DEV0000962MA - Mehrpoliger elektrischer Selbstschalter, insbesondere Motorschaltgerät - Google Patents
Mehrpoliger elektrischer Selbstschalter, insbesondere MotorschaltgerätInfo
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Description
Die Betätigung der für die Überwachung elektrischer Stromkreise bestimmter Selbstschalter, insbesondere Motorschaltgeräte, erfolgt entweder von Hand oder durch Fernschaltung. Bei Handschaltung sind die Selbstschalter als Hebel- oder Druckknopfschalter mit Momentschaltung ausgebildet, bei Fernschaltung dient zum Antrieb eine Magnetspule oder eine sonstige aus der Ferne zu bedienende Antriebsvorrichtung, beispielsweise auch Druckluft. Zur Beherrschung der Abschaltleiste müssen die Kontakte mit Lichtbogenlöscheinrichtungen versehen sein. Für eine bestimmte Abschaltleistung haben alle diese Selbstschalter die gleiche Kontaktausbildung. Um nun bei der Herstellung dieser Selbstschalter, wie auch in der Lagerhaltung eine Vereinfachung eintreten zu lassen, bilden erfindungsgemäß die ortsfesten und beweglichen mit Lichtbogenlöscheinrichtung versehenen Schaltkontakte und die die letzteren verbindenden Gestängeteile mit der Grundplatte ein Bauteil, und die Betätigungsvorrichtung für die beweglichen Schaltkontakte ist als besonderes auf der Grundplatte angeordnetes Anbauteil ausgebildet, das leicht wechselbar entweder ein handbetätigtes Momentschaltwerk, eine Magnetspule oder eine sonstige Fernantriebsvorrichtung ist.
Es ist ohne weiteres zu erkennen, dass bei einer solchen Ausbildung der Selbstschalter, ohne irgendwelche Änderungen vornehmen zu müssen, entweder als Hand- oder Fernschalter ausgebildet werden kann. Entsteht beispielsweise ein Schaden an dem Antriebsmechanismus des Selbstschalters oder soll der Handselbstschalter in einen Fernschalter umgewandelt werden, so ist nur das Anbauteil auszuwechseln.
Die Platzverteilung auf der zweckmäßig rechteckigen Grundplatte erfolgt so, dass die obere Hälfte für die Kontakte und das Betätigungsgestänge, die untere Hälfte für die Antriebsvorrichtung, also das Anbauteil, bestimmt ist. Beide Teile sind dicht aneinander gebaut. Würde die Zuführung der flexiblen Leitung zu den beweglichen Kontakten in bekannter Weise erfolgen, so wäre keine Möglichkeit des Anbauens der Antriebsvorrichtung unterhalb der Kontaktanordnung gegeben. Um den Anbau des Antriebsteiles zu erreichen, ist weiterhin Gegenstand der Erfindung, dass die zu den bewegten Kontakten führenden flexible Leitung innerhalb des Bewegungsbereiches der bewegten Kontakte verbleibt. Beispielsweise ist das die beweglichen Kontakte tragende Isolierteil mit Ausnehmungen versehen, die zur Weiterleitung der flexiblen Leitungen dienen, sodass diese die Schwenkbewegung des beweglichen Kontaktes ausführen. Unterhalb der aus dem Isoliermaterial bestehenden Grundplatte sind die flexiblen Leitungen so abgewinkelt, dass Formänderungen beim Schalten nur im Raum unterhalb der Grundplatte entstehen. Diese Ausführung ist vorteilhaft nicht nur bei solchen Anordnungen zu verwenden, bei denen sich neben den Kontakten die Betätigungsvorrichtung als auswechselbares Teil befindet; sie kann auch bei allen Schaltern verwendet werden, bei denen eine flexibleLeitung zu den beweglichen Kontakten führt und die Forderung besteht, die Kontaktbewegung auf möglichst kleinem Raum unterzubringen.
Die beigefügten Bilder dienen zur Erläuterung der Erfindung. Die Bilder 1 und 2 zeigen in zwei Ansichten die Grundplatte mit den fest angebauten Schaltkontakten, während die Bilder 3 und 4 das Anbauteil in Form eines handbetätigten Momentschaltwerkes und die Bilder 5 und 6 eine Schützenspule als Anbauteil zeigen, wobei die in den Bildern 1 und 2 dargestellten, an der Grundplatte fest angebauten Schaltkontakte nebst Betätigungsgestänge weggelassen sind.
1 ist die Grundplatte, 2 der feste, 3 der bewegliche Kontakt eines Poles. Beide Kontakte sind mit Blashörnern versehen. Der bewegliche Kontakt 3 wird von einem Isolierteil 4 getragen, das um die Achse 5 schwenkbar ist. Von dem Kontakt 3 führt eine flexible Leitung 6 durch das Isolierteil 4 unter die Grundplatte 1 zu den Anschlusskontakten 7 bzw. 8. Die Einführungsöffnung in der Grundplatte 1 ist so gestaltet, dass beim Bewegen des Kontaktes 3 die flexible Leitung 6 nur innerhalb der Grundplatte eine Formänderung erfahren kann. Hierdurch ist erreicht, dass das sich unterhalb der Kontakteinrichtung befindliche Anbauteil (Bild 3-6) niemals in Berührung mit der flexiblen Leitung 6 kommt. Aus Bild 1 ist zu ersehen, dass die drei Pole nebeneinander angeordnet und mit Lichtbogenkammern 9 versehen sind, von denen der mittlere nicht gezeichnet ist. Auf der Grundplatte sind Bohrungen und Durchlässe für die Befestigung des Anbauteiles vorgesehen.
Die Bilder 3 und 4 zeigen als Anbauteil ein handbetätigte Druckknopfmomentschaltvorrichtung 10 der bekannten Bauart. Die Übertragung der Momentschaltung auf das Kontaktgestänge erfolgt mittels des Hebels 11, der unmittelbar mit der die beweglichen Kontakte verbindenden Schaltbrücke 12 (Bild 1) verbunden und am isolierenden Teil 4 angeordnet ist. Die Momentschaltvorrichtung ist in üblicher Weise mit thermischen Auslösern 13, Kurzschlussauslösern 14 und Handschaltung 15 versehen.
Die Bilder 5 und 6 zeigen als Anbauteil eine Schützenspule 16. Das Betätigungsgestänge 17 steht in gleicher Weise wie bei der Anordnung nach Bild 3 und 4 mit der Schaltbrücke 12 (Bild 1) in Verbindung. Der Übersichtlichkeit halber sind die Zubehörteile der Schützenspule, wie beispielsweise Hilfsschalter, thermisches Überstromrelais usw. weggelassen.
Die Anordnung ist in erster Linie als Motorschaltgerät gedacht, wobei sowohl für Selbstschalter als auch für Schütze die gleiche Grundplatte und die gleiche Schalthebelanordnung als Grundelement zur Verwendung kommt. Durch Anbau eines Schlosses mit Druckknopfbetätigung entsteht ein Selbstschalter, durch den Anbau eines Magneten ein Schütz. Die Anordnung ist so getroffen, dass das Anbauteil leicht ausgewechselt werden
kann und hierdurch große Vorteile nicht nur in der herstellung, sondern auch bei im Betrieb auftretenden Schäden, bei Änderung der Betriebsart usw. eintreten.
Claims (3)
1. Mehrpoliger elektrischer Selbstschalter, insbesondere Motorschaltgerät, dadurch gekennzeichnet, dass die ortfesten und beweglichen, mit Lichtbogenlöscheinrichtung versehenen Schaltkontakte und die die letzteren verbindenden Gestängeteile mit der Grundplatte ein Bauteil bilden und die Betätigungsvorrichtung für die beweglichen Schaltkontakte als besonderes auf der Grundplatte angeordnetes Anbauteil ausgebildet ist, das leicht auswechselbar entweder ein handbetätigtes Momentschaltwerk, eine Magnetspule oder eine sonstige Fernantriebsvorrichtung ist.
2. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu den bewegten Kontakten führende flexible Leitung innerhalb des Bewegungsbereiches der bewegten Kontakte verbleibt.
3. Selbstschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die bewegten Kontakte tragende Isolierteil mit Ausnehmungen versehen ist, die zur Führung der flexiblen Leitungen dienen, die unterhalb der aus Isoliermaterial bestehenden Grundplatte so abgewinkelt sind, dass Formänderungen der flexiblen Leitungen nur in diesem Raum entstehen.
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