DEW0000745MA - Verfahren des Abrollens der Andruckwalze bei leerlaufenden Spiegelschrift-Umdruckern - Google Patents
Verfahren des Abrollens der Andruckwalze bei leerlaufenden Spiegelschrift-UmdruckernInfo
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Description
Günther Wagner« Hecnove r.
w VeitfaJiign uad Vorrichtung; zur TerfaLateraag das Abrollens der
Andruolcgalige auf dem Qgjgiaal beim Auebleibep der ^Btpigrbogea-
auffuhr bei Sp ie gelachrift-ümdruckern odür ähnlich wirkenden
,Maschinen. *
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verhinderung aes Abrollene der .andruckwalze auf dem Original beim Auebleiben der
Papierbosenzufuhr und laeeteht darin, dass bei fehlender "Papierbogenzufuhr
der Druakzylinder gegen eine weitere Drehung gesperrt wird«
Die Veihinderung des Abrollens der Andruckwalze beiß. Auebleiben der Ttepierbogenzufuhr verbunden mit Beschädigung des originals und
der BeschmutBung der Andruckwalze durch die Druckfarbe und damit der Besclimutzung der nächstfolgenden Bapierbogen auf dar Huckaeite ist
bekannt«
Bei den gewöhnlichen Vervielfältlgunsamaschiaen, z.B. den
SchablonandruGkem9 war es allgemein ubliöA, die Andxuokwalsee auch
GegendruckwalEe genannt, zu sperren, beaw. abzuheben. Biese Methode versagt jedoch beim Spie^lschrift-umdrucker und verfahrensmässig
ähnlich- arbeitenden. Maschin©»!, weil hier die Andruckwalze alt einer
starken Syensung sagen den Druckzylinder gedrückt wird. Die zum lösen dieser starken Breaaung erforderliche Kraft steht bei den kleinei
MBacjainea9 wie sie für Burodraek «ad Überhaupt für Vervxelfal/fcigutiKS*-
zweoke üblich eind, nicht zur Verfügung» Dem Bediener von mit Hand betriebenen IaeeMnea kann keine Sraftans «rssgung aa^ematet werden»
wie sie notwendig wäre» um jeweils die Andruckwalze abzuheben. Sei motorisch betriebenen »schinen musste der Atttriebamotor zum. Ober—
winden der anpressung ein Vielfaches leisten, was er an Energie für den Antrieb der üSaschine sonst abzugeben hat.
Ee wurde nun gefunden, dass sich das T>roblem der Sperrwirkung
beim Auableiben dej^pierbogenzufuhr auch hier in brauchbarer Porm lösen lässt» wenn nicht die Andruckwalze abgehoben« sondern der Zylinder g«^>«rrt» d.h. am Weiterdrehen gidaiatert wird. Das sperrelement
braucht nicht unmittelbar am Druckzylinder anzugreifen, es könnte ebensogut auch an der Handkurbel oder an einem Had des Getriebes
zwischen Sfendkurbel und Zylinder angreifen. Ebenso 1st es denkbar, dass eine besondere scheibe auf einer Getriebeachse angebracht würde
die die Sperrorsane zu tragen hätte. Was für die von Hand angetrie-
angetriebene fteoMne gpeagt Wtmkit gilt einngemfiee für die elektrisch
Tbetriefeeaei anstelle der Handkurbel tritt Mer die Antriebsaheibee Es Icoimt also darauf an, dass der· Druckzylinder geeperi*t wird uad
zwar indem äaB die Sperrung bewirkende ör~an auf irgendein swieofaen Eintrieb und Iirucfcayliader sieh drehendes ^ad oder ein gleichwertigee
"Element zu wirken Iiete
Die Durchführunn; de^ Terfatoens kann beispielsweise derart erf öl sen, fees ein auf eiern angeführten Bogen anlieponder Taster beim
Pehlen eines T»apAerbogene eine die Bewegung das Druckzylindoro hemmende
Sperrvorrichtung so lenge eingeklinkt hält, bis ein neu. siugefuhrter Jbogen den Iaster von der Sperrvorricfatuns abhebt und dies* ausklinken
IfiBSte
'»Yiehtic ist es hierbei,» dase die Sastfedern so nabe ale aöglich an die Berunrungsliaie der beiden walzen herangerückt werden» Je näher die i'estfeders en die Berührungslinie der beiden !algen herankommen,
umso ^rinßwr ist die Sefahrs dass die Vorrichtung ihren äweck nicht voll ferfüllt* gwisßhsn des IDaetfederunde und der fpaannten Be—
rühruagnliaiii iat die Vorrichtung uasiirksaau Dioeer Bereich &aas also so klein als «pglich gefa<en Werdene Je kleine!- die beiden "jfaleen
sind» umso leichter ist dies möglich. Die !Paotfederu warden daher α we ckmä as i ge rwe i θ e nicht zwischen* dem Druokcylinder und der üadruokwalae,
sondern »wischen den beiden vielfach ohnedies vorhandenen Transportwalsen angeordnet.
In der Zeichnung ist ein Ausführung Deiepiel einer forriehtung m.v Ausführung des Verfahrens eehematisch dargestelltg ec seitens
Alalb* 1 die Vorrichtung wlaread dee Durchganges im Seitenrisss
Abb* 2 dieselbe in Stimaaeicht,
Abb, 5 die Vorrichtung «a Lnue desDureh^anjes bei vorhandener
BsplerbogeniBufuhr im Seitenrise, Abb. 4 dieselbe in StirnaneieJit8
Abb® 5 ffie Vorrichtung am Ende des Durchganges bei fehlender Bapierbo^enzufuhr iai Seitenriss»
Abb. 6 dieselbe in Stirnaneicht·
Die Sperrvorrichtung besteht aus einem sweisrmiiren Hebel» deesen einer Arm a einen Socken b und eine i'ührun^Esrolle c trä~t. Der ßweite .4m let mit einem JSHihrun-saap fen e Veraehen1, und wird durch eineZugfeder f gegen einen anschlag g ^eogen8 An der einen Stirnwand der Druekwalae
Die Sperrvorrichtung besteht aus einem sweisrmiiren Hebel» deesen einer Arm a einen Socken b und eine i'ührun^Esrolle c trä~t. Der ßweite .4m let mit einem JSHihrun-saap fen e Veraehen1, und wird durch eineZugfeder f gegen einen anschlag g ^eogen8 An der einen Stirnwand der Druekwalae
!Druckwalze h ist ein mit der Führungsrolle e SaissusBmenarlaeitetnder
!■unrungskloben 1 und ei» mit dem loekssn b zusammen wirkender gperransehlag k vorgesehen. Die Bedienung dsr Sperrvorrichtunfc geschieht
durch eine oder mehrere Saatfedem 1» die den einen Arm eines um einen ffestpunlcfcvm drehbaren zweiarmigen Hebelss "bildet, dessen aweit er
Irm η mit dem Junrungeeapfen e der Sperrvorrichtung zusaauaenarbeitet und unter der Wirkung einer leder ο steht, die den Easter 1 gegen
den zugeführten Papierbogen ρ gedruckt hält. Der papierbogen ρ gleitet über einen Führungsblech r, in dem an
der Stelle» wo der faster 1 bei Pehlen eines Papierbogene auf dem Eieoh r aufliegen würde, eine
öffnung e vorgesehen ist, in die der faster 1 eintreten kann.
In dem dargestellten Beispiel ist die SperrvorrlchtunG auf der JEhse der !Feuchtwalze t angeordnet, die mit der Transportwalze u zusammenarbeitet . Selbstverständlich kann aber auch die
Sperrvorrichtung direkt vor der alt der Andruckwalae ν zusammenarbeitenden Druckwalze
h angeordnet sein, wobei man allerdings mit der !Tastfeder 1 nicht so »ate an die Berilhrungalinie der beiden Walsen herangehen
Issaan9 weil der Iiurehateaser der Bruekwalse h mx gross let*
Sur die HandbetEtigung ist noch ein schematisch angedeuteter Hebel w vorgesehen» Bi« Wirkungeweise der Vorrichtung gestaltet eich
fol gendermasseni
Bei ^eder Umdrehung der UruckwaJLze h läuft der Suarungakloben 1
gegen die iHihrungsrolle ο und drückt diese beiseite» wodurch der Socken b in den Weg des Sperranschlases k gebracht wird. Dabei gleitet
der Irm i alt dem föhnrngssapfan e an dem Hebelarm a des TaSters
1 entlang. Solange siia ein Jtepierbogen ρ auf dem Eisen r befindet, wird der Hebelarm d durch den Arm η nicht beeinflusst, sodass die
Junrnngsrolle c mit dem Arm « wieder nach innen schwenken kann* sobald die Kihrungsrolle c über den SLoben 1 hinweggelaufen ist· Befindet sich dagegen Kein Papierbogen ρ auf dem Xisch r, so hat der
2aeter 1 unter der Wirkung der j?eder c das Bestreben, mit seinem unteren Ende in die Öffnung β des Äaches r einzutreten. Bieses kann umso
mehr geschehen, jje weiter der ürm d mit dem Pührungszapfen e an dem
Arm η entlang nach unten gleitet. Ist der Arm d an seiner tiefsten Stelle angekommen, und Äaait der Bocken b im Wege des Sperranachlages
k, so schnappt der Punrun^szapfen e in eine dafür vorgesehene Aussparung ζ in den Arm η und wird hier festgehalten, da die Jeder ο den
Arm η fest gegen den in der Aueptparung ζ sitzenden Pünrungszapfen e
drückt. Damit ist aber die ganze Sperrvorrichtung blockiert (Abb.5,6)p
sodass sie sich auch dann nicht wieder in ihre Bormalstellung (Abb.4)
Claims (2)
- zurückbewe^en Itaasis wötm die ^führungsrolle c uen Kloben i vollständig wieder verlassen hsto Dae Ausklinke» 4er Spexworric-Iitiiae geschieht dadurch, mmm der fester 1 durch einen auge führ ten mpssn oder äuroh Bedienung des Handnebele w wieder aui der öffnung s he3>-amegehofeeji. wird, wodurch der Sepien e und daoät aer Arm d frei wird mud Tmter der '»!«ixtouag der feder f in sein© HoraielBtellung zurückkehrt, t/ob ei gleichseitig der Socken b von dem Anaahl«© k angesogen wird« sodass die Druckwalze sich wieder frei drehen kann.Γ a t e η t a n β ρ r ti ο fa e .1,5 Verfahren zur Veihin du rung des Abrollens aer Andruckwalze auf dem uriginfal beim -ausbleiben der rsBpierbo^enzufuhr bei Spiegel-εchrift~umdruokern oder ähnlich wiritenuen ^aeohinen, darin bestehend, dass bei gehlender Tfepi erbo ^enzufuhr der Druckzylinder ge^en eine v/eitere Drehung selbsttätig gesperrt wird.
- 2.) Verfahren gemüse Anspruch 1» darin beStehendt dass ein auf dem zu geführt en iogen avtf liegender Iaater beim Fehlen eine e t B. pie rbosena eine die Bewegung des jDruckzylin&era heaiaisnde Sperrvorrichtung so lunrte eingeklinkt hält, Mb von Hand oder duroh einen neu zupef ührten Bo^en der Taettr von der Sperrvorrichtung abgehoben wird und diese ausklinken löset*3· ) Verfahren rremäes Anspruch 2, darin beatohenu, üub® der Taeteiso nahe an die Berüiirunn;olinie dee die ^eiterfuhruag üem ^pierboft-ne be¥#irkenden Walaenpaere? herangerückt wird, dsae prafcxieoh keine ¥/irkisäg£älose Zone vorhanden ist.4* ) Vorrichtung zur Ausführung des .Verfahrene ßeiaäee Anspruch 1»2 oder 3, bestehend aus einem mindestens aweiaraigea unter federwii*-If1 ι r (" )tang stehenden Heüel, dessen einer Ara' eine Ioekent· 'und «ine Piihnanes-V- ' ιrolle und dessen zweiter Arm einen Juhrungazapfen" trägt t einen aufeiner Stirnseite des druckzylinder^' angeordneten alt aem Hocken zusaanienarbe i tenden Sperranechlac und einem mit der tfUhrungorolle zusunuoenarbeitenden ?uhrunsskloben, aowie einem als zweiarmiger Hebel ausgebil deten, unter ffederwirkung etehenden Taster, dessen einer Ara mit des züge führten Jfepierboeeii and dessen andertr A3?a alt dem führmgaaapf&n des üperrhebels zusammenarbeitet.
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