DEST005671MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 27. November 1952 Bekanntgemacht am 21. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Um die Vortriebskräfte elastisch auf das Hinterrad
zu übertragen und die starken Beanspruchungen der Antriebsteile zufolge des verhältnismäßig
großen Ungleichförmigkeitsgrades des Verbrehnungsmotors, insbesondere des Ein- oder Zweizylindermotors,
bei den niedrigen Betriebsdrehzahlen herabzusetzen und so eine Schonung der
Antriebsteile sowie des Motors selbst und eine Verbesserung der Fahreigenschaften des Motorrades
ίο zu erreichen, wird zwischen dem Antriebskettenrad
und der Hinterradnabe von Motorrädern ein elastisches Zwischenglied, eine elastische Kupplung,
angeordnet. Bei einigen Konstruktionen dieser Art ist das Antriebskettenrad als Bremstrommel
ausgebildet und diese Antriebsbremstrommel elastisch mit dem eigentlichen Nabenkörper verbunden,
so daß die sich aus einer scharfen Abbremsung ergebenden Stöße unmittelbar und hart
auf den Kettenradkranz und die ohnehin empfindliche Kette übertragen werden. Es ist auch schon
bekannt, die Hinterradnabe selbst als Bremstrommel auszubilden und sie über eine elastische
Kupplung mit dem Antriebskettenrad zu verbinden, wodurch eine elastische Übertragung nicht
nur der Antriebskräfte auf das Hinterrad, sondern auch der Bremsstöße auf die Antriebsteale erreicht
wird. Bei einer Ausführung ist zu diesem Zweck für das Antriebskettenrad ein eigener, durch Mit-
609 546/67
St 5671II/63k
nehmerbolzen mit der Hinterradnabe direkt gekuppelter
Kettenradläufer vorgesehen, und das Kettenrad selbst besteht aus einem Nabenteil, der auf
dem Läufer lagert und mit diesem fest verbünden ist, aus einem Kranzteil und aus einem zwischen
. Naben- und Kranzteil einvulkanisierten großvolumigen Gummiring. Der Kettenradkranz sitzt daher
bloß auf diesem Gummiring und ist demnach gegenüber dem fest gelagerten Nabenteil nicht nur
ίο verdrehbar, sondern auch, je nach der Elastizität
des Gummis, radial verstellbar, axial verschiebbar und verschwenkbar, hat also; eine keineswegs erwünschte,
ungünstige Bewegungsfreiheit, die wiederum durch einen eigenen, sich einerseits in
der Nabe zentrierenden, anderseits einen Randbund des Kettenradkranzteiles umfassenden Führungsring
aufgehoben werden muß. Somit ergibt sich eine verhältnismäßig komplizierte, aus mehreren
wegen der großen Durchmesser schweren Teilen bestehende Konstruktion, die die Herstellung
erschwert und verteuert.
Schließlich ist eine Ausbildung bekanntgeworden, bei der das Antriebskettenrad den rotierenden
Teil der als Bremstrommel ausgebildeten Hinterradnabe vermittels einer gelochten Gummiringscheibe
od. dgl. mitnimmt, in deren achsparallele Löcher mit dem Antriebskettenrad fest verbundene
Mitnehmerbolzen und an der Hinterradnabe befestigte Gegenbolzen wechselseitig eingreifen. Das
Antriebskettenrad ist dabei mit Hilfe zweier . Kugellager, von der Hinterradnabe völlig getrennt,
auf der Hinterradsteckachse gelagert, was eine ungünstige Vergrößerung der Baulänge des Hinterradantriebes
in axialer Richtung mit sich bringt und ebenfalls erhöhten technischen Aufwand erfordert.
Außerdem wird dabei die Gummischeibe nur auf Druck und Zug.beansprucht, was den möglichen
Verdrehungswinkel zwischen Nabe und Kettenrad vermindert und eine härtere Federung
ergibt.
Diese Mängel durch eine wesentlich einfachere Konstruktion mit geringstem technischem Aufwand
zu beseitigen, ist der Zweck der Erfindung. Die Erfindung, die sich auf einen Hinterradantrieb
der letztbeschriebenen Art bezieht, besteht darin, daß das Antriebskettenrad einerseits durch
ein Kugellager auf der Hinterradsteckachse gelagert und axial festgelegt, anderseits auf einer
zylindrischen Zentriernäche der Hinterradnabe abgestützt ist, wobei die Mitnehmerbolzen des Antriebskettenrades
und die Gegenbolzen der Hinterradnabe in ungleichem Radialabstand von der Radbzw.
Gummischeibenachse gehalten sind. Demnach ist das Antriebskettenrad also solches einwandfrei
zentrisch auf der Steckachse gelagert und benötigt weder einen eigenen Läufer, noch ist es erforderlich,
für das Kettenrad ein zweites Kugellager vorzusehen oder es mehrteilig auszubilden. Die
Gesamtbaulänge ist verkürzt und die Konstruktion wesentlich vereinfacht, so daß sich bei der Herstellung
des erfindungsgemäßen Hinterradantriebes eine nicht unbedeutende Einsparung an Material
und Arbeitszeit erreichen läßt. Die erfindungsgemäße radiale Versetzung der Kupplungsbolzen
und Gegenbolzen ergibt eine zusätzliche Beanspruchung der Gummischeibe auf Schub und Biegung,
wodurch die Möglichkeit einer größeren Relativdrehung von Nabe und Kettenrad und damit eine
erheblich weichere Federung in der Kraftübertragung erreicht ist. .
In der Zeichnung ist der erfindungsgemäße Hinterradantrieb in einem Ausführungsbeispiel im
Axialschnitt veranschaulicht.
Auf der in den Hinterradgabelschenkeln 1 (strichpunktiert angedeutet) gehaltenen Steckachse
2 ist mit Hilfe von zwei Kugellagern die Hinterradnabe 3 gelagert, die als Bremstrommel
ausgebildet ist und zu diesem Zweck einen zylindrischen Stahlring 4 als Reibfläche für die beiden
Bremsbacken 5 mit eingegossen hat. Die beiden Bremsbacken 5 stützen sich einerseits an einem
Stützbolzen 6 ab und werden anderseits mit Hilfe eines Quirls 7, an dessen Ache 8 außen das Bremsgestänge
angreift, fallweise auseinander und gegen den Stahlring 4 gedrückt. Um die mit Hilfe einer
eigenen Nabe auf der Steckachse 2 gesondert gelagerte und zentrierte Tragplatte 9, in der der
Stützbolzen 6 und die Quirlachse 8 gelagert sind, gegen Verdrehung zu sichern, ist ein Anschlagkörper
10 vorgesehen. Dieser Anschlagkörper 10 weist eine Lagerbüchse auf, mit der er auf der
Steckachse 2 sitzt, und erstreckt sich im wesentlichen in radialer Richtung. Er ist beiderseits mit
radialen Nuten 11 versehen, in die einerseits der Stützbolzen 6, anderseits ein mit dem Hinterradgabelschenkel
1 verbundener Anschlagbolzen 12 eingreift.
Das Antriebskettenrad 13 ist einerseits durch ein Kugellager I3a auf der Hinterradsteckachse gelagert
und axial festgelegt, anderseits auf einer zylindrischen Zentrierfläche 3a der Hinterradnabe 3
abgestützt. Zwischen dem Antriebskettenrad und der Hinterradnabe ist eine vorzugsweise mit Gewebeeinlagen
versehene, gelochte Gummischeibe 14 angeordnet, in deren achsparallele Löcher von der
einen Seite her mit dem Antriebskettenrad 13 fest verbundene Mitnehmerbolzen 15 und von der anderen
Seite her an der Nabe 3 befestigte Gegenbolzen 16 eingreifen. Aus der Zeichnung ist ersichtlich,
daß die Mitnehmerbolzen 15 einen größeren Radialabstand von der Steckachse 2 als' die
Gegenbolzen 16 aufweisen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Hinterradantrieb für Motorräder mit einer als Bremstrommel ausgebildeten Hinterradnabe, deren rotierender Teil vom Antriebskettenrad vermittels einer gelochten Gummi- ringscheibe mitgenommen wird, in deren achsparallele Löcher mit dem Antriebskettenrad fest verbundene Mitnehmerbolzen und an der Hinterradnabe befestigte Gegenbolzen wechselseitig eingreifen, dadurch gekennzeichnet,' daß das Antriebskettenrad (13) einerseits durch ein546/67St 567 III/63 kKugellager (ΐ3α) auf der Hinterradsteckachse (2) gelagert und axial festgelegt, anderseits auf einer zylindrischen Zentrierfläche (3a) der Hinterradnabe (3) abgestützt ist, wobei die Mitnehmerbolzen (15) des Antriebskettenrades und die Gegenbolzen (16) der Hinterradnabe in ungleichem Radialabstand von der Rad- bzw. Gummischeibenachse gehalten sind.Angezogene Druckschriften: R. Bussien: Automobiltechnisches Handbuch, 1945, S. 452 und 453.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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