LU84374A1 - Einrichtung zum ausbruch von hochofenrinnen u.dgl. - Google Patents
Einrichtung zum ausbruch von hochofenrinnen u.dgl. Download PDFInfo
- Publication number
- LU84374A1 LU84374A1 LU84374A LU84374A LU84374A1 LU 84374 A1 LU84374 A1 LU 84374A1 LU 84374 A LU84374 A LU 84374A LU 84374 A LU84374 A LU 84374A LU 84374 A1 LU84374 A1 LU 84374A1
- Authority
- LU
- Luxembourg
- Prior art keywords
- milling
- rails
- arm
- machine frame
- boom
- Prior art date
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B7/00—Blast furnaces
- C21B7/14—Discharging devices, e.g. for slag
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D1/00—Casings; Linings; Walls; Roofs
- F27D1/16—Making or repairing linings ; Increasing the durability of linings; Breaking away linings
- F27D1/1694—Breaking away the lining or removing parts thereof
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D3/00—Charging; Discharging; Manipulation of charge
- F27D3/14—Charging or discharging liquid or molten material
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D3/00—Charging; Discharging; Manipulation of charge
- F27D3/14—Charging or discharging liquid or molten material
- F27D3/145—Runners therefor
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D1/00—Casings; Linings; Walls; Roofs
- F27D2001/0046—Means to facilitate repair or replacement or prevent quick wearing
- F27D2001/005—Removable part or structure with replaceable elements
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D25/00—Devices or methods for removing incrustations, e.g. slag, metal deposits, dust; Devices or methods for preventing the adherence of slag
- F27D25/001—Devices or methods for removing incrustations, e.g. slag, metal deposits, dust; Devices or methods for preventing the adherence of slag comprising breaking tools, e.g. hammers, drills, scrapers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
4 · · * * * r
I S
• ' * \ • . i * · » t * I '· . I , * * " · ' , ' ’
S
. · * > · 4 - “ * · ’** . I ' ' · * · ·
Anm. : Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen
Titel: Einrichtung zum Ausbruch von Hochofenrinnen u.dgl.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ausbruch von Hochofenrinnen oder sonstigen mit einer Feuerfestauskleidung versehenen Μπέη u.dgl.
! Hochofenrinnen oder sonstige Rinnen für die Beförderung des flüssigen Roheisens oder sonstiger Metallschmelzen werden mit einer Feuerfestauskleidung, im allgemeinen in Form einer Stampfmasse, versehen, die in bestimmten Zeitabständen von z.Bo vier bis sechs Wochen erneuert werden muß, da sie einem erheblichen Verschleiß unterliegt, Es | ist üblich, die beschädigten, mit Roheisen angereicherten • Schichten der Feuerfestauskleidung mit Hilfe von Druck- î >w-' lufthämmern auszubrechen und dann die Feuerfestausklei- I düng durch Einbringen der Stanpfmasse ±2 einen Schalungs- " raum nachzubessem oder neu zu erstellen. Diese Arbeits- : weise ist außerordentlich arbeitsaufwendig und hat außerdem den Nachteil, daß ein beträchtlicher Teil des noch brauch-; ’ baren Feuerfestmaterials der Rinnenauskleidung zerstört i j wird, was einen erheblichen Verlust an wertvoller Stanrpf- masse darstellt.
\ [ Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine leistungsfähige
Einrichtung zu schaffen, mit der sich verschlissene Hoch-I ofenrinnen oder sonstige mit einer Feuerfestauskleidung I f versehene Rinnen oder Transportgefäße auf maschinelle ’ Ία ‘ Gv 8157 * Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia * - 2 - "Weise exakt und entsprechend dem jeweiligen Verschleißpro-fil nacharbeiten und erneuern zu lassen·
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem ortsbeweglichen Ausbruchgerät gelöst, welches einen heb- und senkbaren Fräs-arm mit einem angetriebenen rotierenden Fräskopf aufweist·
Mit Hilfe dieses Ausbruchgerätes und seines Fräsarmes läßt sich eine verschlissene Feuerfestauskleidung je nach Verschleißprofil in unterschiedlicher Dicke von z.B. 5 bis 10 ca maschinell abtragen, wobei ein übermäßig starker Ausbruch mit erheblichen Verlusten an wertvoller. Stampfmasse vermieden werden kann«, Zugleich ist ein selektives Ausfräsen der Rinnen in bestimmten Bereichen, z.B. an Auswaschungen u.dgl« möglich. Ebenso lassen sich im Bodenbereich der Rinne Nuten zur Verankerung der Seitenv/and mit dem Boden einfräsen· Auch läßt sich das erfindungsgemäße Ausbruchgerät für einen Totalausbruch der Hochofenrinne einsetzen. Die fräsende Bearbeitung der Feuerfestauskleidung verbessert die Haftwirkung bei der Zustellung der neuen Feuerfestmasse.
Damit das erfindungsgemäße Ausbruchgerät mehrere Hochofen-rinnen oder sonstige mit einer Feuerfestauskleidung versehene Vorrichtungen bedienen und sich zu den einzelnen Vorrichtungen v-„ oder auch entlang der nachzuarbeitenden Rinne fahren läßt, ist es zweckmäßig mit einem eigenen Fahrwerk versehen. Insbesondere bei einen Raupenfahrwerk kann das Fahrwerk nur zum Verfahren des Gerätes zu den verschiedenen Arbeitsstellen innerhalb eines Betriebes dienen. Für die Abstützung und Vorschubbewegung des Ausbruchgerätes beim Fräsen einer Hochofenrinne od· dglo werden dann zweckmäßig beiderseits der Rinne oder nur auf einer Seite derselben Schienen verlegt, auf denen das Gerät in Längsrichtung der Rinne beweglich abgestützt ist·
Die Anordnung ist vorteilhafterweise so getroffen, daß sich das Ausbruchgerät mittels Hübvorrich- h
Gw 8157 • Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia - 3 - . tungen mitsamt seinem Fahrwerk anheben läßt, so daß es sich bei seiner Arbeitsbewegung mit Laufrädern oder Gleitschuhen odo dgl. auf den Schienen abstützt. Die Spurbreite des Fahrwerks ist zweckmäßig kleiner als der Abstand der Schienen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Fräsarm höhenverschwenkbar und vorzugsweise auch seitenverschwenk-bar am Maschinengestell angeordnet. Er kann ferner um sei-' ne Achse drehbar sein. Der Fräskopf läuft zweckmäßig um *S_: eine senkrecht zur Fräs arma chse verlaufende Drehachse um.
Er kann aus zwei schmalen Frässcheiben od.dgl. bestehen. Statt dessen kann aber auch eine einseitig am Fräsarm gelagerte Schneidwalze vorgesehen werden, insbesondere dann, wenn der Fräsarm um seine Achse drehbar angeordnet ist. t Die einseitig am Fräsarm gelagerte Fräswalze läßt sich so . verschwenken, daß sie sowohl zum Fräsen der Seitenwände als auch zum Fräsen des Bodens der Hochofenrinne verwend-| bar ist. Im Hinblick auf etwaige Auswaschungen und Aus- i brüche u.dgl. der Feuerfestauskleidung sind auch der be- i · I sonderen Form und Lage dieser Auswaschungen angepaßte i! Î Stellungen der Fräswalze möglich.
lj * j (' jj ^ * Da die Feuerfestauskleidung der Hochofenrinne beim Fräsen i unter Umständen noch eine hohe Temperatur von z.B. 500 bis 700 °C hat, empfiehlt es sich, den Antrieb für den '! Fräskopf so am Fräsarm anzuordnen, daß er außerhalb der I Rinne liegt und sich im Betrieb nicht unzulässig erhit- jj zen kann. Vorzugsweise erfolgt der Antrieb des Fräskopfes ί über einen am Fräsarm angeordneten Kettentrieb.
ji ii
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist das Aushruchgerät einen sein Kaschinengestell umschließen-?! den Rahmen auf, der mit den sich auf den Schienen abstüfc- ji zenden FührungsOrganen versehen -ist. Der Rahmen mit den [ / Führungsorganen verleiht dem Ausbruchgerät im Arbeitsbe- ! l'-' . Gw 8157
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia * - 4 - trieb einen sicheren Stand. Während des Fräsbetriebs erfolgt die Bewegung des Ausbruchgerätes mittels einer gesonderten Vorschub Vorrichtung, die.ZoB. zwischen dem Maschinengestell bzw. dem Rahmen und den Schienen angeordnet ist. derart, daß sie sich beim Vorschub des Ausbruchgeräts gegen die Schienen abstützt* Um die Seitenwände der Hochofenrinne fräsen zu können, kann das Maschinngestell des Ausbruchgerätes querverschieblich an dem Rahmen gelagert sein.
Bei einer bevorzugten Ausführungsfora ist der Fräs arm mittels mindestens eines Schwenkzylinders in der Vertikalebene schwenkbar, der oberhalb des Auslegergelenks des Fräsarms angeordnet ist. Der Fräsarm ist dabei zweckmäßig an einem Drehgestell-in dem Auslegergelenk gelagert, welches unterhalb des am Drehgestell angeordneten Schwenkzylinder-Anschlußgelenks liegt. Bei dieser Ausgestaltung des Ausbruchgerätes kann die Maschine verhältnismäßig niedrig bauen. Insbesondere bei Verwendung eines Knickauslegers für den Fräsarm hat das tiefliegende Auslegergelenk den Vorteil, daß der Fräs arm sehr steil nach unten geschwenkt und daher auch die' Bereiche unmittelbar vor dem Maschinengestell bearbeiten kann. :
Der Fräsarm besteht zweckmäßig aus mehreren lösbar verbundenen . Auslegerteilen, von denen der eine den angetriebenen Fräskopf tragt und ein anderer in dem Auslegergelenk gelagert ist. Bei einem als Knickausleger ausgebildeten Fräsarm sind die Auslegerteile vorteilhafterweise über ein keilförmiges Zwischenstück lösbar verbunden, welches mit unter einem spitzen Winkel zueinander stehenden Anschlußflächen für den Anschluß der Auslegerteile versehen ist. Die mehrteilige Ausbildung des Fräsarmes unter Einschaltung des keilförmigen Zwischenstücks erlaubt eine Anpassung der Auslegerlänge und/oder des Knickwinkels an die jeweils gegebenen örtlichen Verhältnisse, wobei Zwischenstücke unterschiedlicher Bauabmessungen und b
Gw 8157
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalla - 5 -
Khickwinkel verwendet werden können. Es empfiehlt sich, an denjenigen Auslegerteil, welcher den Fräskopf trägt,'den Fräskopfantrieb anzuhauen, so daß dieses Auslegerteil mit dem Fräskopf und dem Antrieb eine Bau- und Montageeinheit bildet, die sich im Bedarfsfall auch an anderen bereits vorhandenen Fahrwerken und mit einem Fahrwerk versehenen Arbeitsgeräten, z.B. Baggern und dgl„, anschließen läßt.
Das Ausbruchgerät kann während des Fräsbetriebs auch mit einem Räderfahrwerk auf Schienen laufen, die parallel zur Hochofenrinne auf der Sohle verlegt sind. Dabei empfiehlt v_-.' es sich, die auf beiden Seiten des Maschiimgestells jeweils einen Radantrieb vorzusehen, der unmittelbar eines der beiden Räder antreibt, während das andere auf derselben Maschinenseite liegende Rad mit diesem unmittelbar angetriebenen Rad, vorzugsweise über einen Kettenantrieb, antriebsmäßig gekoppelt ist, so daß auch bei einem einseitigen Anheben des Ausbruchgerätes im Fräsbetrieb der Fahrantrieb noch wirksam ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht das den Fräs— i arm tragende Drehgestell aus einem Doppeldrehkranz od.dgl., wobei an dem unteren Drehkranz der Schwenkantrieb angreift ; und an dem oberen Drehkranz der Fräsarm gelagert ist. Die • ·* j beiden Drehkränze sind um eine gemeinsame Drehachse relativ | zueinander oder auch gemeinsam drehbeweglich, was mit Hilfe ; einer leicht lösbaren Kupplung der beiden Drehkränze er- reichbar ist. Diese Anordnung ermöglicht-es, den oberen Drehkranz mit dem Fräsarm um die vertikale Achse des Drehgestells in die jeweilige Arbeitsposition des Fräsarmes zu schwenken, ohne daß die Kupplung des Schwenkantriebes mit dem unteren Drehkranz gelöst zu werden braucht.
I Das erfindungsgemäße Ausbruchgerät wird zweckmäßig mit ! einer besonderen Ladevorrichtung ausgerüstet, mit wel chem sich der gelöste Ausbruch aus der Rinne herausheben i 4- t * Gv 8157 , Gewerkschaft Eisenhütte Vestfalia - 6 - und verladen läßt· Hierfür kann ein einfacher Baggeroder Schaufelarm od^l, verwendet werden.
Das erfindungsgemäße Gerät ist bevorzugt für Reparaturarbeiten an Hochofenrinnen bestimmt, obwohl es sich auch für den Ausbruch der Feuerfestauskleidung anderer Vorrichtungen, z.B. von Transportgefäßen oder Kipprinnen u, dgl. einsetzen läßt. Außerdem kann das erfindungsgemäße Gerät mit einer Anbaumöglichkeit für eine Stampfvorrichtung versehen werden, mit der sich die feuerfeste Stampf-masse bei der Neuzustellung einbringen läßt.
Weitere zweckmäßige Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Gerätes sind in den einzelnen Ansprüchen angegeben. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen: *
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Einrichtung in Seitenansicht ; .
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1; ^ Fig. 3 die Einrichtung nach den Fig. 1 und 2 in einer ;r » ^ Ansicht von hinten;
Fig. 4 und 5 in Seitenansicht bzw. in Draufsicht eine andere Ausführungsform eines Fräsarmes der erfindungsgemäßen Einrichtung;
Fig. 6 eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes in Seitenansicht;
Fig. 7 eine Ansicht in Richtung der Pfeile VU-VII der Fig. 6 l· N.
Gw 8157 ' Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia .
t - 7 - | Fig. 8 und 9 in Seitenansicht bzw. in Draufsicht zwei ! weitere Ausführungsbeispiele;
Fig. 10 in Stimansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel;
Fig. 11 in Seitenansicht ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ausbruchgerätes; j Fig. 12 eine Draufsicht zu Fig. 11.
K c :, In der Zeichnung ist mit 10 eine Hochofenrinne bezeichnet, || über die das flüssige Roheisen zusammen mit der Schlacke [j vom Hochofen zu Transportgefäßen, z.B. Pfannen od. dgl. ge- [ί führt wird. Die Rinnen können eine Länge von z.B. 15 bis ii 25 m haben. Sie sind mit einer Feuerfestauskleidung 11 !i ‘ .
Ü (Fig. 3) versehen, die im Betrieb einem Verschleiß unter liegt undcäher in bestimmten Zeitabständen zumindest teil-weise erneuert werden muß. In Fig. 3 ist die ursprüngliche Querschnittsform der Kochofenrinne 10 bei 12 strichpunktiert angedeutet, während mit 13 die Kontur einer verschlissenen Feuerfestauskleidung 11 bezeichnet ist. Die Feuerfestmasse wird Im allgemeinen als Stampfmasse zugestellt. Bei einem bestimmten Verschleiß wird die Feuerfestauskleidung 11 ent-: sprechend dem jeweiligen Verschleißprofil 13 in einer Stärke von z.B. 5 bis 10 cm abgetragen. Anschließend wird die Auskleidung 11 durch Einbringen einer feuerfesten Stampfmasse in eine Schalung wieder auf das Sollprofil 12 gebracht.
j Für den vorgenannten Ausbruch der verschlissenen Feuer- Ί j festauskleidung 11 dienen die in der Zeichnung darge- ! stellten Ausbruchgeräte 14. Das Ausbruchgerät nach den ' Fig. 1 bis 3 weist ein Maschinengestell 15 mit einem eige nen Fahrwerk, hier einem Raupenfahrwerk 16, auf. Das Ma-j schinengestell 15 trägt auf einem Drehgestell 17 mit ver- | tikaler Drehachse einen Aufbau 18, an welchem ein Fräs- * Gw 8157
Gewerkschaft EisenhütteWestfalia % - 8 - arm 19 in einem Gelenk 20 mit horizontaler Gelenkachse gelagert ist· Der Fräsarm 19 ist demgemäß sowohl seit envers chvenkbar als auch höhenverschwenkbar am Maschinengestell 15 des Ausbruchgerätes 14 gelagert. Die Seit envers chvenkung erfolgt mittels hydraulischer Schwenkzylinder 21, die zwischen dem Kaschinengestell 15 und dem Drehgestell 17 gelenkig eingeschaltet sind. Für die Höhenver-^ Schwenkung des Fräsarmes 19 dienen hydraulische Schwenk-
Zylinder 22, die zwischen dem Aufbau 18 des Drehgestells und dem Fräsarm 19 gelenkig angeordnet sind·
An dem Maschinengestell 15 des Ausbruchgerätes 14 ist rückseitig das Verfordungsaggregat 23 für sämtliche Verbraucher angeordnetf Außerdem weist das Maschinengestell einen Fahrersitz 24 auf.
Das gesamte Ausbruchgerät 14 ist mit einem Maschinengestell 15 und dem Raupenfahrwerk 16 an einem, rechteckigen · .-N Rahmen 25. gelagert· Dieser besteht aus zwei parallelen .
Längsbalken 26 und zwei diese verbindenden Querbalken 27· Der Rahmen 25 umschließt das Maschinengestell 15 mit dem Fahrantrieb 16· An den vier Rahmenecken sind hydraulische Hub Vorrichtungen 28 angeordnet, bestehend aus hydrauli-
L
. ‘ Gw 8157
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia * - 9 - sehen Hübzylindem 29 und U-förmigen Gleitschuhen 50, die sich auf Schienen 31 abstützen und führen· Die Schienen 31 sind zu beiden Seiten der Hochofenrinne 10 in einem bestimmten Seitenabstand zu dieser auf dem Boden verlegt und erstrecken sich zumindest über die gesamte Länge der Hoch— ofenrinne 10·
Der Fräsarm 19 ist als Khickausleger ausgebildet· Er besteht aus einem im Schwenklager 20 gelagerten oberen Aus-; £ legerteil 32 und einem hiermit starr verbundenen, stärker · . geneigten unteren Auslegerteil 33, der an seinem freien unteren Ende einen Fräskopf 34 trägt, der um eine senkrecht zur Längsachse des Auslegerteils 33 verlaufende Drehachse 35 umläuft. Wie vor allem Fig. 2 zeigt, besteht der Fräskopf aus zwei schmalen Frässcheiben 36, die zu beiden Seiten des hier verjüngten Auslegerteils 33 ange-. ordnet sind und sich um die gemeinsame Drehachse 35 drehen· Der Antrieb der beiden Frässcheiben 36 ist am oberen Ende des Auslegerteils 33 angeordnet. Er besteht vorzugsweise aus einem hydraulischen Antriebsmotor 37 in Gestalt eines Langsamläufermotors oder eines schnellaufenden Motors mit : Getrieb'euntersetzung. Der Motor 37 treibt den Fräskopf 34 | über einen Ketten—trieb 38 an, der im Inneren des Ausleger- | teils 33 angeordnet ist. - | Das KaschinengesteH 15 mit dem Raupenfahrwerk 16 und dem ! Fräsarm 19 ist an dem Rahmen 25 in Querrichtung, d.h. in l Richtung der Querbalken 27 verschiebbar gelagert. Dies er- j j folgt mittels Führungsschienen 39, welche die Querbalken ! 27 umgreifen. Zwischen den Führungsschienen 39 und den
Querbalken sind hydraulische Schubkolbengetriebe 40 gelenkig eingeschaltet, die geschützt in den profilierten Quer-' balken 27 liegen. Mit Hilfe der Schubkolbengetriebe 40 j läßt sich daher das gesamte Ausbruchgerät 14 quer zu ί ! seiner Maschinenachse gegenüber dem Tragrahmen 25 ver-
Gw 8157
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia fc ft -10-ί setzen und damit eine Einstellung des Fräskopfes 54 in Seitenrichtung durch—führen.
Im Fräsbetrieb stützt sich das Ausbruchgerät 14 über seinen Tragrahmen 25 und die Hubvorrichtungen 28 auf den beiden Schienen 51 ab, wobei die Hubzylinder 29 so weit ausgefahren sind, daß das Raupenfahrwerk 16 von dem Boden abgehoben ist. Die Höhen - und Seitenverschwenkbarkeit des Fräsarmes 19 sowie die Guerverschieblichkeit des gesamten Gerätes mit Hilfe der Schubkolbengetriebe 40 er-1Q möglicht eine genaue Einstellung des Fräskopf es 54 auf die beiden Seitenwände und die Bodenfläche der Feuerfest-auskleidung 11 der Hochofenrinne 10, so daß die Feuerfestauskleidung entsprechend dem jeweiligen Verschleißprofil mit Hilfe des rotierenden Fräskopfes 54 abgetragen werden kann. Bei der Fräsarbeit bewegt sich das gesamte Ausbruchgerät 14 mit seinem Tragrahmen 25 in Längsrichtung der Schienen 51. Dies erfolgt mittels einer Vorschubvorrichtung 41, die aus hydraulischen Schubkolbengetrieben 42 besteht, die einerseits über Gelenkanschlüsse 45 an den Längsbalken 26 und andererseits über Gelenkanschlüsse 44 an Führungsorganen 25 angeschlossen sind, die sich an den Schinnen 51 führen und diese von oben zangenartig umgrei- Γ' v= feil. Die Führungsorgane 45 lassen sich an den Schienen 51 lösbar festlegen, so daß sie bei der Fahrbewegung des Ausbruchgerätes in Laigsrichtung der Schienen 51 das Widerlager für die Schubkolbengetriebe 42 bilden können. Sobald der Hub der Schubkolbengetriebe 42 erschöpft ist, werden die aus Schienenzangen· od. dgl. bestehenden FUh-rungsorgane 45 gelöst und durch Ein- oder Ausschub der Schubkolbengetriebe 42 nachgeholt und wieder mit den Schienen 51 verriegelt.
Das Laden des mit Hilfe des Fräsaraes 49 geschnittenen -Materials der Feuerfestauskleidung 11 erfolgt mit Hilfe , einer Ladeeinrichtung 46, die vorzugsweise aus einer La- »
Gw 8157 • Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia -11 - de- oder Baggerschaufel 47 herkömmlicher Art besteht, die schwenkbar an einem Ausleger 48 angeordnet ist. Letztere | ist seitlich neben dem Fräsarm 19 im Gelenk 49 höhenver- schwenkbar an 'dem Drehstuhl 17 gelagert und außerdem um ein Gelenk 50 seit envers chwenkbar angeordnet. Für die Schwedebewegungen in den verschiedenen Ebenen sowie für die Verschwenkung der Schaufel 47 dienen in herkömmlicher | Weise hydraulische Schubkolbengetriebe.
P Die Abstützung der gesamten Einrichtung auf den beiden -· - äußeren Schienen 31 verleiht dem Ausbruchgerät bei der i Fräsarbeit einen sicheren Stand, so daß sich sehr genaue
Frässchnitte durchführen lassen. Sobald die Ausbruchar-! beiten an einer Hochofenrinne 10 fertiggestellt sind, \ ' kann das Ausbruchgerät durch Einschub der Hubvorrichtungen 28 mit seinem Raupenfahrwerk 16 auf den Boden abgesenkt und dann mit Hilfe seines Raupenfahrwerkes 16 zu dem neuen
V
i ’ Einsatzort innerhalb des Hochofenwerks oder seinem Ab stellplatz gefahren werden. Die Fräsarbeit beginnt im ;} allgemeinen an der Hochofenseite der Hochofenrinne 10.
[i Während des Fräsens fährt das Ausbruchgerät 14 in Rück wärts richtung· • p . S Mit Hilfe des beschriebenen Gerätes ist auch ein Total- i: ii ausbruch der Feuerfestauskleidung 11 möglich. Zu diesem Zweck kann ggf. an dem Ausleger 48 anstelle der Schaufel j 47 ein Schlaghammer angeordnet werden, mit dem er sich I! die feuerfeste Auskleidung zertrümmern läßt. Ferner be- ] steht die Möglichkeit, an dem Auslegerarm 48 eine Stampf- j Vorrichtung anzuschließen, um die bei der Herstellung der J Feuerfestauskleidung eingebrachte frische Stampfmasse zu j verdichten.
In denFig. 4 undf? ist eine geänderte Ausführungsform des Fräsarmes 19 dargestellt. Der schwenkbare Fräsarm 19 weist hier ein Auslegerteil 19* auf, welches um sei-l ne Längsachse drehbar ist,--wie -dies durch den Pfeil 51
Gw 8157
Gewerkschaft Eisenhütte Ve st f alla * - 12 - angedeutet ist. Am freien unteren Ende des Auslegerteils 19* ist einseitig eine Fräswalze'52 gelagert, die um eine quer zur Auslegerachse verlaufende Drehachse umläuft. Fig. 5 zeigt diè Fräsvalze 52 in einer Arbeitsposition, in der sie die eine der beiden Seitenwände der Feuerfest-auskleidung 11 schneidet. Um die andere Seitenwand der Feuerfestauskleidung 11 abtragen zu können, wird der Auslegerteil 19* mit der Fräswalze 52 tim 180° in Pfeilrich-tung 51 gedreht. Beim Drehen des Auslegerteils 19* um 180° wechselt die Drehrichtung der Fräswalze 52. Um ein C schonendes Schneiden ohne Zerstörung des Verbandes der
Feuerfestauskleidung sowohl in der Linkslage als auch in der Rechtslage der Fräswalze 52 zu gewährleisten, empfiehlt es sich, beim Wechsel der Fräswalze 52 von der Lihkslage in die Rechtslage die Fahrbewegung des gesam- » ten Fräsgerätes umzukehren, derart, daß bei Linkslage der J^räswalze das Gerät z.B. in Vorwärtsrichtung und bei der Rechtslage der Fräswalze das Gerät in Rückwärtsrichtung gefahren wird.
Die Fig. 6 und 7 zeigt in starker schematischer Vereinfachung eine gegenüber dem Ausbruchgerät nach den Fig. 1 " bis 3 geänderte Ausführungsform eines solchen Gerätes, wobei übereinstimmende Teile mit denselben Bezugszeichen hei egt sind. Das Ausbruchgerät 14 nach den Fig. 6 und 7 weist anstelle des den Maschinenrahmen 15 mit dem Raupenfahrwerk 16 umschließenden Tragrahmens 25 mit den daran angeordneten Hubvorrichtungen 28 und den Gleitkufen 30 Schwingen 60 auf, die an den vier Ecken des Maschinengestells 15 in Gelenken 61 höhenverschwenkbar gelagert sind. Als Hub Vorrichtungen sind hydraulische Schwenkzylinder 62 zwischen dem Maschinengestell und den Schwingen 60 eingeschaltet. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die Schwingen 60 von der in Fig. 7 gezeigten_ Position, in der sie das gesamte Ausbruchgerät 14 auf den Schienen 31 ab-. stützen, in Pfeilrichtung 63 um mindestens 90° bis in die L ·
Gw 8157 ' Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia -13- strichpunktiert angedeutete Schwenkposition 60* hoch-schwenkbar sind, in der sie im wesentlichen innerhalb der . seitlichen Begrenzung des Gerätes liegen und die Baubreite desselben für das Verfahren des Gerätes mit Hilfe des Raupenfahrwerks 16 nicht oder nicht wesentlich erhöhen.
Die Schwingen 60 tragen hier Laufräder 64 und 65· Dabeisind an jeder Schwinge 60 zwei Laufräder 64 bzw. 65 an einem Schwingenkörper 66 gelagert, der mittig zwischen den beiden Lauf rädern um eine Schwenkächse 67, deren Ge-'·— lenkachse parallel zu den Achsen der Laufräder verläuft, verschwenkbar an der betreffenden Schwinge 60 gelagert ist. Die Laufräder 64 an der einen Seite des Ausbruchsgerätes, d.h. die in Fig. 7 links dargestellten Laufräder sind als Doppelspurkranzräder ausgebildet, die sich mit ihrem doppelten Spurkranz 68 auf der hier befindlichen Schiene 31 seitlich führen. Die a\£ der anderen, also rechten Seite des Gerätes 14 befindlichen Laufräder 65 sind dagegen als spurkranzfreie Valzenräder ausgebildet, um eine Anpassung an etwaige Abweichungen ii der Spur der | Schienen 31 zu erreichen.
? | o, Für die Fahrbewegung des in den Fig. 6 und 7 gezeigten
Ausbruchgerätes 14 kann eine Vorschubeinrichtung 41 entsprechend dem Gerät nach den Fig. 1 bis 3 vorgesehen werden. Andererseits ist es aber auch möglich, für die Fahrbewegung des Ausbruchgerätes auf den Schienen 31 den Antrieb des Raupenfahrwerks heranzuziehen. Bei der Ausfüh-| rungsform nach den Fig. 6 und 7 geschieht dies dadurch, | daß auf der angetriebenen Turaswelle der Fahrraupe ein ! Spillkopf 69 gelagert ist, der mit einem an seinen Enden ; festgelegten Zugmittel 70 in Gestalt eines Seiles, einer
Kette od. dgl. zusammen arbeitet und bei seiner Drehbewe-! gung sich nn dem ihn umschlingenden Zugmittel 70 entlang- | bewegt* t. w '
Gw 8157 . Gewerkschaft Eisenhütte Vestfalia % -14-
Das in den Fig. 1 bis 3 und 6 und 7 dargestellte Ausbruchgerät bewegt sich bei der Fräsarbeit in Rückwärtsrichtung. Bei Annäherung an das rückwärtige Ende der Hochofenrinne 10 muß das gesamte Gerät z.B. mittels eines (nicht dargestell-' ten )Kranes von den Schienen abgehoben, um 180° gedreht und wieder auf die Schienen abgesetzt werden, damit die Feuerfestauskleidung auch am rückwärtigen Ende der Hochofenrinne 10 bei der Rückwärtsfahrt des Ausbruchgerätes bearbeitet • - werden kann. Um das Gerät auch nach Drehen um 180° entlang den Schienen 31 verfahren ?u können und um zu vermeiden, daß auf beiden Seiten des Gerätes jeweils ein Zugmittel 70 angeordnet werden muß, weist das Ausbruchgerät an seinen beiden Seiten jeweils einen Spillkopf 69 auf, wie dies Figo 7 erkennen läßt.
Fig* 8 zeigt in starker schematischer Vereinfachung und in Seitenansicht ein weiteres Ausführungsheispiel eines erfindungsgemäßen Fräs- oder Ausbruchgerätes 14, welches gegenüber dem Gerät nach den vorhergehenden Ausführungsbeispielen um 90°· versetzt auf den Schienen 31 fahrbar ist, die in diesem Fall auf derselben Seite der Hochofenrinne 10 verlegt sind. Die Abstützung *des Gerätes auf den ^ beiden Schienen 31 kann derjenigen nach den Fig. 6 und 7 ’ entsprechen und demgemäß aus den gegenüber dem Maschinen gestell 15 höhenverschwenkbaren Schwingen 60 mit den daran gelagerten Laufrollen 64 und 65 bestehen. Bei der Fräsarbeit bewegt sich das Gerät ebenfalls in Längsrichtung der Schinnen 31 bzw0 in Längsrichtung der Hochof enrinne 10, wobei das Ausbruchgerät aber mit seiner Maschinenachse rechtwinklig zur Längsrichtung der Schienen 31 angeordnet ist. Der Fräsarm 19 besteht aus dem im Schwenklager 20 höhenverschwenkbar gelagerten oberen Auslegerteil 32 und einem den Fräskopf 34 mit den beiden Frässcheiben 36 tragenden unteren Auslegerteil 33» der mit dem Ausleger-λ teil 32 in einem Gelenk 81 verbunden ist, dessen Gelenk- t
Gy 8157 ! Gewerkschaft Eisenhütte Vestfalia I * - 15 - achse ln Längsrichtung der Hochofenrinne 10 weist. Fig. 8 | zeigt die Frässcheiben 36 in einer Arbeitsposition, in ! der sie den Bodenbereich der Feuerfestauskleidung der
Hochofenrinne 10 bearbeiten. Um die Seitenwandbereihe | der Hochofenrinne 10 zu bearbeiten, kann der gesamte 3
Fräskopf 3^ an einem Drehkörper 82 gelagert sein, der an | dem unteren Auslegerteil 33 um dessen Längsachse in Pfeil richtung 83 drehbar ist, so daß die Frässcheiben 36 mit ihren Umfangsflächen in Anlage an die Seitenwandungen ' der Hochofenrinne 10 geschwenkt werden können. Die An- |j V Stellung des Fräskopfes 34 an die zu fräsende Fläche der | Hochofenrinne 10 erfolgt mittels mindestens eines hydrau- ;] lischen Schwenkzylinders 84, der zwischen den Auslegertei len 32 und 33 gelenkig eingeschaltet öt0 I; » ! ! · In Fig. 9 ist in Draufsicht in starker schematischer Ver einfachung eine weitere Ausführungsform ëines erfindungs- « gemäßen Ausbruchgerätes 14 dargestellt, welches mit seinem h das Raupenfahrwerk 16 aufweisenden Maschinengestell 15 auf beiderseits der Hochofenrinne 10 verlegten Schienen 31 verfahrbar ist, wobei während der Fräsarbeit das Gerät mit seinër Maschinenachse rechtwiiüig zur Längsrich-^ tung der Hochofenrinne 10 angeordnet ist. Die fahrbare Ab- I Stützung des gesamten Ausbruchgerätes 14 auf den beiden Schie nen 31 erfolgt entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 und 7 mit Hilfe der an dem Maschinengestell 15 : höhenverschwenkbar angeordneten Schwingen 60 und der daran
-H
3 gelagerten Lauf rollen 64 bzw. 65. An dem Aufbau 18 des
Maschinengestells ist um die horizontale Schwenkachse 20 der Fräsarm 19 mit dem Fräskopf 34 höhenverschwenkbar ge-^ lagert. Der Aufbau 18 mit dem Fräsarm 19 ruht auf dem 5 Drehgestell 17, welches um die vertikale Achse 91 um 360° I oder mindestens um etwa 180° schwenkbar ist. Es ist in diesem Fall also möglich, den Fräsarm 19 von einer Schwenk-und Arbeitsposition, in der sein Fräskopf 34 dem am Hoch- ofen liegenden Ende der Rinne 10 zugewandt ist, um etwa h ; 1
Gw 8157 * Gewerkschaft Eisenhütte VestfeûLia - 16 - 180° ln eine Schwenk- und Arbeitsposition zu schwenken, in der' der Fräskopf 34 zu dem rückwärtigen Ende der Hochofenrinne 10 hin weist. Das Ausbruchgerät kann also in beiden Fahrtrichtungen Fräsarbeit verrichten und braucht nicht um 180° umgesetzt zu werden, wie dies bei den Ausbruchgeräten nach den Fig. 1 bis 7 der Fall ist.
Ein Ausbruch-und Fräsgerät, welches beidseitig arbeiten kann und daher ebenfalls nicht umgesetzt zu werden braucht, zeigt auch Fig. 10. Das in schematischer Vereinfachung ^ dargestellte Ausbruchgerät 14 weist hier ein die Hoch-
Ofenrinne 10 portalartig übergreifendes Maschinenge-stell 100 mit einem Raupenfahrwerk 16 auf, das auf den beiderseits der Hochofenrinne 10 verlegten Schienen 31 fahrbar ist. Zum Anheben des gesamten Ausbruchgerätes 14 und zur Ab Stützung desselben auf den Schienen 31 sind hier die auch bei den Geräten nach den Fig. 6 und 7 vorgesehenen höhenverschwenkbaren Schwingen 60 mit den Laufrädern 64 und 65 vorgesehen. Der Fräsarm 19 ist hier an dem oberen Stegteil 101 des portalartigen Rahmengestells 100 höhenverschwenkbar und zweckmäßig auch seitenver-schwenkbar auf gehängt. Dabei die Anordnung so getrof-^ fen, daß der gesamte Fräsarm 19 unter dem Portalrahmen ^ des Ausbruchgerätes nach beiden Seiten hindurchgeschwenkt • werden kann, so daß das Gerät die gesamte Länge der Hochofenrinne 10 bearbeiten kann, ohne daß es auf den Schienen 31 umgesetzt werden muß. Auch hier kann im übrigen der den Fräskopf 34 tragende Teil des Fräsarmes 19 um eine mit der Längsachse des Fräsarmes zusammenfallende Drehachse drehbar sein.
Die Fig. 11 und 12 zeigen ein im Aufbau besonders einfaches und vorteilhaftes Ausbruchgerät 14, dessen Maschinengestell 15 mittels einer Räderfahrwerks auf den beiderseits der . Hochofenrinne 10 verlegten Schienen 31 fahrbar ist. Das /\ u-
Gv 8157 • Gewerkschaft Eisenhütte Vestfalia t % -17-
Ausbruchgerät 14 weist hier also kein zusätzliches Raupenfahrwerk aiif. Die beiden Räder 110 und 111 an den beiden Seiten des Maschinengestelle 15 werden Jeweils von eine.m gemeinsamen Radantrieb 112, z0B. einem hydraulischen Antrieb angetrieben. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß das Rad 111 von dem Fahrantrieb 112 unmittelbar angetrieben wir£, während das andere Rad 110 mit dem angetrie-: benen Rad 111 antriebsmäßig verbunden ist. Diese antriebs- ; mäßige Verbindung erfolgt über einen Kettentrieb, deren ! endlose Kette 113 um Kettenräder 114 umläuft, die auf den l I Vellen der Räder 110 und 111 sitzen. Die Kettentriebe 113 und 114 liegen schützt in U- oder kastenförmigen Gehäusen 115» die mit den die Räder 110 und 111 aufnehmenden ' Lagerteilen 116 verbunden sind. Vie die Draufsicht nach Fig. 12 zeigt, liegt der eine Fahrantrieb 112 im vorderen ! Bereich und der-andere Fahrantriebs 112 im rückwärtigen | Bereich des Maschinengestells 15· Die antriebsmäßige Ver- | bindung der Radpaare führt zu einem Allradantrieb und stellt sicher, daß auch dann - mindestens ein angetriebenes Räderpaar sich in Schienenauflage befindet, wenn das andere Räderpaar sich unter der Reaktionskraft des angetriebenen Fräs-• köpfes 34 von den Schienen 31 abheben sollte.
jj Q Der Fräsarm 19 ist auch hier als Knickausleger ausgebildet !j und in dem horizontalen Auslegergelenk 20 am Drehgestell 17 jj j| gelagert. Der aus zwei parallelen Schwehkzylindern 22 bell stehende Schwenkantrieb liegt hier im Abstand oberhalb des i | Auslegergelenks 20. Das Drehgestell 17 weist eine aufragen- i de Konsole 18 auf, an deren oberen Ende die Schwenkzylinder Ί | 22 im Gelenk 117 angeschlossen sind. Das Auslegergelenk 20 liegt unterhalb des Gelenks 117 unmittelbar oberhalb des Drehgestells 17* Das tiefliegende Auslegergelenk 20 er-möglicht es, den Knickausleger 19, wie bei 19* angegeben, 3 ij sehr steil nach unten in die Hochofenrinne 10 zu schwenken, | so daß das Ausbruchgerät 14 auch unmittelbar vor seinem / Maschinengestell und dem daran angeordneten Räderfahrwerk : h
Gw 8157
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia » \ - 18 - arbeiten kann· Hierdurch vird dèr Aktionsradius des Fräsarmes 19 erhöht.
Der Khickausleger 19 ist mehrteilig ausgebildet· Er besteht aus dem im Auslegergelenk 20 angeschlossenen Auslegerteil 32, einem keilförmigen Zwischenstück 118 und dem Auslegerteil 33» an dessen freien Ende der angetriebene Fräskopf 34 gelagert ist. Das keilförmige Zwischenstück weist unter einem spitzen Vinkel zueinander stehende ^ Anschlußflächen 119 und 120 auf, an denen es mit den Aus- ^ legèrteilen 32 und 33 z.B. durch Flansch Verschraubung lös bar verbunden ist. Die mehrteilige Ausbildung des Fräsarmes 19 und die Lösbarkeit der Auslegerteile ermöglicht es, den Fräsarm auf unterschiedliche Längen und Knickwinkel einzustellen. Dabei können Zwischenstücke 118 unterschiedlicher Abmessungen und mit unterschiedlicher Vinkellage der Anschlußflächen 119 und 120 verwendet werden.
Der Antrieb des Fräskopfes 34 ist an dem vorderen Ausleger-' teil 33 angebaut. Er besteht aus zwei zu beiden Seiten dieses Auslegerteils 33 angeordneten hydraulischen Antriebsmotoren 121, die jeweils über ein Getriebe 122 ein gemein- 0) sames Antriebsrad 123 antreiben, welches im Inneren des kastenförmigen Auslegerteils 33 angeordnet ist. Das Antriebsrad 123 ist als Kettenrad ausgebildet und treibt den Fräskopf 34 über eine ebenfalls im Auslegerteil 33 angeordnete, Uber eine Kettenspannvorrichtung 124 geführte Antriebskette 125, die um ein zwischen den beiden Frässcheiben oder Fräswalzen des Fräskopfes 34 liegendes Kettenrad 126 umläuft.
Der Auslegerteil 33 mit dem Fräskopf 34 und dem Fräskopfantrieb bildet eine geschlossene Bau- und Montageeinheit, die sich ggfls, auch an einem vorhandenen Fahrwerk, z.B. dem Fahrwerk eines Baggers oder dgl· anschließen läßt.
A
Gw 8157 • Gewerkschaft Eisenhütte Vestfalia % % - 19 -
Das Drehgestell 17 besteht aus zwei übereinander angeordneten Drehkränzen 127 und 128, die um die vertikale Drehachse 129 des Drehgestells drehbar sind. An dem unteren Drehkranz 127 greift der Schwenkantrieb an· Dieser besteht gemäß Fig* 12 aus zwei etwa parallelen hydraulischen Schwenkzylindern. 21, die bei 150 an dem Maschinengestell gelenkig gelagert sind, und deren Kolbenstangen in Gelenken 131 an Anschlußstücken 132 des unteren Drehkranzes 127 angeifen.
' * Der darüberliegende Drehkranz 128 trägt den Maschinenauf- i bau mit dem Antriebsaggregat 23, dem Fahrersitz 24, der Kon- 0 . sole 18 und dem Fräsarm 19. Die beiden Drehkränze sind z.B.
mittels eines Riegelbolzens 133 zu einer Schwenkeinheit miteinander kuppelbar, so daß sie mit Hilfe der Schwenkzylinder 21 gemeinsam um die vertikale Schwenkachse 129 um einen Schwenkwinkel von z.B. 20° nach beiden Seiten schwenkbar sind. Nach Lösen der Bolzenkupplung 133 läßt sich der obere Drehkranz 128 mit seinem gesamten Aufbau um die Vertikal-! achse .129 gegenüber dem unteren Drehkranz 127 verschwenken, tim den Fräsarm 19 in eine andere Arbeitsposition zu bringen. Venn das Ausbruchgerät 14 in Gegenrichtung .arbeiten soll, wird der Fräsarm 19 mit seinem Drehkranz 128 tim 180° auf die ! Gegenseite geschwenkt und in dieser Arbeitsposition mit ; —. Hilfe des Riegelbolzens 133 wieder am unteren Drehkranz ! --· 127 festgesetzt. Es ist aber auch möglich, den Fräsarm 19 | in mehrere Zwischenstellungen zu bringen. Vie Fig. 12 ! zeigt, weisen die Drehkränze 127 und 128 Bolzenöffnungen j 134 z.B. in einer 60°-Teilung auf, so daß sich die beiden | Drehkränze 127 und 128 in der vorgesehenen Teilung ent sprechenden Drehpositionen verriegeln lassen.
j j Die vorstehend im Zusammenhang mit den Fig. 10 und 11 be- ! schriebene Ausgestaltung des mehrteiligen Fräsarmes 19, i seines tiefliegenden Auslegergelenks 20 und des aus den beiden verriegelbaren Drehkränzen 127 und 128 bestehenden f
Drehgestells läßt sich auch bei den weiter oben beschrie-ji benen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Ausbruchge- j / rät es 14 verwirklichen.
Claims (28)
1, Einrichtung zum Ausbruch von Hochofenrinnen oder sonstigen mit einer Feuerfestauskleidung versehenen Rinnen u.dgl., gekennzeichnet durch ein ortsbewegliches Ausbruchgerät (14), welches einen heb- und senkbaren Fräsarm .(19) mit einem angetriebenen rotierenden Fräskopf (34,52) aufweist,
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e - w kennzeichnet, daß das Ausbruchgerät (14) mit einem eigenen Fahrwerk in Gestalt eines Raupenoder Räderfahrwerks (16) versehen ist,
3, Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausbruchgerät (14) auf Schienen (31) in Rinnenlängsrichtung bewegbar abgestützt und geführt ist, die an beiden Seiten der Rinne (10) oder auf derselben Seite der Rinne (10) verlegt sind,
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausbruchgerät Gvr 8157 ' Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia * II (14) mittels Hubvorrichtungen (28) mitsamt seinem • Fahrwerk (16) anhebbar ist.
5· Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die sich auf den Schienen (31) abstützenden, aus Gleitkufen (30) oder Lauf rädern (64,65) bestehenden Führungsorgane mittels der Hub Vorrichtungen (28) höhenbeweglich am Maschinengestell (15,100) angeordnet sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurbreite des Fahrwerks (16) kleiner ist als der Abstand der Schienen (31).
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, d a -durchgekennzeichnet, daß am Maschinengestell (15) ein es umschließender Tragrahmen (25) angeordnet ist, der mit den sich auf den Schienen (31) abstützenden Führungsorganen (30,64,65) versehen ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch g e - 0. kennzeichnet, daß die Führungs organe (30, 64.65) mittels der Hub Vorrichtungen höhenverstellbar am Tragrahmen (25) angeordnet sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinengestell (15) mit dem Fräsarm (19) am Tragrahmen (25) querver-schieblich gelagert ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs organe (30, 64.65) an höhenver schwenkbar en Schwingen (60) angeordnet sind, die mittels Schwenkvorrichtungen (62) um L Gw 8157 , Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia " * III mindestens etwa 90° bis in den Seitenbereich des Ma-. schinengestells (15,100) hochklappbar sind.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungsorgane auf der einen Seite des Maschinengestells (15,100) Laufräder (64) mit DoppelSpurkranz und auf der anderen Seite des KaschinengesteUs spur-* · kranzfreie Laufräder (65) vorgesehen sind. \_ 12.Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, - gekennzeichnet durch eine zwischen· dem Ausbruchgerät (14) bzw. dessen Tragrahmen (25) und den Schienen (31) angeordnete, an den Schienen ab-stützbare Vorschubvorrichtung (41), ·
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da-* durch gekennzeichnet, daß zur Bewegung des auf den Schienen (31) äbgestützten Ausbruchgerätes (14) der Fahrantrieb des Raupenfahrwerks (16) vorgesehen ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch g e -kennzeichnet, daß das Ausbruchgerät zumindest an seiner einen Maschinenseite auf einer angetriebenen Welle des Raupenfahrwerks (16) einen mit einem endseitig festgelegten Zugmittel (17) zusammenwirkenden Spillkopf (69) aufweist.
15· Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräsarm (19) höhenverschwenkbar und vorzugsweise auch seitenverschwenkbar am Maschinengestell (15,100) gelagert ist· - i\ U Gw 8157 Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia IV
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, d a -• durch gekennzeichnet, daß der Fräsarm (19) oder ein den Fräskopf (34) tragender Auslegerteil des Fräsarms um seine Achse drehbar Ist. 17* Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräskopf (34,52) um eine senkrecht zur Fräsarmachse . verlaufende Drehachse (35) umläuft.
18. Einrichtung rach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräskopf (34) aus zwei Frässcheiben (36) o.dgl. besteht,
19· Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräsarm (19) aus einem Knickausleger besteht, der einen den Fräskopf (34) tragenden Axe legerteil (33) und. einen hiermit starr oder gelenkbeweglich verbundenen, am Maschinengestell (15) höhenverschwenkbar gelagerten Auslegerteil (32) aufweist.
20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräskopf eine neben dem vorderen Ende des Fräsarms (19) liegende Fräswalze (52) aufweist, die durch Drehen eines Fräsarmteils (19*) von der REchts- in die Linkslage und umgekehrt schwenkbar ist.
21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausbruchgerät (14) in Richtung seiner Maschinenachse auf den Schienen (31) verfahrbar ist.
22. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1bis20, dadurch gekennzeichnet, daß das Aus- L· ' Gvf 8157 Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia » V bruchgerät (14) quer zu seiner Maschinenachse auf den • Schienen (31) verführbar ist.
23· Einrichtung' nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräsarm (19) um mindestens 180° gegenüber dem Kaschinengestell (15) verschwenkbar ist. ' ; 24. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, da durch gekennzeichnet, daß das zu beiden Seiten der Hochofenrinne (10) auf Schienen (31) abgestützte Maschinengestell (100) portalartig ausgebildet ist, wobei der Fräsarm (19) unter dem Maschinengestell (100) hindurch von der einen Seite des Maschinengestells zu dessen anderer Seite hin verschwenkbar ist·
25· Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der, vorzugsweise als Knickausleger ausgebildete Fräsarm (19) mittels mindestens einesSchwenkzylinders (22) in die Vertikalebene schwenkbar ist, der oberhalb des Auslegergelenks (20) des Fräsarmes angeordnet ist· O
26. Einrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräsarm (19) an einem Drehgestell (17) in dem Auslegergelenk (20) gelagert ist, welches unterhalb des am Drehgestell angeordneten Schwenkzylinder-Anschlußgelenks (117) liegt.
27. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräsarm (19) aus mehreren lösbar verbundenen Auslegerteilen (32,33) besteht.
28. Einrichtung nach Anspruch 27, dadurch g e - / kennzeichnet, daß. bei einem als Knickaus- Gv 8157 , . Gewerkschaft Eisenhütte Vestfdia * VI ! leger eusgebildeten Fräsarm (19) die Auslegerteile (22,23) - über ein keilförmiges Zwischenstück (118) lösbar verbunden sind, welches mit unter einem spitzen Vinkel zueinander stehenden Anschlußflächen (119, 120) für den Anschluß der Auslegerteile (32,33) versehen ist,
29· Einrichtung nach Anspruch 27 oder 28, d a. d u r c h gekennzeichnet, daß an dem den Fräskopf (19) tragenden Auslegerteil (33) der Antrieb (121 bis 126) des Fräskopfes angeordnet ist und dieses Auslegerteil (33) | eine Bau- und Montageeinheit bildet. ( t j . 30 o Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 29. dadurch gekennzeichnet, daß j das Ausbruchgerät (14) ein Räderfahrwerk aufweist, wobei j · die auf Schienen (31) laufenden Räder (110,111) auf bei- j den Seiten des Maschinengestelis (15) Jeweils ein von einem Antrieb (112) angetriebenes Rad (111) und ein mit diesem, vorzugsweise über einen Kettenantrieb (114,115) j antriebsmäßig verbundenes Rad (110) aufweisen« !l 31. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis ;; 30, dadurch gekennzeichnet, daß il - das den Fräsarm (19) tragende Drehgestell (17) aus einem ! Doppeldrehkranz besteht, wobei an dem unteren Drehkranz | (127) der Schwenkantrieb (21) angreift und an dem oberen Drehkranz (128) der Fräsarm (19) gelagert ist und daß Î l die beiden um dae gemeinsame Drehachse (129) relativ ] zueinander drehbeweglichen Drehkränze (127,128), z.B. | mittels einer Bolzenverriegelung (133), zu einer Schwenk- ! einheit leicht lösbar kuppelbar sind. i
32. Einrichtung nach Anspruch 31, dadurch ge-j- kennzeichnet, daß die beiden Drehkränze (127, h 128) in mehreren relativen Drehpositionen zueinander, z.B, ' /-Λ Gw 8157 * Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia * ft VII in einer 60°-Teilung, koppelbar sind·
53· Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 32f dadurch gekennzeichnet, daß das Ausbruchgerät (14) mit einer Ladeeinrichtung (46), vorzugsweise einer an einem Ausleger (48) angeorüneten Ladeschaufel (47)9 versehen ist· ο ΥΛΛλλΙα
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3136236 | 1981-09-12 | ||
| DE19813136236 DE3136236A1 (de) | 1981-05-02 | 1981-09-12 | Einrichtung zum ausbruch von hochofenrinnen u.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU84374A1 true LU84374A1 (de) | 1983-04-13 |
Family
ID=6141497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU84374A LU84374A1 (de) | 1981-09-12 | 1982-09-09 | Einrichtung zum ausbruch von hochofenrinnen u.dgl. |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE894325A (de) |
| BR (1) | BR8205329A (de) |
| GB (1) | GB2105642B (de) |
| IT (1) | IT1226596B (de) |
| LU (1) | LU84374A1 (de) |
| NL (1) | NL8203391A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104180681B (zh) * | 2014-09-02 | 2016-03-09 | 山东亨圆铜业有限公司 | 一种保温炉自动除渣装置 |
-
1982
- 1982-08-31 NL NL8203391A patent/NL8203391A/nl not_active Application Discontinuation
- 1982-09-07 BE BE0/208961A patent/BE894325A/fr not_active IP Right Cessation
- 1982-09-09 LU LU84374A patent/LU84374A1/de unknown
- 1982-09-10 BR BR8205329A patent/BR8205329A/pt unknown
- 1982-09-10 GB GB08225851A patent/GB2105642B/en not_active Expired
- 1982-09-10 IT IT8212619A patent/IT1226596B/it active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1226596B (it) | 1991-01-24 |
| BR8205329A (pt) | 1983-08-23 |
| GB2105642B (en) | 1985-07-31 |
| BE894325A (fr) | 1983-01-03 |
| NL8203391A (nl) | 1983-04-05 |
| IT8212619A0 (it) | 1982-09-10 |
| GB2105642A (en) | 1983-03-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2437683A1 (de) | Vortriebsmaschine | |
| DE3534626C2 (de) | ||
| DE3013175C2 (de) | ||
| CH630680A5 (de) | Fahrbare einrichtung zum aufnehmen und/oder verlegen von aus schienen und schwellen bestehenden gleisjochen, weichenjochen oder ganzen weichen. | |
| DE2437669A1 (de) | Vortriebsvorrichtung fuer den tunnel-, stollen- und streckenvortrieb | |
| DE7735728U1 (de) | Abbaumaschine fuer den bergbau | |
| DE2656703C2 (de) | Abbaumaschine | |
| DE4103544C1 (en) | Deep mining heading-winning machine - has tracked propulsion system and slewing and ranging boom | |
| DE2720380C2 (de) | Vortriebsmaschine | |
| DE3136236C2 (de) | ||
| DE102009007222B4 (de) | Gleisfahrzeug zum Ausheben eines zu einem Gleis parallelen Grabens bei Bahnstrecken | |
| DE2614081C2 (de) | Arbeitsgerät | |
| DE2462542C3 (de) | Teilschnitt-Vortriebsmaschine für den Vortrieb von Tunneln, Stollen oder sonstigen Strecken | |
| DE3207104A1 (de) | Grabenfraese | |
| EP0793765B1 (de) | Verfahrbare Streckenvortriebsmaschine | |
| DE29606084U1 (de) | Teilschnittmaschine | |
| DE1092412B (de) | Hydraulisches Strebausbauelement | |
| DE2817635C2 (de) | ||
| DE2011727C3 (de) | Universalbagger | |
| DE4018154C2 (de) | Schrämmaschine | |
| DE2816723C2 (de) | ||
| DE2606060C3 (de) | Aushub- und Ladefahrzeug für den Grubenbetrieb | |
| DE3340605C2 (de) | ||
| CH656182A5 (de) | Schildvortriebseinrichtung mit einer tuebbing-versetzvorrichtung. | |
| DE8112973U1 (de) | Einrichtung zum ausbruch von hochofenrinnen u.dgl. |