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Die Erfindung betrifft einen Schallabsorber, aufweisend einen Rahmen mit wenigstens zwei gegenüberliegenden, länglichen Rahmenelementen, und wenigstens eine Funktionsvorrichtung, die im Inneren des Rahmens angeordnet ist.
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Eine Abdeckung wird im montierten Zustand zumindest an einer einem Raum zugewandten Seite vom Rahmen aufgespannt, wobei die Abdeckung ein Gewebe umfasst oder daraus besteht.
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DE 10 2006 041 834 A1 offenbart ein entsprechendes Schall-Absorberelement. Der Inhalt der
DE 10 2006 041 834 A1 wird, beispielsweise in Bezug auf die Ausführbarkeit und/oder mögliche Ausgestaltungen - vollumfänglich in diese Anmeldung miteinbezogen.
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Nachteilig daran ist, dass das Schall-Absorberelement für genau eine Größe einer Absorbermatte als Funktionsvorrichtung ausgebildet ist. Für andere Größen und/oder Verwendungszwecke ist das Schall-Absorberelement hingegen nicht geeignet.
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Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, einen Schallabsorber zu schaffen, welcher vielseitig einsetzbar ist.
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Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch den Gegenstand mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs.
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Erfindungsgemäß ist ein Schallabsorber vorgesehen. Dieser ist vorzugsweise zur Wand- und/oder Deckenmontage ausgebildet und/oder kann hierzu verwendet werden.
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Beispielsweise kann der Schallabsorber eine Befestigungsvorrichtung, z.B. einen Montagesteg, zur Befestigung an einer Deckenabhängung aufweisen.
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Die Befestigungsvorrichtung kann z.B. als breiter Schenkel für die Integration von verschiedenen Abhänge- und/oder Befestigungsmöglichkeiten des Schallabsorbers an der Wand und/oder der Decke ausgebildet sein.
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Alternativ oder zusätzlich sind Querprofile für Seilabhängungen denkbar. Auch kann z.B. in der 90°-Ecke des Rahmens eine dreieckige Platine für einen Magneten und/oder eine Seilbefestigung vorgesehen sein.
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Der Schallabsorber weist einen Rahmen mit wenigstens zwei gegenüberliegenden, länglichen Rahmenelementen auf.
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Die beiden Rahmenelemente sind vorzugsweise parallel zueinander orientiert.
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Bevorzugt sind zwei weitere Rahmenelemente vorgesehen, welche sich rechtwinklig zu den anderen Rahmenelementen erstrecken. Insgesamt kann somit vorzugsweise ein rechteckförmiger, z.B. quadratischer, Rahmen vorliegen.
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Beispielsweise kann der Rahmen eine Länge und/oder Breite zwischen 0,25 m und 6 m, z.B. zwischen 0,5 m und 2 m, aufweisen.
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Die Rahmenelemente können z.B. zwischen 2 cm und 20 cm, vorzugsweise 4,5 cm, breit sein. Die Höhe kann z.B. zwischen 2 cm und 20 cm, vorzugsweise 4,5 cm oder 6 cm, betragen.
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Die Rahmenelemente können beispielsweise ein Metall-, Holz- und/oder Kunststoffmaterial aufweisen oder daraus bestehen.
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Der Schallabsorber weist wenigstens eine Funktionsvorrichtung auf, die im Inneren des Rahmens angeordnet ist.
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Vorzugsweise kann sich die Funktionsvorrichtung über die gesamte Innenfläche des Rahmens erstrecken. Die gesamte innere Länge und innere Breite des Rahmens kann somit mit der Funktionsvorrichtung versehen sein. Beispielsweise ist die Höhe der Funktionsvorrichtung geringer als die Höhe des Rahmens. Alternativ kann die Höhe der Funktionsvorrichtung der Höhe des Rahmens entsprechen. In diesem Fall kann das gesamte Innere des Rahmens mit der Funktionsvorrichtung ausgefüllt sein.
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Der Schallabsorber weist eine Abdeckung auf, die im montierten Zustand zumindest an einer einem Raum zugewandten Seite vom Rahmen aufgespannt wird.
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Vorzugsweise wird der Rahmen durch die Abdeckung stabilisiert. So kann die Abdeckung die Rahmenelemente aufeinander zu spannen.
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Die Abdeckung weist ein Gewebe, Gewirk und/oder Gestrick auf oder besteht daraus.
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Bei dem Gewebe kann es sich beispielswiese um ein Textilmaterial, Glasfaser und/oder Glasseide handeln.
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Bei dem Gestrick kann es sich z.B. um Wolle handeln.
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Der Schallabsorber weist wenigstens oder genau eine Strebe auf, welche sich zwischen den Rahmenelementen erstreckt.
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Die Strebe kann beispielsweise verhindern, dass die Abdeckung die Rahmenelemente zusammendrückt.
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Vorzugsweise ist die Strebe rechtwinklig zur Längserstreckung der beiden Rahmenelemente orientiert.
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Bevorzugt können sich mehrere, z.B. wenigstens oder genau zwei, drei, vier, fünf oder mehr, Streben zwischen den beiden Rahmenelementen erstrecken. Vorzugsweise sind die Streben parallel zueinander orientiert und/oder in derselben Ebene angeordnet.
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Die Höhe der Strebe kann z.B. zwischen 1 cm und 5 cm, z.B. 1,5 cm, betragen.
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Beispielsweise kann die Strebe einen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Alternativ ist zum Beispiel ein runder oder rechteckförmiger, vorzugsweise quadratischer, Querschnitt denkbar.
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Die Rahmenelemente weisen jeweils wenigstens zwei Haltenuten zum wahlweisen Halten der Strebe auf.
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Die Strebe ist mit der Haltenut vorzugsweise lösbar, d.h. nicht fest, verbunden, z.B. weder verschraubt noch verklebt, sondern diese wird aufgrund der Spannung der Abdeckung in der Haltenut gehalten.
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Die Höhe der Haltenut kann z.B. zwischen 1 cm und 5 cm, z.B. 1,5 cm, betragen.
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Die Haltenuten erstrecken sich vorzugsweise entlang der gesamten Länge der Rahmenelemente.
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Beispielsweise können mehrere Streben nebeneinander in derselben Haltenut platziert werden.
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Die Haltenuten sind in unterschiedlichen Höhen bzw. Etagen angeordnet.
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Aufgrund der unterschiedlichen Höhenpositionen kann die Strebe entsprechend den jeweiligen Gegebenheiten, beispielsweise abhängig von der Ausgestaltung der Funktionsvorrichtung, variabel positioniert werden.
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Die Strebe kann je nach Bedarf in eine höhere oder niedrigere Haltenut eingesetzt werden.
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Auf diese Weise kann derselbe Rahmen verwendet werden, selbst wenn sich z.B. die Funktionsvorrichtungen unterscheiden.
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Der Schallabsorber eignet sich somit für verschiedene Größen und/oder Ausführungsformen der Funktionsvorrichtung und ist vielseitig einsetzbar.
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Weiterbildungen der Erfindung sind auch den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung sowie den beigefügten Zeichnungen zu entnehmen.
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Gemäß einer Ausführungsform weist die Funktionsvorrichtung ein schallabsorbierendes Material, eine Dämmeinlage, eine Kühlvorrichtung und/oder eine Heizvorrichtung auf oder besteht daraus.
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Das schallabsorbierende Material bzw. die Dämmeinlage kann beispielsweise ein Schaumstoffmaterial, z.B. Polyurethan, ein Polyester-, ein Glasfaser- und/oder ein Mineralwollmaterial aufweisen oder daraus bestehen.
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Beispielsweise kann das schallabsorbierende Material bzw. die Dämmeinlage als Matte ausgebildet sein.
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Das schallabsorbierende Material bzw. die Dämmeinlage kann beispielsweise als Breitbandabsorber ausgebildet sein, vorzugsweise für Hoch- und/oder Tieftöne.
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Die Dämmeinlage kann vorzugsweise dichter sein als das schallabsorbierende Material. Beispielsweise kann die Dämmeinlage pinbar sein, d.h. der Schallabsorber kann hierbei als Pinwand verwendet werden. Auf diese Weise kann der Schallabsorber eine Zusatzfunktion erfüllen.
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Alternativ oder zusätzlich kann die Funktionsvorrichtung eine Kühlvorrichtung und/oder Heizvorrichtung aufweisen. Über die Kühl- bzw. Heiztechnik kann der Raum, in dem der Schallabsorber montiert ist, gekühlt bzw. geheizt werden. Auf diese Weise kann der Schallabsorber eine Zusatzfunktion erfüllen.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weisen die Rahmenelemente jeweils wenigstens einen Steg auf, welcher eine Haltenut begrenzt.
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Jeweils zwei Stege können beispielswiese eine Haltenut bilden.
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Ferner kann ein einzelner Steg sowohl eine höhere als auch eine niedrigere Haltenut begrenzen. Der Steg erfüllt in diesem Fall eine Doppelfunktion.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist wenigstens oder genau eine, rechtwinklig zur Strebe orientierte Querstrebe vorgesehen.
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Die Querstrebe kann beispielsweise verhindern, dass die Abdeckung die Rahmenelemente in Querrichtung zusammendrückt.
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Vorzugsweise ist die Querstrebe parallel zur Längserstreckung der beiden Rahmenelemente orientiert.
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Bevorzugt können sich mehrere, z.B. wenigstens oder genau zwei, drei, vier, fünf oder mehr, Querstreben zwischen zwei Rahmenelementen erstrecken. Vorzugsweise sind die Querstreben parallel zueinander orientiert und/oder in derselben Ebene angeordnet.
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Die Querstrebe kann vorzugsweise in einer anderen Ebene bzw. Etage als die Strebe angeordnet sein. Bevorzugt ist die Querstrebe in anderen Haltenuten als die Strebe befestigt.
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Die Querstrebe und die Strebe können somit übereinander angeordnet sein und behindern sich daher nicht gegenseitig.
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Die Querstrebe ist mit der Haltenut vorzugsweise lösbar, d.h. nicht fest, verbunden, z.B. weder verschraubt noch verklebt, sondern diese wird aufgrund der Spannung der Abdeckung in der Haltenut gehalten.
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Die Höhe der Querstrebe kann z.B. zwischen 1 cm und 5 cm, z.B. 1,5 cm, betragen.
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Beispielsweise kann die Querstrebe einen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Alternativ ist zum Beispiel ein runder oder rechteckförmiger, vorzugsweise quadratischer, Querschnitt denkbar.
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Nach einer weiteren Ausführungsform ist eine Funktionsplatte vorgesehen, die hinter der Abdeckung angeordnet ist.
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Die Funktionsplatte ist vorzugweise im Inneren des Rahmens angeordnet.
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Vorzugsweise kann die Funktionsplatte die Festigkeit und/oder Stabilität erhöhen.
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Beispielsweise kann es sich bei der Funktionsplatte um eine Metallplatte, z.B. (Edel)Stahl-, Aluminium- und/oder Blechplatine, handeln. Die Funktionsplatte ist vorzugsweise magnetisch.
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Der Schallabsorber kann daher beispielsweise dazu verwendet werden, um Magnete daran zu befestigten. So kann z.B. eine Notiz am Schallabsorber mit einem Magneten befestigt werden.
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Die Funktionsplatte kann z.B. perforiert sein. Die Funktonalität als Schallabsorber wird daher nicht eingeschränkt.
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Alternativ oder zusätzlich kann die Funktionsplatte einen, vorzugsweise dickeren, Plattenwerkstoff aufweisen. Die akustische Leistung kann somit beispielsweise verbesset werden.
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Alternativ oder zusätzlich kann die Funktionsplatte als Trägerplatte für eine Kühl- und/oder Heizvorrichtung dienen.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform weisen die Rahmenelemente jeweils wenigstens eine Nut für die Funktionsplatte auf.
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Die Nut ist vorzugsweise in einem Bereich in der Nähe der Abdeckung vorgesehen. Die Funktionsplatte kann somit beispielsweise unmittelbar hinter der Abdeckung befestigt werden.
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Ein Plattenwerkstoff kann z.B. einen Überstand aufweisen, der in die Nut eingesteckt werden kann.
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Nach einer weiteren Ausführungsform weisen die Rahmenelemente jeweils wenigstens eine Abdecknut zum Verklemmen der Abdeckung auf.
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Vorzugsweise ist die Abdecknut an einer Rückseite des Schallabsorbers vorgesehen.
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Die Abdeckung kann in der Abdecknut beispielsweise werkzeuglos verklemmt werden.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist zumindest eine Klemmleiste zum Verklemmen der Abdeckung in der Abdecknut vorgesehen.
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Die gespannte Abdeckung kann über die Abdecknut geführt und mithilfe einer Klemmleiste in der Abdecknut verklemmt werden. Dies ermöglicht eine schnelle, einfache und/oder werkzeuglose Montage.
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Nach einer weiteren Ausführungsform sind pro Seite des Rahmens wenigstens zwei, übereinander angeordnete Rahmenelemente vorgesehen.
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Die Rahmenelemente können vorzugsweise baugleich ausgebildet sein. Es kann folglich auf Standardbauteile zurückgegriffen und dennoch die Variabilität erhöht werden.
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Alternativ können sich die Rahmenelemente voneinander unterscheiden. Beispielsweise können diese unterschiedlich hoch sein, z.B. 4,5 cm bzw. 6 cm.
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Durch die Verdoppelung der Rahmenelemente werden auch die Möglichkeiten zur Positionierung der Strebe bzw. Querstrebe erhöht, z.B. verdoppelt.
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Die Strebe bzw. Querstrebe kann entsprechend den jeweiligen Gegebenheiten, beispielsweise abhängig von der Ausgestaltung der Funktionsvorrichtung, variabel positioniert werden.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die übereinander angeordneten Rahmenelemente miteinander verschraubt.
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Ein Verschrauben ermöglicht eine schnelle, einfache, kostengünstige und/oder sichere Befestigung der beiden Rahmenelemente.
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Alle hier beschriebenen Aspekte, Ausführungsformen und Merkmale der Erfindung können, vorzugsweise auch losgelöst von der konkreten Ausgestaltung, in deren Zusammenhang sie erwähnt werden, jeweils miteinander kombiniert werden. Vorzugsweise können alle Gegenstände der abhängigen Ansprüche untereinander und mit dem Gegenstand des unabhängigen Anspruchs kombiniert werden.
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Generell wird bemerkt, dass Begriffe wie "ein" bzw. "eine" nicht zwingend "genau ein" bzw. "genau eine" bedeuten, wobei dies ebenso möglich ist. Die Begriffe "ein" bzw. "eine" können daher als "mindestens oder genau ein" bzw. "mindestens oder genau eine" verstanden werden. Die Verwendung des Singulars schließt vorzugsweise das Vorliegen der Bauteile im Plural mit ein und umgekehrt.
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Es wird festgehalten, dass "vorzugsweise" und "bevorzugt" als "preferably" auf Englische übersetzt werden können. Ein durch "vorzugsweise" oder "bevorzugt" eingeleitetes Merkmal ist rein fakultativ, kann weggelassen werden und stellt keine Einschränkung, beispielsweise der Ansprüche, dar.
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Die Erfindung wird im Folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Schnittansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers,
- Fig. 3
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers,
- Fig. 4
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers,
- Fig. 5
- eine teiltransparente Perspektivansicht des Schallabsorbers gemäß Fig. 4,
- Fig. 6
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers,
- Fig. 7
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers,
- Fig. 8
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers,
- Fig. 9
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers,
- Fig. 10
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers,
- Fig. 11
- eine teiltransparente Perspektivansicht des Schallabsorbers gemäß Fig. 10,
- Fig. 12
- eine Perspektivansicht einer Ausführungsform eines Rahmens eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers,
- Fig. 13
- eine Schnittansicht des Rahmens gemäß Fig. 12,
- Fig. 14
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines Rahmens eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers,
- Fig. 15
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines Rahmens eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers, und
- Fig. 16
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines Rahmens eines erfindungsgemäßen Schallabsorbers,
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Zunächst ist zu bemerken, dass die dargestellten Ausführungsformen rein beispielhafter Natur sind. So können einzelne Merkmale nicht nur in der gezeigten Kombination, sondern auch in Alleinstellung oder in anderen technisch sinnvollen Kombinationen realisiert sein. Beispielsweise können die Merkmale einer Ausführungsform beliebig mit Merkmalen einer anderen Ausführungsform kombiniert werden. Die Länge, Breite, Höhe und/oder Form des Rahmens ist grundsätzlich beliebig, ebenso die Anzahl an Rahmenelementen. Die Länge, Breite, Höhe, Form und/oder Anzahl an Streben und/oder Querstreben ist ebenfalls beliebig. Ferner kann die Funktionsvorrichtung variieren. Auch die Anzahl an Funktionsvorrichtungen und/oder deren Position ist grundsätzlich beliebig.
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Enthält eine Figur ein Bezugszeichen, welches im unmittelbar zugehörigen Beschreibungstext nicht erläutert wird, so wird auf die entsprechenden vorhergehenden bzw. nachfolgenden Ausführungen in der Figurenbeschreibung Bezug genommen. So werden für gleiche bzw. vergleichbare Bauteile in den Figuren dieselben Bezugszeichen verwendet und diese nicht nochmals erläutert.
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Fig. 1 zeigt einen Schallabsorber mit einem Rahmen 10. In dem gezeigten Ausschnitt ist lediglich ein längliches Rahmenelement 12 dargestellt. Parallel dazu ist auf der gegenüberliegenden Seite ebenfalls ein Rahmenelement vorgesehen.
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Im Inneren des Rahmens 10 ist wenigstens eine als schallabsorbierendes Material 14 ausgebildete Funktionsvorrichtung 15 angeordnet.
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Eine Abdeckung 16, z.B. ein Gewebe, wird an einer einem Raum zugewandten Seite vom Rahmen 10 aufgespannt.
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Das Rahmenelement 12 weist eine Abdecknut 18 auf, an der die Abdeckung 16 verklemmt werden kann. Hierzu kann eine nicht dargestellte Klemmleiste vorgesehen sein.
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Eine U-förmige Strebe 20 erstreckt sich zwischen den Rahmenelementen 12. Zum wahlweisen Halten der Strebe 20 weist das Rahmenelement 12 wenigstens zwei Haltenuten 22 auf.
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Je nach Bedarf kann die Strebe 20 beliebig in einer der beiden Haltenuten 22 platziert werden.
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Das Rahmenelement 12 weist mehrere Stege 24 auf, welche die Haltenuten 22 begrenzen.
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Optional kann das Rahmenelement 12 eine Nut 26 für eine ebenfalls optionale Funktionsplatte 28, z.B. eine Metallplatte, aufweisen. Beispielsweise können Magnete an der Funktionsplatte 18 befestigt werden, um z.B. Notizen daran zu befestigen.
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An der bezüglich der Funktionsplatte 28 gegenüberliegenden Seite des Schallabsorbers ist ein Montagesteg 30 zur Befestigung an einer Wand und/oder einer Decke, z.B. einer Deckenabhängung, vorgesehen.
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Ein innenliegender Aussteifungssteg 31 kann optional vorgesehen sein, um die Drucksteifigkeit vom Profil zu erhöhen und damit die Durchbiegung zu verringern. Auf diese Weise kann die Anzahl an Streben 20 reduziert werden.
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Wie in Fig. 2 zu sehen ist, kann die Funktionsvorrichtung 15 beispielsweise als Dämmeinlage 32 ausgebildet sein.
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Die Dämmeinlage 32 kann vorzugsweise dichter sein als das schallabsorbierende Material 14. Beispielsweise kann die Dämmeinlage 32 als Pinwand verwendet werden. Eine Funktionsplatte 18 ist hierbei vorzugsweise nicht vorgesehen.
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Wie in Fig. 3 dargestellt ist, kann die Funktionsvorrichtung 15 beispielsweise als Heiz- und/oder Kühlvorrichtung 34 ausgebildet sein.
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Die Heiz- und/oder Kühlvorrichtung 34 kann beispielsweise auf der Funktionsplatte 18 montiert sein.
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Wie in Fig. 4 gezeigt ist, können mehrere Funktionsvorrichtungen 15 vorgesehen sein, beispielsweise eine Heiz- und/oder Kühlvorrichtung 34 und ein schallabsorbierendes Material 14. Diese Funktionsvorrichtungen 15 können zwischen die Streben 20 eingelegt und/oder montiert werden.
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Alternativ oder zusätzlich können die Funktionsvorrichtungen 15, z.B. das schallabsorbierende Material 14 und/oder die Heiz-/Kühlvorrichtung 34, lediglich in Streifen, z.B. 10 bis 20 cm außen am Rahmen 10 entlang, eingelegt werden.
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Damit wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Heiz-/Kühlleistung und der akustischen Leistung erzielt.
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Ohne Dämmung wäre zwar die Heiz-/Kühlleistung besser, aber die Akustik schlechter. Bei einer vollflächigen Dämmung wäre hingegen die akustische Leistung besser, aber die Heiz-/Kühlleistung schlechter.
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Die Heiz- und/oder Kühlvorrichtung 34 ist auch in Fig. 5 dargestellt.
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Es können beispielsweise drei Streben 20 vorgesehen sein.
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In Fig. 6 ist eine Ausführungsform mit drei Haltenuten 22 gezeigt. So wird eine noch größere Variabilität gewährleistet.
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Als Funktionsvorrichtung 15 kann z.B. ein schallabsorbierendes Material 14 vorgesehen sein.
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Wie in Fig. 7 gezeigt ist, kann zusätzlich zum schallabsorbierenden Material 14 eine Dämmeinlage 32 vorgesehen sein. Die Strebe 20 kann hierbei weiter nach oben bzw. hinten versetzt sein.
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Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform mit einer Heiz- und/oder Kühlvorrichtung 34.
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Wie in Fig. 9 zu sehen ist, kann zusätzlich zur Heiz- und/oder Kühlvorrichtung 34 ein schallabsorbierendes Material 14 vorgesehen sein. Diese Funktionsvorrichtungen 15 können z.B. auch zwischen die Streben 20 eingelegt und/oder montiert werden (vgl. auch obige Ausführungen im Zusammenhang mit Fig. 4).
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Grundsätzlich lassen sich beliebige Funktionsvorrichtungen 15 miteinander kombinieren.
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Wie in den Fig. 10 und 11 dargestellt ist, können zusätzlich zu Streben 20, z.B. zwei, Querstreben 36 vorgesehen sein. Die Streben 20 und Querstreben 36 können in unterschiedlichen Haltenuten 22, also in unterschiedlichen Höhen bzw. Etagen angeordnet sein. Die Streben 20 und Querstreben 36 behindern sich daher nicht gegenseitig.
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In Fig. 12 ist gezeigt, dass die Rahmenelemente 12 auch übereinander angeordnet werden können. Der Schallabsorber kann somit noch vielseitiger eingesetzt werden.
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Wie in Fig. 13 zu sehen ist, können die Rahmenelemente 12 miteinander über eine Schraube 38 verschraubt sein. Die Rahmenelemente 12 können hierzu vorzugsweise Bohrlöcher aufweisen.
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Das Verschrauben kann beispielswiese in der Abdecknut 18 und/oder einer Eckaussteifungsnut 40 erfolgen, welche alternativ oder zusätzlich für einen Eckaussteifungswinkel verwendet werden kann.
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In Fig. 13 und 14 ist gezeigt, dass zwei unterschiedliche Rahmenelemente 12 beliebig miteinander kombiniert werden können.
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Alternativ können, wie in den Fig. 15 und 16 zu sehen ist, auch baugleiche Rahmenelemente 12 miteinander verbunden werden.
Bezugszeichenliste
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- 10
- Rahmen
- 12
- Rahmenelement
- 14
- schallabsorbierendes Material
- 16
- Abdeckung
- 15
- Funktionsvorrichtung
- 18
- Abdecknut
- 20
- Strebe
- 22
- Haltenut
- 24
- Steg
- 26
- Nut
- 28
- Funktionsplatte
- 30
- Montagesteg
- 31
- Aussteifungssteg
- 32
- Dämmeinlage
- 34
- Heiz- und/oder Kühlvorrichtung
- 36
- Querstrebe
- 38
- Schraube
- 40
- Eckaussteifungsnut