LU507271B1 - Verfahren zur behandlung von hochkonzentrierter mutterlauge in der aluminiumoxidproduktion - Google Patents

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Yuan Huang
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Qing He
Junlong Zhang
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Haisheng Duan
Jing Yang
Shifu Wu
Hongguang Wang
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Yunnan Wenshan Aluminum Ind Co Ltd
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Abstract

Die vorliegende Erfindung offenbart ein Verfahren zur Behandlung von hochkonzentrierter Mutterlauge bei der Produktion von Aluminiumoxid. Das Verfahren umfasst: das Absetzen und Trennen der genannten hochkonzentrierten Mutterlauge, um konzentrierte Mutterlauge und Natriumcarbonat zu erhalten; das Sintern von Aluminiumasche mit Natriumcarbonat, um Klinker zu erhalten, wobei der Klinker Natriumaluminat enthält; das Aufschlämmen des genannten Klinkers, um eine Schlämme zu erhalten; das Feinfiltern der genannten Schlämme, um eine Natriumaluminatlösung zu erhalten; und das Behandeln der genannten Natriumaluminatlösung mit Kristallkeimen, um Aluminiumhydroxid und Samenmutterlauge zu erhalten. Dieses Verfahren nutzt gefährlichen Aluminiumascheabfall zur Behandlung der hohen Konzentrationen von Na2CO3 in der hochkonzentrierten Mutterlauge, die während des Aluminiumoxidproduktionsprozesses entstehen, wodurch der Prozess der Natriumcarbonatverschärfung entfällt und zugleich eine große Menge an Natriumcarbonat aus dem Bayer-Prozess zur Produktion von Aluminiumoxid zurückgewonnen wird. Zusätzlich werden wertvolle Stoffe aus der Aluminiumasche zurückgewonnen und die gefährliche Aluminiumasche in normalen Abfall umgewandelt, was die Handhabung von toxischen und gefährlichen Abfällen erleichtert.

Description

Verfahren zur Behandlung von hochkonzentrierter Mutterlauge in der LUS07271
Aluminiumoxidproduktion
Technischer Bereich
Diese Erfindung betrifft den Bereich der Chemie, insbesondere ein Verfahren zur Behandlung von hochkonzentrierter Mutterlauge in der Produktion von Aluminiumoxid.
Technologie im Hintergrund
Im Prozess der Aluminiumoxidproduktion nach dem Bayer-Verfahren reagiert das in Erz und
Kalk enthaltene CO2 während des Produktionsprozesses mit NaOH, wodurch Na2CO3 entsteht.
Die allmähliche Anreicherung von Na2CO3 verringert die Recyclingeffizienz und erhöht die
Produktionskosten; es führt auch zu Ablagerungen auf Ausrüstung und in Rohrleitungen, was die normale Produktion beeinträchtigt. Daher muss das im Bayer-Prozess erzeugte Na2CO3 nach
Erreichen einer bestimmten Konzentration entfernt werden, um es auf einem niedrigen Niveau zu halten. Traditionelle Behandlungsmethoden beinhalten das Öffnen von Zwangsevaporatoren, um die Konzentration der Mutterlauge zu erhöhen, wodurch Na2CO3-Kristalle ausfallen. Die gefilterten Na2CO3-Kristalle und die zugehörige Flüssigkeit reagieren mit Kalkmilch, wodurch
NaOH zurückgewonnen und wieder in das Bayer-Produktionssystem eingespeist wird, während die Atzschlacke direkt in die Rotschlammdeponie geleitet wird. Traditionelle
Behandlungsmethoden haben folgende Nachteile: 1. Hoher Kalkverbrauch. 2. Der Zusatz von
Kalkmilch führt zu Verlusten von Aluminiumoxid und erhöht die Produktionskosten.
Daher besteht ein Bedarf an weiterer Forschung zur Behandlung von hochkonzentrierter
Mutterlauge.
Inhalt der Erfindung
Diese Erfindung zielt darauf ab, zumindest eines der technischen Probleme der bestehenden
Technik zu lösen. Zu diesem Zweck ist es ein Ziel dieser Erfindung, ein Verfahren zur Behandlung der hochkonzentrierten Mutterlauge in der Aluminiumoxidproduktion vorzuschlagen, das diese
Methode verwendet, um Natriumkarbonat aus der hochkonzentrierten Mutterlauge mithilfe von
Aluminiumasche zur ü ckzugewinnen, um Abfall aus Abfall zu erzeugen und die
Ressourcenwiederverwertung zu realisieren.
Es sollte erwähnt werden, dass diese Erfindung auf der folgenden Arbeit des Erfinders basiert:
In der Produktion von elektrolytischem Aluminium und der Aluminiumverarbeitung entstehen etwa 1 bis 12 % Aluminiumasche. Die Hauptbestandteile der Aluminiumasche sind etwa 70 % Aluminiumoxid, etwa 12 % Aluminiumnitrid und etwa 3 % elementares Aluminium.
Aluminiumasche ist ein gefährlicher Abfall. Die Sinterung von Natriumkarbonat mit
Aluminiumasche kann das Aluminium in der Asche in Natriumaluminat umwandeln, während das im Bayer-Prozess der Aluminiumoxidproduktion erzeugte Natriumkarbonat nach Erreichen einer bestimmten Konzentration entfernt werden muss. Der Erfinder fand heraus, dass durch die
Behandlung von Natriumkarbonat im Aluminiumoxidproduktionsprozess mit Aluminiumasche nicht nur eine erhebliche Menge an Natriumkarbonat aus dem Bayer-Prozess zurückgewonnen wird, sondern auch wertvolle Substanzen aus der Aluminiumasche, wodurch gefährliche Abfälle in allgemeine Abfälle umgewandelt werden, was die Behandlung von giftigen und gefährlichen
Abfällen erleichtert.
Daher bietet diese Erfindung gemäß einem Aspekt der Erfindung ein Verfahren zur
Behandlung der hochkonzentrierten Mutterlauge in der Aluminiumoxidproduktion. Gemäß einem
Ausf ü hrungsbeispiel der Erfindung umfasst das Verfahren: das Absetzen und Trennen ab507271 hochkonzentrierten Mutterlauge, um eine konzentrierte Mutterlauge und Natriumkarbonat zu erhalten; die Sinterbehandlung von Aluminiumasche mit Natriumkarbonat, um Klinker zu erhalten, wobei der Klinker Natriumaluminat enthält.
Der Klinker wird zu einer Schlämme verarbeitet, um eine Suspension zu erhalten; die
Suspension wird einer Feinfiltration unterzogen, um eine Natriumaluminatlösung zu erhalten; die
Natriumaluminatlösung wird einer Kristallkeimzerlegung unterzogen, um Aluminiumhydroxid und die hochkonzentrierte Mutterlauge zu erhalten.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung für das Verfahren zur Behandlung der hochkonzentrierten Mutterlauge in der Aluminiumoxidproduktion wird die hochkonzentrierte
Mutterlauge aus dem Aluminiumoxidproduktionsprozess mittels gefdhrlichem
Aluminiumascheabfall behandelt, wodurch große Mengen an Na2CO3 ohne den Prozess der
Natriumkarbonatverschärfung verarbeitet, große Mengen an Natriumkarbonat aus dem Bayer-
Prozess zur Aluminiumoxidproduktion zur ü ckgewonnen, wertvolle Substanzen aus der
Aluminiumasche zurückgewonnen und gefährliche Aluminiumascheabfälle in normale Abfälle umgewandelt werden, was die Behandlung von giftigen und gefährlichen Abfällen erleichtert.
Dartiber hinaus kann das Verfahren zur Behandlung der hochkonzentrierten Mutterlauge in der Aluminiumoxidproduktion gemäß dem oben genannten Ausführungsbeispiel der Erfindung zusätzliche technische Merkmale aufweisen:
Gemäß einem Ausf ü hrungsbeispiel der Erfindung erfolgt die Sinterbehandlung der
Aluminiumasche und des Natriumkarbonats im Massenverhältnis von 1: (1-1,2).
Gemäß einem Ausf ü hrungsbeispiel der Erfindung beträgt die Temperatur für die
Sinterbehandlung 700-1600 Grad Celsius.
Gemäß einem Ausf ü hrungsbeispiel der Erfindung beträgt die Temperatur für die
Sinterbehandlung 1100-1200 Grad Celsius.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung beträgt die Zeit für die Sinterbehandlung 10-60 Minuten.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Sinterbehandlung in einem
Gasflotationsofen, einem Drehrohrofen oder einem Elektroofen durchgeführt.
Gemäß einem Ausf ü hrungsbeispiel der Erfindung umfasst es ferner: Vor der
Schlämmebehandlung wird der Klinker zu feinem Klinkerpulver gemahlen.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung beträgt die durchschnittliche Partikelgröße des Klinkerpulvers 30-100 um.
Weitere Aspekte und Vorteile der Erfindung werden teilweise in der folgenden Beschreibung gegeben, werden teilweise aus der folgenden Beschreibung offensichtlich oder können durch die
Praxis der Erfindung erkannt werden.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Die oben genannten und/oder zusätzlichen Aspekte und Vorteile dieser Erfindung werden aus der Beschreibung der Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den folgenden Zeichnungen deutlich und verständlich, wobei:
Bild 1 ein Flussdiagramm eines Verfahrens zur Behandlung von hochkonzentrierter
Mutterlauge in der Aluminiumoxidproduktion gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
Bild 2 ein Flussdiagramm eines Verfahrens zur Behandlung von hochkonzentrierter
Mutterlauge in der Aluminiumoxidproduktion gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindurtg/207271 zeigt.
Detaillierte Beschreibung
Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung detailliert beschrieben, wobei die
Beispiele in den Zeichnungen dargestellt sind, in denen durchgehend gleiche oder ähnliche
Bezugszeichen gleiche oder ähnliche Elemente oder Elemente mit gleichen oder ähnlichen
Funktionen kennzeichnen. Die im Folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen beschriebenen Ausf ührungsbeispiele sind exemplarisch und dienen nur zur Erklärung der Erfindung und dürfen nicht als Einschränkung der Erfindung verstanden werden.
Es sollte darauf hingewiesen werden, dass die Begriffe „erste “, „zweite “ nur zu
Beschreibungszwecken verwendet werden und nicht als Hinweis auf relative Wichtigkeit oder als implizite Angabe der Anzahl der angegebenen technischen Merkmale verstanden werden sollten.
Daher können Merkmale, die als „erste “, „zweite “ bezeichnet werden, explizit oder implizit eins oder mehrere dieser Merkmale umfassen. Weiterhin bedeutet in der Beschreibung dieser
Erfindung „mehrere “, sofern nicht anders angegeben, zwei oder mehr.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Behandlung der hochkonzentrierten Mutterlauge in der Aluminiumoxidproduktion bereitgestellt.
Bezugnehmend auf Bild 1 umfasst das Verfahren gemäß einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung:
S100 Sedimentation und Trennung
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die hochkonzentrierte Mutterlauge einer Sedimentation und Trennung unterzogen, um konzentrierte Mutterlauge und
Natriumkarbonat zu erhalten. Die hochkonzentrierte Mutterlauge enthält eine große Menge
Natriumkarbonat, das durch Sedimentation ausgefällt wird, was die Reaktionsfähigkeit von
Aluminiumasche mit den Natriumkarbonatkristallen im Vergleich zur konzentrierten Mutterlauge erhöht. Es ist anzumerken, dass die hochkonzentrierte Mutterlauge aus dem Bayer-Verfahren zur
Herstellung von Aluminiumoxid stammt.
S200 Sinterbehandlung
Gemäß einem Ausf ü hrungsbeispiel der Erfindung wird Aluminiumasche mit
Natriumkarbonat gesintert, um Klinker zu erhalten, der Natriumaluminat enthält. Die
Hauptbestandteile der Aluminiumasche umfassen etwa 70 % Aluminiumoxid, etwa 12 %
Aluminiumnitrid und etwa 3 % elementares Aluminium. Die Sinterbehandlung von
Aluminiumasche mit Natriumkarbonat f ü hrt zu einer chemischen Reaktion, deren
Reaktionsgleichungen wie folgt lauten:
AIN + 3H20 = AICOH)3 + NH3 ! 2A1 + Na2CO3 + 02 — Na20 * AI203 + CO2
A1203 + Na2CO3 — Na20 * AI203 + CO2 !
Dadurch wird die Verwendung von gefährlichem Abfall Aluminiumasche zur Reaktion mit
Na2CO3 genutzt, was den Prozess der Verschärfung der Natriumkarbonat aus der hochkonzentrierten Mutterlauge eliminiert und eine erhebliche Menge an Natriumkarbonat, das im Bayer-Verfahren zur Herstellung von Aluminiumoxid anfällt, zurückgewonnen. Zudem werden wertvolle Substanzen aus der Aluminiumasche zur ückgewonnen und gefährliche Abfälle in normale Abfälle umgewandelt, was die Behandlung von giftigen und gefährlichen Abfällen / 507271 erleichtert.
Gemäß einem Ausf ü hrungsbeispiel der Erfindung wird die Aluminiumasche mit
Natriumkarbonat in einem Massenverhältnis von 1: (0,8-1,2) gesintert. Dadurch wird sichergestellt, dass die Aluminiumasche und das Natriumkarbonat vollständig reagieren, wobei ein angemessener
Überschuss an Natriumkarbonat die Rückgewinnungsrate von Aluminiumoxid garantiert.
Gemäß einem Ausf ü hrungsbeispiel der Erfindung liegt die Temperatur für die
Sinterbehandlung bei 700-1600 Grad Celsius. Unter diesen Temperaturbedingungen ist die
Reaktionsaktivitit von Aluminiumasche und Natriumkarbonat hoch und die
Reaktionsgeschwindigkeit schnell. Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung liegt die
Temperatur für die Sinterbehandlung bei 1100-1200 Grad Celsius. Dadurch wird die
Reaktionsaktivität von Aluminiumasche und Natriumkarbonat signifikant erhöht, die
Reaktionszeit deutlich verkürzt und der Prozess zur Behandlung der hochkonzentrierten
Mutterlauge beschleunigt.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Dauer der Sinterbehandlung je nach Temperatur der Sinterbehandlung und der Menge der Sinterreaktanten bestimmt werden.
Üblicherweise beträgt die Sinterzeit 10-60 Minuten. Beispielsweise muss bei einer
Sintertemperatur unter 800 Grad Celsius mindestens 30 Minuten gesintert werden, damit das
Aluminiumoxid vollständig reagiert; bei einer Sintertemperatur von etwa 1100 Grad Celsius reicht eine Sinterzeit von etwa 20 Minuten für eine vollständige Reaktion des Aluminiumoxids; und bei
Temperaturen über 1500 Grad Celsius reichen etwa 10 Minuten Sinterzeit aus.
Gemäß einem Ausf ü hrungsbeispiel der Erfindung ist die Vorrichtung für die
Sinterbehandlung nicht besonders eingeschränkt, solange die Sintertemperatur und -zeit erreicht werden können, um eine vollständige Reaktion zu gewährleisten. Je nach Produktionsbedingungen und den Eigenschaften der Reaktionsmaterialien können verschiedene Vorrichtungen ausgewählt werden.
Einige Ausf ü hrungsbeispiele der Erfindung können einen Gasflotationsofen, einen
Drehrohrofen oder einen Elektroofen für die Sinterbehandlung nutzen. Speziell erfordert der
Gasflotationsofen eine geringe Feuchtigkeit im Einsatzmaterial und eine kurze Verweilzeit; der
Elektroofen hat einen hohen Energieverbrauch und ist nicht für die industrielle Massenproduktion geeignet; der Drehrohrofen stellt geringere Anforderungen an das Einsatzmaterial und gewährleistet eine sichere Sinterzeit.
S300 Schlämmebehandlung
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird der Klinker zu einer Schlämme verarbeitet, um eine Suspension zu erhalten. Die Schlämmebehandlung besteht darin, das feste
Natriumaluminat in einer Lösung aufzulösen, wobei direkt Wasser verwendet werden kann, um das Natriumaluminat aufzulösen. Gemäß einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung erfolgt diese Schlimmebehandlung in einem Verdünnungstank, was die Mischung und Anpassung der
Schlämme erleichtert.
S400 Feinfiltration
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Schlämme einer Feinfiltration unterzogen, um eine Natriumaluminatlösung zu erhalten. Durch die Feinfiltration werdét}507271
Unreinheiten aus der Schlämme entfernt, was den Gehalt an Unreinheiten in dem darauffolgenden
Aluminiumhydroxid und der hochkonzentrierten Mutterlauge reduziert und die Qualität verbessert. 5 S500 Kristallkeimzerlegung
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Natriumaluminatlösung einer
Kristallkeimzerlegung unterzogen, um Aluminiumhydroxid und hochkonzentrierte Mutterlauge zu erhalten. Dadurch fällt Aluminium aus der Natriumaluminatlösung in Form von
Aluminiumhydroxid aus, wodurch Aluminium aus der Lösung abgetrennt und zurückgewonnen wird, während die hochkonzentrierte Mutterlauge recycelt und zur Senkung der Produktionskosten genutzt werden kann. Gemäß einem Ausfü hrungsbeispiel der Erfindung erreicht die Rü ckgewinnungsrate von Aluminium aus Aluminiumasche über 80%, was nicht nur die
Harmlosigkeit der Aluminiumasche gewährleistet, sondern auch hochwertiges Aluminium aus der
Asche zurückgewinnt und somit Abfall in Wert verwandelt.
Bezugnehmend auf Bild 2 umfasst das Verfahren gemäß einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung weiterhin:
S600 Feinmahlung
Gemäß einem Ausf ü hrungsbeispiel der Erfindung wird der Klinker vor der
Schlammebehandlung fein gemahlen, um Klinkerfeinpulver zu erhalten. Durch die Feinmahlung wird festes Natriumaluminat vollständig in eine Lösung aufgelöst, was die Schlämmebehandlung begünstigt.
Gemäß einigen Ausf ü hrungsbeispielen der Erfindung beträgt die durchschnittliche
Partikelgröße des Klinkerfeinpulvers 30-100um. Dadurch löst sich das Klinkerfeinpulver gut auf und begünstigt die nachfolgende Schlämmebehandlung. Gemäß einem bevorzugten Ausfü hrungsbeispiel der Erfindung, wenn die durchschnittliche Partikelgröße des Klinkerfeinpulvers etwa 60um beträgt, ist die Löslichkeit von Natriumaluminat besser, und die Schlämmebehandlung mit diesem Feinpulver führt zu einer besseren Qualität der resultierenden Schlämme.
Im Folgenden werden spezifische Ausführungsbeispiele zur Erklärung der Erfindung angefü hrt. Es sei darauf hingewiesen, dass diese Beispiele nur illustrativ sind und nicht als Einschränkung der Erfindung verstanden werden sollten.
Es wird verstanden, dass die folgenden Beispiele nur zur Veranschaulichung der Erfindung dienen und nicht als Beschränkung des Umfangs der Erfindung angesehen werden sollten. Falls spezifische Techniken oder Bedingungen in den Beispielen nicht angegeben sind, werden diese nach den in der Fachliteratur beschriebenen Techniken oder Bedingungen oder gemäß den
Produkthandb ü chern durchgef ü hrt. Reagenzien oder Instrumente, deren Hersteller nicht angegeben sind, sind handelsübliche Standardprodukte, die käuflich erworben werden können.
Ausführungsbeispiel 1
Verwendung des Verfahrens gemäß einem Ausf ü hrungsbeispiel der Erfindung zur
Behandlung der hochkonzentrierten Mutterlauge in der Aluminiumoxidproduktion, spezifische
Schritte wie folgt: (1) Die hochkonzentrierte Mutterlauge aus dem Bayer-Verfahren zur Produktion von
Aluminiumoxid wird einer Sedimentation und Trennung unterzogen, um konzentrierte
Mutterlauge und Natriumkarbonat zu erhalten.
(2) Das Natriumkarbonat wird einer Filterpressung unterzogen, um einen Filterkuchen #07271 erhalten. (3) 50 g Aluminiumasche und 53 g Filterkuchen werden bei 1150 ° C für 30 Minuten gesintert, um Klinker zu erhalten. (4) Der Klinker wird in 200 ml Wasser gelöst, um eine Schlämme herzustellen, aus der eine
Suspension gewonnen wird. (5) Nach der Filtration der Schlamme wird die flüssige Phase analysiert, wobei der
Natriumaluminatgehalt 51,11 g/l beträgt, was eine Ausbeute von 71,05 % an Aluminiumoxid ergibt.
Dadurch wird die Verwendung von gefährlichem Abfall Aluminiumasche zur Behandlung der hochkonzentrierten Mutterlauge im Produktionsprozess von Aluminiumoxid genutzt, wodurch der
Prozess der Verschärfung von Natriumkarbonat eliminiert wird. Es wird eine erhebliche Menge an
Natriumkarbonat aus dem Bayer-Verfahren zurückgewonnen sowie wertvolle Substanzen aus der
Aluminiumasche. Die Rückgewinnungsrate von Aluminium erreicht 71,05 %, und gleichzeitig wird der gefährliche Abfall Aluminiumasche in normale Abfälle umgewandelt, was die
Behandlung von giftigen und gefährlichen Abfällen erleichtert.
Ausführungsbeispiel 2
Verwendung des Verfahrens gemäß einem Ausf ü hrungsbeispiel der Erfindung zur
Behandlung der hochkonzentrierten Mutterlauge in der Aluminiumoxidproduktion, spezifische
Schritte wie folgt: (1) Die hochkonzentrierte Mutterlauge aus dem Bayer-Verfahren zur Produktion von
Aluminiumoxid wird einer Sedimentation und Trennung unterzogen, um konzentrierte
Mutterlauge und Natriumkarbonat zu erhalten. (2) Das Natriumkarbonat wird einer Filterpressung unterzogen, um einen Filterkuchen zu erhalten; (3) 50g Aluminiumasche und 40g Filterkuchen werden bei 1150 ° C für 30 Minuten gesintert, um Klinker zu erhalten. (4) Der Klinker wird in 200 ml Wasser gelöst, um eine Schlämme herzustellen, aus der eine
Suspension gewonnen wird. (5) Nach der Filtration der Schlamme wird die flüssige Phase analysiert, wobei der
Natriumaluminatgehalt 66,21 g/l beträgt, was eine Ausbeute von 82,35 % an Aluminiumoxid ergibt.
Dadurch wird die Verwendung von gefährlichem Abfall Aluminiumasche zur Behandlung der hochkonzentrierten Mutterlauge im Produktionsprozess von Aluminiumoxid genutzt, wodurch der
Prozess der Verschärfung von Natriumkarbonat eliminiert wird. Es wird eine erhebliche Menge an
Natriumkarbonat aus dem Bayer-Verfahren zurückgewonnen sowie wertvolle Substanzen aus der
Aluminiumasche. Die Rückgewinnungsrate von Aluminium erreicht 82,35 %, und gleichzeitig wird der gefährliche Abfall Aluminiumasche in normale Abfälle umgewandelt, was die
Behandlung von giftigen und gefährlichen Abfällen erleichtert.
In der Beschreibung dieses Dokuments bedeutet der referenzierte Ausdruck „ein Ausfü hrungsbeispiel “, „einige Ausführungsbeispiele “, „Beispiel “, „spezifisches Beispiel “ oder „einige Beispiele “ etc., dass eine spezifische Funktion, Struktur, Material oder Merkmal, das mit dem Ausführungsbeispiel oder Beispiel beschrieben ist, in mindestens einem Ausführungsbeispiel oder Beispiel der Erfindung enthalten ist. In diesem Dokument ist die exemplarische Darstellung der genannten Begriffe nicht notwendigerweise auf dasselbe Ausführungsbeispiel oder Beispiel
; bezogen. Darüber hinaus können die spezifischen Funktionen, Strukturen, Materialien odb4507271
Merkmale in geeigneter Weise in einem oder mehreren Ausführungsbeispielen oder Beispielen kombiniert werden.
Obwohl die Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt und beschrieben wurden, kann ein
Fachmann der Branche verstehen, dass verschiedene Änderungen, Modifikationen, Ersetzungen und Variationen gemacht werden können, ohne von den Prinzipien und Zielen der Erfindung abzuweichen, wie sie durch die Ansprüche und ihre Äquivalente definiert sind.

Claims (4)

Ansprüche LU507271
1. Ein Verfahren zur Behandlung von hochkonzentrierter Mutterlauge in der Aluminiumoxidproduktion, gekennzeichnet durch: Absetzen und Trennen der genannten hochkonzentrierten Mutterlauge, um konzentrierte Mutterlauge und Natriumcarbonat zu erhalten; Sintern von Aluminiumasche mit dem genannten Natriumcarbonat, um Klinker zu erhalten, wobei der Klinker Natriumaluminat enthält; Aufschlämmen des genannten Klinkers, um eine Schlämme zu erhalten; Feinfilterung der genannten Schlämme, um eine Natriumaluminatlösung zu erhalten; und Behandlung der genannten Natriumaluminatlosung mit Kristallkeimen, um Aluminiumhydroxid und Samenmutterlauge zu erhalten, wobei das Verhältnis von Aluminiumasche zu Natriumcarbonat nach Gewicht 1: (0,8-1,2) für das Sintern beträgt, die Sintertemperatur zwischen 1100-1200 Grad Celsius liegt und die Sinterzeit 10-60 Minuten beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sintern in einem Gasfließbettbrennofen, Drehrohrofen oder Elektroofen durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das weitere Einschließen: Feinmahlen des genannten Klinkers vor der Aufschlammbehandlung, um feines Klinkerpulver zu erhalten.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die durchschnittliche Partikelgröße des feinen Klinkerpulvers 30-100 1 m beträgt..
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