EP0131184A2 - Unterlage für Klosettbecken und ähnliche Sanitärobjekte - Google Patents
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- EP0131184A2 EP0131184A2 EP84107082A EP84107082A EP0131184A2 EP 0131184 A2 EP0131184 A2 EP 0131184A2 EP 84107082 A EP84107082 A EP 84107082A EP 84107082 A EP84107082 A EP 84107082A EP 0131184 A2 EP0131184 A2 EP 0131184A2
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D11/00—Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
- E03D11/13—Parts or details of bowls; Special adaptations of pipe joints or couplings for use with bowls, e.g. provisions in bowl construction preventing backflow of waste-water from the bowl in the flushing pipe or cistern, provisions for a secondary flushing, for noise-reducing
- E03D11/16—Means for connecting the bowl to the floor, e.g. to a floor outlet
Definitions
- the invention relates to a base for toilet bowls and similar sanitary objects, consisting of a flat base strip made of an elastomer.
- the known base is designed as a one-piece molded part that is adapted to the shape of the fastening surface of the sanitary object. Therefore, for each different size and shape of the mounting surface of the sanitary object, a separate pad must be made and kept in stock. The effort required for this is considerable.
- the backing strip shown in FIGS. 1 and 2 for toilet bowls and similar sanitary objects consists of an elastic, soft plastic, preferably ethylene vinyl acetate.
- the flat backing strip 1 has a continuous, uninterrupted longitudinal edge 2 and on the other side an interrupted longitudinal edge 3, from which cross cuts 4 are arranged at regular intervals, which taper towards the longitudinal edge 2 and each end in an expanding, rounded recess 5.
- the web 6 remaining between the rounded recess 5 at the end of the transverse incision 4 and the uninterrupted longitudinal edge 2 is narrower than 1/5 of the strip width.
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Unterlage für Klosettbecken und ähnliche Sanitärobjekte, bestehend aus einem flachen Unterlagstreifen aus einem Elastomer.
- Die in den meisten Fällen aus Steingut bestehenden Sanitärobjekte müssen an dem beispielsweise durch Fliesen gebildeten Untergrund, einer Wandfläche oder Bodenfläche, sicher befestigt werden. Dieser Untergrund ist in den meisten Fällen nicht vollständig eben, so daß beim Anschrauben der Sanitärobjekte oftmals hohe Belastungsspitzen entstehen, die zu einem Ausbrechen des spröden Materials führen können. Außerdem besteht die Gefahr, daß sich die Befestigung lockert, wenn es bei hervorstehenden Fliesenkanten zu einer Hebelwirkung kommt.
- Deshalb wurde eine bekannte Unterlage der eingangs genannten Gattung geschaffen (DE-GM 82 36 579), die einen aus einem Elastomer bestehenden flachen Randstreifen aufweist, der zwischen dem Befestigungsrand des Sanitärobjekts und dem Untergrund, beispielsweise der Wand- oder Bodenfläche, angeordnet ist. Dieser Elastomerstreifen bildet eine elastische Zwischenlage, die die Entstehung von unerwünschten Belastungsspitzen auch bei unebenem Untergrund verhindert. Das Sanitärobjekt kann damit sicher befestigt werden, ohne daß die Gefahr von Beschädigungen besteht oder daß sich die Befestigung lösen könnte.
- Die bekannte Unterlage ist jeweils als einstückiges, der Form der Befestigungsfläche des Sanitärobjekts angepaßte Spritzteil ausgeführt. Deshalb muß für jede unterschiedliche Größe und Form der Befestigungsfläche des Sanitärobjekts eine gesonderte Unterlage hergestellt und auf Lager gehalten werden. Der hierfür erforderliche Aufwand ist erheblich.
- Außerdem ist eine optimale Anpassung der Unterlage an die Befestigungsfläche des Sanitärobjekts nicht immer gewährleistet, insbesondere wenn größere Maßabweichungen der Sanitärobjekte durch fertigungsbedingte Toleranzen auftreten.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Unterlage der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die an jede beliebige Form und Größe der Befestigungsfläche des Sanitärobjekts angepaßt und in einfacher, aber gut passender Weise daran befestigt werden kann.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der im unverformten Zustand gerade Unterlagstreifen von seiner einen Längskante ausgehende, in regelmäßigen Abständen angeordnete, sich nach innen verjüngende Quereinschnitte aufweist, und daß der Unterlagstreifen an seiner Oberseite mit einem beidseitig haftenden Klebeband versehen ist.
- Der so gestaltete Unterlagstreifen kann zur Anpassung an die Form des Befestigungsrandes des Sanitärobjekts beliebig gekrümmt werden. Dadurch läßt sich der Unterlagstreifen in sehr einfacher Weise an alle vorkommenden Formen und Größen der Befestigungsränder der Sanitärobjekte unmittelbar vor der Anbringung anpassen. Es ist deshalb nicht mehr erforderlich, für unterschiedliche Sanitärobjekte unterschiedliche Unterlagen herzustellen und bereitzuhalten. Eine einzige Ausführungsform ist für alle vorkommenden Anwendungsfälle geeignet.
- Die Quereinschnitte ermöglichen es, den Unterlagstreifen in der jeweils gewünschten Form zu krümmen. Gleichwohl bleibt aber eine verhältnismäßig große Berührungsfläche mit dem Befestigungsrand des Sanitärobjekts bestehen, so daß eine sichere Befestigung des Unterlagstreifens gewährleistet ist.
- Wird der Unterlagstreifen zu seiner unterbrochenen Längskante hin gekrümmt, so faltet sich das Klebeband im Bereich der Quereinschnitte zusammen. Soll der Unterlagstreifen jedoch in entgegengesetzter Richtung, d. h. zu der anderen, ununterbrochenen Längskante hin gekrümmt werden, so schneidet man zweckmäßigerweise das Klebeband im Bereich der Quereinschnitte ein, so daß sich die Quereinschnitte ungehindert verbreitern können.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedanken sind Gegenstand von Unteransprüchen.
- Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist.
- Fa zeigt:
- Fig. 1 in einer Draufsicht einen im unverformten Zustand geraden Unterlagstreifen,
- Fig. 2 in vergrößerter Darstellungsweise einen Abschnitt des Unterlagstreifens nach Fig. 1,
- Fig. 3 den Unterlagstreifen nach Fig. 1 im gekrümmten Zustand an einem nur teilweise dargestellten Sanitärobjekt angebracht, und
- Fig. 4 einen senkrechten Teilschnitt durch den Fuß eines Klosettbeckens, das auf einem Unterlagstreifen steht.
- Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte Unterlagstreifen für Klosettbecken und ähnliche Sanitärobjekte besteht aus einem elastischen, weichen Kunststoff, vorzugsweise Ethylen-Vinyl-Acetat. Der flache Unterlagstreifen 1 hat eine durchgehende, ununterbrochene Längskante 2 und auf der anderen Seite eine unterbrochene Längskante 3, von der in regelmäßigen Abständen angeordnete Quereinschnitte 4 ausgehen, die sich zur Längskante 2 hin verjüngen und jeweils in einer sich erweiternden, abgerundeten Ausnehmung 5 enden. Der jeweils zwischen der abgerundeten Ausnehmung 5 am Ende des Quereinschnittes 4 und der ununterbrochenen Längskante 2 verbleibende Steg 6 ist schmaler als 1/5 der Streifenbreite.
- Wie man besonders deutlich aus Fig. 2 erkennt, ist der Unterlagstreifen 1 an seiner Oberseite mit einem gleichbreiten, beidseitig haftenden Klebeband 7 versehen, an dessen Oberseite ein abziehbarer Deckstreifen 8 angebracht ist.
- Vor der Anbringung des Unterlagstreifens 1 am Befestigungsrand 9 eines Sanitärobjekts, beispielsweise eines Klosettbeckens, wird der Deokstreifen 8 abgezogen und der Unterlagstreifen 1 wird in seiner Ebene so verformt, d. h. gekrümmt, daß sich seine ununterbrochene Längskante 2 möglichst genau der Außenkontur des Befestigungsrandes 9 anpaßt.
- Wird der Unterlagstreifen 1 dabei zu seinem unterbrochenen Längsrand 3 hin gekrümmt, wie in Fig. 3 dargestellt ist, so bildet das Klebeband 7 im Bereich des Quereinschnitts 4 jeweils eine kleine Querfalte 10, die in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist. Das Klebeband 7 behindert somit die Krümmung nicht.
- Wird dagegen eine entgegengesetzte Krümmung des Unterlagstreifens verlangt, so schneidet man das Klebeband 7 im Bereich der Quereinschnitte 4 ein, damit das Klebeband die Verformung des Unterlagstreifens nicht behindert. Dieses Einschneiden kann in besonders einfacher Weise schon dann erfolgen, wenn der Deckstreifen 8 sich noch auf dem Klebeband 7 befindet. Der Deckstreifen 8 wird dann mit eingeschnitten.
- Sobald der Unterlagstreifen in der beschriebenen Weise an dem Sanitärobjekt angebracht wurde, kann dieses auf den üblicherweise unebenen Untergrund, beispielsweise einen mit Fliesen versehenen Boden 11 aufgesetzt und ; dort befestigt werden, wie in Fig. 4 dargestellt ist.
- Zweckmäßigerweise wird der Unterlagstreifen in einzelnen, gleichlangen Streifenabschnitten hergestellt und bereitgehalten; ein solcher Streifenabsohnitt ist in Fig. 1 gezeigt. Diese Streifenabschnitte sind wesentlich kürzer als der durchschnittliche Umfang eines Befestigungsrandes 9 eines Sanitärobjekts. Man benötigt deshalb für jedes Sanitärobjekt mehrere Streifenabschnitte, von denen nur der zuletzt angebrachte zur Längenanpassung abgeschnitten wird. Die Handhabung dieser verhältnismäßig kurzen Streifenabschnitte ist sehr einfach; das dichte Aneinanderstoßen benachbarter Streifenabsohnitte ist dadurch gewährleistet, daß die einzelnen Streifenabschnitte schon an jeder Zunge, die zwischen benachbarten Quereinschnitten gebildet ist, mit einer verhältnismäßig großen Fläche am Befestigungsrand 9 angeklebt ist.
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