DEST006407MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Mai 1953 Bekanntgemacht am 25. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung· bezieht sich auf ein Dolch- oder
Fahrtenmesser mit feststehender Klinge und hat den Zweck, die Verwendung des Messers als Kronenkorken-
oder Versichlußkapselöfrner und/oder als
Dosenöffner zu ermöglichen.
Es sind bereits solche Messer für diesen Zweck bekannt, bei denen eine feststehende, im Messergriff
befestigte Klinge in der Nähe des Griffes im Messerrücken eine hinterschnittene Ausnehmung
ίο aufweist, derart, daß durch die Hinterschneidung ein hakenartig gestalteter Teil des Messerrückens
stehenbleibt, der mit der gegenüberliegenden, in der Fläche des Messerrückens liegenden Kante der
Ausnehmung zusammen als Kronenkorkenöffner dient. Diese Ausbildung erfordert eine zusätzliche
Bearbeitung der Klinge und verteuert die Herstellung". Bei Bruch oder Beschädigung des Hakens
müßte die ganze Klinge ersetzt werden, was unwirtschaftlich ist.
Bei einer weiteren bekannten Ausführungsform, die einen in der gleichen Weise im Messerrücken
ausgebildeten Kronenkorkenöffner aufweist, ist eine rückwärtige Verlängerung der Klinge als Dosenöffner
gestaltet. Dabei sitzt die Klinge fest im Messergriff, und zur Benutzung des Dosenöffners ist
eine Kappe vom Messergriff entfernbar. Dabei ist eine Scheide notwendig, um Verletzungen an der
Klinge zu vermeiden. Die Ausbildung der Klinge
609659/S8
Si 6407Xl 169
ist nicht einfach, und die Herstellungskosten sind hoch.
Gemäß der Erfindung wird ein Messer mit fest-■
- stehender Klinge und einen Kronenkorken- und Dosenöffner geschaffen, das den angestrebten
Zweck erfüllt und einfach in der Ausführung ist. Bei Messern mit feststehender Klinge ist in der
Regel zwischen dem Griff und der Klinge eine Zwi-Sichenplatte
vorgesehen. Gemäß der Erfindung ίο sitzen der Kronenkorkenöffner und/oder der Dosenöffner
an einer oder mehreren Verlängerungen der Zwischenplatte.
Dabei ist der Kronenkorkenöffner als Haken ausgebildet,
der vorzugsweise gegen die Messerspitze hin abgebogen ist und im Abstand der Höhe eines
üblichen Kronenkorkens parallel zum -,Messerrücken
verläuft, so daß der Haken die Kante eines solchen
Korkens untergreifen kann, wenn der Rücken der Klinge auf die Scheibenfläche des Korkens aufgesetzt
wird. Die freie Kante des Hakens erhält vorteilhaft leine Ausrundung, die der Rundung des
Halses einer mit dem Korken verschlossenen Flasche entspricht.
Der Dosenöffner ist als in eine Spitze zum Anstechen der Dose auslaufende Schneide ausgebildet.
Am Messergriff ist dabei eine Nase vorhanden, deren Abstand von der Schneide der Dicke des1
Bördelrandes einer üblichen Konservendose entspricht.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι zeigt das Messer beim Lösen eines Kronenkorkens;
Fig. 2 zeigt die Zwischenplatte in der Draufsicht; Fig. 3 ist eine Stirnansicht der Zwischenplatte;
Fig. 4 zeigt' die Verwendung des Messers beim Öffnen einer Konservendose.
Bei der veranschaulichten Ausführungsform besteht das Messer aus einem Griff 1 und einer
Klinge 2, zwischen denen eine Zwischenplatte 3 untergebracht ist.
Diese Platte ist in zwei entgegengesetzten Richtungen verlängert.
Die eine Verlängerung 4 der Zwischenplatte 3 ist zu einem Haken 5 gebogen, dessen abgewinkelter
Teil parallel zum Messerrücken 6 verläuft.
Der Abstand zwischen der Innenfläche des Hakens 5 und der RückenfLäche 6 der Messerklinge
entspricht im wesentlichen der Höhe eines üblichen Kronenkorkens 7, so daß der Haken 5 den Korken 7
untergreift, sobald der Rücken 6 der Messerklinge auf die Oberfläche des Korkens 7 aufgesetzt wird,
was ein leichtes Lösen des Korkens 7 von der Flasche ermöglicht.
Die andere Verlängerung 8 der Zwischenplatte 3 ist mit einer Schneide 9 versehen, die vorteilhaft
/bei 10 in eine Spitze ausläuft. Diese Verlängerung 8
bildet zusammen mit einer Nase 11 einen Dosenöffner.
Diese Nase 11 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
an einer Platte 12 vorgesehen, deren Fläche im wesentlichen dem Endquerschnitt des
Griffes 1 entspricht.
Zwischen der Nasenplatte 12 und der Zwischenplatte
3 ist eine Distanzscheibe 13 eingelegt, die so bemessen ist, daß der Abstand zwischen den
Platten 3 und 12 der Dicke des üblichen Bördelrandes einer Dose 16 entspricht.
Die Nase 11 besteht aus einer entsprechend umgebogenen
schmalen Zunge der Platte 12 und hat eine solche Gestalt, daß sie unter die Unterkante
des Bördeis 14 greift, wenn die Spitze 10 der Schneide auf den Deckel 15 (Fig. 4) der Dose aufgesetzt
wird. Beim Verdrehen des Griffes 1 wird der Deckel 1 in üblicher Weise von der Spitze angestochen
und von der Schneide aufgeschnitten.
Claims (7)
1. Messer mit feststehender Klinge, Kronenkork- und Dosenöffner, zwischen dessen Griff
und Klinge eine Zwischenplatte sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kronenkorköffner
und/oder der Dosenöffner an einer oder mehr reren Verlängerungen (4, 8) der Zwischenplatte
(3) sitzen.
2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kronenkorköffner die Form
eines gegen die Messerspitze (2) hin im Abstand der Höhe eines üblichen Kronenkorkens
(7) parallel zum Messerrücken abgebogenen Hakens (5) aufweist.
3. Messer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Kante des
Hakens (5) bogenförmig ausgerundet ist.
4. Messer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch .gekennzeichnet, daß der Dosenöffner als
in eine Spitze (10) auslaufende 'Schneide (9) ausgebildet ist.
5. Messer nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Griff (1)
eine Nase (11). vorgesehen ist, deren Abstand
von der Schneide (9) des Dosenöffners (8) der Dicke eines üblichen Dosenbördelrandes (14)
entspricht.
6. Messer nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (11) an
einer Platte (12) zwischen Griff (1) und Zwischenplatte
(3) vorgesehen ist.
7. Messer nach den Ansprüchen 1, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Griff
(1) bzw. der die Nase tragenden Platte (12) und der Zwischenplatte (3) eine Distanzscheibe (13)
angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 510 151.
Britische Patentschrift Nr. 510 151.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 659/88 10.56
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