EP0306788A2 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Brammen und dgl. aus Giesssträngen - Google Patents

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EP0306788A2
EP0306788A2 EP88114024A EP88114024A EP0306788A2 EP 0306788 A2 EP0306788 A2 EP 0306788A2 EP 88114024 A EP88114024 A EP 88114024A EP 88114024 A EP88114024 A EP 88114024A EP 0306788 A2 EP0306788 A2 EP 0306788A2
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EP
European Patent Office
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cutting nozzle
cutting
strand
pressure liquid
slabs
Prior art date
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Withdrawn
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EP88114024A
Other languages
English (en)
French (fr)
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EP0306788A3 (de
Inventor
Paul Grohmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Messer Griesheim GmbH
Original Assignee
Messer Griesheim GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Messer Griesheim GmbH filed Critical Messer Griesheim GmbH
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Publication of EP0306788A3 publication Critical patent/EP0306788A3/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/126Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for cutting

Definitions

  • the invention relates to a method and a device for producing slabs and the like from casting strands according to the preamble of claim 1.
  • the cross section of the emerging strand is up to 250x3000 mm. It is known to split the emerging strand into sections of different lengths on a roller table. For this, a Flame cutting machine clamped to the strand, which cuts off a section during the movement of the strand on the roller table and then moves back to the starting position. The separated section is then fed to a separate slitting line and divided lengthways according to the desired width.
  • This process is labor intensive and requires a lot of work space.
  • the object of the invention is to reduce working hours and working space.
  • the invention is based on the idea of carrying out the cross-cutting and slitting in a single installation, ie on the same roller table, and thus saving a separate slitting installation.
  • the shortest roller table length is achieved in that a high-pressure liquid jet cutting nozzle for slitting is arranged essentially stationary, preferably in the area of the outlet of the continuous casting installation. This has the advantage that the strand is already longitudinally divided when the cross section is started and means that no separate roller table surface or a separate workpiece support is necessary for the longitudinal division.
  • several cutting nozzles can be arranged side by side.
  • At least one cutting nozzle it is particularly advantageous to arrange at least one cutting nozzle so that it can be moved transversely to the roller table during the cut. As a result, the width of the sections can be adapted to the needs during casting.
  • the cutting nozzle is assigned a preheating burner which can be moved toward the cutting nozzle while the workpiece surface is being heated to the ignition temperature. This separates the two phases of heating and piercing. This division makes it possible to put the time required for warming up in the area before the start of the cut.
  • a special form of the high pressure liquid jet cutting nozzle consists in a central outlet for the liquid oxygen jet escaping under a pressure of 100 to 600 bar.
  • Such a cutting nozzle can be used for piercing and slitting.
  • the cutting nozzle can pivot arranged in bar.
  • Another advantageous embodiment consists in generating a relative movement between the cutting nozzle and the strand during piercing.
  • the strand surfaces often have a scale layer that reduces the cutting speed.
  • a descaling burner is aimed at the area to be cut in front of the interface or this area is burned down.
  • the preheating burner is equipped with a control device for the heating output in order to take into account the different heat requirements for piercing and cutting.

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Abstract

Beim kontinuierlichen Stranggießen werden bisher vom Gießstrang Teile bestimmter Länge abgetrennt. Bei Brammen ab bestimmter Breite wird anschließend in einer gesonderten Anlage die Bramme längsge­teilt. Erfindungsgemäß erfolgt das Längsteilen mit einer Hochdruck-Flüssigstrahlschneiddüse vor dem Querteilen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Brammen und der­gleichen aus Gießsträngen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • In modernen Stranggießanlagen beträgt der Quer­schnitt des austretenden Stranges bis zu 250x3000 mm. Es ist bekannt, den austretenden Strang auf einem Rollgang in Teilstücke unter­schiedlicher Länge zu zerlegen. Hierzu wird eine Brennschneidmaschine an den Strang angeklemmt, die während der Bewegung des Stranges auf dem Rollgang ein Teilstück abtrennt und dann wieder in die Ausgangsposition zurückfährt. Das abgetrennte Teilstück wird dann einer separaten Längsteilanlage zugeführt und entsprechend der gewünschten Breite längsgeteilt.
  • Dieser Vorgang ist arbeitsintensiv und benötigt viel Arbeitsfläche.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Reduzierung der Arbeitszeit und Arbeitsfläche.
  • Ausgehend von dem im Oberbegriff des Anspruches 1 berücksichtigten Stand der Technik ist diese Auf­gabe erfindungsgemäß gelöst mit den im kennzeich­nenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen.
  • Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, das Quer-­und Längsteilen in einer einzigen Anlage, d.h. auf dem gleichen Rollgang, durchzuführen und damit eine gesonderderte Längsteilanlage einzusparen. Die kürzeste Rollgangslänge wird dabei dadurch erreicht, daß eine Hochdruck-Flüssigkeitstrahl­schneiddüse zum Längsteilen im wesentlichen feststehend, vorzugsweise im Bereich des Ablaufes der Stranggießanlage, angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, daß der Strang bereits längsgeteilt ist, wenn mit dem Querschnitt begonnen wird und bedeutet, daß für das Längsteilen keine gesonderte Rollgangsfläche oder eine gesonderte Werkstückauflage notwendig ist.
  • Entsprechend den gewünschten Teilstückbreiten können mehrere Schneiddüsen nebeneinander angeordnet werden.
  • Von besonderem Vorteil ist es, mindestens eine Schneiddüse während des Schnittes quer zum Roll­gang verschiebbar anzuordnen. Hierdurch kann die Breite der Teilstücke während des Gießens dem Bedarf angepaßt werden.
  • Zu Beginn des Stranggießens liegt am Anfang des Gießstranges ein Anlaufstück an. Es ist daher vor­teilhaft, den Schnitt nach dem Anlaufstück zu be­ginnen, um dieses nicht zu zerstören. Hierzu wird zweckmäßigerweise das bekannte Lochstechverfahren eingesetzt.
  • Erfindungsgemäß ist der Schneiddüse ein Vorwärm­brenner zugeordnet, der während dem Anwärmen der Werkstückoberfläche auf Zündtemperatur auf die Schneiddüse zu bewegbar ist. Hierdurch werden die beiden Phasen Anwärmen und Lochstechen getrennt. Durch diese Aufteilung ist es möglich, die für das Anwärmen erforderliche Zeit in den Bereich vor Schnittbeginn zu legen.
  • Eine besondere Form der Hockdruck-Flüssigstrahl­schneiddüse besteht in einem zentrischen Auslaß für den unter einem Druck von 100 bis 600 bar austretenden Flüssigsauerstoffstrahl. Eine solche Schneiddüse kann zum Lochstechen und zum Längsteilen verwendet werden. Zum Lochstechen kann die Schneid­düse, nach einer Ausführung der Erfindung, schwenk­ bar angeordnet werden. Eine andere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, während dem Loch­stechen eine Relativbewegung zwischen der Schneid­düse und dem Strang zu erzeugen.
  • Die Strangoberflächen weisen oft eine Zunderschicht auf, welche die Schnittgeschwindigkeit reduziert. Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird auf den zu schneidenden Bereich vor der Schnittstelle ein Entzunderungsbrenner gerichtet oder dieser Bereich abgeflämmt.
  • Der Vorwärmbrenner ist mit einer Regeleinrichtung für die Heizleistung ausgerüstet um dem unter­schiedlichen Wärmebedarf für Lochstechen und Schneiden Rechnung zu tragen.

Claims (6)

1. Verfahren zum Herstellen von Brammen und dgl. aus Gießsträngen durch Schneiden mittels eines Hochdruck-Flüssigstrahles,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gießstrang zuerst längsgeteilt und danach quergeteilt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Hochdruck-Flüssigstrahl­schneiddüse,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneiddüse zum Längsteilen im wesentlichen feststehend, vorzugsweise im Bereich des Auslaufes der Stranggießanlage, angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneiddüse zum Lochstechen in Stranglaufrichtung verfahrbar ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Schneiddüsen nebeneinander angeord­net sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Schneiddüse während des Schnittes quer zum Rollgang verschiebbar angeordnet ist.
6. Vorrichtung insbesondere nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schneiddüse ein Vorwärmbrenner zum Erhitzen der Schnittstelle auf Zündtemperatur zugeordnet und auf die Schneiddüse zu bewegbar ist.
EP88114024A 1987-09-09 1988-08-27 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Brammen und dgl. aus Giesssträngen Withdrawn EP0306788A3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE19873730149 DE3730149A1 (de) 1987-09-09 1987-09-09 Verfahren und vorrichtung zum herstellen von brammen und dgl. aus giessstraengen
DE3730149 1987-09-09

Publications (2)

Publication Number Publication Date
EP0306788A2 true EP0306788A2 (de) 1989-03-15
EP0306788A3 EP0306788A3 (de) 1989-07-12

Family

ID=6335535

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EP88114024A Withdrawn EP0306788A3 (de) 1987-09-09 1988-08-27 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Brammen und dgl. aus Giesssträngen

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EP (1) EP0306788A3 (de)
JP (1) JPH01224166A (de)
BR (1) BR8804622A (de)
DE (1) DE3730149A1 (de)

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EP0306788A3 (de) 1989-07-12
DE3730149A1 (de) 1989-03-23
JPH01224166A (ja) 1989-09-07
BR8804622A (pt) 1989-04-18

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