LU84418A1 - Kupplungselement - Google Patents
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Description
- 1 - Kupplungselement /
Kupplungselement
C
Die Erfindung betrifft ein Kupplungselement gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
In der deutschen Auslegeschrift Ί 054 320 ist ein Gestell beschrieben, das eine wandfest anzuordnende Konsole und eine von dieser haltbare Schiene umfasst. Bei diesem Gestell v\ weist die Schiene eine Nut auf, die T-förmig profiliert so-wie längslaufend ist und die einen verengten Eingang aufweist, in die einander paarig zugeordnete, je mit einem Hakenhopf versehene, gegensinnig in einer gemeinsamen Ebene schwenkbare Arme der Konsole fassen. Die Höhe der Hakenköpfe unterschreitet die Eingangsweite der Nut erheblich. Zur Abstützung der Arme und Sicherung des Eingriffs ihrer Hakenköpfe in die Unterschneidung der Nut dient ein nahe den Hakenköpfen angreifendes Schraubenglied. Die Hakenköpfe sitzen an einstückig zusammenhängenden, gegeneinander elas-j tisch beweglichen Armen, die infolge der einstückigen Bauart - 2 - / nicht frei beweglich sind.
Bei einem ähnlichen Gestell nach der amerikanischen Patentschrift 3 371 454 sind mit einer senkrechten Säule horizontale Stege durch in Längsnuten fassende Kupplungsglieder verbindbar, die zur Sicherung des Eingriffs durch Schrauben spannbar sind. Die Kupplungsglieder sind im wesentlichen im Innenraum der Stege untergebracht und stimmen hinsichtlich der Säulenmittelebene spiegelbildlich überein. Auch bei dieser Anordnung sind die Hakenköpfe infolge der einstückigen Bauart nicht freibeweglich.
Aus der schweizerischen Patentschrift 442 870 ist eine Profil-schienen-.Verbindung bekannt, die von Profilschienen mit T-^ förmig profilierten Aufnahmebereichen ausgeht, die durch in den anzuschliessenden Profilschienenabschnitten untergebrachte und gegeneinander verstellbare Klammerarme zangenartig fassbar sind. Die Köpfe dieser Zangenarme sind im Ge- * brauchszustand ebenso^sichtbar wie die T-förmigen Profilierungen der,Schienenabschnitte.
Aus der britischen Patentschrift 951 322 ist eine Konsolenanordnung zu entnehmen, bei der Ausleger an wandfesten, C-förmig profilierten Schienen in wählbaren Längslagen fest- - 3 - Ί legbar sind. Der Ausleger ist fussendig zu einem Haken abgewinkelt und durch ein Spannglied ergänzt, das einen entgegengesetzt gerichteten Hakenkopf aufweist. Die Ausleger müssen vom Ende der Schiene her eingeschoben werden.
In der deutschen Auslegeschrift 1 775 802 ist ein Gestell offenbart, dessen Träger mit einer T-förmig hinterschnitte-nen Nut versehen ist, in die Kupplungselemente des Anschlussteils eingreifen, die durch ein Stellmittel an die beiden gegenüberliegenden Wände des verengten Eingangs der Nut anpressbar sind, wobei das eine Kupplungselement einen Hakenkopf aufweist, während das andere Kupplungselement durch am Anschluss fest angeordnete Zapfen gebildet ist, die in Längsrichtung der Nut gesehen über und unter dem Hakenkopf des ersten Kupplungselementes sitzen. Diese An-Ordnung hat den Nachteil, dass nur eines der Kupplungselemente Widerstand gegen Zugbeanspruchung leisten kann, während das andere Kupplungselement hierbei lediglich führende Funktion hat. Darüber hinaus ist die Anpressfläche des einen Kupplungselementes im Verhältnis zu dem anderen Kupplungselement an der Wand der Nut verhältnismässig klein, was zu einem Ausbrechen der Nut führen kann.
4 _ Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile, die Λ / den Kupplungselementen des Standes der Technik anhaften, zu beseitigen und insbesondere das vor der endgültigen Verschraubung auftretende lästige Verrutschen der Kupplungselemente zu vermeiden und darüber hinaus gleichzeitig eine auf die Wände der Nut gleichmässige Anpresskraft zu gewährleisten. Ferner soll das Kupplungselement so ausgebildet C sein, dass eine problemlose Bedienung ermöglicht wird.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die in der Kennzeichnung des Patentanspruches 1 definierten Merkmale gelöst.
Die Federn sind vorzugsweise so zu bemessen, dass sie im entspannten Zustand die beiden Kupplungselemente so weit auseinanderdrücken, dass sie weiter auseinanderstehen als die Weite des Eingangs der Nut beträgt. Durch Zusammendrücken der beiden Kupplungselemente ist es sonach möglich, diese in die Nut einzuschieben. Durch den Federdruck pressen sich die Kupplungselemente an die gegenüberliegenden*Wände des verengten Eingangs der Nut an, wodurch das lästige
Wackeln bis zur endgültigen Befestigung mittels des Stellmittels entfällt. Durch die Tellerfeder, die benachbart zur Stellschraube, vor der Schraubenfeder eingesetzt ist, wird r* erreicht, dass die Stellschraube nicht soweit aus dem Ge- *'4.
/ winde herausgeschraubt werden kann, dass das Gewinde überdreht wird. Dies hätte zur Folge, dass das Kupplungselement nach der Montage nicht mehr demontiert werden könnte. Das erfindungsgemässe Kupplungselement mit der Tellerfeder lässt sich problemlos bedienen, auch durch Nichtfachleute. ’ ^ Zur Uebertragung des vom Stellmittel ausgeübten Druckes über die beiden Federn auf das zweite Kupplungselement wird eine Anordnung bevorzugt, bei der der Federdruck nicht durch direkten Kontakt zwischen der Feder und dem zweiten Kupplungselement übertragen wird, sondern bei der zwischen den Federn und dem Kupplungselement eine bewegliche Führungsbuchse angeordnet ist. Dadurch wird die Führung der Federn verbessert. Ausserdem kann in einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die bewegliche Führungsbuchse, die mit ^ einer an dem zweiten Kupplungselement anliegenden Sperre versehen ist, um ein Teilstück aus dem Kupplungselement herausragen. Dieses vorstehende Teilstück, das durch entsprechende Druckanwendung leicht in das Innere des Kupplungselementes geschoben werden kann, stört beim Einschieben der Kupplungselemente in einen entsprechenden Raum des Trägers nicht, wenn es beim Zusammenfügen der Träger und Kupplungselemente in den Raum des Trägers gedrückt wird und zwar so- ·’ lange, bis das zurückgeschobene Teilstück der Führungsbuchse «0 c / in eine entsprechende Bohrung der Seitenwand des Raumes in dem Träger einrastet. Beim Einschieben der Kupplungselemente in das Innere des Trägers drückt die Führungsbuchse gegen die Trägerwand und bewirkt dadurch bereits einen gewissen Zusammenhalt der beiden Elemente. Durch das Einrasten der Führungsbuchse in die entsprechende Bohrung in der Seiten-wand des Trägers, wobei die Führungsbuchse nicht über die Seitenwand des Trägers vorsteht, wird dann ein Herausgleiten der Kupplungselemente aus dem Träger verhindert. Dadurch können die Kupplungselemente ohne weitere Unterstützung und ohne Einführung einer gesonderten Schraube durch die Seitenwand des Trägers mittels des Stellmittels an dem Träger endgültig befestigt werden, so dass dann eine Belastung erfolgen kann. Zum Ausbau der Kupplungselemente ist'lediglich das Stellmittel zu lösen und die federnde Führungsbuchse nieder-zudrücken, wodurch die Kupplungselemente an den Hakenköpfen herausgezogen werden können. Im übrigen verbleiben die eingebauten Kupplungselemente sowohl im gespannten, also im eingreifenden Zustand der Hakenköpfe als auch im entspannten Zustand der Hakenköpfe bei der Trägerdemontage mit der federnden Führungsbuchse und dem eingebauten Stellmittel immer bündig innerhalb des Bohrloches der Seitenwand des Trägers, so dass ein Zerkratzen des Trägers durch vorstehende I Teile sicher ausgeschlossen wird.
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Sonach werden das bisher übliche lästige Einführen der Schraube bzw. des Stellmittels und das damit verbundene Verrutschen der Kupplungselemente vermieden. Die erfindungsge-mässe Trennung des Stellmittels vom Träger durch die federnde Führunssbuchse verhindert ein Ausreissen und eine Beschädi-gung der Bohrung im Träger sowie ein Abrutschen des Montage-^ Werkzeugs. Im angespannten oder entspannten Zustand der
Kupplungselemente bleibt das Stellmittel und die Führungsbuchse soweit im Träger versenkt, dass beim Gebrauch und Transport der im Träger eingerasteten Kupplungselemente Kratz- und Reibungsschäden am Träger vermieden werden, Darüber hinaus ist gleichzeitig durch die erfindungsgemässe durchgehende Ausbildung der Hakenköpfe eine auf die Wände der Nut materialschonende und in voller Flächenbreite wirksame gleichmässige Anpresskraft gewährleistet.
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Zweckmässigerweise ist die Oberfläche des Kupplungselementes mit Nickel überzogen. Die Verbindung Nickel zu dem aus Leichtmetall bestehenden Träger weist einen grossen Vorteil' auf, da bereits nach leichter Befestigung des Kupplungselementes am Träger das Rutschen verhindert wird.
Die Kupplungselemente nach der Erfindung werden in der nach-/ folgenden Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispiels, *
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Ί / das in der Zeichnung dargestellt ist, erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Kupplungselemente gemäss einem Ausführungs beispiel der Erfindung in perspektivischer Ansicht , ^ Fig. 2 einen zu den Kupplungselementen passenden Träger,
Fig. 5 Kupplungselemente, die mit einer besonderen
Trägerausführung kombiniert sind, um winklige Zusammenbauten zu ermöglichen,
Fig. 4 ein Kupplungselementenpaar in einer Seitenansicht,
Fig. 5 einen Schnitt durch das Kupplungselementenpaar (_ nach Fig. 4 entlang der Linie A-A,
Fig. 6 einen vergrösserten Ausschnitt aus der Fig. 5, und t
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung der teilweise in
einen entsprechenden Raum des Trägers eingeschobe- J
/ J-s nen Kupplungselemente.
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Die Kupplungselemente 1, 2 mit den durchgehenden Hakenköpfen 3, 4 sind durch einen Scharnierbolzen 5 miteinander verbunden. Die beiden Kupplungselemente 1, 2 enthalten achsgleiche Bohrungen 6, 7, wobei die Bohrung 7 ein Gewinde aufweist, während die Bohrung 6 innen einen Absatz aufweist, wodurch das äussere Ende einen geringeren Durchmesser als das innere ^ Ende der Bohrung hat. Im Inneren des Endes mit dem kleineren
Durchmesser ist eine hutkrempenartige Führungsbuchse 8 angeordnet, deren Krempe am Absatz der Bohrung liegt. Im Innern der gegenüberliegenden Bohrung 7 ist eine Stellschraube 9 in einem Gewinde gelagert, die zum gegenüberliegenden Ende hin absatzartig verjüngt ist. Zwischem diesem Absatz 10 der Stellschraube 9 und dem krempenartigen Rand 11 der Führungsbuchse 8 ist eine Feder 12 angeordnet, die den Stellschraubendruck auf das Kupplungselement 1 überträgt. Die Anordnung des Gewindes in der Bohrung 7 und der sich verjüngenden Bohrung 6 kann beliebig im Kupplungselement 1 oder 2 sein.
Um zu verhindern, dass die Stellschraube 9 soweit aus dem Gewinde herausgeführt werden kann, dass das Gewinde überdreht wird, ist eine Tellerfeder 16 vorgesehen, die zwischen der Schraubenfeder 12 und dem Absatz 10 angeordnet ist. Der ./ Aussendurchmesser der Tellerfeder 16 ist grösser als der
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Durchmesser der Gewindebohrung 7, so dass diese überdeckt wird. Je nach der Einschraublänge der Stellschraube 9 in die Gewindebohrung 7 stützt sich die Tellerfeder am Gewindeteil der Stellschraube 9 oder am Rand der Gewindebohrung 7 ab.
^ Der Träger 13 weist längslaufende T-förmig hinterschnittene
Nuten 14 auf, in die die Hakenköpfe 3, 4 der Kupplungsele-mente 1, 2 eingreifen können, und ist zwischen den Nuten 14 mit einem Raum zur Aufnahme der Kupplungselemente versehen, in dessen Seitenwand eine Bohrung 15 eingebracht ist, die so dimensioniert ist, dass sie das überstehende Teilstück der Führungsbuchse 8 aufnehmen kann. Durch das Einrasten der Führungsbuchse 8 in die Bohrung 15 des Trägers 13 ist bis zur endgültigen dauerhaften Befestigung eine weitere Unterstützung nicht mehr erforderlich und darüber hinaus ist es nicht mehr notwendig, ein gesondertes Stellmittel durch die Bohrung 15 in die Kupplungselemente einzuführen.
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Die Oberfläche des Kupplungselementes ist mit Nickel überzogen. Dadurch wird die Verbindung zu dem aus Leichtmetall /- bestehenden Träger 13 sehr rutschfest. 1 *
Claims (8)
1. Passend in einen Hohlraum eines Trägers einschiebbares Kupplungselement mit zwei um einen gemeinsamen Bolzen schwenkbaren Kupplungsarmen, die auf der dem Bolzen gegenüberliegenden Seite in eine T-förmig hinterschnittene Nut eines weiteren Trägers einführbare und dort festklemmbare Hakenköpfe aufweisen, und mit einem von gegenüberliegenden Bohrungen in beiden Kupplungsarmen vollständig aufgenommenen Stellmittel, das durch eine zugeordnete Bohrung ^ in der Wandung des Hohlraumes betätigbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die das Stellmittel aufnehmende Bohrung in dem einen Arm (2) als Gewindebohrung (7) und das Stellmittel als in diese Gewindebohrung mit einem Gewindeteil « eingeschraubte Stellschraube (9) ausgebildet ist, dass die Stellschraube (9) einen sich in die Bohrung (6) des anderen Armes (1) erstreckenden, im Querschnitt gegenüber dem i Gewindeteil verkleinerten Zapfen aufweist, dass auf diesen Zapfen zwei Federn (12, 16) aufgeschoben sind, die sich j gegen die beiden Arme (1, 2) abstützen, und dass eine .i 1 -12 - dieser Federn eine Tellerfeder (16) ist.
2. Kupplungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Feder eine Schraubenfeder (12) ist, die sich an der Tellerfeder (16) abstützt, dass in der den Zapfen der Stellschraube aufnehmenden Bohrung (6) eine den zugehörigen Arm (1) aussen überragende Buchse (8) angeordnet ist, die einen Rand (11) aufweist, an dem das sich am anderen Arm (1) abstützende Ende der Schraubenfeder (12) anliegt, und dass der den anderen Arm (1) aussen überragende Teil der Buchse (8) in der Bohrung (15) in der Wandung des Hohlraumes einrastet.
3. Kupplungselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des den anderen Arm (1) aussen überragenden Teils der Buchse (8) gleich der Dicke der Wandung mit der Bohrung (15) des Hohlraumes in dem Träger (13) ist. %
4. Kupplungselement nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (6) in dem anderen Arm (1) einen Absatz aufweist, an dem der Rand der Buchse (8) anliegt. r
5. Kupplungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, / dass seine Oberfläche vernickelt ist.
6. Kupplungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tellerfeder (16) benachbart zur Stellschraube (9) angeordnet ist.
^ 7. Kupplungselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussendurchmesser der Tellerfeder (16) grösser ist als der Durchmesser der Gewindebohrung (7), so dass diese durch die Tellerfeder (16) überdeckt wird.
8. Kupplungselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass je nach der Einschraublänge der Stellschraube (9) in die Gewindebohrung (7) die Tellerfetjer (16) sich am Gewindeteil der Stellschraube (9) oder am Rand der Gewinde- C / ........ bohrung (7) abstützt. / / V
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