Die Erfindung bezieht sich auf eine druckempfindliche
Schalteinrichtung in Form einer flachbauenden Schaltmatte
gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Maschinen dürfen nur in Verkehr gebracht werden, wenn zum
Schutz der Bediener umfassende Sicherheitsaspekte beachtet
werden. Dazu gehört auch die Absicherung von Gefahrenbereichen
an Maschinen, bei denen eine Anwesenheit oder ein Zugang
bei laufender Maschine wegen der von dieser ausgehenden
Gefahren verhindert werden muß. Zum Schutz von Personen
vor Gefahren dieser Art werden Sicherheitsschaltmatten
eingesetzt.
Bekannt sind entweder elektrische Systeme nach dem
Schließerprinzip, bei denen zwei leitfähige Bänder oder Schichten
beim Betreten der Matte zusammengebracht werden oder
elektronische Prinzipien, bei denen ein Lichtstrahl unterbrochen
wird. Diese Konfigurationen benötigen zur Umformung des Ausgangssignales
ein spezielles Auswertgerät.
Gemäß der EP 421 048 B1 besteht die Schaltmatte aus in
Reihe geschalteten mechanisch zwangsöffnenden Öffnerkontakten
in Form von Kontaktelementen. Stromleitende Kontaktelemente
und isolierende Keilelemente sind abwechselnd auf
einer Expanderschnur aufgereiht. Durch Vorspannung werden
die Kontaktelemente zusammengedrückt und der Ruhestromkreis
ist geschlossen. Beim Betreten der Schaltmatte wird über
die Keilelemente mindestens eines der Kontaktelementenpaare
getrennt und die Stromleitung unterbrochen. Bei diesen Schaltmatten
wird kein zusätzliches Auswertgerät benötigt.
Üblicherweise werden mehrere Schaltmatten nebeneinander
verlegt, und um die Gesamtanordnung herum wird ein Rampenprofil
eingebaut, um einerseits die Schaltmatte zu fixieren und
andererseits Stolpergefahren zu vermeiden.
Zwischen diesem Rampenprofil und den einzelnen Schaltmatten
sowie zwischen Schaltmatten und festen Wandbegrenzungen
besteht ein Raum, in den Fremdkörper eintreten können, die die
entsprechende empfindliche Schaltung stören.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine sichere
fremdkörperfreie Verlegung der Schaltmatten zu sorgen, gleichzeitig
aber sicherzustellen, dass bei Dehnungen der Schaltmatte
aufgrund thermischer oder mechanischer Beanspruchung ein
Zerstören der Schaltmattenränder nicht eintreten kann.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die
Lehre des Hauptanspruches gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen erläutert.
Mit anderen Worten ausgedrückt wird vorgeschlagen, dass das
Dämpfungselemente zwischen den einzelnen, aneinander angrenzenden
Schaltmatten oder den Schaltmatten und einem
Rampenprofil oder der Schaltmatte und einem Wandbegrenzungsbereich
eingebaut werden können, wobei diese Dämpfungselemente
nunmehr einerseits einen dichten Verschluß der
Randkanten gewährleisten, andererseits die Dämpfungselemente
aber in der Lage sind, Ausdehnungen und Bewegungen der
Schaltmatte auszugleichen.
Vorzugsweise sind die Dämpfungselemente als Hohlprofil ausgebildet,
was technisch leicht herstellbar und konfektionierbar
ist.
Da die Schaltmatten eine Deckplatte und eine Bodenplatte aufweisen,
ist es vorteilhaft, das Hohlprofil bzw. das Dämpfungselement
materialeinheitlich mit einem Einsteckzapfen zu versehen,
der zwischen die Bodenplatte und die Deckplatte einsetzbar
ist. Hierdurch ist ein einerseits sicheres, andererseits
einfaches Festlegen und Anbringen der Dämpfungselemente
gewährleistet.
Um eine zusätzliche Sicherheit für die Schaltmatte zu erreichen,
wird weiterhin vorgeschlagen, dass dann, wenn ein Hohlprofil
als Dämpfungselement eingesetzt wird, in dieses Hohlprofil eine
an sich bekannte Schaltleiste einsetzbar ist, wie sie beispielsweise
aus der DE 100 02 926 C1 bekannt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen zeigen dabei
in den
- Fig. 1 und 2
- im Bereich einer Wandbegrenzung angeordnete
Dämpfungselemente für eine
Schaltmatte und in den
- Fig. 3 und 4
- im Bereich eines Rampenprofiles eingesetzte
Dämpfungselemente.
In den Zeichnungen ist jeweils der Ruhezustand und der Zustand
dargestellt, in dem das Dämpfungselement zusammengepresst
ist.
In den Zeichnungen ist eine Schaltmatte 1 dargestellt, die beispielsweise
an eine Wandbegrenzung 4 oder an ein Rampenprofil
3 angrenzt, wobei selbstverständlich von der Erfindung
mitumfasst wird, dass auch eine Schaltmatte 1 an eine andere
Schaltmatte 1 angrenzen kann.
In den Raum zwischen den dann aneinander angrenzenden
Schaltmatten 1 oder der Wandbegrenzung 4 oder dem Rampenprofil
3 ist ein Dämpfungselement 2 eingesetzt, das aus
einem Hohlprofil besteht und beispielsweise einen Einsteckzapfen
5 aufweist, mit dem dieses Dämpfungselement 2 zwischen
eine Deckplatte 6 und eine Bodenplatte 7 der Schaltmatte
1 eingesetzt werden kann. Dehnt sich nun - wie in Fig. 2 und
Fig. 4 dargestellt - die Schaltmatte 1 aus irgendeinem Grunde
aus, nimmt das Dämpfungselement 2 diese Ausdehnung auf,
indem sich das Dämpfungselement 2 zusammendrückt, wobei
also im Einbauzustand gemäß Fig. 1 und 3 sichergestellt ist,
dass in den Raum zwischen Schaltmatte, Wandbegrenzung,
Rampenprofil oder Schaltmatte keine Fremdkörper eintreten
können, andererseits sichergestellt ist, dass bei einer Materialdehnung
der Schaltmatte 1 das Dämpfungsprofil 2 dieser
Raumminderung nachgeben kann und trotzdem den vorhandenen
Zwischenraum wirksam abdichtet.
In das als Hohlprofil ausgebildete Dämpfungselement 1 kann eine
Schaltleiste eingesetzt werden, wie sie beispielsweise aus
der DE 100 02 926 C1 bekannt ist oder auch in anderer Form
zum Stand der Technik gehört, so dass in diesem Bereich noch
eine Absicherung zusätzlich zu der normalen Absicherung durch
die Schaltmatte kommt.