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Die Erfindung betrifft eine Aufspulvorrichtung zum Aufspulen von synthetischen Fäden auf einem Spulenhalter und ein zugehöriges Traggestell zum Ausgleichen von einer Belastungskurve des Spulenhalters.
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Beim Aufspulen von synthetischen Fäden mit einer Aufspulvorrichtung ist es wesentlich, dass eine Kontaktrolle einer Belastungsabsenkung einer Spulspindle folgt, so dass die Wickelspule korrekt aufwickelbar ist.
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Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind mehre Vorschläge dazu bekannt.
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Beispielsweise offenbart
EP4349753A2 einen Garnwickler, der eine Vielzahl von Garnen um eine Vielzahl von Spulen wickelt, um eine Vielzahl von Spulen zu bilden, wobei der Garnwickler umfasst: einen Spulenhalter, der so angeordnet ist, dass er sich in eine vorgegebene Richtung erstreckt und die Vielzahl von Spulen in der vorgegebenen Richtung nebeneinander hält; wobei der Garnwickler beinhaltet eine Kontaktrolle, die so angeordnet ist, dass sie sich zumindest in der vorgegebenen Richtung erstreckt und einen Kontaktdruck auf die Vielzahl von Paketen ausübt, und eine Winkeleinstelleinheit, die dazu ausgebildet ist, einen Winkel einer Traversiervorrichtung und der Kontaktrolle in Bezug auf die horizontale Richtung einstellen zu können; und der Garnwickler umfasst weiterhin ein Stützelement, das die Traversiervorrichtung und die Kontaktrolle trägt und so konfiguriert ist, dass es durch die Winkeleinstelleinheit bewegbar ist, wobei die Bewegungsantriebseinheit dazu ausgebildet ist, das Stützelement zumindest in die vorgegebene Richtung zu bewegen.
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Mit der Winkeleinstelleinheit ist im Wesentlichen eine Anpassung der Lage der Kontaktrolle und der Traversiervorrichtung im Wesentlichen in einer horizontalen Richtung möglich. Beim Aufwickeln der Spulen auf dem Spulenhalter steigt die Belastung auf den Spulenhalter und der Spulenhalter senkt sich über seine Länge hin ab. Mit der Winkeleinstelleinheit kann die durch die Belastung verursachte Belastungsabsenkung im Wesentlichen nur in einer vorbestimmten Richtung ausgeglichen werden.
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Ein Ausgleichen und der Belastungsabsenkung des Spulenhalters beim Aufwickeln der Spulen bei der Spulenreise ist wesentlich für die Ausbildung qualitativ hochwertiger Spulen.
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Mit der Winkeleinstelleinheit können nicht alle Richtungen der Belastungsabsenkung ausgeglichen werden. Eine fehlerhafte und/oder nicht vollständige Berücksichtigung aller Richtungen der Belastungsabsenkung kann zu Spulen führen, die nicht die qualitativ hohen Ansprüche an die Spulen erfüllen.
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Es ist somit Aufgabe der Erfindung, eine Aufspulvorrichtung zum Aufspulen von synthetischen Fäden bereitzustellen, mit der alle Richtungen einer Belastungsabsenkung eines Spulenhalters ausgeglichen werden können.
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Ferner ist es Aufgabe der Erfindung ein Traggestell zum Tragen einer Traversiervorrichtung und einer Kontaktrolle einer Aufspulvorrichtung bereitzustellen, mit der ein Ausgleichen der Belastungsabsenkung eines Spulenhalters möglich ist.
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Die Aufgabe wird hinsichtlich der Aufspulvorrichtung erfindungsgemäß mit einer Aufspulvorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst.
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Nach einem Aspekt der Erfindung wird bereitgestellt eine Aufspulvorrichtung zum Aufspulen von synthetischen Fäden, aufweisend einen Maschinenträger zum Tragen eines Spulenhalters mit einem sich von dem Maschinenträger erstreckenden Querträger zum Tragen einer Traversiervorrichtung und einer Kontaktrolle zum Aufspulen von Wickelspulen auf dem Spulenhalter, wobei an dem Querträger zum Bewegen der Traversiervorrichtung und der Kontaktrolle ein bewegbares Traggestell angeordnet ist, an dem die Traversiervorrichtung und die Kontaktrolle wankbar, nickbar und gierbar an dem Querträger gehalten sind.
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Unter wanken ist eine Rotationsbewegung bzw. Drehbewegung in X-Längsrichtung, um die Längsachse in Horizontalrichtung der Aufspulvorrichtung wenigstens abschnittsweise herum zu verstehen.
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Unter nicken ist eine Rotationsbewegung bzw. Drehbewegung in Y-Breitenrichtung, um die Querachse in Horizontalrichtung der Aufspulvorrichtung wenigstens abschnittsweise herum zu verstehen.
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Unter gieren ist eine Rotationsbewegung bzw. Drehbewegung in Z-Höhenrichtung, um die Höhenachse in Vertikalrichtung der Aufspulvorrichtung wenigstens abschnittsweise herum zu verstehen.
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Mit der erfindungsgemäßen Aufspulvorrichtung wird ein Traggestell bereitgestellt, das eine unabhängige Bewegung sowohl der Traversiervorrichtung als auch der Kontaktrolle erlaubt.
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Dazu sind die Tragerolle und die Traversiervorrichtung an vorbestimmten Stellen in dem Traggestell gelagert, die eine geeignete Bewegung und Verstellen der jeweiligen Komponenten erlaubt, so dass sowohl die Kontaktrolle als auch die Traversiervorrichtung unabhängig voneinander bewegbar sind, ohne dass die Traversiervorrichtung die Bewegung der Kontaktrolle beschränkt und umgekehrt.
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Dies erlaubt eine unaufwändige und genaue Führung der Kontaktrolle und ein Angleichen zu der Belastungskurve eines Spulenhalters.
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Ein Spulenhalter ist einerseits an einem Spulenhalterrevolver auskragend befestigt, so dass bei einer Belastung des Spulenhalters ein Absenken des freien Kragabschnittes des Spulenhalters, der nicht an dem Spulenhalterrevolver gehalten ist, stattfindet.
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Die Lageänderung des freien Kragabschnittes muss durch die Kontaktrolle ausgeglichen werden können, so dass eine saubere und gute Ausbildung von Wickelspulen an dem Spulenhalter erfolgen kann.
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Mit der erfindungsgemäßen Aufspulvorrichtung ist es möglich, die Belastungskurve des Spulenhalters auszugleichen, so dass die Kontaktrolle ohne Einschränkung der Traversiervorrichtung der Belastungskurve des Spulenhalters folgen kann.
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Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Aufspulvorrichtung ist das Traggestell mit dem Querträger des Maschinenträgers mit einem Drehgelenk drehbar gekoppelt und weist einen ersten Tragarm und einen zweiten Tragarm auf, wobei die Kontaktrolle an ihrem ersten Endabschnitt und an dem ersten Tragarm rotierbar gehalten ist und an ihrem zweiten Endabschnitt an dem zweiten Tragarm rotierbar gehalten ist, wobei bei dem ersten Endabschnitt eine erste Lagerstelle zum Lagern der Traversiervorrichtung und an dem zweiten Endabschnitt eine zweite Lagerstelle zum Lagern der Traversiervorrichtung ausgebildet ist.
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Das Traggestell weist einen ersten und einen zweiten Tragarm auf, die ein Bewegen der jeweiligen Endabschnitte der Kontaktrolle unabhängig voneinander erlaubt.
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Damit die Traversiervorrichtung diese Bewegung nicht stört, ist die Traversiervorrichtung an vorbestimmten Lagerstellen an den jeweiligen Endabschnitten des Tragarms gelagert.
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Die Lagerung kann lose und / oder gelenkig ausgebildet sein. Wesentlich ist hierbei, dass die Traversiervorrichtung bewegbar, aber ortsfest an dem Traggestell positionier und montierbar ist.
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Nach einer weiteren Ausgestaltung der Aufspulvorrichtung ist der erste Tragarm unabhängig zu dem zweiten Tragarm bewegbar und der erste Tragarm weist einen ersten Antrieb und der zweite Tragarm weist einen zweiten Antrieb auf.
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Damit die Kontaktrolle an die Belastungskurve des Spulenhalters anpassbar ist, sind die Tragarme unabhängig bewegbar und jeder Tragarm weist seinen eigenen Antrieb auf, so dass eine entsprechende Regelung bzw. Steuerung der Tragarme an die Belastungskurve des Spulenhalters möglich ist.
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Die Belastungskurve kann in einer Steuerung der Aufspulvorrichtung vorbestimmt festgelegt sein, so dass die Tragarme nach einer vorbestimmten Programmierung und deren zugehörigen Antrieb gesteuert werden.
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Alternativ und/oder zusätzlich kann eine Regelung durchgeführt werden, bei dem ein Sensor, insbesondere ein Wegesensor vorgesehen ist, der die Bewegung der Tragarme erfasst und die erfassten Daten der Steuerung der Aufspulvorrichtung zuführt, so dass die Antriebe bzw. die Tragarme entsprechend der erfassten Daten ausgelenkt und gesteuert werden.
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Als Antrieb können beispielsweise pneumatisch und/oder hydraulisch betriebene Membranzylinder vorgesehen sein, die jeweils für eine für Be- und Entlastung der Tragarme sorgen, so dass das Traggestell bewegt wird. Der jeweilige Antrieb kann auch als Entlastungszylinder bezeichnet werden.
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Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Aufspulvorrichtung ist zwischen dem ersten Tragarm und dem zweiten Tragarm eine Aussteifungsstrebe montiert, die eine dritte Lagerstelle zum Lagern der Traversiervorrichtung aufweist.
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Die Tragarme sind durch eine Aussteifungsstrebe entsprechend ausgestaltet, so dass eine genaue Steuerung der damit geführten Kontaktrolle möglich ist. Zusätzlich hat die Aussteifungsstrebe eine dritte Lagerstelle, an der die Traversiervorrichtung bewegbar gelagert ist, so dass deren Bewegungen bei der Spulenreise und beim Aufwickeln der Wickelspule auf dem Spulenhalter nicht störend auf die Kontaktrolle und die damit gekoppelten Tragarme sich auswirkt.
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Nach einer zusätzlichen Ausgestaltung der Aufspulvorrichtung weist die Traversiervorrichtung an der ersten Lagerstelle eine erste Traversierlagerung, an der zweiten Lagerstelle eine zweite Traversierlagerung und / oder an der dritten Lagerstelle eine dritte Traversierlagerung auf, die jeweils als Loslager und / oder als Gelenklager ausgebildet sind.
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An jeder Lagerstelle der Traversiervorrichtung ist ein geeignetes Lager vorgesehen. Das Lager ist derart gestaltet, dass eine freie Bewegung der Traversiervorrichtung unabhängig von den Bewegungen der Tragarme möglich ist, so dass die Traversiervorrichtung die Fäden für die Wickelspulen hin- und herbewegen bzw. traversieren kann und zeitgleich die Kontaktrolle der Belastungskurve des Spulenhalters folgen kann.
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Beide Regelungen können unabhängig voneinander durchgeführt werden, ohne dass sich beide störend auf die Wicklung der Wickelspulen auswirkt.
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Hierfür sind entsprechende Lagerstellen an der Traversierlagerung und dem zugehörigen Tragarm bzw. der zugehörigen Aussteifungsstrebe ausgebildet.
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Nach einer weiteren Ausgestaltung der Aufspulvorrichtung wirkt der erste / zweite Antrieb des ersten/zweiten Antriebs an einem Hebelarm des ersten / zweiten Tragarmes, wobei der Hebelarm sich im Wesentlichen quer zu dem ersten / zweiten Tragarm erstreckt.
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Die unterschiedliche Ausgestaltung des Tragarmes und des Hebelarmes erlaubt einen einfachen Antrieb für die Stellung der Bewegung des Tragarmes. Hierbei kann über eine Gelenkverbindung und eine hebelartige Ausrichtung ein einfaches und unaufwändiges Verstellen des Tragarmes erfolgen. Außerdem erlaubt diese Ausgestaltung ein unaufwändiges und einfaches Befestigen der Tragarme an dem Querträger.
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Nach einer weiteren Ausgestaltung der Aufspulvorrichtung erstreckt sich der Hebelarm jeweils an einem Endabschnitt des ersten/zweiten Tragarmes, wobei der Endabschnitt benachbart zu einem Drehgelenk des Tragarmes angeordnet ist, mittels dem der erste / zweite Tragarm bewegbar an dem Querträger montiert ist.
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Die vorteilhafte Ausgestaltung des Hebelarmes benachbart zum Drehgelenk erlaubt eine belastungsfreie Bewegung des Tragarmes, wobei der Hebelarm über die zugehörigen Antriebe leicht ansteuerbar ist, ohne dass es zu zusätzlichen Belastungen des Traggestells kommt.
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Nach einer weiteren Ausgestaltung der Aufspulvorrichtung ist benachbart zu dem Drehgelenk ein Sensor, insbesondere ein Wegesensor, zum Erfassen der Bewegung des ersten/zweiten Tragarmes positioniert und / oder eine erste/zweite Wegsperre benachbart zu dem Drehgelenk zum Begrenzen des Bewegungsspielraumes des ersten bzw. des zweiten Tragarmes angeordnet.
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Zum Regeln der Auslenkung des Traggestells bzw. des der zugehörigen Tragarme können an geeigneten Positionen Sensoren bereitgestellt werden.
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Geeignete Wegesensoren können beispielsweise über ein Lichtsignal die Bewegung des Tragarmes erfassen, und die erfassten Daten an die Steuerung der Aufspulvorrichtung weiterleiten, so dass die Steuerung der Aufspulvorrichtung die Tragarme bzw. der zugehörigen Antriebe entsprechend steuert, so dass die Belastungskurve des Spulenhalters ausgeglichen werden kann und die Kontaktrolle der Wickelspulen bzw. der Belastungskurve des Spulenhalters ordnungsgemäß folgen kann.
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Zusätzlich kann die Bewegung der Tragarme durch entsprechende Wegsperren in horizontaler und / oder vertikaler Richtung durch Blockadesperren begrenzt werden, so dass insbesondere bei einem Ausfall der Antriebe der Tragarme kein unkontrolliertes Abfallen der Tragarme erfolgt.
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Der begrenzte Bewegungsspielraum der Tragarme ist so gewählt, dass eine ausreichende Bewegung zum Ausgleichen der Belastungskurve des Spulenhalters möglich ist.
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Die Aufgabe wird hinsichtlich des Traggestells erfindungsgemäß mit einem Traggestell mit den Merkmalen nach Anspruch 9 gelöst.
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Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Traggestell zum Tragen einer Traversiervorrichtung und einer Kontaktrolle einer Aufspulvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ausgestaltungen bereitgestellt, wobei das Traggestellt an einem Querträger der Aufspulvorrichtung derart angeordnet ist, dass das Traggestell kippbar, schwenkbar und / oder drehbar relativ zu dem Querträger ist.
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Nach einer Ausgestaltung des Traggestells ist eine unbeschränkte Bewegung des Traggestells möglich, so dass das Traggestell einer Belastungskurve des Spulenhalters folgen kann, ohne das zugehörige Komponenten, wie die Traversiervorrichtung, dies behindern.
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Nach einer Ausgestaltung des Traggestells weist das Traggestell einen ersten Tragarm und einen zweiten Tragarm auf, an dem eine Kontaktrolle bewegbar gehalten ist und eine Traversiervorrichtung bewegbar gehalten ist, so dass die Kontaktrolle unabhängig von der Traversiervorrichtung einer Belastungskurve eines Spulenhalters folgen kann.
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Das Traggestell ist derart konstruiert, dass die Kontaktrolle ohne Einschränkung der Traversiervorrichtung der Belastungskurve des Spulenhalters folgen kann. Mit dem Traggestell wird gleichzeitig die Kontaktrolle geführt und die Traversiervorrichtung gehalten.
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Die erfindungsgemäße Aufspulvorrichtung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Aufspulvorrichtung unter Bezug auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
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Es stellen dar:
- Fig.1
- schematisch eine Perspektivansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Aufspulvorrichtung mit einer Traversiervorrichtung und einer Kontaktrolle mit einer übertriebenen Darstellung einer Auslenkung eines belasteten Spannfutters nach einer Belastungskurve,
- Fig. 2
- schematisch eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Aufspulvorrichtung aus Fig. 1, wobei die Belastungskurve des Spulenhalters mit einer möglichen Angleichlinie der Traversiervorrichtung und der Kontaktrolle gezeigt ist,
- Fig. 3
- schematisch eine Queransicht des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Aufspulvorrichtung aus Fig. 1,
- Fig. 4
- schematisch eine Perspektivansicht des ersten Ausführungsbeispiels von Fig. 1 zur besseren und nicht blockierten Ansicht eines Traggestells einer Traversiervorrichtung ohne die Traversiervorrichtung, und
- Fig.5
- schematisch eine Detailansicht eines Tragarms des erfindungsgemäßen Traggestells der erfindungsgemäßen Aufspulvorrichtung von Fig.1.
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Wenigstens in den Figuren 3 und 4 ist ein Bezugskoordinatensystem angezeigt, dass die X-Y-Z-Achsen und die zugehörigen 8-<t>-l\J-Drehbewegungen bzw. Rotationsbewegungen zeigt.
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In Fig. 1 ist schematisch eine Perspektivansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Aufspulvorrichtung 1 dargestellt.
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Wie Fig. 1 zu entnehmen ist, weist die Aufspulvorrichtung 1 einen Maschinenträger 2 auf, der insbesondere einen Spulenhalterrevolver 26 trägt. An dem Spulenhalterrevolver 26 sind drehbar ein erster Spulenhalter 20 und ein zweiter Spulenalter 21 gehalten. Mit dem Spulenhalterevolver 26 können der erste Spulenhalter 20 und der zweite Spulenhalter 21 in eine Wickelposition und in eine Doffposition verfahren werden.
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In Fig. 1 ist der erste Spulenhalter 20 in einer Wickelposition und der zweite Spulenhalter 21 in einer Doffposition dargestellt. In der Wickelposition ist ein Aufwickeln von Filamenten F zu Wickelspulen 9 möglich. In der Doffposition ist ein Abnehmen der fertig aufgewickelten Wickelspulen 9 möglich.
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Der erste Spulenhalter 20 ist mit einer Mehrzahl von Wickelspulen 9 in der Wickelposition in Fig. 1 dargestellt. Der zweite Spulenhalter 21 ist in Fig. 1 in der Doffposition dargestellt, ohne Wickelspulen 9.
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In der Wickelposition können Wickelspulen 9 ausgebildet werden und in der Doffposition können die aufgewickelten Wickelspulen 9 von dem jeweiligen ersten bzw. zweiten Spulenhalter 20, 21 entnommen werden.
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Die Position des ersten und des zweiten Spulenhalters 20, 21 kann über ein Drehen des Spulenhalterevolvers 26 mit einem nicht dargestellten Revolverantrieb verändert werden.
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Zum Rotieren des Spulenhalters 20 und des Spulenhalters 21 sind jeweils ein zugehöriger Spulenhalterantrieb 201 für den ersten Spulenhalter und ein zugehöriger zweiter Spulenantrieb 202 für den zweiten Spulenhalter 21 vorgesehen.
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Der erste Spulenhalter 20 und der zweite Spulenhalter 21 weisen einen eigenen ersten bzw. zweiten Spulenhalterantrieb 201, 202 auf, so dass deren Drehzahl unabhängig voneinander gesteuert bzw. geregelt werden kann, so dass in der Wickelposition der erste bzw. zweite Spulenhalter 20, 21 angetrieben werden kann, um Filamente F auf Papierhülsen zu Wickelspulen 9 zu wickeln und entsprechend abgebremst bzw. verlangsamt werden kann, wenn der erste bzw. zweite Spulenhalter 20, 21 in die Doffposition verfahren wird.
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Zum Aufwickeln bzw. Ausbilden der Wickelspulen 9 ist eine Traversiervorrichtung 4 und eine Kontaktrolle 6 bevorzugt erforderlich.
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Die Traversiervorrichtung 4 ist zum Traversieren bzw. Changieren von einer Vielzahl von Filamenten F vorgesehen, wobei ein Faden eine Mehrzahl von Filamenten F aufweist. Die zugehörigen Traversiereinrichtungen der Traversiervorrichtung 4 sind hier nicht dargestellt. Die Traversiereinrichtungen können beispielsweise eine Mehrzahl von Fingerfadenführen aufweisen, wobei jedem Faden eine eigene Traversiereinrichtung zugeordnet ist für jede Wickelspule 9.
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Über das Hin- und Herbewegen bzw. das Changieren der Fäden F und gleichzeitigen Drehen des ersten bzw. des zweiten Spulenhalters 20, 21 können Wickelspulen 9 ausgebildet werden.
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Zum besseren Anlegen der Filamente F an die Oberfläche der Wickelspule 9 ist eine Kontaktrolle 6 verwendbar. Mit der Kontaktrolle 6 kann auch der Wickelgrad der Wickelspule 9 erfasst werden, wobei die Drehzahl der Kontaktrolle 6 erfasst und der Wickelgrad der Wickelspule 9 ermittelt werden kann.
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Die Kontaktrolle 6 kann auch zum Erfassen des Grades der Wicklung der Wickelspule 9 erfasst werden. Über eine Drehung der Kontaktrolle 6 an der Oberfläche der Wickelspule 9 kann beispielsweise auf den Durchmesser der Wickelspule 9 zurückgeschlossen werden.
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Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist an dem Maschinengestell 2 ein Querträger 23 ausgebildet. Der Querträger 23 trägt das Traggestell 8. Das Traggestell 8 ist derartig mit dem Querträger 23 gekoppelt, so dass eine Bewegung des Traggestells 8 und der an dem Traggestell 8 befestigten Kontaktrolle 6 in allen X-Y-Z-Richtungen dreidimensional möglich ist.
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Zusätzlich trägt das Traggestell 8 die Traversiervorrichtung 4. Die Traversiervorrichtung 4 ist mit dem Traggestell 8 derart gekoppelt, so dass die Traversiervorrichtung 4 unabhängig von der Lage der Kontaktrolle 6 bewegbar ist. Das Traggestell 8 ist derart ausgebildet, dass eine Bewegung der Kontaktrolle 6 möglich ist, ohne dass die Traversiervorrichtung 4 die Bewegung der Kontaktrolle 6 behindern kann.
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Das Traggestell 8 weist zum Bewegen des Traggestells 8 einen ersten und einen zweiten Antrieb 801, 802 auf, der an dem Querträger 23 vorgesehen ist.
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Zusätzlich ist ein Bezugskoordinatensystem mit X-Y-Z-Koordinaten und den zugehörigen <t>-8-ljJ-Winkel- bzw. Rotationskoordinaten angegeben. Die Rotations- bzw. Drehbewegung zu der zugehörigen Achse ist an der X-Y-Z-Richtung mit Φ in X-Richtung, mit 6 in Y-Richtung, und mit Ψ in Z-Richtung angegeben.
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Das Traggestell 8 erlaubt eine Einstellung und Lageveränderung in den jeweiligen <t>-8-ljJ-Drehbewegungen und X-Y-Z-Achsrichtungen, wie mit dem Bezugskoordinatensystem angegeben.
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Fig. 2 zeigt die Aufspulvorrichtung 1 in einer Seitenansicht in X-Richtung.
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Hierbei ist in einem übertriebenen Maßstab die Belastungskurve BK des ersten Spulenhalters 20 dargestellt. Damit die Wickelspulen 9 von der Kontaktrolle 6 gleichmäßig beansprucht werden, muss die Kontaktrolle 6 nach einer Angleichlinie AL entsprechend der Belastungskurve BK geführt werden.
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Die Belastungskurve BK entsteht dadurch, dass der belastete erste bzw. zweite Spulenhalter 20, 21 durch die Wickelspulen 9, deren Quantität und Durchmesserwährend der Spulenreise zunimmt, eine größere Belastung ausgleichen muss und sich an einem freien Kragabschnitt 27 entgegengesetzt zu einem Einspannabschnitt 28 absenkt.
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Der frei auskragende Kragabschnitt 27 des Spulenhalters 20, 21 senkt sich dabei mehr ab als der beim Spulenhalterrevolver 26 drehbar gelagerte Einspannabschnitt 28.
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Im Wesentlichen kann hierbei eine Auslenkung um einen Belastungswinkel α festgestellt werden. Mit dem erfindungsgemäßen Traggestell 8 ist ein Anpassen der Kontaktwalze 8 an die Belastungskurve BK möglich. Hierbei wird die Kontaktrolle 6 im Wesentlichen parallel zu der Belastungskurve BK gemäß der Angleichlinie AL verfahren, wie in Fig. 2 angezeigt.
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Zusätzlich ist in Fig. 2 der Verlauf der ersten bzw. zweiten Schwerpunktachse M1 und M2 des ersten bzw. zweiten Spulenhalters 20, 21 dargestellt.
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Die Belastungskurve BK des mit den Wickelspulen 9 belasteten ersten Spulenhalters 21 und die Angleichlinie AL ist übertrieben dargestellt. Die Angleichlinie AL ist von der Kontaktwalze 6 mittels des Traggestells 8 einnehmbar.
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Fig. 3 zeigt schematisch eine Queransicht der Aufspulvorrichtung 1 in Y-Richtung.
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Aus Fig. 3 kann die Anordnung des ersten Spulenhalters 20 in der Wickelposition und des zweiten Spulenhalters 21 in der Doffposition erfasst werden.
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Der erste Spulenhalter 20 und zweite Spulenhalter 21 sind mittels des Spulenhalterrevolvers 26 in die jeweilige Wickel- bzw. Doffposition verfahrbar.
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Zusätzlich kann aus Fign. 2 und 3 entnommen werden, dass das Traggestell 8 einen ersten Tragarm 80 und zweiten Tragarm 81 aufweist, die jeweils mittels eines Drehgelenkarms 25 mit einem Drehgelenk 24 an dem Querträger 28 bewegbar montiert sind.
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Der erste Tragarm 80 ist mittels eines ersten Antriebs 801 verstellbar und der zweite Tragarm 81 ist mittels eines zweiten Antriebs 802 verstellbar.
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Außerdem ist die Fadenlaufrichtung F in Fig. 3 angedeutet, die eine Führung der Filamentschar F von einer nicht dargestellten Schmelzespinnvorrichtung hin zu der Aufspulvorrichtung 1 zeigt.
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In Fig. 4 ist eine schematische Perspektivansicht des Ausführungsbeispiels von Fig. 1 ohne die Traversiervorrichtung 4 gezeigt.
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Durch das Weglassen der Traversiervorrichtung 4 ist ein besserer Blick auf das Traggestell 8 möglich.
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Wie in Fig. 4 dargestellt, weist das Traggestell 8 den ersten Tragarm 80 und den zweiten Tragarm 81 auf. Der erste Tragarm 80 und der zweite Tragarm 81 sind mittels des ersten Antriebs 801 und des zweiten Antriebs 802 in ihrer Lage unabhängig voneinander verstellbar.
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Dafür sind der erste Tragarm 80 und der zweite Tragarm 81 an dem Querträger 23 über dem Drehgelenkarm 25 an beiden Seiten befestigt. Zusätzlich weist das Traggestell 8 eine Aussteifungsstrebe 84 auf, die benachbart zu dem Drehgelenkarm 25 den ersten Tragarm 80 und den zweiten Tragarm 81 miteinander koppelt.
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Etwa mittig der Aussteifungsstrebe 84 ist eine dritte Lagerstelle 12 ausgebildet, die mit einer nicht dargestellten dritten Traversierlagerung 42 zusammenwirkt, die an der Traversiervorrichtung 4 ausgebildet ist.
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Zusätzlich ist an dem Endabschnitt des Tragarmes 80, der benachbart zu der Kontaktrolle 6 ist, jeweils eine erste Lagerstelle 10 und eine zweite Lagerstelle 11 zum Tragen und Lagern einer ersten Traversierlagerung 40 und einer zweiten Traversierlagerung 41 der Traversiervorrichtung 4 vorgesehen.
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Die erste, zweite und dritte Lagerstelle 10, 11, 12 können gelenkig und / oder drehbar ausgebildet sein, so dass die Traversiervorrichtung 4 beweglich aber ausreichend fest an dem Traggestell 8 positioniert ist, so dass eine Wicklung der Wickelspulen 9 sichergestellt werden kann.
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Fig. 5 zeigt schematisch eine Detailansicht des ersten Tragarmes 80 des Traggestells 8.
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Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, weist der erste Tragarm 80 einen Antrieb 801 auf. Der Antrieb 801 wirkt an einem Hebelarm 3 des ersten Tragarms. Der Hebelarm 3 ist einstückig mit dem Tragarm 80 verbunden, so dass die von dem Antrieb 801 erzeugte Antriebskraft problemlos an den Tragarm 80 zum Einstellen der Kontaktrolle 6 übertragen werden kann.
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Die Kontaktrolle 6 ist an ihren ersten Endabschnitt 60 an dem Tragarm 80 befestigt.
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Zusätzlich ist die Kontaktrolle 6 an ihrem anderen zweiten Endabschnitt 61 an dem zweiten Tragarm 81 drehbar positioniert. Der zweite Tragarm 81 weist den zweiten Antrieb 802 auf. Die Antriebskräfte des zweiten Antriebs 802 werden über die gleiche Konstruktion wie beim ersten Tragarm 80 an den zweiten Tragarm 81 übertragen.
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Benachbart zu der Kontaktrolle 6 ist an dem ersten Tragarm 80 die erste Lagerstelle 10 und an dem zweiten Tragarm 81 die zweite Lagerstelle 11 zum gelenkigen Lagern der Traversiervorrichtung 4 vorgesehen. An der Traversiervorrichtung 4 sind entsprechende erste, zweite und dritte Traversierlagerungen 40, 41 und 42 vorgesehen.
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Damit die Lage des ersten und des zweiten Tragarmes 80, 81 gesteuert bzw. geregelt werden kann, ist ein Bewegungssensor 30 bevorzugt am Querträger 23 vorgesehen. In Fig. 5 ist der Wegesensor 30 in Kontakt mit dem Hebelarm 3, so dass eine durch den Antrieb 801 bzw. 802 erzeugte Bewegung sofort der Steuerung der Aufspulvorrichtung 1 mitgeteilt werden kann. Ein Bewegungssensor 30 kann auch beim zweiten Tragarm 81 vorgesehen werden.
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Zum Einschränken und Blockieren des Bewegungsspielraumes des ersten und des zweiten Tragarmes 80, 81 sind jeweils erste und zweite Wegsperren 30, 31 und 32 ober- und unterhalb des Drehgelenkarmes 25 des ersten und des zweiten Tragarmes 80, 81 vorgesehen.
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Der in Fig. 5 gezeigte erste Antrieb 801 weist einen Zylinder 34 und einen Kolben 33 auf, die beispielsweise über Druckluft die Lage des ersten Tragarmes steuern bzw. regeln können. Der Kolben 33 ist mit einer Kolbenkupplung 35 gelenkig an dem Hebelarm 3 befestigt.
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Der zweite Antrieb 802 weist auch einen Zylinder 34 und einen Kolben 33 auf, der mit einer Kolbenkupplung 35 an dem Hebelarm 3 des zweiten Tragarms 81 wirkt.
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Beide Antriebe 801, 802 können unabhängig pneumatisch und oder hydraulisch gesteuert bzw. geregelt werden. Die Antriebe 801, 802 können zusätzlich und/oder ausschließlich einen elektrischen Antrieb aufweisen.
Bezugszeichenliste:
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- 1
- Aufspulvorrichtung
- 2
- Maschinenträger
- 20
- erster Spulenhalter
- 21
- zweiter Spulenhalter
- 23
- Querträger
- 24
- Drehgelenk
- 25
- Drehgelenkarm
- 26
- Spulenhalterrevolver
- 27
- Kragabschnitt
- 28
- Einspannabschnitt
- 201
- erster Spulenhalterantrieb
- 202
- zweiter Spulenhalterantrieb
- 3
- Hebelarm
- 30
- Wegsensor
- 31
- erste Wegsperre
- 32
- zweite Wegsperre
- 33
- Kolben
- 34
- Zylinder
- 35
- Kolbenkupplung
- 4
- Traversiervorrichtung
- 40
- erste Traversierlagerung
- 41
- zweite Traversierlagerung
- 42
- dritte Traversierlagerung
- 6
- Kontaktrolle
- 60
- erster Endabschnitt
- 61
- zweiter Endabschnitt
- 8
- Traggestell
- 80
- erster Tragarm
- 81
- zweiter Tragarm
- 84
- Aussteifungsstrebe
- 801
- erster Antrieb
- 802
- zweiter Antrieb
- 9
- Wickelspule
- 10
- erste Lagerstelle
- 11
- zweite Lagerstelle
- 12
- dritte Lagerstelle
- F
- Fadenlaufrichtung
- M1
- erste Schwerpunktachse
- M2
- zweite Schwerpunktachse
- BK
- Belastungskurve
- AL
- Angleichlinie
- α
- Belastungswinkel