DEV0007633MA - - Google Patents

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DEV0007633MA
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heating coil
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tubular
immersion heater
parallel
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung; 6. August 1954 Bekanntgemacht am 16. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bekannt sind Tauchsieder, die aus einem als Heizwendel gewundenen Rohrheizkörper bestehen, dessen beide zum Anschlußkörper des Tauchsieders gradlinig geführten Enden im wesentlichen senkrecht zur Achse der Heizwendel stehen. Die Fertigung der Heizwendel dieser Tauchsieder erfolgt durch fortlaufendes Herumwickeln eines geraden Rohrheizkörpers um einen Dorn. Die beiden von der Heizwendel zum Anschlußkörper des Tauchsieders führenden Enden müssen alsdann abgekröpft werden, damit diese über einen größeren Teil ihrer Länge parallel verlaufen. Diese Parallelführung der Enden des Tauchsieders ist deswegen notwendig, damit sein Anschlußkörper in tragbaren Abmessungen gehalten werden kann. Die bekannte Art der Fertigung eines Tauchsieders hat den Nachteil, daß die abführenden Enden des Rohrheizkörpers um so mehr abgekröpft werden müssen, je länger die gewickelte Heizwendel ist. Diese Abkröpfungen können nur unter Anwendung von Biegewerkzeugen hergestellt werden. Abgesehen von diesen Fertigungsschwierigkeiten ergibt sich eine ungünstige horizontale Leitungsführung der abzuführenden Enden des Rohrheizkörpers über der Heizwendel, die vielfach unerwünscht ist. Durch die Erfindung werden die erwähnten Nachteile behoben. Gegenstand der Erfindung ist ein Tauchsieder, bestehend aus einem als Heizwendel gewundenen Rohrheizkörper, dessen beide zum Anschlußkörper des Tauchsieders gradlinig geführten Enden im wesentlichen senkrecht zur Achse der Heizwendel stehen, mit dem Kennzeichen, daß
609 579/415

Claims (3)

V7633VIIId/'21h die Enden des Rohrheir;l;örpers von der Mitte der Heizwendel ausgehen und die beiden äußersten Windungen der Heizwendel durch einen durch das Innere derselben geführten Überbrückungsteil verbunden sind. Die Herstellung eines solchen Tauchsieders gemäß der Erfindung ist besonders vorteilhaft dadurch möglich, daß der Rohrheizkörper zunächst nach Art einer offenen Schlinge mit zwei parallelen, durch den Überbrückungsteil ίο verbundenen Schenkeln gebogen wird. Alsdann wird dieser Überbrückungsteil in einen Anschlag eines Domes eingehängt und hierauf durch Umwickeln des Dornes die Windungen der Heizwendel hergestellt. Auf diese Weise entsteht die Heizwendel, deren abzuführende Enden nunmehr in deren Mitte, und zwar parallel nebeneinander, austreten. Dadurch, daß dieser parallele Austritt der Enden aus der Heizwendel durch die Art von deren Fertigung ohne besonderes Zutun erzielt wird, werden die eingangs geschilderten zusätzlichen und schwierig durchführbaren Abkröpf ungsarbeiten vermieden. Darüber hinaus zeigt der so gefertigte Tauchsieder eine elegantere und zweckmäßigere Form als die bisher 'bekannte Ausführung. Bezüglich der axialen Länge der Heizwendel ist zu bemerken, daß diese kleiner wird als bei einer nach dem bekannten Verfahren hergestellten Wendel. Dies ist darauf zurückzuführen, daß der Überbrückungsteil der Heizwendel innerhalb derselben verläuft. Sofern der äußere Abstand der beiden parallelen Schenkel des Überbrückungsteiles größer als die axiale Länge der Heizwendel gewählt wurde, übernehmen die seitlich aus dieser heraustretenden Teile des Überbrückungsteiles die Aufgabe eines Stoßschutzes. Wird ein Druck auf die Heizwendel ausgeübt, so wird dieser in erster Linie von deren aus ihrer Mitte vorstehenden Teilen aufgenommen, während die in axialer Richtung nachgiebigen Windungen der Heizwendel hiervon unberührt bleiben. Schließlich ist noch zu bemerken, daß infolge des innerhalb der Heizwendel verlaufenden Überbrückungsteiles auch dort Wärme erzeugt wird. Dies wirkt sich im Betrieb günstig aus, denn durch den Tauchsieder gemäß der Erfindung wird eine bessere Umwirbelung der zu beheizenden Flüssigkeit erzielt, was darauf zurückzuführen ist, daß auch im Innern seiner Heizwendel eine Wärmequelle wirksam ist. Der Erfindungsgegenstand soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden, wo in Bild ι der neue Tauchsieder in Seitenansicht, in Bild 2 in Frontansicht dargestellt ist. Hier sind die zwei austretenden und parallel zueinander verlaufenden, zu dem in der Zeichnung nicht dargestellten Anschlußkörper führenden Enden mit ι und 2 bezeichnet. Der Rohrheizkörper wurde zunächst — wie schon vorstehend geschildert — nach Art einer offenen Schlinge mit zwei parallelen, durch den Überforückungsteil 3 verbundenen Schenkeln gebogen. Alsdann wird der Überbrückungsteil der vorgebogenen Schlinge in einen Anschlag eines Dornes eingehängt und dann die freien Enden des Rohrheizkörpers in Richtung auf die Mitte der Heizwendel um den Dorn gewickelt. Hierdurch entstehen die Windungen 4 der Heizwendel. Wie aus Bild 2 ersichtlich, treten dann, ohne daß besondere Abkröpfungsarbeiten zu leisten sind, die beiden freien Enden 1 und 2 parallel nebeneinander verlaufend aus der Mitte der Heizwendel aus. Wurde die Breite des Überbrückungsteiles 3 des Rohrheizkörpers so gewählt, daß. der äußere Abstand« von dessen beiden parallelen Schenkeln 5 etwas größer ist als die axiale Länge b der Heizwendel, dann dienen die aus dieser vorstehenden Schenkel 5 des Überbrückungsteiles als Stoßschutz, weshalb die Heizwendel selbst frei von einem axialen Druck bleibt. Der im Innern der Heizwendel verlaufende Teil 3 bewirkt, wie schon geschildert, eine bessere Umwirbelung der zu erwärmenden Flüssigkeit. ■Patentansprüche:
1. Tauchsieder, bestehend aus einem , als Heizwendel gewundenen Rohrheizkörper, dessen beide zum Anschlußkörper des Tauchsieders geradlinig geführten Enden im wesentlichen senkrecht zur Achse der Heizwendel stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Rohrheizkörpers von der Mitte der Heizwendel ausgehen und die beiden äußersten Windungen der Heizwendel durch einen durch das Innere derselben geführten Überbrückungsteil verbunden sind.
2. Tauchsieder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Abstand des Überbrückungsteiles größer ist als die axiale Länge der Heizwendel.
3. Verfahren zur Herstellung eines Tauchsieders nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrheizkörper zunächst nach Art einer offenen Schlinge mit zwei parallelen, durch den Überbrückungsteil verbundenen Schenkeln gebogen wird, sodann der Überbrückungsteil der Schlinge in einen Anschlag eines Dornes eingehängt und hierauf durch Umwickeln des Dornes die Windungen der Heizwendel hergestellt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 579/415 8.56

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