DEW0000003MA - Flüssigkeitspumpe bzw. -motor mit sternförmig angeordneten umlaufenden Zylindern - Google Patents
Flüssigkeitspumpe bzw. -motor mit sternförmig angeordneten umlaufenden ZylindernInfo
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Description
Patentanmeldung
Anmelder: Dr. Ing* Bduard W ο y d t , Stuttgart-Untertürkheim
'Jitel: flüssigkeitspumpe bezw» -motor mit sternförmig angeordeuten umlaufen den Zylindern«
Die Erfindruig- "bezieht sich auf ITl-üssigfceitspumpen bezw* -diq~ toren mit sternförmig· angeiordnetsn umlaufynden Zylindern» Bei
solchen Maschinen ist es "bekannt, aw^i frei umlaufende Ringe anzuordnen, welche dia zentrifugalkraft aller ^olfeen aufneh.-men,
die auf diesen gleiten oder rollen»
Ks sei hier zur Abgrenzung der .Erfindung laenierkt, dass noch anders Maschinen mit zwei Eingen "bekannt s/ina,welche die
Fliehkräfte aufnehmen» Bei diese ι Maschinen (z#j3. Lauf-Shoma) laufen die Hin^e Jedoch nicht frei umt sondern dienen der Aufnahme
der Itolhenkräfte und dc-r He^elung- der Exzentrizität« Auf derartige Maschinen "bezieht sich die vorliegende Erfindung
ni cht»
Die JSrfin&uns bezweckt nunf "bei derartigen Haschinen mit frei umlaufenden Eingen die Anordnung so zu treffen t dass die Kolben
von der Tang-entialkomponente des Bahndi-uckes entlastet werden, und ausserdem die auftretenden Reibungen so gering wie möglich
su ha ten. Zu diespm Zweck sind erfindungsgemäß am Druckkörper Führungsbahn en angeordnet, welche die iEazxgentialkomponente des
iJahndrixekes außerhalb der Zylinder aufnehmen»
2-ur Hebertragung der Tangent ialkomponente ist ein Wagen angeordnet, und zwar derart, dass seine Räder wechselweise mit geringem
Spiel gegen awei einander gegenüberliegende Ftthrungsb&hnen zur Anlage kommeη können* Auf diese weise ist es möglich,
die Pumpe be2w. den Motor in beiden Dichtungen umlaufen zu lassen. Duron die beiderseitige Anordnung von führungsbahnen ergibt
si ah ferner der weitere Yorteil, dass die durch den QeI-duxck hervorgerufene fangentialkomponente durch die -Bahnkoraponente
der Zentrifugalkraft des gegenüberliegenden Kolbens vermindert wird.
Die Ueb@rtrae;ung der Zentrifugalkraft γαη dem Kolben auf die
frei umlaufenden "Ringe erfolgt in aweokmäßiger T/eise über den Wagen. Dabei bietet es besondere^ Vorteile, dass sich das Kolbenquerhaupt
mit Linienberührungj. z.B. einer zylindrischen Pia ehe ι gegen den Wagen abstutztf wob ^i die Beriihxungslinle etwa senkrecht
auf der Kolbenaohse steht» Hierdurch wird verhindert, dass bei der Aufnahme d^r Zentrifugalkraft dec Kolbens Kräfte entstehen,
Wtelchd den Kolben seitlich belasten.
Die Abstützung des Kolbens gejen die frei umlaufenden Hinge kann durch schwenkbare Gleitschuhe Oj.er durch Boll-in tragende Rahmen
erfolgen. Zweckmäßig ist dia Bclr/ankachse diese G-leitschuhes "beaw dieses Bollen tragenden Eaümens in dis Achse der Räder gelegt,
welchs auf dsn die Ta -g-aetialkoiaponente aufnehmenden führungsbahn en
Die Ueb-ärtraouü^ desi3ruciies von deji Kolben auf den Exzenter ist
bisher durch Gleitkörper vorgenommen worden, die gelegentlich auch als Gleitschuhe nach Art eines Miehe!layers auagebildet
waren. Die Eeibung dieser Gleitschuhe steigt jedoch bei geringen Drehzahlen an t da sich ihr vorauseilendes Ende bei geringen Geschwindigkeiten
nicht mehr in dem erwünschten Maße unter der
Wirkung des Oe!films -vom Exzenter abgebt. 2ur Ueb ertragung- des Eolbendruckes auf den Exzenter werden deshalb erfindungsgemäS
Hollen angeordnet , die auf dein Exzenter oder auf einem Hing laufen, der auf dem Exzenter drehbar ist» Der Gleitschuh bezw. der
Rollenträger, welcher den Kolbendruck auf den Exzenter tiberträgt, ist gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung in dem zweckmäßig als
Wiege ausgebildeten Zwischenstück um eine Achse schwenkbar, die parallel zur Drehachse des Betriebes ist. Wesentlich ist,, dass
der Sieltschuh bezw. der Kollsntrager die Kraft nicht unmittelbar auf den Kolben beaw* das Kolbenquerhau.pt überträgt , sondern auf
die Wiege, welche gegenüber dem Kolben verschiebbar ist. Die Schwenkachse dieses GleitSchuhes bezw* -ü ο Ilen träge rs fällt vorteilhaft
mit der Achse der Räder zusammen, welche die tangential komponente auf die !führungsbahn en übertragen·
Die sich, auf den frei umlaufenden Ringen abstützenden Bollen oder Grient schuhe sind ferner vorteilhaft an einem Rahmen angeor&xiet,
der etwa um die Schwenkachse des Φ13 it scnuh.es oder Rollsnträgers schwenkbar ist,, welcher den JEoIb. endurck auf den Exzenter überträgt
Es ergibt sich demgemäß eine besonders vorteilhafte Ausfüllung,, bei der drei Achsen zusammenfallen,, nämlich die Achse der Räder,
weiche die Tangentialkomponente auf das Gehäuse übertragen, die Schwenkachse dee Rollenrahmens bezw. des Grleitschuh.es. der die^-
Zentrifugalkraft auf die freiumlaufenden Hinge überträgt f und die
Scshwenkachse des öleitschuhes besY/. Rollenträgers, der die Kolbenkräfte auf den Exzenter überträgt. Dabei ist dieye Aciiae in der
Wiege angeordnet r welche gegenüber dem Eolbenquerhaupt gewegÜGh
ist und von einem, kastoaartigen Wa^sn gehalten wird, der seinerseits bei der übertragung der Zentrifugalkraft der Kolben auf die
frei umlaufenden Fänge mitwirkt. Anstelle des Rollenrahmens t der
die Zentrifugalkraft auf die freiumlaufenden Singe überträgt, kön-
iien «ueh. Räder ange ordne ti werden, deren Achse in der erwähnten gemeinsamen Achse liegt«
Die Zeichnung bringt ein Ausführungsböigpiel der Erfindung-, und awar zeigt
Figur 1 einen senkrechten Sohnitt durch eine Pumpe nach dar Erfindung gemäß AB, wobei jjsdooh. der untere Kolben nebst augehöriger
Setriebevorrichtung in Ansicht dargestellt ist,
Figur 2 einen Schnitt gemäß OD dar Figur 1, wobei jedoch der obere Kolben nebst der zugehörigen Setriebevorrichtung gemäB EF,
und die untere Gfetriebevorriohtung- gemäß GH geschnitten istf
figur 5 eine Draufsicht auf den Kolben nebst dem ?fagen und Figur 4 einen Schnitt gemäß IK der Figur 1»
Mit 1 ist das Gehäuse der Pumpe beseiehnet, in dem sich vier Zylinder 2 befinden, deren Zu- und Abfluß über Bohrungen 3 erfolgt,
welche in Ringnuten 4 und 5 der Welle β münden und durch diese Ringnuten mit den Zu- und AbfluSkanälen 7 durch Bohrungen
8" und 9 verbunden sind« Das Gehäuse 1 dreht sich auf der Welle 6r die ihrerseits ein") Doppelexzenter lO/ll trägt, welche^ in
nicht dargestellter Weise verstellbar sein kann. Ta den Zylindern 2 arbeit an Kolben 12, die ein Qu^rhaupt 13 tragen» Dieses
Querhaupt besitzt ballige Anlag^flachen 14, mit denen es gegen ebene Anlageflächen 28 eines kact„nartigen Wagens 15 anliegt«
Auf einer Achse IG dieses Wagens befinden sich Hader 17, welche gegen Fuhrungsbahneη Ib oder 19 zur Anlage kommen könnsi. Der
Durchmesser der Hader 17 ist um ein (3· er ing es, etwa l/l Q mm, klei ner als der Abstand der Fuhrungsbahnen Ib und 19· Der Wao-en 15
trägt auf ssiner Achse 16 ferner einen schwenkbaren HaInnen 2Q^ der vier Rollenpaare 21 trägt» die gegen zwei frei umlaufende
Hing-e 22 anliegen* Der kastenartige Wagen 15 nimmt eine Wiege
ßioh aufr die mit einer balligen Anla-eflaciie 24 ge^en eine
JflSohe des Quc-rhauptes 13 anliegt· Die Berührung erfolgt als© in einer Geraden, die ötwa senkrecht auf-der Kolbenaciiee
aieirfc» ΒΐΘ ^ieSe 2^ ist in tangentialer Sichtung des Getriebes
Q2H einen geringen Betrag in dem kastenartigen wagen 15 verschieb' fe.gr. Die wie^? 2^ 1111111Q^ in einer entspreeilenden zylindrischen
&tisneliiauiag einen zylindrischen Ansatz 25 eines Hollanträgers 26
dessen fiollen 27 auf dem Exzenter 11 laufen} woiiei zwisciiei Holl^n 27 und dem Exzenter 11 ein nicht dargestellter Hing
ordnet sein kann, der seinerseits auf dem Exzenter 11 drehtefcr is~b* sie Schw^nkaohöe dea Rollenträgers 26 fällt etwa zusammit
der Äoli>3e lS des ffegens 15» sodasrs also die Achsen der
7* die Schwenkachse de^ Eahmens 20 und die Schwenkachse §« des Eoll^nträgers 26 etwa zusarimen fallen. Die Folge hiervon ist
&&SS sie11 alle Kräfte in einem Punkt toezw. einer Achse schneiden gr@dass sie sich gegenseitig teilweise aitsgleichen und keine seit·
Kräfte auf die Kolbe- 12 ausgeübt werden können.
Ana teil*=1 des schwenkbaren Rahmens 20 mit den Hollen 21 könren «irei Rääer größeren .Durchmessers angeordnet sein, deren Achse
v Achse der Räder 17 zusammenfällt und you denen je eines der Ein^e 22 läuft.
Claims (9)
1. flüssigkeitspumpe be zw. -motor mit sternförmig abgeordneten umlaufenden Zylindern, bei dene, alle Kolben von zwei die Zentrifugalkraft
der .Kolben aufru-hmer.d-n frei umlaufenden Eingen geführt sindy dadurch gekennzeichnet, dass am Druckkörper (1) Führungsbahnen
(18, 19) angeordnet sind, welche die üar.gentialkomponente des Bahndruckes außerhalb der Zylinder (2) aufnehmen.
2» flüssigkeitspumpe bezw· -motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, dass ein Wagen (15), welcher die Tangentialkomponente
des Bah.ndru.3kes über ein "v-rschiebbares Zwischenstück (z.B, eine Wiege 25) auf die Btihrungsbahn (18 beaw* 19) überträgt, so
angeordnet ist, daß ι:ine Hader (17) wechselweise mit geringem Spiel an zwei einander gegenüberliegenden J?ah,runos"bahnen (Iu und
zur Anlage kommen können ο
3» flüssigkeitspumpe bezw. -motor nach Anspruch 1 - %t dadurch.
geketinz3ich.net j da j j sich a ^uerhaupt (13) ixo&r den lifa^-n (15) gegen die fr ^i umlauf jade xi Einge (22) abstützt.
4» Iflüsaigkeitspumpe bezw. -motor nach Ansprach 1-3, dadurch rt, dass sich §as Zolbenq^ueri'aupt, (13) zwecks üeber—
traQuna' der Zentrifugalkraft de,, -kolben (12) mit Iiinienberühr
a*3. einer a/l in drisch ^r. fläche (14) , lP e^3tl den "»'agen (15) abstutstj
wobai die 3« tiah.ruii^slinie etwa senkrecht cuf der £0X0enachoesteht-
5W Plüa iitjksits pumpe be^;. -motor 11 < ch Anspruch 1-4, dadurch
,gekennzeic-hn-1, das e in fsotsn -nkbar er^) C lc it -* Ghuhi be ζ~ύ » -
lTjiidia (20), mittels desuen sich der Wagen (15) gegen die fr^i umlaufend.an Hinge (22) abstützt, mit den
Eädern (17), Y/eloh·? auf d^i. Pührungsbahnen IC b-zv^. 19) laufen, etwa auf einer Achs= sitat.
6. Pittssigkeitspumpe bezw. -motor nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Kolben (l2) mittels Rollen (27)
auf dem Exzenter (ll) bezw. auf ein3m Hing- abstützt* der auf dem Exzenter drehbar ist*
7. Flüssigkeit s pump e bezw. -motor na eil Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet,, daß der Gleitschuh, bezw. ftollenträser
uUl· Holt&*&*)j
(26)Jfwelcher aen Kolfoendruck auf den Exzenter (11) übertragt, in dem zweckmäßig als vHege (23) ausgebildeten Zwischenstück um eine zur Drehachse parallele Achse (25) schwenkbar ist.
(26)Jfwelcher aen Kolfoendruck auf den Exzenter (11) übertragt, in dem zweckmäßig als vHege (23) ausgebildeten Zwischenstück um eine zur Drehachse parallele Achse (25) schwenkbar ist.
8· !Flüssigkeitspumpe bezw· -motor nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet* dass die Achsen (16) der Hader (17), welche
die Tangen tialkomponerite auf die Pixhrungsbahnen £&§)--fee&w-(18, 19) übertragen^ etwa mit der Schwenkachse des HollenträS-gers
(26) bezw. (H.eitsch.uh.es, welcher den Kolbendruck auf den Ixzenter (ll) überträgt, zusammenfallen.
9. flüssigkeitspumpe beaw» -motor nach Anspruch 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass die sich auf den frei umlaufenden Hingen
(22) abstützenden Hollen (21) oder Gleitschuhe an einem üahmen (20) angeordnet sind, der etwa um die Schwenkachse (16)
des G-leitschuhes oder ixollenträgers (26) schwenkbar ist#
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