Wäschepflegegerät mit einem Filterelement
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wäschepflegegerät mit einem Filterelement.
Bestimmte Gerätevarianten von herkömmlichen Wäschepflegegeräten weisen
fluidführende Leitungen auf, durch welche Waschflüssigkeit zum Reinigen der Wäsche gepumpt wird. Während des Betriebs von herkömmlichen Wäschepflegegeräten werden Verunreinigungen, wie z.B. Flusen, Schmutz, oder Staub, in der Waschflüssigkeit aufgenommen und von der Waschflüssigkeit durch die fluidführenden Leitungen mitgeführt. Um derartige Verunreinigungen aus der Waschflüssigkeit zu filtern, weisen bestimmte Gerätevarianten von herkömmlichen Wäschepflegegeräten Filterelemente auf, welche durch die Waschflüssigkeit durchströmt werden, um die Waschflüssigkeit zu filtern.
Da derartige Filterelemente während des Betriebs des Wäschepflegegeräts durch eine zunehmende Anlagerung von Verunreinigungen verstopfen können, müssen derartige Filterelemente regelmäßig gereinigt, bzw. ausgewechselt werden. Hierbei stellt sich oftmals das Problem einer unvorteilhaften Zugänglichkeit des Filterelements für den Nutzer des Wäschepflegegeräts.
In der WO 2013/068300 A1 ist eine Waschmaschine mit einer Filtrationsvorrichtung zum Filtrieren von Waschflüssigkeit offenbart.
In der WO 2017/204725 A1 ist eine Kombinationseinheit zum Aufbewahren eines
Reinigungsmittels offenbart.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Wäschepflegegerät mit einem
Filterelement bereitzustellen, welches für den Nutzer des Wäschepflegegeräts vorteilhaft zugänglich angeordnet ist.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand mit den Merkmalen nach dem unabhängigen Anspruch gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, der Beschreibung und der Zeichnungen.
Gemäß einem Aspekt wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein Wäschepflegegerät gelöst, mit einem Gerätegehäuse, welches eine Gehäuseoberseite und eine der
Gehäuseoberseite abgewandte Gehäuseunterseite aufweist, wobei das
Wäschepflegegerät einen oberen Gerätebereich aufweist, welcher der Gehäuseoberseite zugewandt ist, und/oder einen unteren Gerätebereich aufweist, welcher der
Gehäuseunterseite zugewandt ist, zumindest einer von einem Außenbereich des
Wäschepflegegeräts durch den Nutzer zugänglichen Aufnahmekammer, welche in dem oberen Gerätebereich und/oder in dem unteren Gerätebereich angeordnet ist, einem Laugenbehälter zur Aufnahme von Waschflüssigkeit, wobei der Laugenbehälter eine Ablassöffnung aufweist, einer Pumpe zum Fördern der Waschflüssigkeit, einer ersten Leitung, welche die Ablassöffnung fluidtechnisch mit der Aufnahmekammer verbindet, und zumindest einem Filterelement zum Filtern von Waschflüssigkeit, wobei das Filterelement in der Aufnahmekammer angeordnet und ausgebildet ist, durch die Aufnahmekammer geförderte Waschflüssigkeit zu filtern, wobei das Wäschepflegegerät eine zweite Leitung aufweist, welche die Aufnahmekammer fluidtechnisch mit einem Außenbereich des Wäschepflegegeräts verbindet, und wobei die Pumpe ausgebildet ist, Waschflüssigkeit aus dem Laugenbehälter durch die erste Leitung in die Aufnahmekammer zu fördern, und die durch das Filterelement gefilterte Waschflüssigkeit aus der Aufnahmekammer durch die zweite Leitung in den Außenbereich des Wäschepflegegeräts zu fördern.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch das in der Aufnahmekammer angeordnete Filterelement ein wirksames Filtrieren von Verunreinigungen aus der durch die erste und zweiten Leitung geförderten Flüssigkeit sichergestellt werden kann.
Hierbei kann in dem Wäschepflegegerät insbesondere eine einzige Aufnahmekammer mit Filterelement vorhanden sein, wobei die Aufnahmekammer entweder in dem oberen oder unteren Gerätebereich angeordnet ist, wobei die Aufnahmekammer durch die erste Leitung fluidtechnisch mit der Ablassöffnung des Laugenbehälters verbunden ist, und wobei die Aufnahmekammer durch die zweite Leitung fluidtechnisch mit dem
Außenbereich des Wäschepflegegeräts verbunden ist.
Alternativ kann in dem Wäschepflegegerät insbesondere eine erste Aufnahmekammer mit Filterelement, welche in dem oberen Gerätebereich angeordnet ist, und eine zweite
Aufnahmekammer mit Filterelement, welche in dem unteren Gerätebereich angeordnet ist, vorhanden sein. Hierbei verbindet insbesondere die erste Leitung die in dem unteren und oberen Gerätebereich jeweils angeordnete Aufnahmekammer fluidtechnisch mit der Ablassöffnung des Laugenbehälters und verbindet insbesondere die zweite Leitung die in dem unteren und oberen Gerätebereich jeweils angeordnete Aufnahmekammer fluidtechnisch mit dem Außenbereich des Wäschepflegegeräts, beispielsweise durch eine fluidtechnische Reihenschaltung der in dem unteren und oberen Gerätebereich jeweils angeordneten Aufnahmekammer.
Dadurch, dass die durch den Nutzer zugängliche Aufnahmekammer beispielsweise in dem oberen Gerätebereich des Wäschepflegegeräts angeordnet ist, wird eine besonders vorteilhafte Zugänglichkeit der Aufnahmekammer für den Nutzer sichergestellt, z.B. ohne, dass sich der Nutzer bücken muss. Dadurch, dass die durch den Nutzer zugängliche Aufnahmekammer beispielsweise in dem unteren Gerätebereich des Wäschepflegegeräts angeordnet ist, kann die vorteilhafte Zugänglichkeit bereits durch den vorhandenen Eingriff auf die Fremdkörperfalle an der Laugenpumpe erfolgen und das Risiko einer Verwechslung kann minimiert werden.
Ferner ist das beispielsweise in dem oberen Gerätebereich in der Aufnahmekammer angeordnete Filterelement durch den Nutzer optisch besser wahrnehmbar, so dass der Nutzer den Zustand des Filterelements, insbesondere den Verschmutzungsgrad des Filterelements, besonders einfach einschätzen kann, um gegebenenfalls das
Filterelement zu reinigen, bzw. auszutauschen zu können.
Das beispielsweise in dem unteren Gerätebereich in der Aufnahmekammer angeordnete Filterelement ist für den vor dem Wäschepflegegerät positionierten Nutzer weniger präsent, so dass eine gegebenenfalls vorhandene unhygienische Geräteanmutung reduziert wird.
Zudem wird durch die hydraulische Anordnung des Filterelements in dem Abpumpstrang des Wäschepflegegeräts eine insbesondere fast vollständige Filtrierung der geförderten Waschflüssigkeit sichergestellt, wohingegen bei herkömmlichen Filterelementen in Umpumpsystemen aufgrund der Verdünnung oftmals nicht alle Verunreinigungen vollständig aus der Waschflüssigkeit entfernt werden können.
Insbesondere erstreckt sich der obere Gerätebereich von der Gehäuseoberseite zu einer zwischen der Gehäuseoberseite und der Gehäuseunterseite angeordneten Gerätemitte und/oder erstreckt sich der untere Gerätebereich von der Gehäuseunterseite zu einer zwischen der Gehäuseoberseite und der Gehäuseunterseite angeordneten Gerätemitte.
In anderen Worten ausgedrückt trennt die zwischen der Gehäuseoberseite und der Gehäuseunterseite angeordnete Gerätemitte das Wäschepflegegerät in den oberen Gerätebereich und in den unteren Gerätebereich.
Insbesondere kann die Aufnahmekammer als ein innerhalb des Wäschepflegegeräts angeordneter Aufnahmeraum ausgebildet sein, welcher durch den Nutzer von dem Außenbereich des Wäschepflegegeräts aus zugänglich ist, wobei das Filterelement in dem Aufnahmeraum angeordnet ist, und wobei der Aufnahmeraum, insbesondere durch ein Verschlusselement des Wäschepflegegeräts verschließbar ist.
Insbesondere kann die Aufnahmekammer, insbesondere die in dem oberen
Gerätebereich angeordnete Aufnahmekammer, als eine innerhalb des
Wäschepflegegeräts angeordnete Einspülschalenaufnahme ausgebildet sein, welche durch den Nutzer von dem Außenbereich des Wäschepflegegeräts aus zugänglich ist, wobei das Wäschepflegegerät eine Einspülschale zur Aufnahme von
Wäschepflegesubstanz aufweist, wobei die Einspülschale in der Einspülschalenaufnahme aufgenommen ist, und wobei das Filterelement in der Einspülschale angeordnet ist.
Insbesondere kann die Aufnahmekammer, insbesondere die in dem unteren
Gerätebereich angeordnete Aufnahmekammer, als eine innerhalb des
Wäschepflegegeräts angeordnete Fremdkörperfallenaufnahme ausgebildet sein, welche durch den Nutzer von dem Außenbereich des Wäschepflegegeräts aus zugänglich ist, wobei das Wäschepflegegerät eine Fremdkörperfalle zum Zurückhalten von
Fremdkörpern aufweist, wobei die Fremdkörperfalle in der Fremdkörperfallenaufnahme aufgenommen ist, und wobei das Filterelement in der Fremdkörperfalle angeordnet ist.
Unter einem Wäschepflegegerät wird ein Gerät verstanden, welches zur Wäschepflege eingesetzt wird, wie z.B. eine Waschmaschine oder ein Wäschetrockner. Insbesondere wird unter solch einem Wäschepflegegerät ein Haushaltswäschepflegegerät verstanden.
Also ein Wäschepflegegerät, welches im Rahmen der Haushaltsführung verwendet wird, und mit dem Wäsche in haushaltsüblichen Mengen behandelt wird.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das
Wäschepflegegerät den oberen Gerätebereich auf, welcher der Gehäuseoberseite zugewandt ist, wobei die Aufnahmekammer in dem oberen Gerätebereich angeordnet ist, und wobei das Filterelement in der in dem oberen Gerätebereich angeordneten
Aufnahmekammer angeordnet ist.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Anordnung der
Aufnahmekammer in dem oberen Gerätebereich eine bereits in dem Wäschepflegegerät vorhandene Öffnung in dem oberen Gerätebereich, z.B. Einspülschale für die Aufnahme von Wäschepflegesubstanz, für die Aufnahme des Filterelements genutzt werden kann. Zudem ist die Aufnahmekammer durch die Anordnung in dem oberen Gerätebereich für den Nutzer ergonomisch einfach zugänglich, so dass sich dieser beispielsweise nicht bücken muss.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das
Wäschepflegegerät den unteren Gerätebereich auf, welcher der Gehäuseunterseite zugewandt ist, wobei die Aufnahmekammer in dem unteren Gerätebereich angeordnet ist, und wobei das Filterelement in der in dem unteren Gerätebereich angeordneten
Aufnahmekammer angeordnet ist.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Anordnung der
Aufnahmekammer in dem unteren Gerätebereich eine bereits in dem Wäschepflegegerät vorhandene Öffnung in dem unteren Gerätebereich, z.B. für die Aufnahme einer
Fremdkörperfalle an der Laugenpumpe, für die Aufnahme des Filterelements genutzt werden kann. Zudem ist die Aufnahmekammer durch die Anordnung in dem unteren Gerätebereich weniger präsent, so dass eine unhygienische Geräteanmutung reduziert wird.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das
Wäschepflegegerät den oberen Gerätebereich auf, welcher der Gehäuseoberseite zugewandt ist und den unteren Gerätebereich auf, welcher der Gehäuseunterseite
zugewandt ist, wobei eine erste Aufnahmekammer in dem oberen Gerätebereich angeordnet ist, wobei eine zweite Aufnahmekammer in dem unteren Gerätebereich angeordnet ist, wobei ein erstes Filterelement in der ersten Aufnahmekammer angeordnet ist, und wobei ein zweites Filterelement in der zweiten Aufnahmekammer angeordnet ist.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Verwendung von zwei Filterelementen, welche jeweils separat in der ersten, bzw. zweiten Aufnahmekammer angeordnet werden, die Filterleistung besonders vorteilhaft erhöht werden kann.
Hierbei verbindet insbesondere die erste Leitung die Ablassöffnung des Laugenbehälters fluidtechnisch mit der ersten und zweiten Aufnahmekammer und verbindet die zweite Leitung die erste und zweite Aufnahmekammer fluidtechnisch mit dem Außenbereich des Wäschepflegegeräts, beispielsweise durch eine fluidtechnische Reihenschaltung der ersten und zweiten Aufnahmekammer. Insbesondere verbindet die erste Leitung die Ablassöffnung des Laugenbehälters fluidtechnisch direkt mit der ersten Aufnahmekammer und verbindet die zweite Leitung die zweite Aufnahmekammer fluidtechnisch direkt mit dem Außenbereich des Wäschepflegegeräts, wobei die erste und zweite
Aufnahmekammer hierbei insbesondere durch eine Verbindungsleitung direkt miteinander fluidtechnisch verbunden sind.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Gerätegehäuse eine Gehäusevorderseite und eine der Gehäusevorderseite abgewandte
Gehäuserückseite auf, wobei das Gerätegehäuse zumindest eine Gehäuseöffnung aufweist, welche an der Gehäusevorderseite angeordnet und ausgebildet ist, den
Außenbereich des Wäschepflegegeräts mit der Aufnahmekammer zu verbinden, um dem Nutzer von dem Außenbereich des Wäschepflegegeräts aus durch die Gehäuseöffnung einen Zugang zu der Aufnahmekammer zu ermöglichen.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der Nutzer von außen durch die Gehäuseöffnung Zugang zu der Aufnahmekammer erhält, um z.B. das in der
Aufnahmekammer angeordnete Filterelement zu überprüfen, bzw. gegebenenfalls zu reinigen, bzw. zu wechseln. Hierbei ist die an der Gehäusevorderseite angeordnete Gehäuseöffnung insbesondere in dem oberen Gerätebereich und/oder unteren
Gerätebereich des Wäschepflegegeräts angeordnet.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Gerätegehäuse an der Gehäusevorderseite eine Bedienblende mit zumindest einem Bedienelement und/oder eine Vorderwand, welche insbesondere unterhalb der Bedienblende angeordnet ist, auf, wobei die zumindest eine Gehäuseöffnung in der Bedienblende und/oder
Vorderwand angeordnet ist, wobei das Wäschepflegegerät insbesondere ein
Verschlusselement aufweist, welches ausgebildet die Aufnahmekammer zu verschließen.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Positionierung der Gehäuseöffnung in der Bedienblende und/oder Vorderwand eine besonders vorteilhafte Zugänglichkeit der Aufnahmekammer ermöglicht. Hierbei ist die Aufnahmekammer insbesondere hinter der Bedienblende und/oder Vorderwand innerhalb des Wäschepflegegeräts angeordnet und ist die Aufnahmekammer durch die in der Bedienblende und/oder Vorderwand
angeordnete Gehäuseöffnung durch den Nutzer zugänglich. Insbesondere ist eine Gehäuseöffnung, welche einen Zugang zu einer in dem oberen Gerätebereich
angeordneten Aufnahmekammer ermöglicht, in der Bedienblende angeordnet und/oder ist eine Gehäuseöffnung, welche einen Zugang zu einer in dem unteren Gerätebereich angeordneten Aufnahmekammer ermöglicht, in der Vorderwand angeordnet.
Insbesondere ist die zumindest eine Gehäuseöffnung ausschließlich in der Bedienblende oder ausschließlich in der Vorderwand angeordnet. Insbesondere erstreckt sich die Gehäuseöffnung zwischen der Bedienblende und der Vorderwand.
Insbesondere weist die Vorderwand einen an die Bedienblende angrenzenden oberen Vorderwandbereich auf, in welchem eine Gehäuseöffnung gebildet ist, wobei der obere Vorderwandbereich den oberen Gerätebereich vorderseitig abdeckt. Insbesondere weist die Vorderwand einen an den oberen Vorderwandbereich angrenzenden unteren
Vorderwandbereich auf, in welchem eine Gehäuseöffnung gebildet ist, wobei der untere Vorderwandbereich den unteren Gerätebereich vorderseitig abdeckt.
Insbesondere weist das Wäschepflegegerät eine durch eine Gehäuseöffnung zugängliche Einspülschalenaufnahme auf, wobei in der Einspülschalenaufnahme, eine Einspülschale zur Aufnahme von Wäschepflegesubstanz aufgenommen ist, und weist das
Wäschepflegegerät einen durch eine weitere Gehäuseöffnung zugänglichen
Aufnahmeraum auf, wobei das Filterelement in dem Aufnahmeraum und/oder der Einspülschale angeordnet ist, und wobei insbesondere das Verschlusselement ausgebildet ist den Aufnahmeraum zu verschließen. Dadurch kann entweder jeweils ein Filterelement in die in der Einspülschalenaufnahme aufgenommenen Einspülschale oder in dem Aufnahmeraum angeordnet werden, oder es kann jeweils ein Filterelement in der Einspülschale und in dem Aufnahmeraum angeordnet werden. Der Aufnahmeraum kann beispielsweise einen weiteren Aufnahmeraum in dem oberen Gerätebereich umfassen. Der Aufnahmeraum kann beispielsweise eine Fremdkörperfalleaufnahme in dem unteren Gerätebereich umfassen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das
Wäschepflegegerät eine Einspülschale zur Aufnahme von Wäschepflegesubstanz auf, und ist die Aufnahmekammer als eine Einspülschalenaufnahme ausgebildet, wobei die Einspülschale in der Einspülschalenaufnahme aufgenommen ist, insbesondere von dem Außenbereich des Wäschepflegegeräts aus einführbar aufgenommen ist, wobei das Filterelement in der Einspülschale angeordnet und ausgebildet ist, in die Einspülschale geförderte Waschflüssigkeit zu filtern, und wobei die Pumpe ausgebildet ist,
Waschflüssigkeit aus dem Laugenbehälter durch die erste Leitung in die Einspülschale zu fördern, und die durch das Filterelement gefilterte Waschflüssigkeit aus der Einspülschale durch die zweite Leitung in den Außenbereich des Wäschepflegegeräts zu fördern.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass das Filterelement auch in einer Einspülschale angeordnet sein kann, welche durch den Nutzer vorteilhaft aus der als Einspülschalenaufnahme ausgebildeten Aufnahmekammer herausgezogen werden kann, um beispielsweise den Verschmutzungsgrad des Filterelements zu prüfen, bzw. das Filterelement auszuwechseln. Somit kann in die Einspülschale Wäschepflegesubstanz, sowie das Filterelement eingebracht werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das
Wäschepflegegerät eine Fremdkörperfalle zum Zurückhalten von Fremdkörpern auf, und ist die Aufnahmekammer als eine Fremdkörperfalleaufnahme ausgebildet, wobei die Fremdkörperfalle in der Fremdkörperfalleaufnahme aufgenommen ist, wobei das
Filterelement in der Fremdkörperfalle angeordnet und ausgebildet ist, in die
Fremdkörperfalle geförderte Waschflüssigkeit zu filtern, und wobei die Pumpe ausgebildet
ist, Waschflüssigkeit aus dem Laugenbehälter durch die erste Leitung in die
Fremdkörperfalle zu fördern, und die durch das Filterelement gefilterte Waschflüssigkeit aus der Fremdkörperfalle durch die zweite Leitung in den Außenbereich des
Wäschepflegegeräts zu fördern.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch das Anordnen des Filterelements in der Fremdkörperfalle, eine für die Fremdkörperfalle an dem Wäschepflegegerät bereits vorgesehene Öffnung vorteilhaft als Aufnahmeraum verwendet werden kann.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das
Wäschepflegegerät eine Rückführungsleitung auf, welche die Aufnahmekammer fluidtechnisch mit dem Laugenbehälter verbindet, wobei der Laugenbehälter insbesondere ein Einlasselement aufweist, welches fluidtechnisch mit der Rückführungsleitung verbunden ist, und wobei die Pumpe ausgebildet ist, Waschflüssigkeit aus der
Aufnahmekammer durch die Rückführungsleitung zurück in den Laugenbehälter zu fördern.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Rückführungsleitung ein wirksames Umpumpsystem in dem Wäschepflegegerät bereitgestellt werden kann, so dass die Pumpe Waschflüssigkeit aus dem Laugenbehälter durch die erste Leitung in die Aufnahmekammer fördern kann, und die durch das Filterelement gefilterte
Waschflüssigkeit anschließend durch die Rückführungsleitung zurück in den
Laugenbehälter fördern kann.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das
Wäschepflegegerät eine Steuerung auf, und weist das Wäschepflegegerät ein erstes Ventil auf, welches ausgebildet ist, in einer ersten Ventilposition die Rückführungsleitung fluidtechnisch zu sperren und die zweite Leitung fluidtechnisch freizugeben, und welches ausgebildet ist, in einer zweiten Ventilposition die Rückführungsleitung fluidtechnisch freizugeben und die zweite Leitung fluidtechnisch zu sperren, wobei die Steuerung ausgebildet ist, das erste Ventil zwischen der ersten und zweiten Ventilposition zu schalten, wobei das erste Ventil insbesondere in der Aufnahmekammer oder in der zweiten Leitung angeordnet ist.
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Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Steuerung durch Schalten des ersten Ventils wirksam steuern kann, ob die mittels des Filterelements gefilterte
Waschflüssigkeit aus der Aufnahmekammer im Rahmen eines Umpumpvorgangs durch die Rückführungsleitung zurück in den Laugenbehälter, oder im Rahmen eines
Abpumpvorgangs durch die zweite Leitung aus dem Wäschepflegegerät gefördert wird.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist die
Aufnahmekammer einen Überlauf auf, welcher mit der Rückführungsleitung fluidtechnisch verbunden ist, wobei der Überlauf ausgebildet ist, bei einem durch Verunreinigungen blockierten Filterelement, Waschflüssigkeit aus der Aufnahmekammer in die
Rückführungsleitung zu leiten.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch in den Überlauf überlaufende Waschflüssigkeit durch den Nutzer wirksam erkannt werden kann, dass das in der Aufnahmekammer aufgenommene Filterelement durch Verunreinigungen blockiert ist, so dass der Nutzer das Filterelement anschließend reinigen, bzw. austauschen kann.
Insbesondere ist die Pumpe ausgebildet bei einem nicht durch Verunreinigungen blockierten Filterelement die durch das Filterelement gefilterte Waschflüssigkeit aus der Aufnahmekammer durch die zweite Leitung in den Außenbereich des
Wäschepflegegeräts zu fördern, und ist die Pumpe ausgebildet, bei einem durch
Verunreinigungen blockierten Filterelement die Waschflüssigkeit aus der
Aufnahmekammer durch den Überlauf und durch die Rückführungsleitung in den
Laugenbehälter zu fördern. Insbesondere umfasst der Überlauf eine Steigleitung, so dass die Pumpe bei einem durch Verunreinigungen blockierten Filterelement die
Waschflüssigkeit mit Druck beaufschlagen kann, um die Waschflüssigkeit aus der Aufnahmekammer durch den Überlauf und durch die Rückführungsleitung in den
Laugenbehälter zu fördern.
Insbesondere kann mittels eines Sensors, insbesondere Füllstandsensor zum Erfassen einer Änderung eines Füllstands von Waschflüssigkeit in dem Laugenbehälter während eines Zeitintervalls, erfasst werden, sobald Waschflüssigkeit durch den Überlauf und durch die Rückführungsleitung Waschflüssigkeit zurück in den Laugenbehälter strömt, so dass die Steuerung ansprechend darauf, ein Ausgabeelement des Wäschepflegegeräts zum Ausgeben eines Hinweises an den Nutzer aktivieren kann.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Wäschepflegegerät ein Ausgabeelement zum Ausgeben eines Hinweises an den Nutzer des Wäschepflegegeräts auf, wobei das Wäschepflegegerät eine Steuerung aufweist, und dass das Wäschepflegegerät einen Füllstandsensor zum Erfassen einer Änderung eines Füllstands von Waschflüssigkeit in dem Laugenbehälter während eines Zeitabschnitts aufweist, wobei die Steuerung ausgebildet ist, das Ausgabeelement zum Ausgeben eines Hinweises an den Nutzer in Abhängigkeit von einer erfassten Änderung des Füllstands von Waschflüssigkeit in dem Laugenbehälter zu aktivieren.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Überwachung des Füllstands von Waschflüssigkeit in dem Laugenbehälter mittels des Füllstandsensors besonders vorteilhaft das Vorliegen eines durch Verunreinigungen blockierten Filterelements erfasst werden kann. Insbesondere kann die Steuerung nach einem Abpumpvorgang durch die zweite Leitung anhand eines Vergleichs des erfassten Füllstandänderung mit einem Füllstandänderungsschwellenwert erfassen, wenn der Füllstand durch eine reduzierte Förderleistung während des Abpumpvorgangs nicht ausreichend gesunken ist, und daraus schließen, dass eine Blockade des Filterelements vorliegt.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das
Wäschepflegegerät eine Steuerung auf, weist das Wäschepflegegerät ein zweites Ventil auf, welches in der ersten Leitung angeordnet ist, und weist das Wäschepflegegerät eine Parallelleitung auf, welche fluidtechnisch mit dem zweiten Ventil verbunden ist, und welche fluidtechnisch mit der zweiten Leitung verbunden ist, um Waschflüssigkeit aus der ersten Leitung durch die Parallelleitung in die zweite Leitung zu fördern, ohne die
Waschflüssigkeit durch das Filterelement zu fördern, wobei das zweite Ventil ausgebildet ist, in einer ersten Ventilposition die Parallelleitung fluidtechnisch zu sperren und die erste Leitung fluidtechnisch freizugeben, und welches ausgebildet ist, in einer zweiten
Ventilposition die Parallelleitung fluidtechnisch freizugeben und die erste Leitung fluidtechnisch zu sperren, wobei die Steuerung ausgebildet ist, das zweite Ventil zwischen der ersten und zweiten Ventilposition zu schalten.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Parallelleitung ein
zusätzlicher Strömungsweg vorgesehen wird, durch den die Pumpe die Waschflüssigkeit
an der Aufnahmekammer und an dem in der Aufnahmekammer angeordneten
Filterelement vorbei aus dem Wäschepflegegerät abpumpen kann. Somit kann in
Abhängigkeit von der durch die Steuerung geschalteten Ventilposition des zweiten Ventils die Waschflüssigkeit entweder gefiltert oder ungefiltert aus dem Wäschepflegegerät abgepumpt werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das
Wäschepflegegerät eine dritte Leitung auf, welche den Laugenbehälter fluidtechnisch mit dem Außenbereich des Wäschepflegegeräts verbindet, und weist das Wäschepflegegerät eine weitere Pumpe auf, wobei die weitere Pumpe ausgebildet ist, Waschflüssigkeit aus dem Laugenbehälter durch die dritte Leitung in den Außenbereich des
Wäschepflegegeräts zu fördern, wobei die dritte Leitung insbesondere mit der
Ablassöffnung des Laugenbehälters oder mit einer weiteren Ablassöffnung des
Laugenbehälters fluidtechnisch verbunden ist.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die dritte Leitung und durch die weitere Pumpe ein weiterer Strömungsweg vorgesehen wird, durch den die weitere Pumpe die Waschflüssigkeit ungefiltert aus dem Wäschepflegegerät abpumpen kann. Somit kann in Abhängigkeit von der durch die Steuerung aktivierten Pumpe oder weiteren Pumpe entweder durch die erste Leitung, durch die Aufnahmekammer und durch die zweite Leitung gefiltert oder die Waschflüssigkeit durch die dritte Leitung direkt und ungefiltert aus dem Wäschepflegegerät abgepumpt werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das
Wäschepflegegerät eine Steuerung auf, welche während eines ersten Abpumpvorgangs ausgebildet ist, die Pumpe zum Fördern der Waschflüssigkeit durch die erste Leitung durch die Aufnahmekammer und durch die zweite Leitung zu aktivieren, um durch das Filterelement gefilterte Waschflüssigkeit dem Außenbereich des Wäschepflegegeräts zuzuführen, und welche während eines weiteren Abpumpvorgangs ausgebildet ist, die weitere Pumpe zum Fördern der Waschflüssigkeit durch die dritte Leitung zu aktivieren, um ungefilterte Waschflüssigkeit dem Außenbereich des Wäschepflegegeräts zuzuführen.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass Waschflüssigkeit entweder gefiltert oder ungefiltert aus dem Wäschepflegegerät abgepumpt werden kann.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Wäschepflegegerät eine Steuerung auf, weist das Wäschepflegegerät ein erstes Ventil auf, welches in der Aufnahmekammer oder in der zweiten Leitung angeordnet ist, und weist das Wäschepflegegerät eine Rückführungsleitung auf, welche fluidtechnisch mit dem ersten Ventil und mit dem Laugenbehälter verbunden ist, wobei das erste Ventil ausgebildet ist, in einer ersten Ventilposition die Rückführungsleitung fluidtechnisch zu sperren und die zweite Leitung fluidtechnisch freizugeben, und welches ausgebildet ist, in einer zweiten Ventilposition die Rückführungsleitung fluidtechnisch freizugeben und die zweite Leitung fluidtechnisch zu sperren, wobei die Steuerung ausgebildet ist, das erste Ventil zwischen der ersten und zweiten Ventilposition zu schalten.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die durch das erste Ventil fluidtechnisch freigebbare Rückführungsleitung Waschflüssigkeit im Rahmen eines Umpumpvorgangs wirksam zurück in den Laugenbehälter gefördert werden kann. Das in der Aufnahmekammer oder in der zweiten Leitung fluidtechnisch stromabwärts des Filterelements angeordnete erste Ventil zeichnet sich hierbei insbesondere durch eine reduzierte Anfälligkeit von Verstopfungen durch Verunreinigungen aus.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das
Wäschepflegegerät ein zweites Ventil auf, welches in der ersten Leitung angeordnet ist, und weist das Wäschepflegegerät eine Parallelleitung auf, welche fluidtechnisch mit dem zweiten Ventil verbunden ist, und welche fluidtechnisch mit der zweiten Leitung verbunden ist, um Waschflüssigkeit aus der ersten Leitung durch die Parallelleitung in die zweite Leitung zu fördern, ohne die Waschflüssigkeit durch das Filterelement zu fördern, wobei das zweite Ventil ausgebildet ist, in einer ersten Ventilposition die Parallelleitung fluidtechnisch zu sperren und die erste Leitung fluidtechnisch freizugeben, und welches ausgebildet ist, in einer zweiten Ventilposition die Parallelleitung fluidtechnisch
freizugeben und die erste Leitung fluidtechnisch zu sperren, wobei die Steuerung ausgebildet ist, das zweite Ventil zwischen der ersten und zweiten Ventilposition zu schalten.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch eine vorteilhafte Kombination von der durch das zweite Ventil geschalteten Parallelleitung und der durch das erste Ventil
geschalteten Rückführungsleitung die Waschflüssigkeit entweder gefiltert oder ungefiltert aus dem Wäschepflegegerät abgepumpt oder innerhalb des Wäschepflegegeräts umgepumpt werden kann.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Filterelement eine einzige Filtervorrichtung auf, oder weist das Filterelement eine Mehrzahl von Filtervorrichtungen auf, welche fluidtechnisch nacheinander in dem Filterelement angeordnet sind.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Verwendung einer einzigen Filtervorrichtung, insbesondere Filtermembran, ein einfach herzustellendes Filterelement bereitgestellt wird, und dass durch die Verwendung einer Mehrzahl von fluidtechnisch nacheinander geschalteten Filtervorrichtungen, insbesondere Filtermembranen, eine besonders vorteilhafte Filterung von Verunreinigungen sichergestellt werden kann.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist die
Aufnahmekammer einen Kammervorsprung und ein Druckstück auf, wobei das
Filterelement auf dem Kammervorsprung aufliegt, und wobei das Druckstück auf dem Filterelement, insbesondere kraftschlüssig, aufliegt, um das Filterelement in der
Aufnahmekammer zu fixieren.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch das Druckstück eine besonders vorteilhafte, insbesondere kraftschlüssige, Befestigung des Filterelements in der
Aufnahmekammer sichergestellt werden kann. Insbesondere ist zwischen dem
Druckstück und dem Kammervorsprung ein Dichtelement angeordnet, um eine fluiddichte Abdichtung sicherzustellen.
Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts;
Fig. 2 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer ersten Ausführungsform;
Fig. 3 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem Filterelement gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 4 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer dritten Ausführungsform;
Fig. 5 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer vierten Ausführungsform;
Fig. 6 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer fünften Ausführungsform;
Fig. 7 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer sechsten Ausführungsform;
Fig. 8 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer siebten Ausführungsform;
Fig. 9 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer achten Ausführungsform;
Fig. 10 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer neunten Ausführungsform;
Fig. 11 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer zehnten Ausführungsform;
Fig. 12 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer elften Ausführungsform;
Fig. 13 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer zwölften Ausführungsform;
Fig. 14 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer dreizehnten Ausführungsform; und
Fig. 15 eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer vierzehnten Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts 100, wie z.B. eine Waschmaschine. Das Wäschepflegegerät 100 umfasst eine Einspülschale 101 , in die Waschpflegesubstanz, wie z.B. Waschmittel, eingefüllt werden kann. Das Wäschepflegegerät 100 umfasst eine Tür 103 zum Beladen des Wäschepflegegerätes 100 mit Wäsche.
Das Wäschepflegegerät 100 weist ein Gerätegehäuse 102 auf, welches eine Gehäuseoberseite 102-1 , eine der Gehäuseoberseite 102-1 abgewandte Gehäuseunterseite 102-2, sowie zwei einander abgewandte Gehäuselängsseiten 102-3 aufweist. Ferner weist das Gerätegehäuse 102 eine Gehäusevorderseite 102-4 und eine der Gehäusevorderseite 102-4 abgewandte Gehäuserückseite 102-5 auf, wobei die Gehäuserückseite 102-5 in der in Fig. 1 gezeigten Darstellung nur schematisch dargestellt ist.
Die Tür 103 ist an der Gehäusevorderseite 102-4 des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet.
Das Wäschepfleggerät 100 weist einen oberen Gerätebereich 100-1 auf, welcher der Gehäuseoberseite 102-1 zugewandt ist, und weist einen unteren Gerätebereich 100-2 auf, welcher der Gehäuseunterseite 102-2 zugewandt ist.
Insbesondere erstreckt sich der obere Gerätebereich 100-1 von der Gehäuseoberseite 102-1 zu einer zwischen der Gehäuseoberseite 102-1 und der Gehäuseunterseite 102-2 angeordneten Gerätemitte 100-3 und/oder erstreckt sich der untere Gerätebereich 100-2 von der Gehäuseunterseite 102-2 zu einer zwischen der Gehäuseoberseite 102-1 und der Gehäuseunterseite 102-2 angeordneten Gerätemitte 100-3.
Das Wäschepflegegerät 100 weist eine Bedienblende 104-1 mit zumindest einem Bedienelement 104-2 zum Bedienen des Wäschepflegegeräts 100 auf, welche an der Gehäusevorderseite 102-4 des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet ist und sich zumindest abschnittsweise entlang der Gehäuseoberseite 102-1 des Wäschepflegegeräts 100 erstreckt, wobei die Einspülschale 101 in der Bedienblende 104-1 aufgenommen ist. Insbesondere ist die Einspülschale 101 in einer in Fig. 1 nur schematisch dargestellten als Einspülschalenaufnahme 107-1 ausgebildeten Aufnahmekammer 107 des Wäschepflegegeräts 100 aufgenommen, insbesondere durch eine Gehäuseöffnung 106-1 in der Einspülschalenaufnahme 107-1 einschiebbar aufgenommen. Insbesondere kann in der Einspülschale 101 ein in Fig. 1 nicht dargestelltes Filterelement des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet sein.
Die Bedienblende 104-1 , insbesondere das Bedienelement 104-2 und die Einspülschale 101 , ist in dem oberen Gerätebereich 100-1 des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet.
Das Gerätegehäuse 102 weist eine weitere Gehäuseöffnung 106-2 auf, welche einen Außenbereich 105 des Wäschepflegegeräts 100 mit einer weiteren Aufnahmekammer
107 verbindet, wobei die weitere Aufnahmekammer 107 als ein Aufnahmeraum 107-2 ausgebildet ist. Die weitere Gehäuseöffnung 106-2 und der Aufnahmeraum 107-2 sind in dem oberen Gerätebereich 100-1 des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet. Durch die weitere Gehäuseöffnung 106-2 kann ein Nutzer des Wäschepflegegeräts 100 Zugang zu dem Aufnahmeraum 107-2 des Wäschepflegegeräts 100 erhalten, um z.B. ein in Fig. 1 nicht dargestelltes Filterelement des Wäschepflegegeräts 100 auszutauschen.
Insbesondere weist die Bedienblende 104-1 oder eine an der Gehäusevorderseite 102-4 des Wäschepflegegeräts 100 unterhalb der Bedienblende 104-1 angeordnete Vorderwand
108 die weitere Gehäuseöffnung 106-2 auf. Der Aufnahmeraum 107-2 ist hierbei in dem oberen Gerätebereich 100-1 des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet.
Insbesondere ist der Aufnahmeraum 107-2 durch ein in Fig. 1 nicht dargestelltes Verschlusselement, insbesondere Verschlussklappe, verschließbar.
Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem Filterelement gemäß einer ersten Ausführungsform.
Das Wäschepflegegerät 100 weist einen Laugenbehälter 109 zur Aufnahme von
Waschflüssigkeit auf. Eine in dem Laugenbehälter 109 angeordnete Wäschetrommel zur Aufnahme von Wäsche ist in der Fig. 2 nicht dargestellt.
Der Laugenbehälter 109 weist eine Ablassöffnung 111 auf, um die Waschflüssigkeit aus dem Laugenbehälter 109 abzuführen. Das Wäschepflegegerät 100 weist eine erste Leitung 113 auf, welche die Ablassöffnung 111 fluidtechnisch mit einer von einem
Außenbereich 105 des Wäschepflegegeräts 100 durch den Nutzer zugänglichen
Aufnahmekammer 107, insbesondere Einspülschalenaufnahme 107-2 und/oder
Aufnahmeraum 107-1 , des Wäschepfleggeräts 100 verbindet. Das Wäschepflegegerät 100 weist eine zweite Leitung 115 auf, welche die Aufnahmekammer 107 fluidtechnisch mit einem Außenbereich 105 des Wäschepfleggeräts 100 verbindet. Das
Wäschepflegegerät 100 weist ferner eine Pumpe 117 zum Fördern von Waschflüssigkeit in einer Pumprichtung 119 auf.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, ist die Aufnahmekammer 107 in einem einer
Gehäuseoberseite 102-1 zugewandten oberen Gerätebereich 100-1 des
Wäschepflegegeräts 100 angeordnet. Hierbei ist die Aufnahmekammer 107 insbesondere durch eine in Fig. 2 nicht dargestellte Gehäuseöffnung 106-1 , 106-2 an einer
Gehäusevorderseite 102-4 durch den Nutzer zugänglich. Für weitere Details wird auf die in Fig. 1 dargestellte Außenansicht des Wäschepflegegeräts 100 verwiesen.
Das Wäschepflegegerät 100 weist ein Filterelement 121 zum Filtern von Waschflüssigkeit auf, wobei das Filterelement 121 in der Aufnahmekammer 107 angeordnet und ausgebildet ist durch die Aufnahmekammer 107 geförderte Waschflüssigkeit zu filtern.
Die Pumpe 117 ist ausgebildet, Waschflüssigkeit aus dem Laugenbehälter 109 durch die Ablassöffnung 111 und durch die erste Leitung 113 in die Aufnahmekammer 107 zu fördern, und die Pumpe 117 ist ausgebildet, die durch das Filterelement 121 gefilterte Waschflüssigkeit aus der Aufnahmekammer 107 durch die zweite Leitung 115 in den Außenbereich 105 des Wäschepflegegeräts 100 zu fördern.
Insbesondere kann in der Aufnahmekammer 107 auch eine in Fig. 2 nicht dargestellte Einspülschale 101 zur Aufnahme von Wäschepflegesubstanz aufgenommen sein und kann das Filterelement 121 in der Einspülschale angeordnet sein, um in die Einspülschale 101 geleitete Waschflüssigkeit zu filtern. Hierbei ist die Pumpe 117 insbesondere ausgebildet, Waschflüssigkeit aus dem Laugenbehälter 109 durch die Ablassöffnung 111 und durch die erste Leitung 113 in die in der Aufnahmekammer 107 aufgenommene Einspülschale 101 zu fördern, und ist die Pumpe 117 ausgebildet, die durch das
Filterelement 121 gefilterte Waschflüssigkeit aus der Einspülschale 101 durch die zweite Leitung 115 in den Außenbereich 105 des Wäschepflegegeräts 100 zu fördern.
Der Vorteil der Anordnung des Filterelements 121 in der Aufnahmekammer 107, bzw. in der in der Aufnahmekammer 107 aufgenommenen Einspülschale 101 , liegt darin, dem Nutzer des Wäschepflegegeräts 100 eine vorteilhafte, insbesondere ergonomisch günstige, Zugänglichkeit des Filterelements 121 zu ermöglichen, z.B. um das
Filterelement 121 zu reinigen, bzw. um das Filterelement 121 zu ersetzen.
Da die Aufnahmekammer 107, bzw. der Aufnahmeraum 107-2, bzw. die in der
Einspülschalenaufnahme 107-2 aufgenommene Einspülschale 101 , in einem oberen Gerätebereich 100-1 des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet ist, muss sich ein Nutzer des Wäschepflegegeräts 100 beim Zugang zu der Aufnahmekammer 107 von dem Außenbereich 105 des Wäschepflegegeräts 100 aus, z.B. nicht bücken, und kann z.B. auch den Verschmutzungsgrad des Filterelements 121 visuell vorteilhaft erkennen, um die notwendigen Reinigungs- und Wartungsmaßnahmen einzuleiten.
Zusätzlich kann durch das Filterelement 121 gemäß der vorliegenden Offenbarung, welches in der Aufnahmekammer 107 angeordnet ist, eine annähernd vollständige Filtrierung der Waschflüssigkeit sichergestellt werden, wohingegen bei einer Filtration in einem herkömmlichen Umpumpsystem insbesondere durch das andauernde Ausdünnen der Waschflüssigkeit oftmals lediglich eine unvollständige Filtration der Waschflüssigkeit möglich ist.
Eine in dem Wäschepflegegerät 100 angeordnete und mit der Pumpe 117 durch eine erste Steuerungsverbindung 123 steuerungstechnisch verbundene Steuerung 125 ist in der Fig. 2 dargestellt.
Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem Filterelement gemäß einer zweiten Ausführungsform.
Das in der Fig. 3 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der zweiten
Ausführungsform unterscheidet sich insbesondere von dem in der Fig. 2 dargestellten Wäschepflegegerät 100 gemäß der ersten Ausführungsform dadurch, dass das
Wäschepflegegerät 100 eine Rückführungsleitung 127 aufweist, welche die
Aufnahmekammer 107 fluidtechnisch mit dem Laugenbehälter 109 verbindet. Hierbei weist der Laugenbehälter 109 insbesondere ein Einlasselement 129 auf, welches fluidtechnisch mit der Rückführungsleitung 127 verbunden ist. Die Pumpe 117 ist ausgebildet, Waschflüssigkeit aus der Aufnahmekammer 107 durch die
Rückführungsleitung 127 zurück in den Laugenbehälter 109 zu fördern.
Das Wäschepflegegerät 100 weist ein erstes Ventil 131 auf, welches ausgebildet ist, in einer ersten Ventilposition die Rückführungsleitung 127 fluidtechnisch zu sperren und die zweite Leitung 115 fluidtechnisch freizugeben, und welches ausgebildet ist, in einer zweiten Ventilposition die Rückführungsleitung 127 fluidtechnisch freizugeben und die zweite Leitung 115 fluidtechnisch zu sperren.
Insbesondere ist das erste Ventil 131 , wie in der Fig. 3 dargestellt in der zweiten Leitung 115, oder alternativ in der Aufnahmekammer 107 angeordnet.
Die mit dem ersten Ventil 131 durch eine zweite Steuerungsverbindung 133
steuerungstechnisch verbundene Steuerung 125 ist ausgebildet, das Ventil zwischen der ersten und zweiten Ventilposition zu schalten.
Somit fördert die Pumpe 117 in der ersten Ventilposition des ersten Ventils 131
Waschflüssigkeit aus dem Laugenbehälter 109 durch die erste Leitung 113 in die
Aufnahmekammer 107, und aus der Aufnahmekammer 107 durch die zweite Leitung 115 in den Außenbereich 105 des Wäschepflegegeräts 100.
In der zweiten Ventilposition des ersten Ventils 131 fördert die Pumpe 117 hingegen Waschflüssigkeit aus dem Laugenbehälter 109 durch die erste Leitung 113 in die
Aufnahmekammer 107, und aus der Aufnahmekammer 107 durch die
Rückführungsleitung 127 in einer Rückpumprichtung 135 zurück in den Laugenbehälter 109 des Wäschepflegegeräts 100, so dass ein wirksamer Umpumpvorgang sichergestellt wird.
In einer alternativen Ausführungsform kann anstand des ersten Ventils 131 ein in Fig. 3 nicht dargestellter und mit der Rückführungsleitung 127 direkt fluidtechnisch verbundener Überlauf in der Aufnahmekammer 107 angeordnet sein, wobei der Überlauf ausgebildet ist, bei einem durch Verunreinigungen blockierten Filterelement 121 Waschflüssigkeit aus der Aufnahmekammer 107 in die Rückführungsleitung 127 zu leiten. Im herkömmlichen Betrieb bei einem nicht durch Verunreinigungen blockierten Filterelement 121 kann somit die Waschflüssigkeit durch das Filterelement 121 hindurchströmen und die gefilterte Waschflüssigkeit anschließend in der Pumprichtung 119 durch die zweite Leitung 115 aus dem Wäschepflegegerät 100 gefördert werden.
Wenn sich jedoch während des Filtervorgangs Verunreinigungen an dem Filterelement 121 anlagern, wird die Durchlässigkeit des Filterelements 121 reduziert, wodurch der Pegel der in der Aufnahmekammer 107 vorhandenen Waschflüssigkeit ansteigt, bis der Pegel bei einer Blockade des Filterelements 121 durch eine Vielzahl von
Verunreinigungen den Überlauf erreicht, so dass die Waschflüssigkeit anschließend durch den Überlauf und durch die Rückführungsleitung 127 in den Laugenbehälter 109 zurückströmt.
Insbesondere weist das Wäschepflegegerät 100 ein Füllstandsensor 137 auf, welcher durch eine dritte Steuerungsverbindung 139 mit der Steuerung 125 steuerungstechnisch verbunden ist, und welcher ausgebildet ist eine Änderung eines Füllstands von
Waschflüssigkeit in dem Laugenbehälter 109 während eines Zeitabschnitts zu erfassen.
Die Steuerung 125 ist hierbei insbesondere ausgebildet ist, ein in Fig. 3 nicht dargestelltes Ausgabeelement des Wäschepflegegeräts 100 zum Ausgeben eines Hinweises an den Nutzer in Abhängigkeit von einer durch den Füllstandsensor 137 erfassten Änderung des Füllstands von Waschflüssigkeit in dem Laugenbehälter 109 zu aktivieren.
Wenn beispielsweise während eines Pumpvorgangs von Waschflüssigkeit der erfasste Füllstand von Waschflüssigkeit in dem Laugenbehälter 109 nicht oder nur in einem geringen Maße sinkt, kann die Steuerung 125 beispielweise eine Blockade des
Filterelements 121 erkennen und dem Nutzer des Wäschepflegegeräts 100 durch Ausgabe des Hinweises daran erinnern, das Filterelement 121 zu reinigen, bzw.
auszutauschen.
Fig. 4 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem Filterelement gemäß einer dritten Ausführungsform. In Bezug auf das in Fig. 4 dargestellte
Wäschepflegegerät 100 gemäß der dritten Ausführungsform wird auf die Ausführungen in Bezug auf das in der Fig. 2, bzw. Fig. 3 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der ersten, bzw. zweiten Ausführungsform verwiesen.
Das in Fig. 4 dargestellte Wäschepflegegerät 100 weist eine dritte Leitung 141 auf, welche den Laugenbehälter 109 fluidtechnisch mit dem Außenbereich 105 des
Wäschepflegegeräts 100 verbindet. Hierbei ist die dritte Leitung 141 insbesondere mit der Ablassöffnung 111 des Laugenbehälters 109 oder mit einer weiteren Ablassöffnung 145 des Laugenbehälters 109 fluidtechnisch verbunden ist. Das Wäschepflegegerät 100 weist eine weitere Pumpe 143 auf, welche ausgebildet ist, Waschflüssigkeit aus dem
Laugenbehälter 109 durch die dritte Leitung 141 in den Außenbereich 105 des
Wäschepflegegeräts 100 zu fördern.
Die Steuerung 125 ist hierbei insbesondere durch eine erste Steuerungsverbindung 123 mit der Pumpe 117 und durch eine vierte Steuerungsverbindung 147 mit der weiteren Pumpe 143 steuerungstechnisch verbunden.
Die Steuerung 125 ist ausgebildet während eines ersten Abpumpvorgangs die Pumpe 117 zum Fördern der Waschflüssigkeit durch die erste und zweite Leitung 113, 115 zu aktivieren, um durch das Filterelement 121 gefilterte Waschflüssigkeit in einer
Pumprichtung 119 dem Außenbereich 105 des Wäschepflegegeräts 100 zuzuführen.
Die Steuerung 125 ist ausgebildet während eines weiteren Abpumpvorgangs, die weitere Pumpe 143 zum Fördern der Waschflüssigkeit durch die dritte Leitung 141 zu aktivieren,
um ungefilterte Waschflüssigkeit in einer weiteren Pumprichtung 149 dem Außenbereich 105 des Wäschepflegegeräts 100 zuzuführen.
Somit kann beispielsweise in Abhängigkeit von dem angewählten
Wäschepflegeprogramm oder z.B. in einem Gerätefehlerfall entweder durch das
Filterelement 121 gefilterte Waschflüssigkeit oder ungefilterte Waschflüssigkeit dem Außenbereich 105 des Wäschepflegegeräts 100 zugeführt werden, ohne dass hierzu ein Ventil verwendet werden muss.
Fig. 5 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem Filterelement gemäß einer vierten Ausführungsform.
In Bezug auf das in Fig. 5 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der vierten
Ausführungsform wird auf die Ausführungen in Bezug auf das in der Fig. 2, bzw. Fig. 3, bzw. Fig. 4 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der ersten, bzw. zweiten, bzw. dritten Ausführungsform verwiesen.
Das in Fig. 5 dargestellte Wäschepflegegerät 100 weist ein zweites Ventil 151 auf, welches in der ersten Leitung 113 angeordnet ist. Das Wäschepflegegerät 100 weist eine Parallelleitung 153 auf, welche fluidtechnisch mit dem zweiten Ventil 151 verbunden ist, und welche fluidtechnisch mit der zweiten Leitung 115 verbunden ist, um Waschflüssigkeit aus der ersten Leitung 113 durch die Parallelleitung 153 in die zweite Leitung 115 zu fördern, ohne die Waschflüssigkeit durch das in der Aufnahmekammer 107 angeordnete Filterelement 121 zu fördern.
Das zweite Ventil 151 ist ausgebildet, in einer ersten Ventilposition die Parallelleitung 153 fluidtechnisch zu sperren und die erste Leitung 113 fluidtechnisch freizugeben, und das zweite Ventil 151 ist ausgebildet, in einer zweiten Ventilposition die Parallelleitung 153 fluidtechnisch freizugeben und die erste Leitung 113 fluidtechnisch zu sperren. Hierbei ist eine in Fig. 5 nicht dargestellte Steuerung 125 ausgebildet, das zweite Ventil 151 zwischen der ersten und zweiten Ventilposition zu schalten.
So kann in der ersten Ventilposition des zweiten Ventils 151 die durch die Pumpe 117 geförderte Waschflüssigkeit durch die erste Leitung 113, durch das in der
Aufnahmekammer 107 aufgenommene Filterelement 121 und durch die zweite Leitung 115 gefiltert aus dem Wäschepflegegerät 100 ausgeleitet werden.
In der zweiten Ventilposition des zweiten Ventils 151 wird die durch die Pumpe 117 geförderte Waschflüssigkeit durch die erste Leitung 113, durch die Parallelleitung 153 und durch die zweite Leitung 115 ungefiltert aus dem Wäschepflegegerät 100 ausgeleitet.
Neben dem zweiten Ventil 151 weist das Wäschepflegegerät 100 ferner ein erstes Ventil 131 auf, welches ausgebildet ist, in einer ersten Ventilposition eine Rückführungsleitung 127 fluidtechnisch zu sperren und die zweite Leitung 115 fluidtechnisch freizugeben, und welches ausgebildet ist, in einer zweiten Ventilposition die Rückführungsleitung 127 fluidtechnisch freizugeben und die zweite Leitung 115 fluidtechnisch zu sperren, so dass die durch die Pumpe 117 geförderte Waschflüssigkeit auch in der Rückpumprichtung 135 im Rahmen eines Umpumpvorgangs wieder in den Laugenbehälter 109 zurückgeführt wird.
Für weitere Details hinsichtlich der Funktion des ersten Ventils 131 wird auf die
Ausführungen zu der Fig. 2 verwiesen.
Fig. 6 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem Filterelement gemäß einer fünften Ausführungsform.
In Bezug auf das in Fig. 6 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der fünften Ausführungsform wird auf die Ausführungen in Bezug auf das in der Fig. 2, bzw. Fig. 3, bzw. Fig. 4, bzw. Fig. 5 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der ersten, bzw. zweiten, bzw. dritten, bzw. vierten Ausführungsform verwiesen.
Für die Ausführungen zu dem in Fig. 6 dargestellte Wäschepflegegerät 100 mit der Pumpe 117 und der weiteren Pumpe 143 wird auf die Ausführungen zu dem in der Fig. 4 dargestellten Wäschepflegegerät 100 verwiesen.
Das in der Fig. 6 dargestellte Wäschepflegegerät 100 weist ein erstes Ventil 131 auf, welches ausgebildet ist, in einer ersten Ventilposition eine Rückführungsleitung 127 fluidtechnisch zu sperren und die zweite Leitung 115 fluidtechnisch freizugeben, und
welches ausgebildet ist, in einer zweiten Ventilposition die Rückführungsleitung 127 fluidtechnisch freizugeben und die zweite Leitung 115 fluidtechnisch zu sperren, so dass die durch die Pumpe 117 geförderte Waschflüssigkeit auch in der Rückpumprichtung 135 im Rahmen eines Umpumpvorgangs wieder in den Laugenbehälter 109 zurückgeführt wird.
Für weitere Details hinsichtlich der Funktion des ersten Ventils 131 wird auf die
Ausführungen zu der Fig. 2 verwiesen.
Fig. 7 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem Filterelement gemäß einer sechsten Ausführungsform.
In Bezug auf das in Fig. 7 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der sechsten Ausführungsform wird auf die Ausführungen in Bezug auf das in der Fig. 2, bzw. Fig. 3, bzw. Fig. 4, bzw. Fig. 5, bzw. Fig. 6 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der ersten, bzw. zweiten, bzw. dritten, bzw. vierten, bzw. fünften Ausführungsform verwiesen.
In dem in Fig. 7 dargestellten Wäschepflegegerät gemäß der sechsten Ausführungsform wird ein erstes Ventil 131 und ein zweites Ventil 151 verwendet.
Fig. 8 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem Filterelement gemäß einer siebten Ausführungsform.
Das in Fig. 8 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der siebten Ausführungsform entspricht dem in Fig. 1 dargestellten Wäschepflegegerät 100 bis darauf, dass das in dem in Fig. 8 dargestellten Wäschepflegegerät 100 in dem unteren Gerätebereich 100-2 eine zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 mit einem Filterelement 121 angeordnet ist.
Das Gerätegehäuse 102 weist hierbei eine weitere Gehäuseöffnung 106-3 auf, welche einen Außenbereich 105 des Wäschepflegegeräts 100 mit der zweiten Aufnahmekammer 107, 107-3 verbindet. Durch die weitere Gehäuseöffnung 106-3 kann ein Nutzer des Wäschepflegegeräts 100 Zugang zu der zweiten Aufnahmekammer 107, 107-3 des Wäschepflegegeräts 100 erhalten, um z.B. ein in Fig. 8 nicht dargestelltes Filterelement 121 des Wäschepflegegeräts 100 auszutauschen. Insbesondere ist das in Fig. 8 nicht
dargestellte Filterelement 121 Teil einer Fremdkörperfalle zum Zurückhalten von Fremdkörpern.
Insbesondere weist die an der Gehäusevorderseite 102-4 des Wäschepflegegeräts 100 unterhalb der Bedienblende 104-1 angeordnete Vorderwand 108 die weitere Gehäuseöffnung 106-3 auf.
Insbesondere ist die zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 durch ein in Fig. 8 nicht dargestelltes Verschlusselement, insbesondere Verschlussklappe, verschließbar.
Für weitere Details wird auf die Ausführungen zur Fig. 1 verwiesen.
Gemäß einer in den Figuren der vorliegenden Anmeldung nicht dargestellten alternativen Ausführungsform kann das Wäschepflegegerät 100 auch nur die zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 in dem unteren Gerätebereich 100-2 aufweisen, und keine erste Aufnahmekammer 107, 107-1 , 107-2 in dem oberen Gerätebereich 100-1.
Fig. 9 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem Filterelement gemäß einer achten Ausführungsform.
Das in Fig. 9 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der achten Ausführungsform entspricht dem in Fig. 2 dargestellten Wäschepflegegerät 100 gemäß der ersten
Ausführungsform, bis darauf, dass in dem in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbeispiel die zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 mit dem Filterelement 121 in einem einer
Gehäuseunterseite 102-2 zugewandten unteren Gerätebereich 100-2 des
Wäschepflegegeräts 100 angeordnet ist. Hierbei ist die in Fig. 9 nicht direkt gezeigte zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 insbesondere durch eine in Fig. 9 nicht dargestellte Gehäuseöffnung 106-3 an einer Gehäusevorderseite 102-4 durch den Nutzer zugänglich.
Insbesondere ist in der zweiten Aufnahmekammer 107, 107-3 eine Fremdkörperfalle mit dem Filterelement 121 zum Zurückhalten von Fremdkörpern angeordnet.
Für weitere Details wird auf die Ausführungen zur Fig. 2 verwiesen.
Fig. 10 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer neunten Ausführungsform.
Das in Fig. 10 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der neunten Ausführungsform entspricht dem in Fig. 2 dargestellten Wäschepflegegerät 100 gemäß der zweiten Ausführungsform, bis darauf, dass in dem Wäschepflegegerät 100 gemäß Fig. 10 eine erste Aufnahmekammer 107, 107-1 , 107-2 in dem der Gehäuseoberseite 102-1 zugewandten oberen Gerätebereich 100-1 angeordnet ist, und dass das
Wäschepflegegerät 100 eine zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 mit dem Filterelement 121 in einem einer Gehäuseunterseite 102-2 zugewandten unteren Gerätebereich 100-2 des Wäschepflegegeräts 100 aufweist.
Insbesondere ist in der zweiten Aufnahmekammer 107, 107-3 eine Fremdkörperfalle mit dem Filterelement 121 zum Zurückhalten von Fremdkörpern angeordnet.
Für weiteren Ausführungen wird auf die Fig. 2 verwiesen.
Fig. 11 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer zehnten Ausführungsform.
Das in Fig. 11 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der zehnten Ausführungsform entspricht dem in Fig. 3 dargestellten Wäschepflegegerät 100 gemäß der zweiten Ausführungsform, bis darauf, dass die in Fig. 11 dargestellte zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 mit dem Filterelement 121 in einem einer Gehäuseunterseite 102-2 zugewandten unteren Gerätebereich 100-2 des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet ist. Hierbei ist die zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 insbesondere durch eine in Fig. 11 nicht dargestellte Gehäuseöffnung 106-3 an einer Gehäusevorderseite 102-4 durch den Nutzer zugänglich.
Insbesondere ist in der zweiten Aufnahmekammer 107, 107-3 eine Fremdkörperfalle mit dem Filterelement 121 zum Zurückhalten von Fremdkörpern angeordnet.
Für weitere Ausführungen wird auf die Fig. 3 verwiesen.
Fig. 12 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer elften Ausführungsform.
Das in Fig. 12 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der elften Ausführungsform entspricht dem in Fig. 4 dargestellten Wäschepflegegerät 100 gemäß der dritten
Ausführungsform, bis darauf, dass die in Fig. 12 dargestellte zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 mit dem Filterelement 121 in einem einer Gehäuseunterseite 102-2 zugewandten unteren Gerätebereich 100-2 des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet ist. Hierbei ist die zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 insbesondere durch eine in Fig. 12 nicht dargestellte Gehäuseöffnung 106-3 an einer Gehäusevorderseite 102-4 durch den Nutzer zugänglich.
Insbesondere ist in der zweiten Aufnahmekammer 107, 107-3 eine Fremdkörperfalle mit dem Filterelement 121 zum Zurückhalten von Fremdkörpern angeordnet.
Für weitere Ausführungen wird auf die Fig. 4 verwiesen.
Fig. 13 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer zwölften Ausführungsform.
Das in Fig. 13 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der zwölften Ausführungsform entspricht dem in Fig. 5 dargestellten Wäschepflegegerät 100 gemäß der vierten Ausführungsform, bis darauf, dass die in Fig. 13 dargestellte zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 mit dem Filterelement 121 in einem einer Gehäuseunterseite 102-2 zugewandten unteren Gerätebereich 100-2 des Wäschepflegegeräts 100 angeordnet ist. Hierbei ist die zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 insbesondere durch eine in Fig. 13 nicht dargestellte Gehäuseöffnung 106-3 an einer Gehäusevorderseite 102-4 durch den Nutzer zugänglich.
Insbesondere ist in der zweiten Aufnahmekammer 107, 107-3 eine Fremdkörperfalle mit dem Filterelement 121 zum Zurückhalten von Fremdkörpern angeordnet.
Für weitere Ausführungen wird auf die Fig. 5 verwiesen.
Fig. 14 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer dreizehnten Ausführungsform.
Das in Fig. 14 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der dreizehnten
Ausführungsform entspricht dem in Fig. 6 dargestellten Wäschepflegegerät 100 gemäß der fünften Ausführungsform, bis darauf, dass die in Fig. 14 dargestellte zweite
Aufnahmekammer 107, 107-3 mit dem Filterelement 121 in einem einer
Gehäuseunterseite 102-2 zugewandten unteren Gerätebereich 100-2 des
Wäschepflegegeräts 100 angeordnet ist. Hierbei ist die zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 insbesondere durch eine in Fig. 14 nicht dargestellte Gehäuseöffnung 106-3 an einer Gehäusevorderseite 102-4 durch den Nutzer zugänglich.
Insbesondere ist in der zweiten Aufnahmekammer 107, 107-3 eine Fremdkörperfalle mit dem Filterelement 121 zum Zurückhalten von Fremdkörpern angeordnet.
Für weitere Ausführungen wird auf die Fig. 6 verwiesen.
Fig. 15 zeigt eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts mit einem
Filterelement gemäß einer vierzehnten Ausführungsform.
Das in Fig. 15 dargestellte Wäschepflegegerät 100 gemäß der vierzehnten
Ausführungsform entspricht dem in Fig. 7 dargestellten Wäschepflegegerät 100 gemäß der sechsten Ausführungsform, bis darauf, dass in dem in Fig. 14 dargestellte zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 mit dem Filterelement 121 in einem einer
Gehäuseunterseite 102-2 zugewandten unteren Gerätebereich 100-2 des
Wäschepflegegeräts 100 angeordnet ist. Hierbei ist die zweite Aufnahmekammer 107, 107-3 insbesondere durch eine in Fig. 15 nicht dargestellte Gehäuseöffnung 106-3 an einer Gehäusevorderseite 102-4 durch den Nutzer zugänglich.
Insbesondere ist in der zweiten Aufnahmekammer 107, 107-3 eine Fremdkörperfalle mit dem Filterelement 121 zum Zurückhalten von Fremdkörpern angeordnet.
Für weitere Ausführungen wird auf die Fig. 7 verwiesen.
Alle in Verbindung mit einzelnen Ausführungsformen der Erfindung erläuterten und gezeigten Merkmale können in unterschiedlicher Kombination in dem erfindungsgemäßen Gegenstand vorgesehen sein, um gleichzeitig deren vorteilhafte Wirkungen zu realisieren.
Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist durch die Ansprüche gegeben und wird durch die in der Beschreibung erläuterten oder den Figuren gezeigten Merkmale nicht beschränkt.
Bezugszeichenliste
100 Wäschepflegegerät
100-1 Oberer Gerätebereich des Wäschepflegegeräts 100-2 Unterer Gerätebereich des Wäschepflegegeräts 100-3 Gerätemitte des Wäschepflegegeräts
101 Einspülschale
102 Gerätegehäuse
102-1 Gehäuseoberseite
102-2 Gehäuseunterseite
102-3 Gehäuselängsseiten
102-4 Gehäusevorderseite
102-5 Gehäuserückseite
103 Tür
104-1 Bedienblende
104-2 Bedienelement
105 Außenbereich des Wäschepflegegeräts
106-1 Gehäuseöffnung
106-2 Weitere Gehäuseöffnung
106-3 Weitere Gehäuseöffnung
107 Aufnahmekammer
107-1 Einspülschalenaufnahme
107-2 Aufnahmeraum
107-3 Zweite Aufnahmekammer
108 Vorderwand
109 Laugenbehälter
111 Ablassöffnung
113 Erste Leitung
115 Zweite Leitung
117 Pumpe
119 Pumprichtung
121 Filterelement
123 Steuerungsverbindung
125 Steuerung
127 Rückführungsleitung
129 Einlasselement
131 Erstes Ventil
133 Zweite Steuerungsverbindung
135 Rückpumprichtung
137 Füllstandsensor
139 Dritte Steuerungsverbindung
141 Dritte Leitung
143 Weitere Pumpe
145 Weitere Ablassöffnung
147 Vierte Steuerungsverbindung
149 Weitere Pumprichtung
151 Zweites Ventil
153 Parallelleitung