DEV0000449MA - Kontinuierlich arbeitendes Trommelfilter mit automatischem Filterkuchenabwurf - Google Patents

Kontinuierlich arbeitendes Trommelfilter mit automatischem Filterkuchenabwurf

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DEV0000449MA
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Helmut Voss
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Description

Die bisher bekannte Arbeitsweise eines Trommelfilters ist, wie folgt:
Die rotierende Trommel 1 mit dem fest aufgespannten Siebgewebe wird über die Steuervorrichtung 2 mittels Gebläse unter Vakuum gehalten. Dadurch wird das zu filternde Gemisch aus dem Trog 3 angesaugt. Die abzuführende Flüssigkeit gelangt über die Austrittsstutzen 4 in den Abscheider.
Die Steuervorrichtung gewährleistet einen vakuumfreien Sektor A + B. Im Teil A erfolgt das Entfernen des Filterkuchens mittels Abstreicher und Preßluft über den Lufteintrittsstutzen 5. Im Teil B erfolgt das Reinigen des Gewebes von Verstopfungen erzeugenden Fremdkörpern mittels Dampf und Wasser über den gemeinsamen Eintrittsstutzen 6. Bei dem oft erforderlichen Waschen des Siebes mit Wasser muß der Filterprozess unterbrochen werden.
Durch die Erfindung sollen nebst Leistungssteigerung Abstreicher, Luft und Dampf eingespart werden und das Waschen des Siebgewebes so erfolgen, daß ein kontinuierlicher Filterbetrieb, insbesondere auch für stark siebverstopfende Filtermedien, garantiert möglich ist.
Im einzelnen geschieht dieses wie in der Abbildung dargestellt. Das bewegliche Sieb 7 läuft über die Spann- und Umkehrrolle 8, wirft dabei den Filterkuchen automatisch ab und wird über die Umlenkrolle 9 wieder auf die Trommel gelenkt. Die verstellbare Führungsrolle 10 dient zur Führung des Siebgewebes gegen seitliches Wandern, und das Düsenrohr 11 ist zum Waschen des leeren rücklaufenden Siebtrumms vorgesehen.
Durch diese Neuerung ist es gelungen, teure Preßluft und teuren Dampf einzusparen bei gleichzeitiger Erhöhung der Betriebssicherheit, Verbesserung der Leistung sowie erheblicher Minderung des Verschleißes an den wichtigsten Maschinenteilen. Es kann ohne Unterbrechung gefiltert werden, da das Waschen des Siebes im leeren Trumm außerhalb des Troges erfolgt und dadurch außerdem noch bessere Resultate erzielt werden als bei der bisher üblichen Reinigungsart. Waschflüssigkeit einschließlich ausgespülter Fremdkörper werden in der Sammelschale 12 aufgefangen und getrennt vom Filtergut abgeführt.
Besonders bei Filtermedien mit Neigung zur Siebverstopfung bzw. -verkleisterung (Tonschlamm) wird neben den Vorteilen der Einsparung von Abstreicher, Dampf und Luft noch eine ganz bedeutende Leistungssteigerung gegenüber dem bisher bekannten Arbeitsverfahren erzielt.
Ein Ausführungsbeispiel zeitigte folgende Ergebnisse:
a) Leistung eines 6 m(exp)2 Doppelfilters in der bekannten Ausführung, 80 bis 120 dz/h Filterkuchen bei einem arbeitstäglichen Dampf- und Preßluftverbrauch für 70,- DM.
b) Leistung eines einfachen 3 m(exp)2 Filters in der erfindungsgemässen Ausführung, 160 bis 220 dz/h Filterkuchen ohne Dampf- und Preßluftverbrauch.

Claims (1)

  1. "Kontinuierlich ohne Dampf und Preßluft arbeitendes Trommelfilter dadurch gekennzeichnet, daß ein über eine Filtertrommel (1) laufendes endloses Siebgewebe (7) vorgesehen ist und, daß die automatische Abwurfvorrichtung für den Filterkuchen an der Rolle (S), sowie das Düsenrohr (11) zum Reinigen des Siebgewebes und die Sammelschale (12) zu Auffangen der Waschflüssigkeit und Filterrückstände außerhalb des Troges (3) angeordnet sind."

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