DEV0000238MA - Kappenverbindung für den Strebausbau - Google Patents

Kappenverbindung für den Strebausbau

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DEV0000238MA
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Germany
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cap
caps
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bracing
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English (en)
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Aloys Mariadorf bei Aachen Vanwersch
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Description

Gegenstand des Patentes ... (Patentanmeldung p 12693 VIb/5c) ist eine Kappenverbindung für den Strebausbau im Grubenbetrieb derjenigen Art, bei der die an den Kohlenstoß heranreichende Kappe mit der vorhergehenden, im Rutschenfeld liegenden und durch Ausbaustempel unterstützten Kappe frei tragend verbunden ist. Dabei besteht unter anderem ein kennzeichnendes Merkmal der Verbindung des Hauptpatentes darin, dass auf dem Ende einer der beiden, durch Schwenkbolzen unmittelbar miteinander verbundenen Kappen ein bügelförmiges Fallstück aufgehängt ist, das in Verbindung mit einem Verspannkeil die vorzupfändende Kappe gegen das Hangende presst und in der angepressten Lage hält.
Eine besonders günstige Ausführungsform bei Kappenverbindungen der vorerwähnten Art ergibt sich, wenn man an Stelle eines Fallstückes auf nur einem der Kappenenden auf den Enden beider, durch Schwenkbolzen unmittelbar miteinander verbundenen Kappen Fallstücke für die gemeinsame Aufnahme des Verspannkeiles aufhängt. Dabei sind die Fallstücke so in den Kappen eingebracht, dass sie sich vertikal zur horizontalen Kappenebene bewegen können, dagegen aber in der horizontalen Kappenebene selbst festliegen und sich derart gegen die Kappen abstützen, dass beim Einschlagen des Verspannkeiles zwischen den beiden Fallstücken das Fallstück in der vorzupfändenden Kappe letztere anhebt und gegen das Hangende presst, um sie alsdann in der angepressten Lage zu halten.
In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Kappenverbindung in einem Ausführungsbeispiel in den Abb. 1 und 2 in Seitenansicht bzw. Horizontalschnitt veranschaulicht.
Mit 1 und 2 sind die beiden zweckmäßig aus zwei T-Profilen zusammengesetzten Kappen bezeichnet, deren eines Ende gabelförmig aufgeweitet ist, während das andere Ende als in die Gabel einfassende Zunge verengt ist. Mit 3 ist der die beiden Kappen 1 und 2 miteinander verbindende und gegen Herausfallen irgendwie gesicherte Schwenkbolzen zweckmäßig konischer Form bezeichnet.
Erfindungsgemäß weist nun jedes der erwähnten beiden Kappenenden ein Fallstück 4 bzw. 5 auf, die in entsprechende Ausnehmungen 6 der Profilflanschen eingebracht und in den Kappen aufgehängt werden, und zwar auf in den verstärkten Kappenstegen eingeschraubte oder sonstwie befestigte Haltebolzen 7. Zu diesem Zwecke weisen die beiden Fallstücke 4 und 5 den Haltebolzen 7 entsprechende langlochartige Ausnehmungen 8 bzw. 9 auf, in die die Haltebolzen 7 einfassen und dadurch die Fallstücke 4 und 5 gegen Herausfallen aus den Kappen sichern. Für das Einschlagen des Verspannkeiles 10 besitzen die beiden Fallstücke 4 und 5 halbkreisförmige Ausnehmungen 11 bzw 12, die eine der Keilneigung entsprechende Abschrägung besitzen. Diese halbkreisförmigen Ausnehmungen 11 und 12 befinden sich zweckmäßig an beiden Enden der Fallstücke 4 und 5, um die Fallstücke auch umgekehrt verwenden zu können. Nach Einhängen der Fallstücke 4 und 5, die zweckmäßig aus Rundmaterial bestehen, legen sich diese an beiden Stirnseiten gegen die in ihrem Bereich befindlichen Profilverstärkungen an, sie können sich also nicht in der horizontalen Kappenachse bewegen, sondern nur in der vertikalen Kappenachse, soweit dies die langlochartigen Ausnehmungen 8 bzw. 9 zulassen und soweit dies beim Einschlagen des Verspannkeiles für die Anpressschwenkungen der vorzupfändenden Kappe notwendig ist.
Soll eine neue Kappe 2 an die vorherige eingebaute und durch Stempel unterstützte Kappe 1 vorgepfändet werden, so wird die Kappe 2 zunächst mittels des Schwenkbolzens 3 an die Kappe ange- hängt und alsdann gegen das Hangende geschwenkt. Hierauf wird der Verspannkeil 10 zwischen den beiden Fallstücken 4 und 5 eingeschlagen, der dann die vorzupfändende 2 über die Fallstücke hinweg gegen das Hangende anpresst und in der angepressten Lage hält, indem das durch das Einschlagen des Verspannkeiles 10 geschwenkte Fallstück 5 in der vorzupfändenden Kappe 2 über seinen Kappenanlageflächen hinweg die Kappe 2 gegen das Hangende andrückt.
Um bei etwaiger Überlastung und Verformung des Verspannkeiles 10 infolge zu hohen Gebirgsdruckes, der durch den Verspannkeil 10 aufgenommen wird, ein Festklemmen des Verspannkeiles in den Fallstücken 4 und 5 zu vermeiden, kann der Verspannkeil 10 nach unten eine geringe Wölbung erhalten, ihm also in Bezug auf sein Ausknicken eine Richtung zu weisen, um so als Verformungsschutz für die Kappen zu dienen.

Claims (7)

1. Kappenverbindung für den Strebausbau im Grubenbetrieb mit gegen den Kohlenstoß frei vorzupfändender Kappe, bei der die beiden Kappen mittels Schwenkbolzens unmittelbar miteinander verbunden sind, nach Patent ... (p 12693 VIb/5c), dadurch gekennzeichnet, dass für die Starrmachung der Verbindung in den Kappen (1, 2) aufgehängte und sich hierin abstützende Fallstücke (4, 5) dienen, die den Verspannkeil (10) derart zwischen sich aufnehmen, dass beim Einschlagen des Verspannkeiles (10) die vorzupfändende Kappe (2) eine sich in Richtung gegen das Hangende bewegende Abwinkelung erfährt.
2. Kappenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fallstücke (4, 5) so in den Kappen (1, 2) eingebracht und aufgehängt sind, dass sie sich vertikal zur Kappenachse bewegen können, in der horizontalen Kappenachse aber sich anlegen.
3. Kappenverbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fallstücke (4, 5) mit langlochartigen Ausnehmungen (8, 9) versehen sind, in die in den Kappen (1, 2) eingebrachte Haltebolzen (7) einfassen und Fallstücke (4, 5) gegen herausfallen aus den Kappen (1, 2) sichern.
4. Kappenverbindung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fallstücke (4, 5) an einer Stirnseite mit Ausnehmungen (11, 12) für die Aufnahme des Verspannkeiles (10) versehen sind, wobei die Ausnehmungen (11, 12) der Form des Verspannkeiles (10) angepasst sind und eine der Keilneigung entsprechende Abschrägung besitzen.
5. Kappenverbindung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (11, 12) in den Fallstücken (4, 5) die Form eines Halbkreises besitzen und die Eingriffsflächen des Verspannkeiles (10) entsprechend abgerundet sind.
6. Kappenverbindung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fallstücke (4, 5) aus Rundmaterial bestehen und sich der jeweiligen Neigung des Verspannkeiles (10) anpassen.
7. Kappenverbindung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verspannkeil (10) in seiner Ebene leicht gewölbt ist.

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