Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement zum gegenseitigen biegesteifen
Anschluss von Bauelementen wie Trägern, Stützen und dergleichen insbesondere
im Stahlhochbau und Stahlbetonfertigteilbau, wobei zwei aneinander anzuschließende
Bauelemente über eine Steckverbindung aneinander festlegbar
sind und wobei dem ersten der beiden Bauelemente ein Steckelement und dem
zweiten Bauelement eine das Steckelement zumindest in Zug- und Druckrichtung
sowie in einer Querkraftrichtung formschlüssig umgreifende Steckaufnahme
zugeordnet ist.
Vor allem im Stahlbau, aber auch sonst im Stahlbetonbau und beispielsweise
beim Anschließen eines Stahl- oder Holzträgers an einen Stützpfeiler besteht
ein Problem darin, dass zwei aneinander anzuschließende Bauelemente zur
Herstellung eines stabilen Gerüsts bzw. Gebildes biegesteif miteinander verbunden
werden, um eine Instabilität des Systems auszuschließen bzw. um das
Tragverhalten zu verbessern.
Übliche biegesteife Anschlüsse werden durch Schweißverbindungen oder Kopfplattenstöße
hergestellt, was aber insbesondere im Falle eines Verschweißens
auf der Baustelle einen vergleichsweise großen Aufwand bedeutet, vor allem
wenn die Bauelemente größere Längen und/oder Gewichte besitzen. Ein wesentlicher
Nachteil beim Herstellen eines biegesteifen Anschlusses durch Verschweißen
besteht außerdem in der Unlösbarkeit dieser stoffschlüssigen Verbindung.
Neben dem Verschweißen gibt es in jüngerer Zeit den beispielsweise in der DE-A-197
38 289 offenbarten Vorschlag, einen biegesteifen Anschluss durch Steckverbindung
unter Verwendung eines sogenannten Sigma-Knotens herzustellen.
Hierbei wird ein kompliziertes Gebilde polygonaler Körper und Aussparungen
mit jeweils pyramidenstumpfartigen Verjüngungen keilähnlich ineinandergesteckt
und ineinander festgelegt. Die hierbei entstehende biegesteife und
spielfreie Anschlussverbindung erfordert das Einhalten kleinster Toleranzen, um
die Biegesteifigkeit herzustellen bzw. aufrecht zu erhalten und um die Montierbarkeit
sicherzustellen. Es ist unschwer erkennbar, dass es einen unverhältnismäßig
großen Aufwand bedeutet, solche kleinste Toleranzen (die beispielsweise
im Zehntelmillimeterbereich liegen) vor allem dann einzuhalten, wenn die aneinander
anzuschließenden Bauelemente große Querschnitte und auch große Längen
aufweisen.
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
biegesteife Anschlussverbindung der eingangs genannten Art ohne bedeutende
Anforderungen an Toleranzen bzw. Genauigkeit der aneinander anzuschließenden
Bauelemente zur Verfügung zu stellen, wobei sich durch ein vorgegebenes
Spiel Toleranzen sogar ausgleichen lassen sollen. Somit stehen sich zwei an
sich widersprüchliche Anforderungen gegenüber, nämlich zum einen eine große
Toleranzausgleichsmöglichkeit und zum anderen dennoch Biegesteifigkeit des
Anschlusses.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zwischen dem
Steckelement und der Steckaufnahme eine Fuge belassen ist, dass die Fuge
zumindest in Druckkraftrichtung - und gegebenenfalls auch in Zugkraftrichtung
- zumindest teilweise mit druckstabilem Füllmaterial gefüllt ist und dass das
Füllmaterial aus ultrahochfestem Beton besteht. Das Verbindungselement besteht
somit erfindungsgemäß nunmehr aus drei Teilen, nämlich dem Steckelement
einerseits und der Steckaufnahme andererseits sowie dem in die Fuge
zwischen Steckelement und Steckaufnahme einzufüllenden bzw. einzubringenden
druckstabilen Füllmaterial, das bevorzugterweise in fluidem, jedenfalls aber
noch nicht ausgehärtetem formbaren Zustand in die für die Druckkraftübertragung
und gegebenenfalls auch für die Querkraftübertragung relevanten Bereiche
der Fuge eingebracht wird und sich so exakt der Fugenform anpasst, das in
der Fuge abbindet bzw. aushärtet und hierbei den Zwischenraum zwischen
Steckelement einerseits und Steckaufnahme andererseits spielfrei überbrückt
und demzufolge nach dem Abbinden bzw. Aushärten eine direkte druckstabile
Druckkraftübertragung und gegebenenfalls auch Zugkraftübertragung herstellt.
Hierbei kann die Fuge zwischen Steckelement und Steckaufnahme, also der
vom Füllmaterial zu überbrückende Abstand zumindest in der Größenordnung
von Millimetern bis hin zu mehreren (beispielsweise 5 bis 6) Zentimetern bestehen.
Dementsprechend können auch die Fertigungs- und Montagetoleranzen im
Millimeter- bis hin zum Zentimeter-Bereich betragen und dennoch ist es möglich,
(gegebenenfalls nach dem Aushärten des Füllmaterials) einen spielfreien Anschluss
zu erhalten.
Dadurch dass die Steckaufnahme das Steckelement zumindest in Zug- und
Druckrichtung formschlüssig umgreift, wird in erfindungsgemäßer Art und Weise
erreicht, dass nicht nur für die aufeinander zugerichteten Druckkräfte der Bauelemente
eine spielfreie Anlage geschaffen wird, sondern dass auch die voneinander
weggerichteten Zugkräfte aufgrund eines Formschlusses durch das Hintergreifen
der Steckaufnahme in Form von Druckkräften übertragen werden und
somit das druckstabile Füllmaterial auch hier die spielfreie und druckfeste Anlage
zur Verfügung stellt.
Wird also die zwischen Steckelement und Steckaufnahme belassene Fuge ähnlich
einer Gießform mit dem druckstabilen Füllmaterial verfüllt und abgewartet,
bis dieses ausgehärtet bzw. abgebunden ist, so hat man zumindest in Zug- und
Druckkraftrichtung und bei insbesondere allseitiger Fugenverfüllung auch hinsichtlich
der Momente, Querkräfte und Normalkräfte Spielfreiheit und so insgesamt
einen biegesteifen Anschluss. Insgesamt ist folglich durch das druckstabile
Füllmaterial eine ursprünglich spielbehaftete Steckverbindung der beiden Bauelemente
mit der Möglichkeit großer Toleranzen in einen toleranzfreien biegesteifen
Anschluss änderbar.
Was das druckstabile Füllmaterial betrifft, so kann dieses entweder knet- oder
formbar sein und aufgrund der Kammerung durch die Steckaufnahme hochdruckfeste
und/oder kriechstabile Materialeigenschaften erhalten, um so die
Druckkraftübertragung gewährleisten zu können. Besonders vorteilhaft ist es
jedoch insbesondere hinsichtlich Handhabbarkeit, wenn das Füllmaterial aus
gießfähigem aushärtbarem Material besteht und hierbei beispielsweise die
Steckaufnahme als verlorene Schalung für das Füllmaterial fungiert. Auch in
diesem Fall sollte als Füllmaterial ein solches Material gewählt werden, welches
nach dem Aushärten hochdruckfest und/oder kriechstabil ist, um die geforderte
Biegesteifigkeit zu gewährleisten.
Besonders vorteilhaft ist es, dass das druckstabile Füllmaterial aus ultrahochfestem
Beton besteht. Ein solcher Beton, der als UHPC bezeichnet wird, ist kostengünstig
herstellbar bzw. erhältlich und erfüllt die an das vorliegende Füllmaterial
zur Gewährleistung einer Biegesteifigkeit gesetzten Anforderungen in vollem
Umfang.
Der ultrahochfeste Beton weist zur Optimierung seiner uniaxialen Druckfestigkeit,
die in der Größenordnung von mind. 120 bis 140 N/mm2 liegt, einen Querschnitt
der Zuschlagstoffe von kleiner oder gleich 0,5 mm auf. Hierdurch und
durch die mit der Verbindung einhergehende Kammerung, die einen 3D-Spannungszustand
im Werkstoff erzeugt, erhält der ultrahochfeste Beton - zumindest
was die Druckfestigkeit anbelangt - Eigenschaften nahezu wie Stahl
und entspricht somit in seiner Druckfestigkeit zumindest fast der stoffschlüssigen
Schweißverbindung des Standes der Technik.
Während bisher die Fertigungs- und Montagetoleranzen im Mikrometerbereich
liegen mussten, um einen möglichst spielfreien gegenseitigen Anschluss zweier
Bauelemente zu ermöglichen, können nun mit dem erfindungsgemäß verwendeten
ultrahochfesten Beton Fugen von mehreren Millimetern bis hin zu (beispielsweise
5 bis 6) Zentimetern überbrückt werden.
Demgemäß können die im Stahlbau und Stahlbetonbau üblichen hochkomplizierten
Anschlusstechniken zur Herstellung einer biegesteifen Anschlussverbindung
wie etwa Verschraubungen, Verschweißungen, Muffen, Dübelkreise oder
ähnliche Anschlusstechniken ersetzt werden durch eine einfache Steckverbindung,
die aufgrund der Gießverbindung dennoch spielfrei und ebenso druckfest
ist. Gleichzeitig ist die erfindungsgemäße Anschlussverbindung äußerst kostengünstig
und darüber hinaus auch baustellentauglich.
Der eingangs erwähnte Formschluss kann - ähnlich der Ausführungsform bei
dem Sigma-Knoten des Standes der Technik - dadurch hergestellt sein, dass
die Steckaufnahme des zweiten Bauelements aus einem in Richtung des ersten
Bauelements offenen C-Profil besteht, und dass das Steckelement aus einem in
seinem Querschnitt an die Größe der Aussparung innerhalb des C-Profils der
Steckaufnahme angepassten T-Profil besteht, so dass bei ineinandergestecktem
Steckelement und Steckaufnahme die beiden äußeren T-Schenkel zumindest in
Druckkraftrichtung von den aufeinander zu verlaufenden C-Schenkeln formschlüssig
umgriffen bzw. hintergriffen sind. Hierbei stützt sich das Steckelement
nicht nur in Druckrichtung, sondern auch in Zugrichtung an der Steckaufnahme
ab.
Im Gegensatz zu der eingangs erwähnten durch Verschweißen hergestellten
biegesteifen Anschlussverbindung ist im Falle des ultrahochfesten Betons die
gegenseitige Verbindung lösbar, wenn der ultrahochfeste Beton durchtrennt oder
gar aus der Fuge entfernt wird.
Was die C- und T-förmige Profilierung betrifft, so muss sich diese nicht über die
gesamte Höhe der Stirnseiten bzw. Anschlussseiten der beiden Bauelemente
erstrecken; es ist vielmehr auch möglich, dass jeweils auf zwei unterschiedlichen
Höhenniveaus jeweils ineinandergreifende C-förmige und T-förmige Profilierungen
vorgesehen sind, wobei die beiden Höhenniveaus dann eine Trennung
zwischen Druckkraftübertragung einerseits und Zugkraftübertragung andererseits
bedeuten.
Vorzugsweise sind die C-förmige Profilierungsform und die T-förmige Profilierungsform
jeweils in horizontaler Ebene orientiert, also die T-Form und die C-Form
auf eine horizontale Ebene bezogen ausgebildet. In diesem Fall erfolgt die
Steckmontage durch vertikales Ineinanderschieben der sich überlappenden aneinander
anzuschließenden Enden der beiden Bauelemente, bis sich Steckelement
einerseits und Steckaufnahme andererseits auf gleichem Höhenniveau
befinden. Es ist jedoch auch möglich, die Verbindung um 90° zu drehen und so
ein horizontales Ineinanderschieben zu ermöglichen.
Um das Verfüllen der Fuge zwischen Steckelement und Steckaufnahme durch
Beton zu begünstigen, empfiehlt es sich, dass die Steckaufnahme zur Rückhaltung
des in die Fuge eingefüllten fluiden Betons an ihrer Unterseite trogförmig
ausgebildet ist und die Unterseite der Fuge nach unten verschließt. Darüber
hinaus kann mit der trogförmigen Unterseite der Steckaufnahme ein in dem
Steckelement vorgesehenes Höhenverstellelement, insbesondere in Form einer
Stellschraube zusammenwirken, um die höhengleiche Positionierung der beiden
aneinander anzuschließenden Bauelemente zu erzielen und eine Querkraftübertragung
auch im Bauzustand zu ermöglichen. Nach dem Aushärten erfolgt die
Querkraftübertragung über das Füllmaterial.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen;
hierbei zeigen
- Figur 1
- ein Steckelement und eine das Steckelement umgreifende
Steckaufnahme zur Bildung eines erfindungsgemäßen Verbindungselements
in Draufsicht;
- Figur 2
- Steckelement und Steckaufnahme aus Figur 1 in an zwei aneinander
anzuschließenden Bauelementen festgelegtem Zustand
in Draufsicht;
- Figur 3
- die beiden Bauelemente aus Figur 2 in Seitenansicht;
- Figuren 4 und 5
- Steckelement und Steckaufnahme aus Figur 1 in einem an
zwei alternativen Bauelementen festgelegten Zustand in Seitenansicht
und Draufsicht;
- Figuren 6 und 7
- eine alternative Ausführungsform eines Steckelements für ein
erfindungsgemäßes Verbindungselement in Draufsicht sowie
in Seitenansicht.
In Figur 1 ist in Draufsicht ein T-förmiges Steckelement 1 dargestellt, welches
von einer C-förmigen Steckaufnahme 2 so umgriffen wird, dass es in der durch
den Pfeil 3 in Figur 1 angedeuteten Zug- und Druckkraftrichtung formschlüssig,
jedoch mit großem Spiel umgriffen ist. Der Pfeil 3 deutet auch durch das Spiel
begründete Verschiebemöglichkeit des Steckelements innerhalb der Steckaufnahme
an, die die Größentoleranzen des T-förmigen Steckelementkopfs innerhalb
der Ausnehmung der C-förmigen Steckelementkopfs verdeutlichen soll.
Hierbei ist unschwer eine Verstell- bzw. Verschiebbarkeit sowohl in horizontaler
Richtung als auch in Rotationsrichtung erkennbar.
Da der Zwischenraum zwischen Steckelement 1 und Steckaufnahme 2, also die
Fuge 4 von einem druckfesten Füllmaterial - in den dargestellten Fällen jeweils
in Form von ultrahochfesten Beton - ausgefüllt wird, dessen Form nach dem
Abbinden der jeweiligen Position von Steckelement einerseits und Steckaufnahme
andererseits entspricht, ist es für die Qualität der Verbindung zwischen
Steckelement und Steckaufnahme unerheblich, in welcher Position Steckelement
und Steckaufnahme zueinander befindlich sind, solange die formschlüssige
Verbindung besteht, die sicherstellt, dass der Beton sowohl die Zugkraft als
auch die Druckkraft vom Steckelement auf die Steckaufnahme weiterleitet. Es
ist hierbei anzustreben, dass die Fuge in den kritischen Bereichen eine gewisse
Mindestgröße, also Mindestdicke aufweist, um ein vollständiges Einfüllen des
ultrahochfesten Betons in diesen Fugebereich sowie eine ausreichende Druckfestigkeit
sicherzustellen. Daneben kann aber auch ein direkter spielfreier Kontakt
von Steckelement und Steckaufnahme auftreten, der durch den Beton dauerhaft
fixiert wird, so dass auch hierbei ein biegesteifer Anschluss geschaffen
ist.
Werden nicht nur die für die Zugkraftübertragung relevanten nach innen gerichteten
Enden 2a, 2b der C-Schenkel der Steckaufnahme und die gegenüberliegende
Seite der C-Basis 2c, die für die Druckkraftübertragung verantwortlich ist,
sowie die äußeren zugehörigen T-Schenkel 1a, 1b bzw. der T-Kopf 1c des
Steckelements 1 vom ultrahochfesten Beton unter kompletter Verfüllung der Fuge
4 in diesem Bereich beaufschlagt, sondern auch die sonstigen Fugenbereiche,
von denen in Figur 1 beispielhaft die seitlichen Fugenbereiche 4d, 4e, 4f
und 4g angedeutet sind, dann lässt sich sicherstellen, dass auch Momente,
Querkräfte und Normalkräfte sicher durch den Beton weitergegeben werden
können und so ein biegesteifer Anschluss hergestellt wird.
Figur 2 zeigt nun, wie das Steckelement 1 an ein erstes Bauelement 5 und wie
die Steckaufnahme 2 an ein zweites Bauelement 6 angeschlossen sind, wobei in
die Fuge 4 in allen Fugenbereichen zwischen Steckelement 1 und Steckaufnahme
2 ein ultrahochfester Beton 7 eingefüllt ist und dieser so einen biegesteifen
Anschluss zwischen beiden Bauelementen herstellt.
Figur 3 zeigt diesen biegesteifen Anschluss in teilweise geschnittener Seitenansicht
und deutet an, wie die Steckaufnahme 2 an ihrer Unterseite 2a trogförmig
ausgebildet ist, um die Fuge 4 nach unten zu verschließen und den Beton 7 von
einem Herausfließen im noch flüssigen Zustand aus der Fuge 4 zu hindern. Eine
Stellschraube 8, die mit der trogförmigen Unterseite 2a der Steckaufnahme 2
zusammenwirkt, sorgt für eine Höhenverstellbarkeit des ersten Bauelements 5
gegenüber dem zweiten Bauelement 6 sowie zur Übertragung von Querkräften
auch im Bauzustand.
In Figur 4 ist eine Figur 3 entsprechende Ausführungsform gezeigt mit dem einzigen
Unterschied, dass das erste Bauelement 5 aus Figur 3, welches aus einem
massiven Stahlbetonbauteil besteht, durch einen doppel-T-förmigen oder
beliebigen Stahlträger 15 ersetzt ist. In gleicher Weise ist auch das zweite Bauteil
6 aus Figur 3, welches ebenfalls ein Stahlbetonmassivteil ist, durch eine
doppel-T-förmige Stütze 16 ersetzt. Ansonsten entsprechen aber - vor allem
was die Steckaufnahme 2 und das Steckelement 1 betrifft - die beiden Ausführungsformen
einander, weshalb gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen
sind.
In Figur 6 und Figur 7 ist schließlich dargestellt, wie man zur Materialersparnis
verhindern kann, dass sich die T-Form des Steckelements gleichförmige über
große Höhenbereiche des ersten Bauelements erstrecken muss: Dort ist ein
Steckelement 21 dargestellt, welches zweigeteilt ausgeführt ist und aus einem
T-förmigen Zugkraftübertragungselement 21a und einem T-förmigen Druckkraftübertragungselement
21b besteht, wobei das Zugkraftübertragungselement 21a
oberhalb des Druckkraftübertragungselements 21b und somit auf einem unterschiedlichen
Höhenniveau angeordnet wird. Auch in diesem Fall ist das Steckelement
21 an einen doppel-T-förmigen Stahlträger 25 angeschlossen, der das
erste Bauelement darstellt.
Zusammenfassend bietet die vorliegende Erfindung den Vorteil, mit einfachsten
Mitteln ein spielfreies Anschließen von zwei Bauelementen zu ermöglichen, ohne
jedoch diese beiden Bauelemente in den jeweiligen Anschlussbereichen zu
großen Toleranzanforderungen zu unterwerfen.