EP0418672A2 - Vorrichtung zur Reinigung zylindrischer Schablonen - Google Patents
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- EP0418672A2 EP0418672A2 EP90117283A EP90117283A EP0418672A2 EP 0418672 A2 EP0418672 A2 EP 0418672A2 EP 90117283 A EP90117283 A EP 90117283A EP 90117283 A EP90117283 A EP 90117283A EP 0418672 A2 EP0418672 A2 EP 0418672A2
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- B41P—INDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
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- B41P2235/20—Wiping devices
- B41P2235/23—Brushes
Definitions
- the invention relates to a device for cleaning cylindrical stencils with two cylindrical cleaning brushes rotatably mounted in a tub, on which the stencil rests in a position inclined to the horizontal during the cleaning process.
- a group is characterized by a vertical wash box.
- the stencil to be cleaned is brought into this by pulling it over an initially horizontal spray tube and swiveling it up together with it and enclosing it in the cleaning container.
- the second group of known stencil washing devices has the features outlined above.
- the advantage of these devices is that the sensitive stencils are supported over their entire length, so that damage during the washing process hardly occurs.
- the disadvantage is that the inclination of the cleaning brushes or the stencils to be cleaned is very limited is when the stencils are to be inserted into the device and removed by an operator standing on the floor.
- the invention is based on the object on the one hand to support the template in operation by rotating cylinder brushes, on the other hand a significant oblique inclination in the range of 20 o - o 60 to reach at least in the final stages of processing. With such an inclined position, not only could paint residues drain away more easily, but it would also be avoided that liquid residues would accumulate in the area of the lower end ring and have to be removed after the actual cleaning process.
- the object is achieved in that the trough carrying the cleaning brushes is pivotally mounted about a horizontal axis.
- Essential components of the device shown are (e.g. from AT-PS 284 169) known two cleaning brushes 1, 2, on which a stencil 11 to be cleaned rests.
- a spray tube 4 is used to clean the interior of the template 11 and is attached to a closed end 9 (left end according to FIGS. 1 and 2) of a trough 3 carrying the cleaning brushes 1, 2.
- the other end 10 of the tub 3 facing the end of the spray tube 4 is free so that the template 11 can be pulled over the spray tube 4.
- the pivotable arrangement of the tub 3 makes it possible to insert the template 11 into the device while the tub 3 is in the horizontal position shown in FIG. 1.
- the pivot axis 8 is located relatively close to the closed end 9 of the tub 3.
- the cleaning liquid is supplied in a manner not shown from the end 9 of the tub 3 through the spray tube 4 and possibly by means of further spray tubes provided on the outside of the template 11 in a known manner.
- the drive of the cleaning brushes 1, 2, which is also not shown, is advantageously only switched on when the paint accumulations in the lower area of the stencil 11 near the brush have been eliminated.
- the entire cleaning process including the rotation and external cleaning of the template 11 by the brushes 1, 2 rotating at different speeds, can already start while the tub 3 is being swung up.
- the template can be air-dried, for example.
Landscapes
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Abstract
Beschrieben wird eine Vorrichtung zur Reinigung zylindrischer Schablonen mit zwei in einer Wanne drehbar gelagerten zylindrischen Reinigungsbürsten, auf denen die Schablone während des Reinigungsvorganges in zur Horizontalen geneigter Lage aufliegt, wobei die die Reinigungsbürsten (1,2) tragende Wanne (3) um eine horizontale Achse (8) schwenkbar gelagert ist.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Reinigung zylindrischer Schablonen mit zwei in einer Wanne drehbar gelagerten zylindrischen Reinigungsbürsten, auf denen die Schablone während des Reinigungsvorganges in zur Horizontalen geneigter Lage aufliegt.
- Einrichtungen zur Reinigung von zylindrischen Schablonen, wie sie insbesondere im Textildruck verwendet werden, unterscheiden sich in zwei große Gruppen.
- Eine Gruppe ist durch einen lotrecht stehenden Waschkasten charakterisiert. In diesen wird die zu reinigende Schablone gebracht, indem sie über ein zunächst horizontal verlaufendes Spritzrohr gezogen und gemeinsam mit diesem hochgeschwenkt und im Reinigungsbehälter eingeschlossen wird.
- Vorteilhaft an derartigen Einrichtungen ist vor allem ihr geringer Platzbedarf. Nachteilig ist, daß nur relativ kurze Schablonen ohne Abstützung hochgeschwenkt oder bearbeitet werden können. Im wesentlichen ist die Bearbeitung auf ein Abspritzen der Innen- und der Außenseite der Schablone beschränkt, auch wenn ausnahmsweise bereits die Verwendung einer Ringbürste für Schablonen einheitlichen Durchmessers vorgeschlagen worden ist.
- Die zweite Gruppe bekannter Schablonenwascheinrichtungen weist die eingangs skizzierten Merkmale auf. Der Vorteil dieser Einrichtungen liegt darin, daß die empfindlichen Schablonen über ihre ganze Länge unterstutzt sind, so daß Beschädigungen beim Waschvorgang kaum vorkommen. Nachteilig ist, daß die Schrägneigung der Reinigungsbürsten bzw. der zu reinigenden Schablonen sehr beschränkt ist, wenn die Einführung der Schablonen in die Einrichtung und deren Entfernung von einer auf dem Boden stehenden Bedienungsperson vorgenommen werden soll.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einerseits die Schablone beim Arbeitsvorgang durch rotierende Zylinderbursten zu unterstützen, andererseits aber eine erhebliche Schragneigung im Bereich von 20o - 60o zumindestens in der Endphase der Bearbeitung zu erreichen. Bei einer derartigen Schrägstellung konnten nicht nur Farbreste leichter abfließen, sondern es würde auch vermieden, daß sich im Bereich des unteren Endringes Flüssigkeitsreste ansammeln, die nach dem eigentlichen Reinigungsvorgang entfernt werden müssen.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die die Reinigungsbürsten tragende Wanne um eine horizontale Achse schwenkbar gelagert ist.
- Beim Waschen in Senkrecht-Anordnung geht die gesamte Auf- und Abschwenkzeit für den Reinigungsvorgang verloren. Der Schwenkvorgang muß daher mit größtmöglicher Beschleunigung zustandegebracht werden, was erheblich mehr Konstruktionsaufwand erfordert. Dadurch bedingt, daß der Vorgang des Siebzylinder- bzw. Schablonen-Waschens Teil eines komplexen Umrüstvorganges ist, soll aber die Reinigungszeit sehr kurz sein; andernfalls entstehen Stillstandzeiten einer sehr kostspieligen Produktionsanlage.
- Diesen Nachteil kann man im Rahmen der Erfindung durch geeignete Verfahrensführung vermeiden, indem bereits während des Schwenkvorganges die Stützeinrichtung in Betrieb genommen wird. Eine Verdrehung der Rundschablone mittels der schnell laufenden Zylinderbürsten soll allerdings erst erfolgen, wenn sich keine größeren Farbansammlungen mehr in der Schablone befinden, welche (durch die Zylinderbursten) unterstützt werden müßten.
- Weitere Zweckmäßigkeiten, Ausführungsarten und Ausgestaltungsbeispiele der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen sowie aus der im folgenden beschriebenen schematischen Zeichnung hervor. Es zeigen
- Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles in der Beladestellung,
- Fig. 2 eine Seitenansicht der Einrichtung in Arbeitsstellung und
- Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1.
- Wesentliche Bestandteile der dargestellten Einrichtung sind (z.B. aus der AT-PS 284 169) bekannte zwei Reinigungsbürsten 1,2, auf denen eine zu reinigende Schablone 11 aufliegt. Zur Reinigung des Inneren der Schablone 11 dient ein Spritzrohr 4, das an einem geschlossenen Ende 9 (linkes Ende gem. Fig. 1 und 2) einer die Reinigungsbursten 1,2 tragenden Wanne 3 befestigt ist. Das dem anderen Ende 10 der Wanne 3 zugewandte Ende des Spritzrohres 4 ist frei, damit die Schablone 11 über das Spritzrohr 4 gezogen werden kann.
- Neu an der dargestellten Einrichtung ist der Vorschlag, die Wanne 3 auf einem Lagerbock 5 um eine Achse 8 schwenkbar anzuordnen. Die Schwenkung erfolgt mittels eines Antriebs 6, der auf eine Hydraulikeinheit 7 einwirkt.
- Durch die schwenkbare Anordnung der Wanne 3 ist es möglich, die Schablone 11 in die Einrichtung einzuführen, wahrend sich die Wanne 3 in der in Fig. 1 dargestellten horizontalen Lage befindet. Um den Lagerbock 5 niedrig halten zu können, befindet sich die Schwenkachse 8 relativ nahe zum geschlossenen Ende 9 der Wanne 3.
- Durch das Hochschwenken der Anordnung in die Lage nach Fig. 2 wird ein einwandfreies Abfließen von Farbresten und Reinigungsflüssigkeit gewährleistet. Die Zufuhr der Reinigungsflüssigkeit erfolgt hierbei in nicht dargestellter Weise vom Ende 9 der Wanne 3 aus durch das Spritzrohr 4 und allenfalls mittels weiterer in bekannter Weise an der Außenseite der Schablone 11 vorgesehener Spritzrohre. Der ebenfalls nicht dargestellte Antrieb der Reinigungsbürsten 1,2 wird in vorteilhafter Weise erst eingeschaltet, wenn die Farbansammlungen im unteren bürstennahen Bereich der Schablone 11 beseitigt sind. Der gesamte Reinigungsvorgang einschließlich der Drehung und äußeren Reinigung der Schablone 11 durch die mit verschiedener Geschwindigkeit rotierenden Bürsten 1,2 kann jedoch bereits beginnen, während die Wanne 3 hochgeschwenkt wird. Während des Herunterschwenkens der Wanne wird vorzugsweise allerdings kein weiteres Reinigungswasser zugeführt, um Wasseransammlungen im Bereich des unteren Endringes der Schablone 11 zu vermeiden. Während des Niederschwenkens kann aber zum Beispiel eine Lufttrocknung der Schablone erfolgen.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Reinigung zylindrischer Schablonen mit zwei in einer Wanne drehbar gelagerten zylindrischen Reinigungsbursten, auf denen die Schablone wahrend des Reinigungsvorganges in zur Horizontalen geneigter Lage aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die die Reinigungsbürsten (1,2) tragende Wanne (3) um eine horizontale Achse (8) schwenkbar gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (8) von den Enden der Wanne (3) verschiedenen Abstand hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (8) auf einem Lagerbock (5) vorgesehen ist, der eine Verschwenkung der Wanne (3) aus einer horizontalen Aufnahmestellung in eine unter mindestens 20o, vorzugsweise unter 45o, zur Horizontalen geneigte Arbeitsstellung erlaubt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein in an sich bekannter Weise an einem Ende der Wanne (3) befestigtes Spritzrohr (4) auch mit Reinigungsflüssigkeit beschickbar ist, während der zur Schwenkung der Wanne (3) vorgesehene Antrieb (6) in Betrieb ist.
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