DEV0006970MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 8. März 1954 Bekanntgemacht am 30. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Das der Papiermaschine zugeführte Faserstoff-Wasser-Gemisch
wird vor dem sogenannten Stoffauflauf durch Drehknotenfänger geleitet, um letzte
irgendwie noch vorhandene Unreinigkeiten und etwa sich durch Verspinnen der Fasern gebildete
Knötchen aus dem Gemisch zu entfernen. Bei diesen Knotenfängern muß die Faserstoffaufschwemmung
durch mehr oder weniger feine Schlitze eines sich verhältnismäßig langsam drehenden Zylinders hindurchtreten,
wobei die Verunreinigungen und die Knoten in den Schlitzen hängenbleiben. Hierbei
wird die Bewegung der Fasern durch- die engen Schlitze durch Schütteln des Zylinders oder des
Troges gefördert. Besonders vorteilhaft ist eine Schüttelung durch Schwungmassen, da gegenüber
_einer Verwendung von Exzenter und der damit verbundenen hohen Beanspruchung der Exzenterlagerung
durch die auftretenden Stöße die Schüttelung durch eine Unwucht intensiver und mit höherer
Schwingungszahl erfolgen kann. Derartige Drehknotenfänger sind bereits bekannt. So sind Ausführungen
vorgeschlagen worden, bei denen die Zylinderlager oder der Trog sich über Federn abstützen
und mit einer rotierenden Schwungmasse zur Erzeugung von Schwingungen fest verbunden
sind. Diesen Ausführungen haftet jedoch der Nachteil an, daß die Schüttelung zur Ausnutzung der
ganzen Sortierfläche des Zylinderumfanges nicht an
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allen Stellen senkrecht oder nahezu senkrecht zur
, Sortierfläche wirkt, also das geschüttelte Teil-keine
geschlossenen kreis- oder ellipsenförmige Schwin-
" ■'.' gung'en ausführt. E&.sind zwar bereits vor einigen
Jahrzehnten Knotenfänger mit kreis- oder ellipsenförmigen Schwingungen vorgeschlagen worden,
jedoch handelt es sich hierbei um Ausführungen mit Schüttelung des Troges oder des Zylinders durch
am Rahmen fest gelagerte Exzenter. Die Schüttelung durch die Exzenter erfolgt hierbei über zwei
• Arme, die etwa in der Mitte zwischen Exzenterwelle und dem geschüttelten Teil so angelenkt sind,
daß dieser Mittelpunkt nur senkrechte Schwingungen ausführt. Bei diesen Ausführungen muß die
Lagerung der Exzenterwelle die Stöße des bewegten Teiles aufnehmen.' Die Lager werden sehr belastet
und der Schwingungszahl sind gewisse Grenzen gesetzt.
Alle diese Nachteile werden durch die vor-
ao liegende Erfindung1 behoben, und zwar durch die
gleichzeitige Anwendung der folgenden, durch den \-orstehend aufgeführten Stand der Technik an sich
oder in zweistufiger Kombination bekannten Merkmale :
a) Der Trog und/oder die Zapfenlager des Zylinders sind federnd abgestützt;
b) die Lager der zur Schüttelung dienenden Unwuchtwelle sind starr mit dem Trog bzw. den
Zapfenlagern des Zylinders verbunden, und zwar vorzugsweise symmetrisch zum Zylinder;
c) die starre Verbindung zwischen Trog bzw. Zylinderlager und-Unwuchtwellenlager ist im mittleren
Bereich derart am festen Maschinengestell bzw. am Trog geführt, daß sie in diesem Bereich
■35 im wesentlichen nur Längsschwingungen in Richtung der Verbindungslinie zwischen Zylinderachse
und Unwuchtwelle ausführen kann.
Durch die Kombination dieser drei Merkmale wird zur Ausnutzung der ganzen Sortierfläche des
Zylinderumfanges eine kreis- oder ellipsenförmige Schüttelung des Troges bzw. des Zylinders durch
Schwungmassen ermöglicht. Der Knotenfänger kann mit einer höheren,Schwingungszahl betrieben
werden, was eine Steigerung der Mengenleistung und des Reinigungseffektes zur Folge hat. Die
federnde Abstützung kann, wie an sich bekannt, z. B. über Federn, Gummi oder Gummimetallverbindungen
erfolgen und als Führung oder Ablenkung der starren Verbindung können, wie im wesentlichen ebenfalls an sich bekannt, ein oder
mehrere Hebel vorgesehen sein, die entweder am festen Maschinengestell oder am Trog befestigt
sind. Ferner kann in;, an sich bekannter Weise noch zusätzlich das nicht geschüttelte Teil über federnde
55. Elemente gegen das Fundament abgestützt sein. Besonders
zweckmäßig ist eine federnde Abstützung des geschüttelten Teiles ebenfalls in Höhe des mittleren
Bereiches der starren Verbindung.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Anlenkung der starren Verbindung
über elastische Mittel, z. B. über Federn, Gummi oder Gummimetallverbindungen, oder ausschließlich
durch federnde Elemente erfolgt. Eine derartige Anlenkung ist gegenüber den auftretenden
Stoßen und den anderen Beanspruchungen unempfindlicher.
Nach einem weiteren Vorschlag kann der Anlenkpunkt der starren Verbindung zur Änderung der
kreisförmigen Schwingung des geschüttelten Teiles in eine mehr ellipsenförmige, in Richtung der Verbindungslinie
zwischen schwingendem Teil und Lagerung der Unwuchtwelle, wie gleichfalls an sich
bekannt, verstellbar angebracht sein. ..
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar die ' 75'
Fig. ι und 2 einen Drehknotenfänger mit Abstützung
der Zylinderlager über Gummipuffer auf den Trog und Anlenkung der starren Verbindung
zwischen Zylinderlager und Unwuchtwellenlager durch einen Gelenkarm, .
Fig. 3 eine Ausführung mit Abstützung über Schraubenfedern,
Fig. 4 einen Knotenfänger mit Abstützung der Zylinderlager auf das Fundament ebenfalls über
Schraubenfedern und Anlenkung der starren Verbindung durch eine am Trog befestigte Blattfeder
und
Fig. 5 eine Ausführung mit am Maschinengestell befestigter Blattfeder.
Der Knotenfangzylinder 1 (Fig. 1 und 2), dessen
Mantel 2 aus geschlitzten Platten besteht, ist auf jeder Seite über einen mit dem Deckel 3 fest verbundenen
Hals 4 an dem einen Ende eines Schüttelarmes 5 gelagert. Jeder der beiden Schüttelarme S
stützt sich über eine jochartige Ausbildung 6 oberhalb des Zylinderlagers auf zwei am Trog 8 befestigte
Gummipuffer 7 ab. Am unteren Ende jedes Armes 5 ist eine Schwungmasse 9 gelagert, die über
die Welle 10 durch den Motor 11 in Rotation versetzt
wird. Jeder Schüttelarm 5 ist weiterhin in der Mitte zwischen Zylindermittelpunkt und Schwungmassenmittelpunkt
durch einen am Trog 8 befestigten Gelenkarm 12 so angelenkt, daß dieser
Punkt nur in senkrechter Richtung schwingt und der Knotenfangzylinder ι dabei kreisförmige
Schwingungen ausführt. Der Zulauf der Faserstoffaufschwemmung in den Trog 8 ist mit 13 und der
Ablauf der gereinigten Aufschwemmung aus dem Zylinder mit 14 bezeichnet. Der Antrieb des Zylinders
ι erfolgt über die Welle 15 durch den Motor 16.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Knotenfänger erfolgt die Abstützung jedes Schüttelarmes 5 durch
zwei seitlich am Arm angebrachte Auf lageböcke 17, an die in Höhe der Mitte zwischen Zylindermittelpunkt
und Schwungmassenmittelpunkt sich auf den Trog 8 abstützende Schraubenfedern 18 angreifen.
Die seitliche Anlenkung vermittels eines Gelenkarmes 12 erfolgt hierbei ebenfalls in dieser Höhe,
aber außerhalb der Schüttelarmlängsachse an einem der beiden Auflageböcke 17. Der Trog 8 stützt sich
über die Federn 21 gegen das Fundament ab.
In der Fig. 4 ist ein der Fig. 3 entsprechender Knotenfänger dargestellt, bei dem jedoch an Stelle
eines Gelenkarmes eine an einem der beiden Auflageböcke 17 und am Trog 8 eingespannte Blattfeder
19 als seitliche Anlenkung verwendet ist und
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bei dem sich der Zylinder über die Federn 18 auf . das Gestell 20 abstützt.
Die Fig. 5 zeigt eine Ausführung, bei der gegenüber der Fig. 4 die als seitliche Anlenkung vor-'
gesehene Blattfeder 19 zur Vermeidung der Schwingungsübertragung auf den Trog und zur
besseren Anlenkung am festen Maschinengestell 20 befestigt ist.
Die in der Zeichnung gezeigten Knotenfänger ergeben bei vollständiger Ausnutzung der Zylinderfläche
und bei höherer Schwingungszahl, wie Schon erwähnt, eine Steigerung der Mengenleistung und
des Reinigungseffektes. An Stelle der Schwungmassenanordnung unterhalb des Zylinders mit senkrechten
Schüttelarmen ist natürlich auch jede andere Lage, z. B. oberhalb des Zylinders, möglich.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Drehknotenfänger mit. durch ' Schwungmassen geschütteltem Trog oder Zylinder zum Reinigen von Faserstoffaufschwemmungen, insbesondere Papierstoff, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anwendung der folgenden, an sich _ 25 oder in zweistufiger Kombination bekannten Merkmale:a) der Trog (8) und/oder die Zapfenlager des Zylinders (1) sind federnd abgestützt;b) die Lager der zur Schüttelung dienenden Unwuchtwellle (10) sind starr mit dem Trog (8) bzw. den Zapfenlagern des Zylinders (1) verbunden, und zwar vorzugsweise symmetrisch zum Zylinder;c) die starre Verbindung (5) zwischen Trog (8) bzw. Zylinderlager und Unwuchtwellenlagerist im mittleren Bereich derart am festen Maschinengestell bzw. am Trog geführt, daß sie in diesem Bereich im wesentlichen nur Längsschwingungen in Richtung der Verbindungs-4.0 linie zwischen Zylinderachse und Unwuchtwelle (10) ausführen kann.
- 2. Drehknotenfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unwuchtwelle(10) in an sich bekannter Weise außerhalb und unterhalb des Troges (8) bzw. des Zylinders (1), und zwar vorzugsweise in der durch die Zylinderachse gelegten Vertikalebene Hegt.
- 3. Drehknotenfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Bereich der starren Verbindung (5) zwischen Trog (8) bzw. Zylinderlager und Unwuchtwellenlagern in an sich bekannter Weise durch Hebel (12) angelenkt ist.
- 4. Drehknotenfanger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Ab-Stützung (18) des Troges (8) bzw. der Zapfen-, lager ungefähr in Höhe des mittleren Bereiches der starren Verbindung (5) an dieser angreift.
- 5. Drehknotenfänger.nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Ab-Stützung des Troges (8) bzw. der Zapfenlager in an sich bekannter Weise durch Schraubenfeder«, (18, 21) erfolgt.
- 6. Drehknotenfänger nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkung des mittleren Bereiches der starren Verbindung (5) zwischen Trog (8) bzw. Zylinderlager und Unwuchtwellenlager über oder ausschließlich durch elastische Mittel, z. B. Federn (19), Gummi oder Gummimetallverbindungen, erfolgt.
- 7. Drehknotenfänger nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung der Trog- oder Zylinderschüttlung der Angriffspunkt der Anlenkung an der starren Verbindung (5) in Riehtung der Verbindungslinie zwischen schwingendem Teil und Lagerung der Unwuchtwelle (10) in an sich bekannter Weise verstellbar angeordnet ist.Angezogene Druckschriften:Deutsche Patentanmeldung V 3333 VII/55 d (Patent 943 333);Flugblatt Nr. 154 der J. M. Voith G.m.b.H.; deutsche Patentschriften Nr. 625 745, 227 296, 341·Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609' 528/183 5. 56
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