DEV0007809MA - - Google Patents
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Description
V7809Ib/49h
Beim Hodhkantbiegen von Mach- und Profilstahl
ist es ibdkannt,· das Werkstück zwischen zwei
Walzen hindurchzuführen, die aiinen von; innen
■ nach außen ansteigenden Druck auf eine Kante des
, 5 Werkstückes. ausüben, es einseitig strecken und
dadurch krümmen. Der Druck 'der Walzen kann zum Erzielen verschiedener Krümmungshalbmesser
dabei während des Biegevorganges geändert werden.
ίο Bei den bekannten Vorrichtungen erfolgt das
Einstellen oder Verstellen dös Walzendruckes 'mechanisch oder von Hand, zum Erzeugen
wechselnder Krümmungshalbmesser am gleichen Werkstück auch nach einem bestimmten Biegedruckplan.
Dieses ■'Einstellen oder ■ Verstellen des
Walzend ruckes nadh einem festgelegten Plan kann naturgemäß auf Unregelmäßigkeiten dies Werkstückes
in Stärke und Festigkeit keine Rücksicht nehmen. Infolgedessen ist in der Regel ein imehrmaliger
Durchlauf des Werkstückes durch die Walzen und häufiges Prüfen erforderlich, um den
gewünschten Bogen zu erhalten.
Nach der Erfindung wird der zum Strecken der einen Werkstückkante erforderliche .Walzendruck
in Abhängigkeit von der erzeugten Bogenform geregelt. Dazu ist eine Leitkurve vorgesehen, die
den Weg 'darstellt, den ein Punkt am Werkstückanfang beschreiben muß, damit das Werkstück in
einem Durchlauf die richtige Form erhält. Je nach den Abweichungen des genannten Punktes von
dieser Kurve-wird der von den Walzen auf das
Werkstück auszuübende Druck geregelt. Das Regeln des Walzdruekes zum Einhalten der Leitkurve
kann von Hand oder selbsttätig, z. B. mit Hilfe eines durch einen Fühlhebel oder eine Fotozelle
gesteuerten Verstellmotors, erfolgen.
Die Erfindung ermöglicht z. B. einen Scbiffsspant
in einem Durahlauf fertigzubiegen, ohne daß eine Schablone oder ein Formteil zum mehrmaligen
Prüfen erforderlich ist. Alle Werkstückuntersdhiede in Stärke und Werkstoffeigenschaften bleiben ohne
Einfluß auf die Bogenform, da sie sich in Abweichungen des Werkstückanfanges von der Leitkurve
auswirken und deshalb sofort ausgeglichen werden. Eine nachträgliche Formkontrolle, die bei
den oft sehr schweren Spanten kostspielig ist, wird damit überflüssig.
In den. Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel
eine selbsttätige ■ Einrichtung zum Regeln des
Walzdruekes nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Abb. ι eine Vorderansicht,
Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 eine Draufsicht' auf den unteren Teil·
der Einrichtung.
Das Werkstück 1 wird zwischen das Walzenpaar 2 und 3 eingeführt und die an einer verstell- '
baren Platte 4 gelagerte Walze 2 durch Drehen d'er Exzenter 5 und 6 mittels eines Handrades 7 auf
das Werkstück gepreßt. Dann wird durch eine Kupplung 8 ein Schneckenrad 9 mit dem Exzenter 5
verbunden. Nach Einschalten eines Antriebstnotors für die Walze 3 nehmen die Walzen das Werkstück
ι mit. Eine rechnerisch ermittelte Leitkurve veranlaßt eine am Werkstückanfang angebrachte
Fotozelle 10, einen Regelmotor 12 vor-, rückwärts-
oder auszuschalten. Durch den Regelmotor 12 wird der Exzenter S über das 'Schneckenrad 9 verstellt,
so daß der Druck auf das Werkstück in Abhängigkeit von den'Abweichungen der Fotozelle 10 von
der Leitkurve 13 verändert wird. Dadurch wird das Werkstück so" .gestreckt, daß ein der Leitkurve
■entsprechender Bogen entsteht.
Claims (1)
- Patentanspruch K:i. Verfahren zum Regeln des Walzdruekes beim Hochkamtbiegen von Flach- und Profilstahl, insbesondere von Spanten für den Schiffbau, durch einseitiges Auswalzen in der Biegeebene mit einstellbarem Walzdruck, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzdrudk entsprechend den Abweichungen der Bahn des Werkstückanfangs von einer nadh der Fertigform ermittelten Leitkurve (13) einstellbar ist..2. Verfahren zum Regeln des Walzdruekes beim Hochkantbiegen von Flach- Und: Profilstahl, insbesondere von Spanten für den Schiffbau, durch einseitiges Auswalzen in der Biegeebene mit einstellbarem Walzdruck, dadurch ■gekennzeichnet, daß ■ der Walzdruck durch einen am Werkstückanfang angeordneten, auf Abweichungen von einer nach, der Fertigform ermittelten Leitkurve (13) ansprechenden Fühler selbsttätig regelbar ist.3. Vorrichtung zum Ausüben dies Verfahrens nach Anspruch 2 mit einem VersteUmotor (12) für eine der Walzen (2 oder 3), dadurch gekennzeichnet, daß als Fühler ein Fühlhebel oder eine Fotozelle (10) vorgesehen sind, durch welche der Verstellmotor (12) steuerbar ist.
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