DEV0000369MA - Verfahren zur Herabsetzung der Quellfähigkeit von gefällten Cellulosen - Google Patents

Verfahren zur Herabsetzung der Quellfähigkeit von gefällten Cellulosen

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DEV0000369MA
DEV0000369MA DEV0000369MA DE V0000369M A DEV0000369M A DE V0000369MA DE V0000369M A DEV0000369M A DE V0000369MA
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DE
Germany
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sur
precipitated
swellability
celluloses
reducing
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Application number
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English (en)
Inventor
Siedfried Dr. Berlin-Dahlem Hilpert
Original Assignee
Vereinigte Glanzstoff-Fabriken AG, Wuppertal-Elberfeld
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Description

!rEM8.5!)
Verfuhren zur Herabsetsun^ der ^ue^lfähiglceit von gefälj
Vereinigte
_._ _ fup_pertai_~ Blberf eld
Ss ist bekannt, die hohe Quellfähigkeit gefällter Cellulose dadurch iierabau&etaen» dass man sie mit eiaer wässrigen Lösung von. Fo-rioaldehyd'^ i der ausserdem Substanzen wie Säuren» Aluminium- oder Ammoniumsalze * Amide usw. zugesetzt sind., tränkt und diese Lösung dann auf .der Cellulose eindunstet»
nun hängt d&s Mass, am das der Quellgrad i^ex'abgesetsät wirdÄ einerseits yon der £©mpemlui*9 b,si der die Lösung, eingetrocknet *?irfis nnA andererseits < von der iConaenfcration dee Formaldehyde, sowie der iJxisätae afe» Je höner di® angewandte Temperatiir viiu. die JConeentratjcnen liegen, umso tieier f&ilt &er Quellgi?aö. Werden, hierbei gewisse Grenzen uberachricteni so werden die meen.anisGh.en ii»igenscbaft®a der flellolose scnleoater: sjre wird spröder. Die ivojiaeritration hängt von dar Feuchtigkeit in det OeiLtulos® a"bs und da diese In einer größeren iuenge von Material, ζ .ÜB. Zellwolle, beim Mntr-ocucnen nicht gleiehmassi^ abni^^tv sine Unga,t?j. keiten des ^uellgrades die noewendi^e Falge. Hiersu trä^t noch der s^and bei, dass di@ Teisßporatm der Fa-ser duroh viie Temperatur der mungsVorrichtung nicht definiert ist» denn sie wird weitgehend durch die Verdunstung des i/aeeers beeinflusst. Hierdurch wird' ss^unwöglich9 diese Vorgang© au beherrsche». lasbesondere isind- mi tilery ^uellgrade, bei Hqnen die oben ervv&hnte mecheoxisohe Verschlechterung'der Cellulose nooh nicht fühlbar wird, nicxit mit Siöherheiv su erhalten»
Diese Schwierigkeiten werden duroh die Yorliegende Erfindung überwunden. Sie beruht darauf, daas der Vorgang des Eindnostens so weitge hend von der eigentlichen Reaktion aur Herabsetzung de?> Quellgrades getrennt wird» da-ss -diese hierdurch, nicht ©ete beeinflusst wird. D&s wird dadurch mögliefe, weil die Wirtcung ±&s· EOriaaldeUyds und der Zusätze mit steigender !Temperatur sunimtj sodass blengen, die bai z.B. 80° noch unwirksam sind, bei 120° langsam in Reaktion- treten» 1st das Wasser weitgehend entfernt^ so sind die Konzentration und die i^ü'iirtic^^'s^auur be·^ stimmt, und Uer Vorgang Kaan willkürlich geleitet werden. Die Sehandlungsteaperaturen und die Dauer von Vortroc^^aune und Uacherhitzung hänge dabei weitgehend vori den"'Zueätsen ab, welche die forraaläehydbader enthalten. Bei Salasdure ala Zusata liegen sie z,B. bei 50° ιυαίί 4'0°. Man
wird after aus praktischen Gründen 41© Zusatss© und deren tion ®® wäfclaa, das® die 3»ro©knung etwa b»l 80° und 90® s die Kacher· nifcsuag bei Temperaturen über 125° erfolgt, damit die Spanne zwisehen beiden ¥orgäagen mogliohst gross
A u s f ü. h r u η g 8 b e i a ρ 1 e 1 ;
1.) 10 kg Zellwolle werden mit einer Lösung, die 24 g Formaldehyd und 2 s Ammoniumohlorid im Liter enthält „ so sorgfältig durch tränkt, dass die Zusammensetzung gana gleichmassig ist. Hierauf wird die Zellwolle abgeschleudert, bis inr Gewicht 190 $> des ursprünglichen beträgt, und bei 80° so weitgehend getrocknet» daes die Restfeuchtigkeit 5 - 4 # beträgt. Hierauf folgt ein Erhitzen auf 140° 9 wobei die Temperatur der Paser möglichst gleichmässig gehalten werden muss. Die absolute Höhe der Quellwerte sinkt mit der Zeit ab, sodas® der Vorgang an der gewünschten Stelle unterbrochen werden kann. Sie liegen nach einer Stunde bei etwa 40 - 50 % und sind bezüglich der Zellwollfflasse überall gleich.
2») 100 g Kunstseide werden rdt einer Lösung von 24 g Formaldehyd* 3 S Harnstoff und 0,3 g Aiaiaoniuniohlorici in Liter getränkt, auf 190 fd des Kunstseidengewichtes abgeschleudert und bei 80° 2& Stunden unter starker Luftbeveegung erhitzt, bis der Trocken^ehalt 95 beträgt. Hierauf erfolgt Erhitzen des Gutes auf 150°, wobei der Quellgrad nach JO Minuten 60 % nach 60 Minuten 56 $> beträgt. Die chanischen Eigenschaften der Kunstseide bleiben bei dieser Behandlung ungeändert.
3.) 1 kg Zellwolle ντίΛί mit einer Lösung von 3,5 g Ammonium-Chlorid und 48 g tforiaalfiehyd im Liter getränkt, dann abgeschleudert bis dar Gehalt te« Lösung 50 5& beträgt und darauf bei 20° durch Umwälzen mit trockener Luft bis auf einen Trockenrückstand von 94 ^ entwässert. Hierauf wird auf 80°a.erwärmt, wodurch der Quellgraä nach 45 Minuten auf etwa 51 %, nacjb/l® IttSMife^a4m£L 3®%.«iiitkU
Anstelle von taioniumchlorid, das in allen drei Beipielen verwandt ist« können selbstverständlich auch analog wirkende VerbinduA gen v?ie Ammoniumnitrat, Salze des Aluminiums9 SaIse des dreiwertige: Eisen®!, verdünnte Säuren usw. benutzt werden«

Claims (1)

  1. sur ile^a^aetscron^ der ^uelliMbigkeit τοπ uurcii BeJa&ii'lelii mit Losungen von von Sala&n ©d©4, Säu3?en an
    durah. fortiooknen i
    s.ur ßntferniiRg ä.©s ^röss'«en Teils d@a «iassers und n&Qh£olgende« bitaen d'es ^ates auf iiöh-ere Tempera tor, vrofoei die Gierige -ies dehyäs n^bat üer Zugätze s-o oe^esseA wix-d, >iass-'sie bei troQkmang nicijt gder aur un.v?eseatlj.eh sur
    Anmelderin erklärt tiierdareh, dass der vorliegende Textmit dem am 12.12^1944 unter dem Akienzeidaen Y 41 495 IVt/ 8k "beim Reiclispaten tarnt eingereichten wörtlich ifb
    Vereinigte Glanzstqff-Fabriken AG General-TollmacM 3öl/5o

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