DEV0000292MA - Rohrabzweigstück mit Außenverstärkung - Google Patents
Rohrabzweigstück mit AußenverstärkungInfo
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Description
Rohrabzweigstück mit Aus senverst ärkung.
Von den zahlreichen Vorschlägen für die günstigste Ausbildung der Verstärkung von JRohrabzweigstueken haben sich in der PsaxU nur einzelne
bewährt. Einige liefern nur dann brauchbare Ergebnisse, wenn das Verhältnis
des Durchmessers des Abzafeigrohrs zum Hauptrohr einen bestirnten Wert nicht
übersehreitet. Andere beanspruchen einen grossen Aufwand an Material und Platz lind wieder andere sind wegen der schlechten Zugänglichkeit der
Schweissnähte gerade an den am meisten gefährdeten dtellen nur bedingt brauchbar.
Die Erfindung zeigt einen neuen IAieg9 dessen HauptvorzUge in der
guten Zugänglichkeit aller Schweissnähte und in einer einfassen und billigen
Herstellungsmciglichkeit bestehen. Eine Ausführung gemäss der orfindung gestattet
selbst bei grossen Durchmessern und hohen Drücken die Anwendung der Schweißkonstruktion, da das Kauptrohr auch in unmittelbarer Nähe der Durchdringungsstelle
nicht stärker als die übrige Rohrleitung ausgeführt zu werden braucht.»
Die .Erfindung besteht darin, dass ein das Haupt rohr an der Abzweigstell®
wenigstens auf einem Teil seines Umfanges umhüllender, vom Abzweigrohr
durchdrungener Kantel angeordnet wird, der durch Rippen gegen das Hauptrohr abgestützt ist. Eine besonders einfache Ausführung ergibt sich
bei Ausbildung des V erstSrkungsmant eis als Zylinderschale mit zur Achse des Hauptrohres paralleler, und zwar gegen die üffnung ces Abzweiges zu versetzte?
Achse. Der zylindrische liantel ist einfach herzustellen und ergibt
eine gerade Verschneidung mit deia Mantel des Hauptrohres. Auch eine Ausführung
des Veretlrkungsmanteis als Kegelschale mit zur Achse des Raupt-
rohre3 paralleler oder geneigter Achse ist möglich, wobei die Ksgelschale symmetrisch oder unsymmetrisch ausgebildet werden kann. Von weiteren Ausführungsniöglichkeiten sei noch jene erwähnt, bei der der Verstärkungsmantel
aus zwei Kegelschalen bezw. Teilen von Kegelschalen gebildet wird, die an ihrem grösseren Querschnitt aneinandergeschweisst sind« Die als Verstärkungsirantel dienende Zylinderschale kann aber auch mit einer geringen Neigung
gegen das Hauptrohr angeordnet werden, derart dass der Zylinder in Richtung des Abzweiges etwas ansteigt«
Der KrUraniungsradius und die Länge des VerstMrkungsmantels richten sich nach dem Verhältnis der Durchmesser des Abzweigrohrs zum Hauptrohr
bezw. nach dem Abzweigwinkel. Je grosser das angegebene Verhältnis um so grösser ist auch der Krümmungsradius des Verstärkungsmantels auszuführen.
Desgleichen ist auch die Länge des Verstärkungsmanteis um so grösser, je kleiner der ^bzweigwinkel ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbetspielen dargestellt.
Die Abb. 1 bis 3 zeigen in Ansicht, isi Längs- und Querschnitt
eine Ausführung mit zylindrischem Verstärkungsmantel bei einem Verhältnla des Durchmessers des Abzweigrohrs zum Durchmesser des
Hauptrohres von etwa 2 : 3.
zylindrischem Verstärkungsrohr, bei der der Durchniesper des Abzweigrohres etwa gleich dem
Durchmesser des Hauptrohres ist.
Abb. 5 zeigt eine Ausfuhrung mit ebenfalls zylindrischem
aber zur Achse des Hauptrohres geneigtem Verstärkung smantel in Ansicht und
Abb« 6 ein Beispiel mit einer Doppelkegelschale als Ver
stärkung smänt el, ebenfalls in Ansicht.
In den Abb. 1 bis 3 bedeutet 1 das Hauptrohr und 2 das Abzweigrohr.
Die für** den Anschluss des Abzweigrohrs erforderliche öffnung im Mantel des HaUptrohres schwächt diesen bekanntlich so sehr, dass bei grösseren Durchmessern und bei grösseren Dicken eine besondere Verstärkung erforderlich ist.
»3 -
Diese-wird hier durch einen zylindrischen hantel 3 gebildet, der das Hauptrohr
aiii einem Teil seines Itafangs umhüllt« Der V-erstMrkrungsjnantel hat bei dew in den Abb« 1 bis 3 gezeigten Ausfuhrungsbeispiel, bei dem der Durch»
messer 4 (s.Abb. 3). des Abzweigrohres etwa 2/3 des- Durchmessers 5 des Hauptrohres
beträgt, einen KirtimmuQgeradius 6, der gleich dem liadius des Hauptrohres
ist, An-ider Verschneidungslinie,7 des Vers^lrkungsmntels mit dem Hauptrohr sind beide !miteinander verschweisst. Ausserdem sind zwischen dem
Versfärkungsmantel und dem l-iantel des Hauptrohres in achssenkrechten Ebenen liegende Rippen 9 angeordnet, die sowohl mit d«m Hantel des Hauptrohres als
aueh mit dem Verstärkungsmantel verschveisst sind und so zur AbatUtzung des Verstärkungsmantels gegen uas Hauptrohr und zur Versteifung der ganzen Anlage
dienen, üm das Verschweissen der.,innenliegenden Rippen 9", 9" usw. mit den Hauptrohr und dem Verstärlcungsniantel zu ermöglichen, ist dieser
in mehrere .Schüsse 3'» 3" usw. unterteilt, die durch die inneren-Hippen 9's
9" usw. voneinander getrennt sind. Statt in aehssenkrechten.Ebenen könnten die Rippen 9 auch in anderer geeigneter Lage angeordnet werden.
In.Abb. 4 ist das Hauptrohr wiederum mit 1 bezeichnet, während das
mit etwa gleichem Durchmesser ausgeführte Abzweigrohr mit IC bezeichnet ist.
Der Verstarkungsinantel 11 ist wiederum als Zylintiermantel ausgebildet, dessen Krümmungsradius 12 grosser als der Radius des Hauptrohres ist. Der
Verstarkung 1SHant«! umhüllt das Hauptrohr nahezu an seinem ganzen Umfang
und lässt lediglich die Längsschweissnaht des Hauptrohres frei. Sr ist durch Rippen 13 gegen das Häuptrohr abgestützt..
Bei dem in Abb. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Versfärkungsmantel
als Teil eines Zylindermntels 14 ausgebildet, dessen Achse 15 gegen die Achse 16 des Hauptrohres geneigt ist. Der Mantel ist zur Erleichterung
der Schweissarbeit wieder in mehrere Schüsse 14', 14* usw. unterteilt.
Im Ausrdhrungsbeispiel der Abb. 6 wird der Verstarkung3ioantel 17 aus Teilen von zwei aneinandergesetzten und miteinander verschweissten
Kegelmänteln gebildet. Die Verschneidungslinie 18 des Verstärkungsmantels mit dem Mantel des Hauptrohres ist hierbei keine gerade Linie mehr.
PLtf
K/üe.
Claims (1)
- - 5 Patentansprüche.1«,) Rohrab zweigstück mit Axissenversfarkungj gekennzeichnet durch einen das Hauptrohr (l) an der Abzweigstelle wenigstens auf einem Teil seines Umfanges umhüllenden und gegen das Hauptrohr durch Sippen I19 > 13) abgestutzten Verstärkungsmantel (3, 11), dessen Achse zwischen der Achse des Hauptrohreg und der Öffnung des Ahzweigrokres 4iegte2. ) Rohrabzweigstück nach Anspruch Ii dadurch gekennzeichnet, dass derVerstarkungsniantel als Zylinderschale mit zur Achse des Hauptrohres paralleler Achse ausgebildet ist (Abb. 1 - 4)*3. ) Rohrabzweigstück nach Anspruch Ii dadurch gekennzeichnet, dass derVerst'ärkungsmantel als Zylinderschale mit einer zur Achse des Hauptrohres in Richtung des Abzweiges geneigte^ Achse ausgebildet ist (Abbe 5)e4») Rohrabzweigstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstarkungsmantel als Kegelschale mit einer zur Achse des Hauptrohres parallelen Achse ausgebildet ist.5.) RohrabzweigstUck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsaantel als Eegelschale mit einer in Richtung des Abzweiges geneigten Achse ausgebildet ist«,ό„) Rohrabzweigstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsmantel als unsymmetrische Kegelschale ausgebildet ist.7,) Rohrabzweigstück nach Anspruch Ij dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsmantel aus zwei an ihrem grösseren Durchmesser aneinandergeschweissten Kegel- oder Zylinderschalen mit zur Hauptrohrachse geneigter Achse gebildet wird. (Abb. 6).β,) Rohrabzweigstück nach Anspruch 1 mit einem Durchmesserverhältnis desAbzweigrohrs zum Hauptrohr etwa gleich 1, dadurch gekennzeichnet, dassder Verstärkungsmantel das Hauptrohr ganz oder annähernd ganz einhüllt (Abb. 4)o9.) Kohrabzweigstück nach den Ansprüchen 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungemantel in Achsrichtung in mehrere Schüsse unterteilt ist, zwischen denen die Versteifungsrippen eingeschweisst sind.Heidenheim (Brenz), den 19.Dezember 1949 PLV/
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