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Die Erfindung betrifft zunächst eine Verwendung einer für einen Bagger ausgebildeten Schnellwechselvorrichtung. Eine solche Schnellwechselvorrichtung dient originär dazu, ein Anbauwerkzeug lösbar mit einem Ausleger eines Baggers verbinden zu können. Im Weiteren betrifft die Erfindung eine Bodenbearbeitungsmaschine zum Einbringen eines Bindemittels in einen Boden.
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Aus der
EP 2 324 158 B1 ist eine Baggeranbaufräse bekannt, die sich vor allem zum Aufbrechen harter Flächen aus Gestein, Asphalt oder Beton sowie zum Gesteinsabbau eignet.
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Die
DE 10 2015 115 543 B4 beschreibt eine Streifenfräse mit wenigstens zwei voneinander beabstandeten Hauptfräsen. Die Hauptfräsen dienen der Erzeugung von Fräskanälen und sind auf einer gemeinsamen Achse angeordnet. Außerdem ist wenigstens eine Feinfräsvorrichtung vor oder hinter der Streifenfräse angeordnet.
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Die
DE 10 2005 023 966 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Bearbeitung der Böden für Reihenkulturen. Die Vorrichtung nutzt zur Lockerung des Bodens ein Fräsrohr.
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Die
EP 4 209 636 A1 beschreibt eine Bodenfräse zum Vorbereiten von Waldböden zur Baumbepflanzung. Die Bodenfräse umfasst eine Baggeranbaufräse mit einer Anbaukonsole zur Befestigung an einem beweglichen Auslegerarm eines Baggers.
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Die
DE 42 14 569 C1 zeigt eine Schnellwechselvorrichtung für Erdbewegungsfahrzeuge zum Auswechseln von Arbeitsgeräten. Die Arbeitsgeräte sind über einen an einem Ausleger der Erdbewegungsmaschine um eine horizontale Achse schwenkbaren Adapter mit diesem lösbar verbunden.
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Aus der
DE 10 2014 101 001 A1 ist eine Schnellwechselvorrichtung für einen Bagger bekannt, mit welcher ein Werkzeug lösbar mit einem Ausleger des Baggers verbunden werden kann. Ein Verbindungsstück ist aus einem am Werkzeug angebrachten Adapter und einem am Ausleger befestigten Schnellwechsler aufgebaut, die miteinander durch eine Verriegelung lösbar verbunden sind.
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Die
DE 43 12 368 A1 zeigt eine Einrichtung zur Befestigung von Arbeitsgeräten wie einer Ramme an einem Hubschlitten eines Mäklers einer Baumaschine. Der Mäkler weist einerseits Anhängepunkte für jeweils das eine Ende zweier über eine obere und eine untere Umlenkrolle geführte Spannseile sowie andererseits eine Aufnahme für das mit einer entsprechenden Gegenaufnahme versehene Arbeitsgerät auf.
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Aus der Produktbroschüre "Kemsolid build on solid foundations" der Kemroc Spezialmaschinenbau GmbH, 2023-05, ist ein Mischschwert als ein Anbauteil für Bagger aber auch für Pfahlbohrgeräte, Rammgeräte und Mäkler zur Herstellung von gefrästen Erdbetonwänden bekannt. Das Mischschwert umfasst ein Kettenschwert und eine Förderleitung für Frischbeton. Mit diesem Mischschwert können in einem einzigen Arbeitsschritt ein Boden aufgefräst sowie Frischbeton in den Boden eingebracht und mit dem Boden vermischt werden, sodass eine Erdbetonwand im Boden entsteht. Das Mischschwert ist in verschiedenen Ausführungen mit einer Länge zwischen 6 und 12 Meter verfügbar. Allerdings gestaltet sich die Montage eines solch langen Mischschwertes an einem Mäkler als schwierig, da sich der Montageort in einer der Länge des Mischschwertes entsprechenden Höhe befindet und daher zu Risiken für das Bedienpersonal führt.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht ausgehend vom Stand der Technik darin, die Montage einer durch ein Mischschwert gebildeten Baggeranbaueinheit an einem Mäkler zu erleichtern.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Verwendung gemäß dem beigefügten Anspruch 1 sowie durch eine Bodenbearbeitungsmaschine gemäß dem beigefügten nebengeordneten Anspruch 13.
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Erfindungsgemäß wird eine für einen Bagger ausgebildete Schnellwechselvorrichtung zur Befestigung einer durch ein Mischschwert gebildeten Baggeranbaueinheit an einem vertikal verfahrbaren Hubschlitten eines Mäklers verwendet. Bei dem Mäkler handelt es sich originär um eine Führungseinrichtung für eine Baumaschine und dient zum Einbringen von Rammgütern, wie Rohre oder Pfähle, oder zum Einbringen von Bohrungen in einen Boden. Der Mäkler ist beispielsweise als ein Pfahlbohrgerät ausgebildet. Das Rammgut bzw. ein Bohrantrieb wird an dem Hubschlitten angebracht, um das Rammgut bzw. den Bohrantrieb vertikal am Mäkler bewegen zu können. Es ist aber auch bekannt, ein originär eine Baggeranbaueinheit bildendes Mischschwert zum Einbringen eines Bindemittels in einen Boden an einem solchen Mäkler anzubringen, um das Mischschwert mithilfe des Mäklers vertikal in den Boden einführen zu können.
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Die Schnellwechselvorrichtung ist originär dafür ausgebildet, ein Anbauwerkzeug lösbar mit einem Ausleger eines Baggers verbinden zu können. Bei dem Anbauwerkzeug handelt es sich beispielsweise um eine Baggerschaufel, um einen Baggerlöffel oder um einen Hydraulikhammer. Das Anbauwerkzeug ist zur Verbindung mit dem Ausleger an der Schnellwechselvorrichtung einzuhängen und anschließend zu verriegeln, was mechanisch per Hand oder bevorzugt hydraulisch erfolgen kann.
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Die durch das Mischschwert gebildete Baggeranbaueinheit bildet ein austauschbares Zubehörteil für einen Bagger. Unter einem Bagger wird hier eine Baumaschine zum Lösen und Bewegen von Boden und Fels verstanden. Die Baggeranbaueinheit ist an einem beweglichen Auslegerarm des Baggers lösbar befestigbar.
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Die durch das Mischschwert gebildete Baggeranbaueinheit dient zum Einbringen eines Bindemittels in einen Boden. Unter dem Begriff Boden wird hier die äußere Hülle der Erde verstanden, welche natürlich oder bereits durch den Menschen bearbeitet sein kann. Der Boden kann beispielsweise durch Erdreich oder durch einen Sandboden gebildet sein. Das in den Boden eingebrachte Bindemittel verfestigt und bildet im Boden eine feste Struktur aus. Bevorzugt ist die Baggeranbaueinheit so ausgebildet, dass das Bindemittel beim Einbringen in den Boden mit aufgefrästen Teilen des Bodens vermischt wird, sodass eine Mischung aus dem Bindemittel und dem Boden entsteht, welche zu einer festen Struktur verfestigt. Das Bindemittel ist bevorzugt durch eine Flüssigkeit oder durch eine Suspension gebildet. Das Bindemittel umfasst bevorzugt Zement und Wasser. Das Bindemittel ist besonders bevorzugt durch Frischbeton gebildet. Das Bindemittel kann aber auch durch andere Materialen wie beispielsweise ein Harz oder einen Klebstoff gebildet sein.
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Die Baggeranbaueinheit umfasst eine Anbaukonsole zur lösbaren Befestigung der Baggeranbaueinheit an dem beweglichen Auslegerarm des Baggers. Die Anbaukonsole ist daher dazu ausgebildet, an dem beweglichen Auslegerarm lösbar befestigt zu werden. Hierfür bildet die Anbaukonsole eine mechanische Schnittstelle der Baggeranbaueinheit zum Auslegerarm des Baggers. Die Anbaukonsole umfasst bevorzugt eine Lochplatte, an welcher ein Adapter für die Schnellwechselvorrichtung zu befestigen ist. Die Anbaukonsole kann aber auch unmittelbar zur lösbaren Befestigung an der Schnellwechselvorrichtung ausgebildet sein.
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Die Baggeranbaueinheit umfasst mindestens einen Motor. Der mindestens eine Motor ist bevorzugt durch einen von dem Bagger versorgbaren Hydraulikmotor oder durch einen Elektromotor gebildet.
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Die Baggeranbaueinheit umfasst mindestens ein Kettenschwert, durch welches der Boden aufgefräst werden kann, indem das Kettenschwert von dem Bagger in den Boden eingetaucht wird. Das Kettenschwert erstreckt sich ausgehend von der Anbaukonsole bis zu einem Schwertkopf des Kettenschwertes. Der Schwertkopf bildet das distale Ende des Kettenschwertes. Das Kettenschwert ist dazu ausgebildet, dass es beginnend mit seinem Schwertkopf in den Boden eindringt. Das Kettenschwert weist eine Führungsschiene und eine auf der Führungsschiene umlaufende Fräskette auf. Die Fräskette dient dazu, den Boden aufzufräsen, während das Kettenschwert in den Boden eindringt. Die Fräskette gleitet umlaufend auf der Führungsschiene. Die Fräskette ist durch den mindestens einen Motor antreibbar.
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Das Kettenschwert umfasst weiterhin eine ausgehend von der Anbaukonsole entlang der Führungsschiene bis zu dem Schwertkopf verlaufende Förderleitung zum Fördern des Bindemittels. Somit kann das Bindemittel von der Anbaukonsole bis zu dem Schwertkopf gefördert werden, wo es dann austritt. Da sich der Schwertkopf während der Benutzung im Boden befindet, tritt das Bindemittel im Boden aus, wobei die laufende Fräskette das Bindemittel mit aufgefrästen Bestandteilen des Bodens bevorzugt vermischt, sodass ein Bindemittel-Boden-Gemisch entsteht. Daher bildet die Baggeranbaueinheit ein Mischschwert.
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Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Verwendung der für einen Bagger ausgebildeten Schnellwechselvorrichtung an einem Mäkler besteht darin, dass sie die einfache und sichere Anbringung eines Mischschwertes am Mäkler ermöglicht. Dadurch können verschiedene Ausführungen des Mischschwertes aufwandsarm am Mäkler ausgetauscht werden, um beispielsweise verschiedene Breiten der im Boden auszubildenden festen Struktur zu erzielen.
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Bei bevorzugten Ausführungsformen ist der Hubschlitten mit der daran befestigten Schnellwechselvorrichtung an eine untere Position verfahrbar, wodurch die in einer liegenden Position befindliche Baggeranbaueinheit in die Schnellwechselvorrichtung einhängbar ist. Entsprechend ist der vertikal verfahrbare Hubschlitten des Mäklers mit der daran befestigten Schnellwechselvorrichtung an die untere Position zu verfahren. In dieser unteren Position kann das Personal bevorzugt auf Bodenniveau am Hubschlitten arbeiten. In dieser unteren Position des Hubschlittens befindet sich der Hubschlitten bevorzugt weniger als 2 Meter über dem Boden. Es handelt sich bevorzugt um die tiefste Position, in welche der Hubschlitten am Mäkler verfahren werden kann. Das in einer liegenden horizontalen Position befindliche die Baggeranbaueinheit bildende Mischschwert wird an den Hubschlitten gebracht oder der Mäkler wird zu dem Mischschwert gebracht. Dabei wird das die Baggeranbaueinheit bildende Mischschwert so positioniert, dass dessen Anbaukonsole vor dem Hubschlitten liegt und dass eine Längsachse des Mischschwertes und eine Längsachse des Mäklers, d. h. eine Bewegungsrichtung des Hubschlittens, in einer Ebene liegen. Nun wird das die Baggeranbaueinheit bildende Mischschwert in die Schnellwechselvorrichtung eingehängt. Das Einhängen erfolgt bevorzugt dadurch, dass der Hubschlitten ein wenig nach oben verfahren wird.
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Bei bevorzugten Ausführungsformen ist der Hubschlitten mit der daran befestigten Schnellwechselvorrichtung und der in der Schnellwechselvorrichtung eingehängten Baggeranbaueinheit nach oben verfahrbar, wodurch die Baggeranbaueinheit aufgerichtet wird. Entsprechend wird der Hubschlitten mit der daran befestigten Schnellwechselvorrichtung und dem in der Schnellwechselvorrichtung eingehängten Mischschwert nach oben verfahren, wodurch das Mischschwert aufgerichtet wird und eine vertikale Ausrichtung erfährt. Das Mischschwert erreicht dann seine vertikale Ausrichtung, wenn die Höhe des Hubschlittens über dem Boden mindestens so groß wie die Länge des die Baggeranbaueinheit bildenden Mischschwertes ist. Das Mischschwert hängt somit frei an dem Hubschlitten des Mäklers.
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Bei bevorzugten Ausführungsformen ist die aufgerichtete Baggeranbaueinheit in der Schnellwechselvorrichtung arretierbar. Entsprechend wird das aufgerichtete Mischschwert in der Schnellwechselvorrichtung arretiert, sodass das die Baggeranbaueinheit bildende Mischschwert über die Schnellwechselvorrichtung fest und lösbar mit dem Hubschlitten des Mäklers verbunden ist. Das arretierte Mischschwert weist dann weiterhin seine vertikale Ausrichtung auf, sodass es vom Mäkler vertikal in den zu bearbeitenden Boden getrieben werden kann.
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Bei bevorzugten Ausführungsformen weist die Anbaukonsole oder ein an der Anbaukonsole montierter Adapter einen Haltebolzen auf. Die Schnellwechselvorrichtung weist mindestens eine Aufnahmeklaue zur Aufnahme des Haltebolzens auf. Das Mischschwert hängt also mit dem Haltebolzen in der mindestens einen Aufnahmeklaue der Schnellwechselvorrichtung und somit auch am Hubschlitten des Mäklers. Der Haltebolzen ist in die mindestens eine Aufnahmeklaue der Schnellwechselvorrichtung einhängbar. Der Haltebolzen wird somit beim Einhängen der in der liegenden Position befindlichen Baggeranbaueinheit in die Schnellwechselvorrichtung in die mindestens eine Aufnahmeklaue der Schnellwechselvorrichtung eingehängt. Der Haltebolzen ist während der bestimmungsgemäßen Verwendung des Mischschwertes bevorzugt horizontal ausgerichtet. Der Haltebolzen ist bevorzugt senkrecht zu der Ebene ausgerichtet, in welcher die Längsachse des Mischschwertes und die Längsachse des Mäklers liegen. Die eine Aufnahmeklaue bzw. die beiden beabstandeten Aufnahmeklauen nehmen den Haltebolzen bevorzugt über seine gesamte freie Länge auf.
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Bei bevorzugten Ausführungsformen weist die Anbaukonsole oder ein an der Anbaukonsole montierter Adapter zusätzlich zum Haltebolzen einen Kupplungsbolzen auf. Die Schnellwechselvorrichtung umfasst als Gegenstück zum Kupplungsbolzen mindestens eine Sicherungsklaue. Die mindestens eine Sicherungsklaue ist verschiebbar, um den Kupplungsbolzen aufzunehmen. Die mindestens eine Sicherungsklaue wird daher beim Arretieren der aufgerichteten Baggeranbaueinheit in der Schnellwechselvorrichtung verschoben, um den Kupplungsbolzen aufzunehmen. Somit ist die Baggeranbaueinheit über den Haltebolzen und über den Kupplungsbolzen mit der Schnellwechselvorrichtung verbunden, wobei der Haltebolzen und der Kupplungsbolzen zwischen der mindestens einen Aufnahmeklaue und der mindestens einen Sicherungsklaue eingespannt sind, sodass die Baggeranbaueinheit fest und lösbar mit der Schnellwechselvorrichtung verbunden ist. Der Kupplungsbolzen ist bevorzugt parallel zu dem Haltebolzen angeordnet. Der Kupplungsbolzen und der Haltebolzen sind bevorzugt in einer Ebene angeordnet, welche während der bestimmungsgemäßen Verwendung des Mischschwertes bevorzugt vertikal ausgerichtet ist. Die mindestens eine Sicherungsklaue ist mechanisch per Hand oder bevorzugt hydraulisch oder pneumatisch verschiebbar. Entsprechend wird die mindestens eine Sicherungsklaue bevorzugt hydraulisch oder pneumatisch verschoben, um die Baggeranbaueinheit zu arretieren. Bevorzugt befindet sich ein Bediener am Boden und betätigt die in einer Höhe von mehreren Metern befindliche Sicherungsklaue hydraulisch oder pneumatisch.
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Bei alternativ bevorzugten Ausführungsformen umfasst die Schnellwechselvorrichtung mindestens einen verschiebbaren Verriegelungsbolzen zur Arretierung des die Baggeranbaueinheit bildenden Mischschwertes in der Schnellwechselvorrichtung. Entsprechend weist die Anbaukonsole oder ein an der Anbaukonsole montierter Adapter mindestens eine Verriegelungsbolzenaufnahme auf, in welche der Verriegelungsbolzen verschiebbar ist. Beim Arretieren der aufgerichteten Baggeranbaueinheit in der Schnellwechselvorrichtung wird der Verriegelungsbolzen in die Verriegelungsbolzenaufnahme geschoben. Der Verriegelungsbolzen ist mechanisch per Hand oder bevorzugt hydraulisch oder pneumatisch verschiebbar. Entsprechend wird der Verriegelungsbolzen bevorzugt hydraulisch oder pneumatisch verschoben, um die Baggeranbaueinheit zu arretieren. Bevorzugt befindet sich ein Bediener am Boden und betätigt den in einer Höhe von mehreren Metern befindlichen Verriegelungsbolzen hydraulisch oder pneumatisch.
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Das Kettenschwert weist eine Länge auf, welche bevorzugt mindestens 3 Meter; weiter bevorzugt mindestens 5 Meter und besonders bevorzugt mindesten 8 Meter beträgt. Die Länge der gesamten Baggeranbaueinheit ist bevorzugt etwa einen Meter größer als die Länge des Kettenschwertes, was durch die Anbaukonsole und den Motor bedingt ist.
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Bei bevorzugten Ausführungsformen umfasst das Kettenschwert ein Kettenrad zum Antrieb der Fräskette. Die Fräskette läuft auf dem Kettenrad. Das Kettenrad sitzt drehfest auf einer Antriebswelle oder bildet selbst einen Abschnitt einer Antriebswelle. Die Antriebswelle ist durch den mindestens einen Motor antreibbar. Die Antriebswelle ist bevorzugt unmittelbar mit einer Abtriebswelle des mindestens einen Motors verbunden oder durch eine Abtriebswelle des mindestens einen Motors gebildet.
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Bei bevorzugten Ausführungsformen weist die Fräskette eine Vielzahl an Fräsmeißeln auf. Die Fräsmeißel sind dazu ausgebildet, den Boden aufzufräsen. Die Fräsmeißel sind bevorzugt gleichverteilt auf einer Außenseite der Fräskette angeordnet. Bei bevorzugten Ausführungsformen sind die Fräsmeißel in mindestens zwei Reihen auf der Fräskette angeordnet. Der Abstand der beiden Reihen bestimmt eine Breite der in den Boden einzubringenden Struktur.
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Bei bevorzugten Ausführungsformen ist der mindestens eine Motor durch einen von dem Bagger versorgbaren Hydraulikmotor oder durch einen Elektromotor gebildet. Der mindestens eine Hydraulikmotor wird originär über eine Hydraulikleitung versorgt, welche ausgehend vom Bagger entlang dessen Auslegerarm und entlang der Anbaukonsole zu dem mindestens einen Hydraulikmotor geführt ist. Der alternativ nutzbare mindestens eine Elektromotor wird bevorzugt über eine elektrische Leitung entlang dieser Wegführung versorgt. Bei der erfindungsgemäßen Verwendung ist die Hydraulikleitung ausgehend vom Trägergerät über den Mäkler und entlang der Anbaukonsole zu dem mindestens einen Hydraulikmotor geführt.
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Die erfindungsgemäße Bodenbearbeitungsmaschine dient zum Einbringen eines Bindemittels in einen Boden. Die Bodenbearbeitungsmaschine umfasst ein Trägergerät, welches dazu geeignet ist, einen Mäkler zu tragen. Das Trägergerät kann beispielsweise durch einen Bagger, durch einen Kran oder durch ein Mäklertragegerät gebildet sein. Das Trägergerät ist bevorzugt durch ein Kettenfahrzeug gebildet. Die Bodenbearbeitungsmaschine umfasst einen Mäkler, welcher an das Trägergerät montiert ist und vom Trägergerät getragen wird. Der Mäkler ist vertikal ausgerichtet. Der Mäkler umfasst einen vertikal verschiebbaren Hubschlitten. Die Bodenbearbeitungsmaschine umfasst zudem eine für einen Bagger ausgebildete Schnellwechselvorrichtung, welche an dem Hubschlitten montiert ist und vom Hubschlitten getragen wird. Die Bodenbearbeitungsmaschine umfasst zudem eine Baggeranbaueinheit zum Einbringen eines Bindemittels in einen Boden. Die Baggeranbaueinheit ist durch ein Mischschwert gebildet und unmittelbar oder mittelbar über einen Adapter an der Schnellwechselvorrichtung lösbar angebracht. Somit wird die Baggeranbaueinheit über die Schnellwechselvorrichtung vom Hubschlitten des Mäklers getragen. Die Baggeranbaueinheit umfasst eine Anbaukonsole zur Befestigung der Baggeranbaueinheit an einem Trägergerät sowie mindestens einen Motor. Die Baggeranbaueinheit umfasst zudem mindestens ein Kettenschwert, welches sich ausgehend von der Anbaukonsole bis zu einem Schwertkopf des Kettenschwertes erstreckt. Das Kettenschwert umfasst eine Führungsschiene und eine auf der Führungsschiene umlaufende Fräskette. Die Fräskette ist durch den mindestens einen Motor antreibbar. Das Kettenschwert umfasst weiterhin eine ausgehend von der Anbaukonsole entlang der Führungsschiene bis zu dem Schwertkopf verlaufende Förderleitung zum Fördern des Bindemittels. Die Bodenbearbeitungsmaschine weist bevorzugt auch Merkmale auf, die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Verwendung beschrieben sind.
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Weitere Vorteile, Einzelheiten und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Explosionsdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsmaschine;
- Fig. 2
- eine erste Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verwendung einer in Fig. 1 gezeigten Schnellwechselvorrichtung zur Befestigung einer in Fig. 1 gezeigten Baggeranbaueinheit;
- Fig. 3
- eine zweite Darstellung der erfindungsgemäßen Verwendung der in Fig. 1 gezeigten Schnellwechselvorrichtung;
- Fig. 4
- eine dritte Darstellung der erfindungsgemäßen Verwendung der in Fig. 1 gezeigten Schnellwechselvorrichtung; und
- Fig. 5
- eine vierte Darstellung der erfindungsgemäßen Verwendung der in Fig. 1 gezeigten Schnellwechselvorrichtung.
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Fig. 1 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsmaschine. Die Bodenbearbeitungsmaschine umfasst ein Trägergerät in Form eines Kettenfahrzeuges 01. Das Trägergerät 01 trägt einen Mäkler 02, welcher beispielsweise ein Bohrgerät (nicht gezeigt) tragen kann, welches vom Mäkler 02 vertikal in einen Boden getrieben werden kann. Erfindungsgemäß wird der Mäkler 02 aber dazu verwendet, eine durch ein Mischschwert gebildete Baggeranbaueinheit 03 zu tragen, welche über für einen Bagger (nicht gezeigt) ausgebildete Schnellwechselvorrichtung 04 an einem vertikal verfahrbaren Hubschlitten 06 des Mäklers 02 montiert ist. Hierfür wurde an eine Anbaukonsole 07 der Baggeranbaueinheit 03 ein Adapter 08 montiert, um eine Anpassung der Baggeranbaueinheit 03 an die besondere Ausbildung des Schnellwechselvorrichtung 04 vorzunehmen. Konkret umfasst der Adapter 08 einen horizontalen Haltebolzen 09, welcher von zwei Aufnahmeklauen 11 der Schnellwechselvorrichtung 04 aufgenommen werden kann. Der Adapter 08 weist zudem einen horizontalen Kupplungsbolzen 12 auf, in welchen zwei Sicherungsklauen 13 der Schnellwechselvorrichtung 04 geschoben werden können, um eine Arretierung des Adapters 08 in der Schnellwechselvorrichtung 04 zu erzielen.
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Die Baggeranbaueinheit 03 umfasst ein Kettenschwert 16, mit welchem ein Boden (nicht gezeigt) aufgefräst werden kann. Das Kettenschwert 16 weist eine Führungsschiene 17 und eine auf der Führungsschiene 17 laufende Fräskette 18 auf. Die Fräskette 18 weist eine Vielzahl an bevorzugt gleich verteilten Fräsmeißeln 19 auf, die vorzugsweise in zwei Reihen auf der Fräskette 18 angeordnet sind. Die Baggeranbaueinheit 03 umfasst einen Hydraulikmotor 21, welcher die Fräskette 18 antreibt.
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Das Kettenschwert 16 umfasst weiterhin eine ausgehend von der Anbaukonsole 07 entlang der Führungsschiene 17 verlaufende Förderleitung 22 zum Fördern von Frischbeton.
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Fig. 2 zeigt eine erste Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verwendung der Schnellwechselvorrichtung 04 bei der in Fig. 1 gezeigten Bodenbearbeitungsmaschine. Durch diese Verwendung wird die Baggeranbaueinheit 03 an dem Mäkler 02 angebracht und bestimmungsgemäß genutzt. Die Baggeranbaueinheit 03 befindet sich in einer liegenden horizontalen Position, sodass sich auch der Adapter 08 mit dem Haltebolzen 09 nur geringfügig über dem Erdboden befinden. Der vertikal verfahrbare Hubschlitten 06 des Mäklers 02 wurde an eine untere Position verfahren, sodass der Haltebolzen 09 des an der Baggeranbaueinheit 03 angebrachten Adapters 08 in die beiden Aufnahmeklauen 11 der am Hubschlitten 06 angebrachten Schnellwechselvorrichtung 04 eingehängt werden kann, ohne die Baggeranbaueinheit 03 aufrichten zu müssen.
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Fig. 3 zeigt eine zweite Darstellung der Verwendung der Schnellwechselvorrichtung 04. Diese zweite Darstellung knüpft an die in Fig. 2 gezeigte erste Darstellung an. Der vertikal verfahrbare Hubschlitten 06 des Mäklers 02 wird nach oben verfahren, wodurch die am Hubschlitten 06 hängende Baggeranbaueinheit 03 aufgerichtet wird. Somit erfolgt das Aufrichten der Baggeranbaueinheit 03 allein durch den Mäkler 02, ohne dass hierfür eine weitere Maschine, wie beispielsweise ein Kran oder eine Hebebühne erforderlich ist.
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Fig. 4 zeigt eine dritte Darstellung der Verwendung der Schnellwechselvorrichtung 04. Diese dritte Darstellung knüpft an die in Fig. 3 gezeigte zweite Darstellung an. Der vertikal verfahrbare Hubschlitten 06 des Mäklers 02 wurde so weit nach oben verfahren, dass die Baggeranbaueinheit 03 frei am Hubschlitten 06 hängt, wodurch sie eine vertikale Ausrichtung eingenommen hat. Die Sicherungsklauen 13 der Schnellwechselvorrichtung 04 wurden danach hydraulisch verschoben, um den horizontalen Kupplungsbolzen 12 des Adapters 08 aufzunehmen, wodurch die Baggeranbaueinheit 03 über den Adapter 08 und die Schnellwechselvorrichtung 04 fest mit dem Hubschlitten 06 des Mäklers 02 verbunden ist. Der Hubschlitten 06 befindet sich in einer Höhe von beispielhaft 20 Meter. Die Baggeranbaueinheit 03 kann nun bestimmungsgemäß genutzt werden.
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Fig. 5 zeigt eine vierte Darstellung der Verwendung der Schnellwechselvorrichtung 04. Diese vierte Darstellung knüpft an die in Fig. 4 gezeigte dritte Darstellung an. Die Baggeranbaueinheit 03 wird nun bestimmungsgemäß genutzt. Der vertikal verfahrbare Hubschlitten 06 des Mäklers 02 wird nach unten verfahren, um das Kettenschwert 16 in den Boden einzuführen. Dabei wird die Fräskette 18 durch den Hydraulikmotor 21 angetrieben, um den Boden aufzufräsen. Durch die Förderleitung 22 wird Frischbeton gefördert, welcher an einem unteren Ende des Kettenschwertes 16 im aufgefrästen Boden austritt.
Bezugszeichenliste
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- 01
- Kettenfahrzeug
- 02
- Mäkler
- 03
- Baggeranbaueinheit
- 04
- Schnellwechselvorrichtung
- 05
- -
- 06
- Hubschlitten
- 07
- Anbaukonsole
- 08
- Adapter
- 09
- Haltebolzen
- 10
- -
- 11
- Aufnahmeklaue
- 12
- Kupplungsbolzen
- 13
- Sicherungsklaue
- 14
- -
- 15
- -
- 16
- Kettenschwert
- 17
- Führungsschiene
- 18
- Fräskette
- 19
- Fräsmeißel
- 20
- -
- 21
- Hydraulikmotor
- 22
- Förderleitung