EP2838762A1 - Ausziehbarer klappaufstieg - Google Patents
Ausziehbarer klappaufstiegInfo
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- EP2838762A1 EP2838762A1 EP13710391.7A EP13710391A EP2838762A1 EP 2838762 A1 EP2838762 A1 EP 2838762A1 EP 13710391 A EP13710391 A EP 13710391A EP 2838762 A1 EP2838762 A1 EP 2838762A1
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Definitions
- hangers are known, which are not firmly connected to the mobile device and are hung only in case of need, for example, in prepared connections on the mobile device. When not in use, they are stowed anywhere on the mobile device.
- DE 10 2005 01 1 483 A1 shows a ladder that can be leaned against a motor vehicle and is fastened for transport on the roof of the vehicle.
- so-called rotary folding ladders which are usually firmly connected to the mobile device and stored during a relocation drive of the mobile device on the running deck or other suitable location. To use the swivel ladder can be swiveled to the outside of the device.
- Such hinged ladders are known, for example, from US Pat. No. 6,029,775, DE 202009 010 035 U1 and WO 2007/062464 A1.
- the rung ladder can be pivoted to a stop, for example by an angle of about 90 °. That is, after moving out of the receptacle in the joint, the rung ladder can be pivoted so that the user can now use the rung ladder to climb into the operator's cab or on the undercarriage deck of the mobile device. Also, a method of the mobile device on the site can be possible with swiveled and telescoped rung ladder, as the rung ladder is connected via the joint and the receptacle fixed to the mobile device, and the location of the recording can be selected accordingly.
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen ausziehbaren Klappaufstieg zum Erreichen einer Bedienerkabine oder zum Aufstieg auf das Laufdeck eines Unterwagens eines mobilen Gerätes, zum Beispiel eine mobilen Krans, mit einer Sprossenleiter (1), einer Aufnahme, in die die Sprossenleiter (1) zum Transport gehalten und aus der die Sprossenleiter (1) zur Nutzung als Aufstieg herausbewegbar ist, einer Führung für wenigstens ein Ende der Sprossenleiter (1), wobei die Führung durch die Aufnahme gebildet oder mit der Aufnahme verbunden ist, und die Führung und ein Ende der Sprossenleiter (1) gemeinsam ein Gelenk bilden, in dem die Sprossenleiter (1) relativ zu dem mobilen Gerät verschwenkbar ist, und wobei die Sprossenleiter (1) eine teleskopierbare Sprossenleiter (1) mit wenigstens einen inneren und einem äußeren Ausschubelement ist und die Aufnahme mit dem mobilen Gerät verbunden oder verbindbar ist.
Description
Ausziehbarer Klappaufstieg
Die Erfindung betrifft einen ausziehbaren Klappaufstieg für ein mobiles Gerät, zum Beispiel einen mobilen Kran, mit einer Aufnahme und einer Sprossenleiter, die zum Transport in der Aufnahme gehalten und zur Nutzung als Aufstieg aus der Aufnahme heraus bewegbar ist. Der Klappaufstieg umfasst ferner eine Führung für wenigstens ein Ende der Sprossenleiter, wobei die Führung durch die Aufnahme gebildet oder mit der Aufnahme verbunden ist. Die Führung und ein Ende der Sprossenleiter bilden gemeinsam ein Gelenk, in dem die Sprossenleiter relativ zum mobilen Gerät verschwenkbar ist. Bei der Sprossenleiter handelt es sich um eine teleskopierbare Sprossenleiter mit wenigstens einem inneren und einem äußeren Ausschubelement. Die Aufnahme ist mit dem mobilen Gerät verbunden oder verbindbar.
Bislang in der Praxis eingesetzte Aufstiege zum Erreichen einer Bedienerkabine und/oder des Laufdecks eines Unterwagens eines mobilen Geräts sind meist an einer Seite des Geräts zwischen den Fahrzeugachsen angebracht, im Regelfall fest mit dem Fahrzeug verbaut. Solch ein Aufstieg ist beispielsweise aus der DE 20 2008 007 872 U1 bekannt. Die dort gezeigte Leiter ist der Länge nach geteilt, wobei die Teile um Schwenkscharniere relativ zueinander verschwenkbar sind und die Leiter selbst in weiteren Schwenkgelenken von dem Gerät abgeschwenkt werden kann.
Alternativ sind Einhängeleitern bekannt, die nicht fest mit dem mobilen Gerät verbunden sind und nur im Bedarfsfall zum Beispiel in vorbereitete Verbindungen am mobilen Gerät eingehängt werden. Wenn nicht in Benutzung, sind sie an einem beliebigen Platz am mobilen Gerät verstaut. Die DE 10 2005 01 1 483 A1 zeigt beispielsweise eine Leiter, die an ein Kraftfahrzeug angelehnt werden kann und zum Transport auf dem Dach des Fahrzeugs befestigt wird.
Schließlich sind auch sogenannte Drehklappleitern, die meist fest mit dem mobilen Gerät verbunden sind und während einer Verlegungsfahrt des mobilen Geräts auf dem Laufdeck oder einer anderen geeigneten Stelle abgelegt werden. Zur Benutzung kann die Drehklappleiter zur Gerätaußenseite geschwenkt werden. Solche Drehklappleitern sind beispielsweise aus der US 6,029,775, der DE 202009 010 035 U1 und der WO 2007/062464 A1 bekannt.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Klappaufstieg für ein mobiles Gerät zur Verfügung zu stellen, der kompakt gebaut und einfach mit dem mobilen Gerät verbindbar ist. Es ist eine weitere Aufgabe, ein mobiles Gerät mit solch einem Klappaufstieg zur Verfügung zu stellen.
Diese Aufgaben werden gelöst durch den Klappaufstieg gemäß Anspruch 1 und das mobile Gerät gemäß Anspruch 1 1 .
Die Erfindung betrifft einen ausziehbaren Klappaufstieg zum Erreichen einer Bedienerkabine oder zum Aufstieg auf das Laufdeck eines Unterwagens eines mobilen Geräts, zum Beispiel eines mobilen Krans.
Der ausziehbare Klappaufstieg umfasst eine Sprossenleiter und eine Aufnahme, wobei die Sprossenleiter zum und während des Transports des mobilen Geräts in der Aufnahme gehalten ist und zur Nutzung als Aufstieg aus der Aufnahme herausbewegt werden kann. Des Weiteren umfasst der Klappaufstieg eine Führung für wenigstens ein Ende der Sprossenleiter, wobei die Führung durch die Aufnahme oder einen Teil der Aufnahme gebildet wird oder mit der Aufnahme verbunden ist.
Die Führung und ein Ende der Sprossenleiter bilden gemeinsam ein Gelenk in dem die Sprossenleiter relativ zu dem mobilen Gerät verschwenkbar ist.
Bei der Sprossenleiter handelt es sich um eine teleskopierbare Sprossenleiter mit wenigstens einem inneren und wenigstens einem äußeren Ausschubelement. Die Aufnahme ist mit dem mobilen Gerät verbunden oder verbindbar.
Die Aufnahme kann auch als eine Art Box gestaltet sein, in der die Sprossenleiter vollständig aufgenommen ist, wenn der Klappaufstieg zur Montage mit einem mobilen Gerät bereitgehalten wird. Die Aufnahme mit der Sprossenleiter kann dann in einem Stück mit dem Gerät verbunden werden und die Sprossenleiter ist, wenn nicht in Gebrauch, vollständig in der Aufnahme aufgenommen und wird zur Nutzung aus der Aufnahme heraus bewegt. Die Aufnahmebox kann einen verschließbaren und bevorzugt abschließbaren Deckel aufweisen, so dass die Sprossenleiter gegen Verschmutzung und Diebstahl gesichert ist.
Die Führung kann alternativ zum Beispiel durch zwei U-Eisen gebildet sein, die gleichzeitig auch die Aufnahme für die Sprossenleiter bilden. Die Führung kann aber zusätzlich zur Aufnahme gebildet und mit der Aufnahme verbunden sein, zum Beispiel verschweißt oder verschraubt.
Das Ende der Sprossenleiter, das zusammen mit der Führung das Gelenk bildet, wird bevorzugt in der Führung verliersicher gehalten. Das heißt, die Sprossenleiter kann nicht vollständig aus der Führung gezogen werden, sondern ist auch im ausgezogenen Zustand zum Beispiel in dem Gelenk mit der Führung verbunden.
Um eine besonders kompakte Bauweise der Sprossenleiter zu ermöglichen, ist es bevorzugt, wenn das wenigstens eine innere Ausschubelement beim Ein- und Austeleskopieren der Sprossenleiter durch die Sprossen des wenigstens einen äußeren Ausschubelements hindurchgeführt wird. Das heißt, das jeweils äußere Ausschubelement bildet eine Art Hülle für das jeweils nächste innere Ausschubelement, wobei die Innenseiten der Längsseiten des äußeren Ausschubelements eine Führung für die Außenseiten der Längsseiten des inneren Ausschubelements bilden. Zumindest die Sprossen des äußeren Ausschubelements bilden gemeinsam mit den Längsseiten einen Rahmen, durch dessen Öffnung das innere Ausschubelement in das äußere Ausschubelement hineingeschoben werden kann. Die inneren Ausschubelemente können in dem jeweils nächsten äußeren Ausschubelement nicht nur geführt, sondern auch verliersicher gehalten werden.
Bevorzugt bilden Flachprofile oder Winkelprofile die Längsseiten der Sprossenleiter und jede Sprosse wird durch zwei Flachprofile gebildet, von denen eines die Längsseiten an der Vorderseite der Sprossenleiter und das andere die Längsseiten an der Rückseite der Sprossenleiter miteinander verbindet. Sind die Längsseiten als Winkelprofile, zum Beispiel U- oder V-Profile, gebildet, so kann es auch genügen, wenn die Sprossen nur an der Vorderseite der Sprossenleiter, nur an der Rückseite der Sprossenleiter oder alternierend an der Vorder- und Rückseite der Sprossenleiter gebildet sind. Bei den Profilen handelt es sich zum Beispiel um Stahl-, Aluminiumoder Kunststoffprofile.
Im austeleskopierten Zustand können die unterste Sprosse des äußeren Ausschubelements und die oberste Sprosse des inneren Ausschubelements gemeinsam eine Sprosse der Sprossenleiter bilden. Da, wie bereits gesagt, die inneren Ausschubelemente im einteleskopierten Zustand vollständig im nächsten äußeren Ausschubelement aufgenommen sind, kann das innerer Ausschubelement im austeleskopierten Zustand eine Sprosse weniger aufweisen, als das es direkt umgebende nächste äußere Ausschubelement.
In dem Gelenk kann die Sprossenleiter bis zu einem Anschlag verschwenkt werden, zum Beispiel um einen Winkel von ca. 90°. Das heißt, dass die Sprossenleiter nach dem Herausbewegen aus der Aufnahme in dem Gelenk verschwenkt werden kann, so dass der Nutzer jetzt die Sprossenleiter nutzen kann, um in die Bedienkabine oder auf das Laufdeck des Unterwagens des mobilen Geräts zu steigen. Auch ein Verfahren des mobilen Geräts auf der Baustelle kann mit angeschwenkter und austeleskopierter Sprossenleiter möglich sein, da die Sprossenleiter über das Gelenk und die Aufnahme fest mit dem mobilen Gerät verbunden ist, und der Anbauort der Aufnahme entsprechend gewählt werden kann. Zusätzlich kann es vorteilhaft sein, wenn die Sprossenleiter im angeschwenkten und austeleskopierten Zustand in zusätzliche Haltelemente am mobilen Gerät zum Beispiel gesichert werden kann, zum Beispiel einklippsbar ist, um ein Abschwenken der Sprossenleiter während der Fahrt zu verhindern.
Die Ausschubelemente können relativ zueinander linear verschoben oder bewegt werden, sie können aber nicht relativ zueinander verschwenkt werden, sondern bilden im austeleskopierten Zustand eine gerade Sprossenleiter.
Wenn die Sprossenleiter im einteleskopierten Zustand in der Aufnahme gehalten oder aufgenommen ist, ist sie bevorzug gesichert, um ein ungewolltes Austeleskopieren und/oder ungewolltes Herausbewegen der Sprossenleiter aus der Ausnahme zu verhindern. Diese Sicherung kann zum Beispiel der bereits erwähne Deckel sein, der im geschlossenen und/oder verschlossenen Zustand verhindert, dass die Sprossenleiter ungewollt austeleskopiert oder sich ungewollt aus der Aufnahme herausbewegt. Alternativ kann eine mechanische, hydraulische oder elektrische Sicherungsvorrichtung vorgesehen sein, die zum Beispiel vom Bediener gelöst werden muss, bevor er die Sprossenleiter aus der Aufnahme herausbewegen kann. Das Entsichern der Sprossenleiter kann von Hand oder durch zum Beispiel Knopfdruck vor Ort, durch eine tragbare Fernbedienung oder vom Führerhaus aus veranlasst werden. Im Führerhaus kann zudem eine Anzeige vorgesehen sein, die dem Fahrer beim Anlassen des Fahrzeugs anzeigt, dass die Sprossenleiter nicht in der Aufnahme gesichert ist. Denkbar ist auch eine Anfahrsperre in diesem Fall, da ein Austeleskopieren der Sprossenleiter während der Fahrt eine erhebliche Verkehrsgefährdung darstellen kann.
Obwohl das händische Bewegen und Austeleskopieren der Sprossenleiter durch den Nutzer bevorzugt ist, kann der ausziehbare Klappaufstieg auch eine Antriebseinheit umfassen, mit der die Sprossenleiter zumindest teilweise aus der Aufnahme herausbewegt werden und dann vom Nutzer gegriffen, verschwenkt und austeleskopiert werden kann. Der Klappaufstieg kann auch vollautomatisch aus der Aufnahme herausbewegt, austeleskopiert und verschwenkt werden, und in umgekehrter Reihenfolge wieder in die Aufnahme bewegt werden. Dabei ist es unerheblich, ob nach dem Herausbewegen aus der Aufnahme die Sprossenleiter zunächst austeleskopiert und dann verschwenkt oder zuerst verschwenkt und dann austeleskopiert wird.
Die Aufnahme für die Sprossenleiter kann so an dem mobilen Gerät montiert werden, dass sie vollständig unter der Bedienerkabine oder dem Laufdeck des Unterwagens angeordnet ist. Bei vollständiger Aufnahme der Sprossenleiter in der Aufnahme ist bevorzugt auch die Sprossenleiter vollständig unter der Bedienerkabine oder dem Laufdeck verborgen. Das heißt, weder die Sprossenleiter noch die Aufnahme stehen über eine Kante der Bedienerkabine oder des Laufdecks des Unterwagens vor. Dies vermindert die Unfallgefahr und erhöht somit die Arbeitssicherheit. Es ermöglicht zudem eine ansprechende Optik des fahrenden oder abgestellten mobilen Geräts, die nicht durch einen sichtbaren Klappaufstieg gestört wird.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Störkonturen eines auf dem Laufdeck oder außen an der Kabine abgelegten Klappaufstiegs entfallen und somit keine Kollisionsgefahr mit anderen zum Beispiel krantypischen Elementen, wie beispielsweise Heckstaukisten, am Drehtisch aufgenommene und/oder auf dem Unterwagen abgelegte Gegengewichte, oder andere um die Drehmitte rotierende Elemente, wie Drehwerke, Drehwinkelgeber, Ritzelschutz, etc. besteht. Durch den festen Anbauort der Aufnahme mit der Sprossenleiter entfällt zudem der Aufwand, die Sprossenleiter von irgendwo am Fahrzeug zur Aufstiegsstelle zu transportieren.
Die Erfindung betrifft auch ein mobiles Gerät mit einer Bedienerkabine und/oder einem Laufdeck mit einem Klappaufstieg, wie er auf den vorgehenden Seiten definiert wurde. Der Klappaufstieg kann an beliebiger Stelle unterhalb der Bedienerkabine und/oder unterhalb des Laufdecks mit dem mobilen Gerät verbunden werden. Bevorzugt ist es, wenn die austelekopierte Leiter nicht bis zum Boden reicht, da in diesem Fall das mobile Gerät am Einsatzort bewegt werden kann, ohne vorher den Klappaufstieg in die Verstauposition bewegen zu müssen.
Im Folgenden wird eine Ausführung eines erfindungsgemäßen Klappaufstiegs anhand von Figuren näher erläutert. Die Erfindung ist aber nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. Merkmale, die erfindungswesentlich sind und nur
den Figuren entnommen werden können, können einzeln und zumindest in den gezeigten Kombinationen den Gegenstand vorteilhaft weiterbilden.
Die Figuren zeigen im Einzelnen:
Figur 1 Laufdeck von oben mit darunter angeordnetem Klappaufstieg Figur 2 aus dem Laufdeck herausstehender Klappaufstieg
Figur 3 Klappaufstieg nach dem Verschwenken
Figur 4 Klappaufstieg mit austeleskopierter Sprossenleiter
Figur 5 austeleskopierte Sprossenleiter in einer vergrößerten Ansicht
In der Figur 1 ist ein Teil eines Laufdecks 7 eines mobilen Geräts zu sehen. Unterhalb des Laufdecks 7 ist in gestrichelten Linien eine Sprossenleiter 1 zu erkennen, die in einer nicht gezeigten Aufnahme 2 aufgenommen ist. In der abgekanteten Vorderseite 7a des Laufdecks 7 ist eine Öffnung 8 zu sehen, die zum Beispiel durch einen Deckel verschlossen sein kann. Die Sprossenleiter 1 kann durch die Öffnung 8 aus der Aufnahme 2 herausbewegt werden.
Die Figur 2 zeigt jetzt die aus der Aufnahme 2, die hier durch gestrichelte Linien dargestellt ist, herausbewegte Sprossenleiter 1 . Die Aufnahme 2 bzw. die Längsseiten der Aufnahme 2 bilden gleichzeitig eine Führung 3 für die Sprossenleiter 1 . Die Sprossenleiter 1 kann durch den Nutzer per Hand aus der Aufnahme 2 herausgezogen werden, alternativ kann der Klappaufstieg einen nicht gezeigten Antrieb aufweisen, mit dem die Sprossenleiter 1 in die gezeigte Position bewegt werden kann.
Zu sehen ist in der Figur 2 das äußerste Ausschubelement 13 mit drei Sprossen 5. Zu erkennen ist, dass die Sprossen 5 aus Flachprofilen 5a, 5b bestehen, die zusammen mit den Längsseiten 1 a, 1 b der Sprossenleiter 1 einen Rahmen bilden. Die Flachprofile 5a, 5b weisen an ihrer Oberseite ein Profil auf, um der Schuhsohle einen sicheren Halt beim Aufstieg zu geben. Im Ausführungsbeispiel handelt es sich
um Einkerbungen, die verhindern, dass der Schuh seitlich auf der Sprosse 5 verrutscht.
In der Figur 3 ist die Sprossenleiter 1 in einer an die abgekantete Vorderseite 7a des Laufdecks 7 angeschwenkten Position zu sehen. Dabei bilden die Führung 3 und ein Ende der Sprossenleiter 1 gemeinsam ein Gelenk 4, um das die Sprossenleiter 1 verschwenkt werden kann. Als Anschlag für die Begrenzung der Schwenkbewegung der Sprossenleiter 1 dient im Ausführungsbeispiel ein Teil der abgekanteten Vorderseite 7a des Laufdecks 7. Alternativ kann die Führung 3 an ihrem der abgekanteten Vorderseite 7a zugewandten Ende den Anschlag zur Begrenzung der Schwenkbewegung der Sprossenleiter 1 bilden.
Die Figuren 4 und 5 zeigen die austeleskopierte Sprossenleiter 1 . Im Ausführungsbeispiel weist die Sprossenleiter 1 drei Ausschubelemente auf: ein äußerstes Ausschubelement 13, ein mittleres Ausschubelement 12 und ein innerstes Ausschubelement 1 1 . Das mittlere Ausschubelement 12 bildet dabei das nächste innere Ausschubelement für das äußerste Ausschubelement 13 und gleichzeitig das nächste äußere Ausschubelement für das innerste Ausschubelement 1 1 .
Dabei wird, wie insbesondere in der Figur 5 gut zu erkennen ist, das nächste innerer Ausschubelement 1 1 , 12 in dem nächsten äußeren Ausschubelement 12, 13 geführt und gehalten.
In der Figur 4 ist gut zu sehen, dass die Breite und die Tiefe der einzelnen Ausschubelemente 1 1 , 12, 13 unterschiedlich ist. Dies resultiert daraus, dass das jeweils innere Ausschubelement 1 1 , 12 einen Einschub für das jeweils äußere Ausschubelement 12, 13 bildet. Mit anderen Worten, das Ausschubelement 1 1 kann soweit in der Ausschubelement 12 eingeschoben werden, bis die beiden Unterseiten der jeweils untersten Sprosse 5 des Ausschubelements 1 1 und des Ausschubelements 12 zumindest in einer Ebene liegen, und das Ausschubelement 12 kann entsprechend in das Ausschubelement 13 eingeschoben werden, bis alle drei unteren Enden der jeweils untersten Sprosse 5 zumindest in einer Ebene liegen.
„Zumindest in einer Ebene liegen" soll hier bedeuten, dass die jeweils inneren Ausschubelement 1 1 , 12 auch weiter in die jeweiligen äußeren Ausschubelemente 12, 13 eingeschoben werden können.
Wenn die Sprossenleiter 1 vollkommen einteleskopiert ist, entsprechen die Außenmaße des äußersten Ausschubelements 13 den Außenmaßen der einteleskopierten Sprossenleiter 1 .
In den Figuren 4 und 5 ist auch sehr plastisch die kompakte Bauweise des Klappaufstiegs mittels der Sprossenleiter 1 zu sehen. Im einteleskopierten Zustand weist die Sprossenleiter 1 des Ausführungsbeispiels drei Sprossen 5 auf. Wären das Ausschubelement 13 und das Ausschubelement 12 mit einem Klappscharnier verbunden, würde die ausgeklappte Sprossenleiter bei gleicher Baulänge maximal fünf Sprossen aufweisen. Die Bauhöhe der zusammengeklappten Sprossenleiter wäre größer als die Bauhöhe der teleskopierbaren Sprossenleiter 1 . Handelte es sich bei der Sprossenleiter 1 um eine Drehklappleiter, so würde diese bei gleicher Baulänge nur drei, maximal vier Sprossen aufweisen. Die teleskopierbare Sprossenleiter 1 weist im Ausführungsbeispiel dagegen sechs Sprossen 5 auf, ein Zugewinn von wenigstens einer Sprosse 5 bei gleicher Baulänge und reduzierter Bauhöhe und dadurch ein Zugewinn an Komfort für den Nutzer.
Bezugszeichenliste:
1 Sprossenleiter
1 a Längsseite
1 b Längsseite
2 Aufnahme
3 Führung
4 Gelenk
5 Sprosse
5a Flachprofil
5b Flachprofil
6 Anschlag
7 Laufdeck
7a abgekantete Vorderseite
8 Öffnung
1 1 Ausschubelement
12 Ausschubelement
13 Ausschubelement
Claims
1 . Ausziehbarer Klappaufstieg zum Erreichen einer Bedienerkabine oder zum Aufstieg auf das Laufdeck eines Unterwagens eines mobilen Gerätes, zum Beispiel eine mobilen Krans, mit
einer Sprossenleiter (1 ),
einer Aufnahme (2), in die die Sprossenleiter (1 ) zum Transport gehalten und aus der die Sprossenleiter (1 ) zur Nutzung als Aufstieg herausbewegbar ist,
einer Führung (3) für wenigstens ein Ende der Sprossenleiter (1 ), wobei die Führung (3) durch die Aufnahme (2) gebildet oder mit der Aufnahme (2) verbunden ist, und
die Führung (3) und ein Ende der Sprossenleiter (1 ) gemeinsam ein Gelenk (4) bilden, in dem die Sprossenleiter (1 ) relativ zu dem mobilen Gerät verschwenkbar ist, und wobei
die Sprossenleiter (1 ) eine teleskopierbare Sprossenleiter (1 ) mit wenigstens einen inneren und einem äußeren Ausschubelement (1 1 , 12, 13) ist und
die Aufnahme (2) mit dem mobilen Gerät verbunden oder verbindbar ist.
2. Ausziehbarer Klappaufstieg nach Anspruch 1 , wobei das wenigstens eine innere Ausschubelemente (1 1 , 12) beim Ein- und Austeleskopieren der Sprossenleiter (1 ) durch die Sprossen (5) des wenigstens einen äußeren Ausschubelementes (12, 13) hindurchgeführt wird.
3. Ausziehbarer Klappaufstieg nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Sprossenleiter (1 ) in dem Gelenk (4) bis zu einem Anschlag (6) verschwenkbar ist.
4. Ausziehbarer Klappaufstieg nach einem der vorgehenden Ansprüche, wobei die Ausschubelemente (1 1 , 12, 13) der Sprossenleiter (1 ) miteinander verliersicher verbunden und wenigstens im einteleskopierten Zustand gegen ein ungewolltes Austeleskopieren und/oder ein ungewolltes Herausbewegen aus der Aufnahme (2) gesichert sind.
5. Ausziehbarer Klappaufstieg nach dem vorgehenden Anspruch, wobei das jeweis innere Ausschubelement (1 1 , 12) in dem nächsten äußeren Ausschubelement (12, 13) geführt und/oder in diesem verliersicher gehalten wird.
6. Ausziehbarer Klappaufstieg nach einem der vorgehenden Ansprüche, wobei bei austeleskopierter Sprossenleiter (1 ) das jeweils innere Ausschubelement (1 1 , 12) eine Sprosse (5) weniger aufweist, als das nächste äußere Ausschubelement (12, 13).
7. Ausziehbarer Klappaufstieg nach einem der drei vorgehenden Ansprüche, wobei eine oberste Sprosse (5) des inneren Ausschubelements (1 1 , 12) zusammen mit der untersten Sprosse (5) des nächsten äußeren Ausschubelements (12, 13) eine gemeinsame Sprosse bildet.
8. Ausziehbarer Klappaufstieg nach einem der vorgehenden Ansprüche, wobei die teleskopierbaren Ausschubelemente (1 1 , 12, 13) relativ zueinander nicht verschwenkbar sind.
9. Ausziehbarer Klappaufstieg nach einem der vorgehenden Ansprüche, wobei der Klappaufstieg eine Antriebseinheit aufweist, mit der die Sprossenleiter (1 ) wenigstens teilweise aus der Aufnahme (2) herausbewegt werden kann.
10. Ausziehbarer Klappaufstieg nach einem der vorgehenden Ansprüche, wobei die Aufnahme (2) vollständig unter der Bedienerkabine oder dem Laufdeck (7) des Unterwagens angeordnet ist, so dass bei vollständig in der Aufnahme aufgenommener Sprossenleiter (1 ), weder die Aufnahme (2) noch die Sprossenleiter (1 ) über eine Kante der Bedienerkabine oder des Laufdecks (7) des Unterwagens vorstehen.
1 1 . Mobiles Gerät mit einem Unterwagen und/oder einer Bedienerkabine, mit einem ausziehbaren Klappaufstieg nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der Klappaufstieg an beliebiger Stelle unter der Bedienerkabine und/oder dem Laufdeck (7) des Unterwagens angeordnet ist.
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