DEST007349MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 21. November 1953 Bekanntgemacht am 14. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft die Ausbildung der Windform für Schachtöfen od. dgl. und hat zum Ziel, die
bisher auftretenden Mängel, die sich durch frühzeitige Zerstörung und damit Beeinträchtigung der
Wirkung einstellten, zu beseitigen.
Um eine Haltbarkeit der Windform zu erreichen, hat man bereits die verschiedensten Ausführungsfprmen
gewählt, wobei entweder Luft oder eine Flüssigkeit als Kühlmittel verwandt wurden. Es
bedarf indessen einer sehr starken Kühlung, wenn das erstrebte Ziel erreicht werden soll.
So hat man bereits vorgeschlagen, die Blasform durch Rohrspiralen bzw. spiralig gewickelte Profilrohre,
durch die das Kühlmittel geleitet wird, zu bilden. Hiermit wird aber nicht nur eine Kühlwirkung
nach außen, also zum Ofen hin erzielt, sondern auch eine solche, die die Abkühlung des durch
die Windform zugeführten, mühsam vorher aufgeheizten Windes bewirkt. Um diesen Mangel abzustellen,
hat man dann das Innere der Windform zusätzlich mit einer Schutzauskleidung aus feuerfestem
Material ausgerüstet, die jedoch über die Düsenlänge unterschiedlich stark ausgeführt
werden soll. Abgesehen davon, daß dadurch die Windform einen größeren Außendurchmesser erhalten
muß, was keineswegs günstig ist, ist die Innenauskleidung dieser Art auch herstellungsmäßig
ungünstig. Hinzu kommt, daß die Rohrspirale aus profiliertem Kupferrohr bestehen soll,
so daß sich ein nicht zu rechtfertigender Kosten-
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aufwand für die Herstellung derartigen Formen , ergibt. '
Blasformen ohne spiralig geführten Kühlraum '.'s'-'·' zwecks Verlängerung der Haltbarkeit und Vermeidung
von Temperaturverlusten des Heißwindes hat ;' man' bereits früher mit einem Schutzfutter, das aus
einem doppelwandigen, mit einem Isolierstoff gefüllten Rohr gebildet wird, ausgerüstet. Auch diese
Bauweise der Windform kann nicht als befriedigend angesehen werden, da hier zwar die Innenabschirmung,
wenn auch umständlich, möglich ist,, die Kühlwirkung aber bei weitem nicht ausreicht,
der Windform die notwendige Haltbarkeit zu geben.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Windform zu schaffen, die durch
die Verwendung normaler Baustoffe und einfachen Aufbau auch preislich günstiger herzustellen ist.
Nach der Erfindung wird eine Windform vorgeschlagen, bei der zwischen einem Seelenrohr und
■ einer Kühlfläche Isoliermasse liegt und die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Kühlfläche durch eine
Rohrspirale aus normalen Stahlrohren gebildet ist, auf welche zur Erreichung einer glatten Oberfläche
außen eine Metallschicht flüssig aufgebracht ist. Als
Kühlmittel wird. Wasser oder Wasserdampf benutzt. Für die zur Erreichung der glatten Oberfläche
der Kühlspirale flüssig aufgebrachte Metallschicht kann sowohl Kupfer als .auch Eisen: yert
wendet sein. Eine weitere Möglichkeit ist das Aufspritzen einer Metallschicht. Ferner wird vorgeschlagen,
die Wandstärke der aufzuwickelnden Kühlrohre um ein geringes Maß (etwa 1 bis
1V2 mm) dicker zu wählen, als es normalerweise mit Rücksicht auf die Festigkeitsverhältnisse erforderlich
wäre.
Die bei den seitherigen Bauarten erforderliche übermäßige starke Kühlung der Windformen ist
von nachteiligem Einfluß auf den metallurgischen Vorgang im Ofen. Dieser Mangel wird bei der erfindungsgemäßen
Einrichtung ausgeschaltet, da hier die Kühlung der Windform zwar intensiv, aber nicht übermäßig erfolgt.
Die Gewähr dafür, daß eine zu hohe Abkühlung.. des Seelenrohres vermieden wird, wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß der Zwischenraum zwischen der Kühlrohrspirale und dem Seelenrohr
nicht mit ausgegossen oder ausgespritzt wird. Lediglich im Bedarfsfalle, d.h. bei besonders ungünstig
gelagerten Fällen, wird dieser Zwischenraum mit einer Isoliermasse ausgestampft. Außer
dem Wärmegewirin in den heißgekühlten Formen wird auch ein metallurgischer Gewinn dadurch erreicht,
daß die Abkühlung der durch die Düsen gehenden Luft gegenüber der übermäßig intensiven
Kühlung bei bekannten Ausführungen verhindert wird.
Claims (1)
- Pa-TENT-A NS P R O C H E:Angezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 113 144, 463417, 474, 409 016;Stahl und Eisen, 1953, S. 222 bis 224.i. Windform für Schachtofen, bei der zwi- t~ sehen einem Seelenrohr und einer Kühlfläche Isoliermasse liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlfläche durch eine Rohrspirale aus nor-'malen Stahlrohren gebildet ist, auf welche zur Erreichung einer glatten Oberfläche außen eine Metallschicht flüssig aufgebracht ist.
■ 2. Windform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrwandstärke der aufzuwickelnden Kühlrohre 1 bis 1V2 mm dicker . gewählt wird, als mit Rücksicht auf die Festigkeitsverhältnisse erforderlich wäre.3. Windform nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrspirale nach dem Wickeln außen mit Kupfer umgössen wird.4. Windform nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrspirale nach dem Wickeln außen mit Eisen umgössen wird.© 609 530/145 6.56
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