Experiment D:
Untersuchungen der Wirkung von Glucagon und Glucagon-(1-21 ) auf Plasmaglucose und Plasma IRI-Spiegel in Normoglykämischen Ratten.
Glucagon (1mg/kg) und eineaequimolare Dosis Glucagon-(1-21), nämlich 0,77mg/kg,wurden intravenös zur Startzeit (Zeit: 0 Minuten) normal gefütterten männlichen Wistar Ratten, die 150g (+/- 5g) wogen, injiziert. Blutproben wurden aus dem orbitalen Plexus zu den Zeiten -5, 2, 5, 10, 15, 30 und _ 60 Minuten entnommen. Blutglucose wurde nach der Hexokinase- . . - 16 -
Methode bestimmt und Plasmainsulin durch RIA. Glucagon besaß eine signifikant steigernde Wirkung auf Blutglucose und Plasma IRI. Glucagon besaß eine signifikant Blutglucose- und Plasma-IRI-steigernde Wirkung. Im Gegensatz zu Glucagon besaß Glucagon(1-21 ) keine Wirkung auf diese Parameter. Mittlere Blütglucosewerte (N = 10) sind in Tabelle VI unten aufgeführt, und mittlere Plasma IRI-Werte (N = 10) sind in Tabelle VII unten aufgeführt.
Tabelle VI
___| Blutglucose mg/ml__
Glucagon_j 0.9 1.2 1.3 1.3 1.4 1.5 1.1 expérimente]
Placebo__I 0.9 _j^j__ljjl__l.2 1.2 1.1
Glucagon( 1-21) 1 1.0 1.1 1-1 1.2 1.3 1.3 1.3 j expérimente]
Placebo I 1.0 1.2 1.2 1.3 1.3 1.3 1.3 I ?ag 2
Zeit, Min.'_| -5 2 5 10 15 30 60 |
Tabelle VII
'_j Plasma IRI μυ/ml __|____
Glucagon I 19 95 98 82 67 53 17 j expérimente] •Placebo I 17 ’ 25 28 23 20 22 25 I Tao 1
I I
Glucagon( 1-21) | 32 30 33 35 43 38 30 | expérimente]
Placebo I 13 20 20 22 24 22 16 I Tag 2
Zeit, Min._1 -5 2 5 10 15 30 60. 1
Experiment E:
Studie der akuten Toxizität 10mg Glucagon-(1-21), die intravenös als Bolus NMRI Mäusen mit einem Gewicht von etwa 20g (d.h. in einer Dosis von etwa 500mg/kg Körpergewicht) gegeben wurden, besaßen keine ungünsti-j ge Wirkung. Es traten keine Todesfälle auf.
Λ

Claims (18)

1. Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel i R'-R" (I) als Agens zum Freisetzen von Insulin, wobei R' His-Ser-Gln-Gly-Thr-Phe-Thr-Ser-Asp-Tyr-Ser-Lys-Tyr-Leu-Asp-Ser-Arg-Arg-Ala-Gln-Asp-, und R" Hydroxy, die Peptid-Kette -Phe-Val-Gln-Trp-Leu oder -Met-Asn-Thr oder eine entsprechende Peptid-Kette oder Aminosäure, die identisch mit einer der beiden letzt-genannten Peptid-Ketten ist, außer daß eine oder mehrere der Aminosäure(n) fehlt(en) repräsentiert, oder Salze derselben.
2. Verwendung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aminosäureseguenz- in der Verbindung der Formel I identisch mit der Sequenz in einem Glucagon-Fragment ist.
3. Verwendung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R" Phe, Val, Gin, Trp, Leu, Met, Asn oder Thr repräsentiert.
4. Verwendung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß /? R" Hydroxy-Phe-Val-Gln-Trp-Leu oder -Met-Asn-Thr repräsentiert. . . - 2 -
5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß R" Hydroxy repräsentiert.
6. Verwendung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Formel I für die Behandlung von Diabetikern verwandt wird.
7. Verwendung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Formel I zur Behandlung von Diabetikern mit einer noch bestehenden Beta-Zellen-Funktion eingesetzt wird.
8. Verwendung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Formel I in wirksamer Menge eingesetzt wird.
9. Pharmazeutische Zusammensetzung mit einem wirksamen Gehalt einer Verbindung der Formel I gemäß Anspruch 1 oder eines Salzes derselben, in Assoziation mit einem geeigneten physiologisch verträglichen Träger, Verdünnungsmittel und/oder Corrigens, wenn sie als insulinfreisetzendes Medikament eingesetzt wird.
10. Pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 9, da- * durch gekennzeichnet, daß sie zwischen 7,5 und 75.000μg, I bevorzugt zwischen 75 und 7500 μg einer Verbindung der Formel I oder eines Salzes derselben pro Dosiseinheit aufweist.
11. Pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Verbindung der Formel I aufweist, wobei die Aminosäuresequenz identisch mit der Sequenz eines Glukagon-Fragments ist. A .. - 3 - il 2. Pharmazeutische Zusammensetzung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Verbindung der Formel I aufweist, wobei R" Phe, Val, Gin, Trp, Leu, Met, Asn oder Thr repräsentiert.
13. Pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Verbindung der Formel I aufweist, wobei R" Hydroxy, -Phe-Val-Gln-Trp-Leu oder -Met-Asn-Thr repräsentiert.
14. Pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 9, 10 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Verbindung der Formel I aufweist, wobei R" Hydroxy ist.
15. Verwendung von Verbindungen der Formel I in Anspruch1, bevorzugt der Verbindungen, die nach einem der Ansprüche 2-5 eingesetzt werden, oder eines Salzes derselben zur Herstellung vom Medikamenten mit Insulin freisetzender Wirkung.
16. Verwendung der Formel I wie in Anspruch 1, bevorzugt der Verbindungen, die nach irgendeinem . der Ansprüche 2-5 eingesetzt werden, zur Verwendung als Insulin freisetzendes Agens.
17. Insulin freisetzendes Agens , dadurch gekennzeichnet, - daß es eine Verbindung der Formel I wie in Anspruch 1 auf weist, bevorzugt der Verbindungen, die gemäß einem der Ansprüche 2-5 verwandt werden.
18. Verwendung einer Verbindung der Formel I wie in Anspruch 1, bevorzugt der Verbindungen , die gemäß irgendeinem der Ansprüche 2-5 eingesetzt werden, zur Behandlung von Personen, rdie normalerweise eine zu niedrige Insulin Produktion besitzen. - 4 - -fr it
19. Verfahren zum Behandeln oder Verhindern von Hyper-Glykämie, gekennzeichnet durch Gabe einer Verbindung der Formel I wie I in Anspruch 1, bevorzugt der Verbindungen, die gemäß einem der Ansprüche 2-5 eingesetzt werden, zur Insulin-Freisetzung. t ϊ tl - ιΛ
LU84546A 1981-12-23 1982-12-22 Verwendung von peptiden als medikamente LU84546A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK576381 1981-12-23
DK576381 1981-12-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
LU84546A1 true LU84546A1 (de) 1983-09-08

Family

ID=8145055

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
LU84546A LU84546A1 (de) 1981-12-23 1982-12-22 Verwendung von peptiden als medikamente

Country Status (11)

Country Link
EP (1) EP0082731A1 (de)
JP (1) JPS58116421A (de)
AU (1) AU9188382A (de)
BE (1) BE895432A (de)
DE (1) DE3247786A1 (de)
GB (1) GB2112641A (de)
GR (1) GR78411B (de)
IT (1) IT1155438B (de)
LU (1) LU84546A1 (de)
NZ (1) NZ202757A (de)
ZA (1) ZA829408B (de)

Families Citing this family (26)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ATE110083T1 (de) * 1986-05-05 1994-09-15 Gen Hospital Corp Insulinotropes hormon.
US6849708B1 (en) 1986-05-05 2005-02-01 The General Hospital Corporation Insulinotropic hormone and uses thereof
US5614492A (en) * 1986-05-05 1997-03-25 The General Hospital Corporation Insulinotropic hormone GLP-1 (7-36) and uses thereof
US7138486B2 (en) 1986-05-05 2006-11-21 The General Hospital Corporation Insulinotropic hormone derivatives and uses thereof
US5120712A (en) * 1986-05-05 1992-06-09 The General Hospital Corporation Insulinotropic hormone
GB9409496D0 (en) 1994-05-12 1994-06-29 London Health Ass Method for improving glycaemic control in diabetes
US5574008A (en) * 1994-08-30 1996-11-12 Eli Lilly And Company Biologically active fragments of glucagon-like insulinotropic peptide
US5512549A (en) * 1994-10-18 1996-04-30 Eli Lilly And Company Glucagon-like insulinotropic peptide analogs, compositions, and methods of use
EP2025684A1 (de) * 2007-08-15 2009-02-18 Zealand Pharma A/S Glucagonanaloga
DK2158214T3 (da) 2007-06-15 2011-12-05 Zealand Pharma As Glukagonanaloger
WO2010070252A1 (en) 2008-12-15 2010-06-24 Zealand Pharma A/S Glucagon analogues
JP5635531B2 (ja) 2008-12-15 2014-12-03 ジーランド ファーマ アクティーゼルスカブ グルカゴン類似体
JP5635529B2 (ja) 2008-12-15 2014-12-03 ジーランド ファーマ アクティーゼルスカブ グルカゴン類似体
NZ593813A (en) 2008-12-15 2013-02-22 Zealand Pharma As Glucagon analogues
ME02220B (me) 2009-07-13 2016-02-20 Zealand Pharma As Analozi acilovanog glukagona
AR081975A1 (es) 2010-06-23 2012-10-31 Zealand Pharma As Analogos de glucagon
EP2585482B1 (de) 2010-06-24 2019-03-27 Zealand Pharma A/S Glucagonanaloge
WO2013164483A1 (en) 2012-05-03 2013-11-07 Zealand Pharma A/S Gip-glp-1 dual agonist compounds and methods
MY170671A (en) 2012-07-23 2019-08-26 Zealand Pharma As Glucagon analogues
TWI608013B (zh) 2012-09-17 2017-12-11 西蘭製藥公司 升糖素類似物
US9988429B2 (en) 2013-10-17 2018-06-05 Zealand Pharma A/S Glucagon analogues
SI3057984T1 (sl) 2013-10-17 2018-10-30 Zealand Pharma A/S Acilirani glukagonski analogi
EA035688B1 (ru) 2013-11-06 2020-07-27 Зилэнд Фарма А/С Соединения, которые представляют собой тройные агонисты глюкагона, glp-1 и gip
US10093713B2 (en) 2013-11-06 2018-10-09 Zealand Pharma A/S GIP-GLP-1 dual agonist compounds and methods
TWI705973B (zh) 2014-10-29 2020-10-01 丹麥商西蘭製藥公司 Gip促效劑化合物及方法
TWI707867B (zh) 2015-04-16 2020-10-21 丹麥商西蘭製藥公司 醯化之昇糖素類似物

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK283180A (da) * 1980-07-01 1982-01-02 Novo Industri As Polypeptider og derivater deraf

Also Published As

Publication number Publication date
GR78411B (de) 1984-09-27
BE895432A (fr) 1983-06-21
IT1155438B (it) 1987-01-28
IT8224915A0 (it) 1982-12-22
AU9188382A (en) 1983-06-30
JPS58116421A (ja) 1983-07-11
NZ202757A (en) 1985-11-08
GB2112641A (en) 1983-07-27
IT8224915A1 (it) 1984-06-22
ZA829408B (en) 1983-10-26
EP0082731A1 (de) 1983-06-29
DE3247786A1 (de) 1983-07-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
LU84546A1 (de) Verwendung von peptiden als medikamente
DE69434963T2 (de) Selektiv auf die leber wirkende pharmazeutisch aktive substanz
DE69713485T2 (de) Medikamente für die Behandlung oder Vorbeugung von Thrombocytopenie
DE69429169T2 (de) Pharmazeutisches präparat, das heparin, heparinfragmente oder -derivate in kombination mit glycerinestern enthält
DE69912434T2 (de) Pharmazeutische zusammensetzung zur behandlung einer funktionalen dyspepsie und/oder des reizdarmsyndroms und die verwendung neuer substanzen in dieser zusammensetzung
AT408720B (de) Parenterale pharmazeutische formulierung eines humaninsulinanalogon-komplexes
EP0065747B1 (de) Nonapeptid zur Behandlung von Suchtmittelentzugserscheinungen
DE3822557C2 (de) Arzneimittel, enthaltend Somatostatine
DE60005806T2 (de) Zusammensetzung auf basis gegensätzlich geladener polypeptide
EP0876140A2 (de) Verbesserte konzentrierte injektions- und infusionslösungen für die intravasale anwendung
DE69021415T2 (de) Mittel zur Behandlung von seniler Demenz, Gedächtnisstörungen und ähnlichen Zuständen.
KR20080031394A (ko) Tgf-베타 수퍼패밀리 구성원을 포함하는 약학 조성물
DE3830271A1 (de) Mittel mit immunsuppressiver wirkung
DE69328792T2 (de) Behandlung von migräne
DE69525349T2 (de) Behandlung von sclaganfall mit einer infiltration von makrophagen assoziiert
CH683069A5 (de) Pharmazeutische Somatostatin-Kompositionen mit verbesserter Resorption, deren Herstellung und Verwendung.
DE60206169T2 (de) Kombination enthaltend einen p-gp hemmer und einen antiepileptischen wirkstoff
DE69531166T2 (de) Arzneistoff zur erleichterung der durch immunsuppressiva verursachten nebenwirkungen
DE10228680A1 (de) Grundlage für transdermale Formulierungen (PTF)
DE2740953A1 (de) Verwendung von prostaglandinen zur senkung des blutzuckerspiegels
EP2076243A1 (de) Flüssigformulierung von g-csf
DE3115322A1 (de) Oral zu verabreichendes, pharmazeutisch bzw. diagnostisch oder als nahrungsmittelzusatz wirksames bzw. verwendbares mittel
DE69534016T2 (de) Verwendung von thrombomodulin gegen lebererkrankungen
DE2658059A1 (de) Mittel zur behandlung von krankhaften stoerungen des glukosestoffwechsels
DE69124382T3 (de) Authentischen igf-1 und hypokalorische menge von nährstoffen enthaltendes produkt und dessen verwendung zur behandlung kataboler zustände