DEST019797MA - - Google Patents
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Description
Zumstcin. Ur. L. Assm.inn. Uz. K.
PATENTANWÄLTE Kocnigsbergcr, Dipl.-Phys. R. Holibauer,
Pat.-Anwalle. 8000 München. I Hobel
DR. F. ZUMSTEIN - DR. E. / fur einen ZeAenbetrieb. 233.66. St 19 797.
DR. R. KOENIQSBERQER - D|pU.pH Niederlande 26. 3. 65. 6 505 868. (T. *
T3CHECKKONTO: ΜΟΝΟΗΕΝβ113β
BANKKONTO:
BANKHAUe H. AUFHÄUSER
/2/1
St 19 797/5b Gbm
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M Gbhyfll
STAMICARBON N.V., HEERIEN (die Niederlande) Hobel für einen Zechenbetrieb
Die Neuerung betrifft einen an einem Förderer hin- und hergehenden Hobel für einen Zechenbetrieb, wobei das gewonnene
Gut auf den nur in einer Richtung wirksamen Förderer geladen wird und der Hobel durch automatisch wirkende Mittel in der
Richtung entgegengesetzt zu der des Förderers mit grösserer Geschwindigkeit gefahren wird als in der mit dem Förderer
mitgehenden Richtung.
Bei einer solchen Vorrichtung hat es sich als zweckmäßig erwiesen, den Förderer mit konstanter Geschwindigkeit anzutreiben,
die stets größer ist als die des Hobels. Die Hobelgeeohwindigkeit
bei Bergfahrt ist so hoch gewählt worden, daß der Förderer über einen möglichst grossen Strebabschnitt maximal
beladen wird. Es läßt sich dabei nicht vermeiden, daß Kohle in die Hobelgasse fällt. Weil die Fördermenge zum Fuß des Strebs
hin je Zeiteinheit zunimmt, wird auch das Haufwerk in der Hobel-
gasse größer. Bei größerem Strebeinfall macht sich diese Er-
eoheinung unter dem Einfluß der Schwerkraft noch stärker geltend.
Zehn bis zwanzig Meter vor dem Strebausgang hat sich nun eine solche Menge Kohle in der Hobelgasse angehäuft, daß der
Förderer zu schwer belastet wird, wenn der Hobel beim 'Vorüberfahren
diese Kohlen in den Förderer lädt. Ein praktisches Behelfsmittel besteht darin, daß man den Hobelbetrieb kurzeeitig
unterbricht oder diesen Hobel einige Liale über einen
kurzen Abstand hin- und zurückbewegt. Dies bedeutet aber einen zusätzlichen Energie- und Zeitaufwand und es muß stets eine
Aufsichtsperson zur Stelle sein.
Dieser Nachteil wird gemäß der Neuerung durch einen an einem Förderer sich hin- und herbewegenden Hobel für einen
Zechenbetrieb behoben, wobei das gewonnene Gut auf den nur in einer Eichtung wirksamen Förderer geladen wird, wobei der
Hobel gekennzeichnet iet durch eine Meßeinrichtung zur Ortsbestimmung
des Hobels, der mittels eines Schalters, dessen Stand von der Bewegungsrichtung des Hobels bestimmt wird, und
einer Schaltungseinrichtung, mit geschwindigkeitaregelnden Organen des Hobels gekoppelt ist.
Hierdurch wird es ermöglicht, daß die Hobelgeschwindigkeit
während des letzten Absohnittes der Talfahrt automatisch stark
verringert wird. Durch diese Maßnahme wird die Förderung des Hobels, welche durch die Anhäufung von Kohle in der Hobelgasea
Z-umMcin, Ur. L. Assmann. Ur. K. IU I
Kocnigsbcrgcr. Dipl.Phys. R. Holibaiicr. ' °- '■
_ 3 _ Pit.-Anwjltc. 8000 Mundicn. I Hobel
' für einen Zcdicnbctricb. 23 J 66. St 19 797
Niederlande 26. 3. 6ί. 6 503 868. (T. 9-
zu sehr angestiegen war, wieder auf die je Zeiteinheit normal
übliche Menge zurückgebracht. Der scheinbare Zeitverlust bedeutet in der Praxis einen Zeitgewinn, wexl jetzt ein kontinuierlicher
Hobelbetrieb ohne jegliche Aufsicht möglich ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Hobel eine Meßeinrichtung zu seiner Ortsbestimmung und einen Schalter
für die Hobelrichtung, sowie eine von der Meßeinrichtung und dem Schalter gemeinsam betätigte Relaisschaltung, deren Ausgang die
Hobelgeschwindigkeit steuert.
Es wird eine einfache Relaisschaltung erhalten, falls
darin zwei Relais aufgenommen sind, welche ein Schaltelement mit drei Stellungen betätigt, das die Geschwindigkeit des Hobels
zu bestimmen vermag.
Dieses Dreistufen-Schaltelement ist vorzugsweise mit einem
Punkt auf einem Hebel verbunden, wobei jede Extremstellung dieses Hebels von einem der beiden Relais bestimmt wird.
Eine interessante Ausführungsform der Meßeinrichtung wird
erhalten, wenn letztere aus einem Drehzahlmesser besteht, welcher mit dem Antrieb des Hobels gekoppelt ist, und die Drehzahl
in eine elektrische Spannung verwandelt wird, die bei richtigem Stand des Schalters bestimmend ist für das Ansprechen eines der
genannten Heiais.
»-——-»**■!«, 4_*l - K-. 'VAMIIdIIM1 i_J f, I^
Kocnigsbcrgcr. Dipl.-Phys. R. Holihaucr
Pat.-Anwilte. 8000 München. I Hobel
für einen Zcdicnbctricb. 23 J.66. St 19 797
NicderUndc 26. 3. 65. 6 503 868. (T 9-
Die Heuerung wird an Hand der Zeichnung erläutert, in
der ein Auaführungsbeispiel dargestellt ist. Es zeigen:
Pig. 1 Ein Hobel unter Tage mit einem Schaltsystem zur Ortsbestimmung des Hobels,
einer Programmierschaltung und einer
Eeglung eines hydrostatischen Antriebs; Fig. 2 Ein Förderunga- und Abtransportdiagramm.
In Pig. 1 wird ein Hobel 1 durch zwei hydroatatisohe
Motoren 4 am Stoß 2 und Förderer 3 hin- und hergezogen. Der Förderer 3 wird von zwei Elektromotoren 5 mit einer vom Kopf
bie zum Fuß des Strebs (Pfeil 6) konstanten Geschwindigkeit
angetrieben.
Pig. 2 zeigt zwei Kenge/Zeit-Diagramme. H ist die Zeit
zwischen dem Start t° des Hobels am Puß des Strebs und der Ankunft
t1 am Kopf des Strebs. Mit P ist die Hobelförderung und
mit A die vom Förderer am Fuß des Strebs abgelirferte Fördermenge gemeint. Bei Talfahrt ist die Hobelgesohwindigkeit niedriger
ale bei Bergfahrt und auch die Fördermenge ist dementsprechend geringer. Wie sich zeigt, behauptet sich die vom Förderer abgelieferte Kohlenmenge noch eine Zeit (t1 - t") auf demselben
Hiveau bis die am Kopf gelösten Kohlen am Fuß des Strebs angelangt
sind. Hat sich nun der Hobel dem Fuß des Strebs am Augenblick t'" bis auf einen gewissen eingestellten Abstand
«enähert. so wird die Geschwindigkeit noch weiter verringert.
5b, 27/34. 1 985TO. Stamicarbon N. ν..
Heerlen (Niederlande); Vertr · Dr F.
Zumstem. Dr. E Assmann, Dr R Koenigsbergcr. Dipl Phys R Hohbaucr.
Pit-Anwjlle. 80» Mundien I Hobel
lui einen Ztchenbetrieb 23 J 66 St 19 797.
Niederlande 26 5. 65 6 505 868. (T. 9;
Im P-Diagramm nimmt dadurch die Förderung nicht gemäß der gestrichelten,
sondern gemäß der gezogenen linie zu. Der Förderer vermag jetzt die Kohlen zu verarbeiten, weil die Abtransportkurve
gemäß der gezogenen linie im Α-Diagramm verläuft. Ohne die neuerungsgemäße Maßnahme hätte der Abtransport
der Kohle entsprechend der gestrichelten linie verlaufen müssen, weil die Kapazität des Förderers dafür aber nicht ausreicht,
würden sich die überzähligen Kohlen am Fuß des Strebs
über und neben dem Förderer anhäufen und den Durchgang sogar völlig sperren können. Die Talfahrt des Hobels ist im Augenblick
tnn beendet.
Mit einer Kettennuss 7 zum Antrieb des Hobels drehen mehrere Magnete 8 mit, welche einen fest aufgestellten sogenannten
"Zungen"-Kontakt 9 erregen. Dieser Kontakt und die
Magnete bilden zusammen einen Drehzahlmesser 12. Wird von
einer bestimmten Anfangsposition des Hobels ausgegangen, z.B. am Fuß des Strebs, und wird während der Hobelfahrt die Anzahl
Umdrehungen der Kettennuß gemessen, so ist eine Ortsbestimmung dee Hobels möglich. Die Signale des Zungenkontakts gehen über
einen elektronischen Schalter 10 einem Schrittschaltmotor 11 zu, der bei Jedem Impuls je nach der Hobelrichtung einen Schritt
links um oder rechts um macht. Der Schalter K1 wird im Zusammenhang
damit während der Bergfahrt des Hobels durch Steuerung dee diesbezüglichen Antriebsmotors 4 selbsttätig umgelegt. Der
Schrittschaltmotor 11 ist mit einem Potentiometer 13 gekoppelt.
Koenigsberger, Dipl.-Phys. R. Holzhauer
Pat.-Anwälte, 8000 München. I Hobel
C für einen Zedienbettieb. 233.66. St 19 797.
~ ° ~ Niederlande 26. 3. &5. 6 503868. (T. 9;
Zu Jedem Stand dea Motors 11 gehört eia bestimmter Wert des
Potentiometerwiderstands· Dia Grosse dieses Widerstands kann auf dem liilliamperemeter 14 abgelesen werden.
Beim Beginn des Eobelbetriebs wird der Hobel in die
Ausgangsposition, z.B. am Fuß des Strebs, und das Potentiometer 13 mit Hilfe eines Druckknopfs 15 in die Nullstellung
gebracht. Nach Betätigung dieses Druckknopfes wird nämlich an den Eingang des Schrittschaltmotors eine Wechselspannung
angelegt, wodurch dieser mit einer durch die Frequenz bedingten Geschwindigkeit (z.B. 50 Schritte je Sekunde) in die NuIl-βtellung
dreht.
Unter einem bestimmten Anzeigewert des Messgeräte 14 ist ein Relais R, erregt, wodurch in der Programmierschaltung ein
Kontakt K, geschlossen ist. Ein Schalter Kp wird automatisch
beim Umlegen des Schalters K- umgelegt.
Bei Bergfahrt des Hobels wird der Schalter Kp umgelegt
und eine Arbeitsspule Y^ erregt.
Bei Talfahrt des Hobels befindet sich der Schalter Kp
im gezeichneten Stand. Der Kontakt K, bleibt anfangs offen, 80 daß keins der beiden Arbeitsspulen Y1, Y2 erregt ist. Ist
der Hobel an einer bestimmten Stelle angelangt, welche mit Hilfe eines Potentiometers 16 einstellbar ist, so spricht
Relais E, an und wird Kontakt K, geschlossen. Jetzt wird die
Arbeitsspule V.. erregt.
Mit Hilfe von mit den Arbeitespulen V- und V~ verbundenen
Ventile 23 und 24 werden Zylinder 17, 18 betätigt. Die Kolbenstangen dieser Zylinder sind durch einen Hebel 19 mit einander
verbunden, der seinerseits mit einem Dreistufen-Schaltelement verkuppelt ist. In dem gezeichneten Stand sind die Spulen V..
und Vp nicht erregt. Diea ist wohl der Fall zwischen t' und t111
(?ig. 2), also während des ersten Teils der Talfahrt des Hobels. Das Dreistufen-Schaltelement 20 regelt die Zufuhr von Flüssigkeit
zu den Hydromotoren und damit die Hobelgeachwindigkeit auf einen mittleren Wert ein. Wird die Arbeitsspule Vp erregt,
so bewegt eich das Dreiatufen-Schaltelement nach oben, wodurch
der Hobel mit Höchstgeschwindigkeit angetrieben wird (zwischen t° und t1 oder aber während Bergfahrt).
Wird die Spule V1 erregt, so bewegt sich das Dreistufenelement
hinunter, so daß der Hobel mit der niedrigsten Gesohwindigkeit
fährt (zwischen t'11 und t11" oder am Ende der
Hobeltalfahrt.
Mit Hilfe der Schalter 21 und 22 kann der Hobel auch von Hand auf die gewünschte Geschwindigkeit eingestellt werden.
Claims (3)
1. An einem Förderer sich hin- und herbewegender Hobel
für einen Zechenbetrieb, wobei das gewonnene Gut auf den nur in einer Richtung wirksamen Förderer geladen wird, gekennzeichnet
durch eine Meßeinrichtung zur Ortsbestimmung dea Hobela, der mittels eines Schalters (K1), dessen Stand von
der Bewegungsrichtung des Hobels (1) bestimmt wird, und einer Schaltungseinrichtung, mit geschwindigkeitsregelnden Organen
des Hobels gekoppelt ist.
2. Hobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schaltungseinrichtung zwei Arbeitsspulen (T- V2) umfaßt, welche
Spulen mit einem Dreistufenelement (20), welches eirmTeil der
gesohwlndigkeitsregelnden Organe aufweist, gekoppelt sind.
3. Hobel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dreistufenelement mit einem Punkt auf einem Hebel (19) verbunden
iat, wobei jede Extrenstellung dieses Hebels von einer der
beiden Arbeitsspulen bestimmt wird.
4· Hobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Meßeinrichtung einen Drehzahlmesser (12) aufweist, wobei der
Eingang mit dem Antrieb des Hobels und der Ausgang mit einem
Drehzahl-Spannungsumsetzer verkoppelt ist, und wobei der Ausgang dee Umsetzers mit der genannten Schaltungseinrichtung verbunden
ist.
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