DEST000852MA - Vorrichtung zur Erzeugung induzierter hochgespannter Stromimpulse zur Aufladung von Zaundrähten o. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung induzierter hochgespannter Stromimpulse zur Aufladung von Zaundrähten o. dgl.Info
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- spring
- voltage current
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Description
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen zur Erzeugung induzierter hochgespannter Stromimpulse zum Aufladen von Zaundrähten wird das Magnetfeld der Induktionsspule zur Inganghaltung eines Wendels oder dgl. benutzt. Bei Kurzschluss der Umfriedungsleitung mit Erde wird das ausnutzbare Magnetfeld der Induktionsspule geschwächt um seinen Schwerpunkt schwingender Anker keine vollen gleichmäßigen Schwingungen mehr ausführt, weil die Stöße abklingen. Die Folge ist eine regelmäßige und erhöhte Anzahl von Kontaktschließungen. Hinzu kommt, dass bei den bekannten Ausführungen die Anordnung eines festen Drehpunktes ein hartes Arbeiten verursacht, und dadurch ein Geräusch hervorruft, dass als störend empfunden werden kann.
Der vorliegende Erfindungsgegenstand beseitigt diese Mängel. Eine besondere Magnetspule bewirkt die Kontaktunterbrechung bzw. Kontaktgebung, sodass auch bei einem Kurzschluss ein gleichmäßiges, gleichbleibendes Schwingen (Pendeln) erzielt wird. Die Aufrechterhaltung einer unveränderlichen, langsamen Schwingung wird durch ein besonders gelagertes Pendel dadurch erreicht, dass der starre Schwingarm, welcher an dem einen Ende das Kontaktgewicht trägt, am anderen Ende mit einer hängenden Blattfeder fest verbunden ist. Sobald die gesondert angeordnete Magnetspule als das Kontaktgewicht abstößt, wird die Blattfeder infolge Schwerpunktveränderung des starren Schwingarms aus ihrer Ruhelage gebogen, d.h. der Drehpunkt des Schwingarmes wandert. Die Biegungsspannung der Blattfeder ist so groß gewählt, dass sie genügt, den Schwingarm über seine Ursprungslage zurückschwingen zu lassen. Diese labile Anordnung des Schwingarmes bewirkt ein besonders weiches, gleichbleibendes Schwingen des Kontaktgewichtes, und ein Minimum an Kraftaufwand zur Schwingungserzeugung und ruft somit einen bisher nicht erreichten Effekt hervor. Die Begrenzung des Ausschwingens des Kontaktgewichtes ist ferner so gestaltet, dass sie als stromleitender Anschlag dient und hierbei die Induktionsspule stromdurchflossen ist. Es werden also bei dem Erfindungsgegenstand die Stromzuführungen für die Magnet- und Induktionsspule getrennt, sodass z.B. bei Wechselstromanschluss der erforderliche Transformator verkleinert werden kann. Das Kontaktgewicht ist so angeordnet, dass sie in seiner Ruhelage den Stromkreis der Magnetspule schließt. So "läuft" das Gerät nach evtl. Stromausfall von selbst wieder an. In dem Gerät ist ein Transformator eingebaut, sodass für einen Betrieb mit Wechselstrom kein weiteres Vorsatzgerät erforderlich ist. Ein Umschalter schützt die Sekundärwicklung des Transformators und verhindert bei Anschluss an Gleich- und Wechselstrom die gleichzeitige Einwirkung beider Stromarten.
Wirkungsweise: z.B. bei Anschluss an Wechselstrom wird die Spannung durch den Transformator 11 auf eine Niederspannung heruntertransformiert, die ungefähr der bei Gleichstrombetrieb auszulegenden Gleichspannung entspricht. Der eine Pol der Sekundärwicklung geht an den Umschalter 12 und über diesen (bei entsprechender Einstellung) direkt an je einen Ausgang der Induktionsspule 10 und der Magnetspule 4. Der andere Pol führt an das Kontaktgewicht 1 des Schwingarmes 2 mit den Kontakten 9a und 8a. In Ruhestellung ist der Kontakt 8a mit Kontakt 8 geschlossen, an welchem der andere Ausgang der Induktionsspule 4 liegt.
Diese wird so vom Strom durchflossen, und zieht den Anker 5 an. Die mit dem Anker 5 verbundene Blattfeder 6 schleudert das Kontaktgewicht 1 aus seiner Ruhelage heraus, wodurch der Stromkreis wieder unterbrochen wird und der Anker 5 in seine Ruhelage zurückschnellt. Das Kontaktgewicht 1 schwenkt soweit aus, bis es durch die Schließung der Kontakte 9a und 9 seine Begrenzung findet und wird durch die beim Ausschwenken gespannte Feder 3 in seine Ruhelage zurückgeschwenkt. Die Kontakte 8a und 8 schließen sich erneut und der Vorgang wiederholt sich. Während des kurzzeitigen Zusammenschlagens der Kontakte 9a und 9 ist der Stromkreis der Induktionsspule 10 geschlossen und es wird in ihr eine Induktionsspannung erzeugt, die zur Aufladung der Einzäunung dient. Der Betrieb mit einer Gleichstromquelle ist derselbe, es ist nur der Umschalter 12 in die entsprechende Stellung zu bringen. Der Stromverlauf ist leicht aus dem Schaltbild zu erkennen. Mittels einer Regulierschraube 13 kann aber eine Feder 7 den Abstand des Ankers 5 von der Magnetspule 4 verstellen, wodurch die Schwingungszeit des Pendels weitgehend geregelt werden kann. Zur Vermeidung von Geräuschen verhindert die Feder 7 außerdem ein vollständiges Anziehen des Ankers 5. Das Gerät arbeitet so geräuschlos und kann somit auch in der Nähe einer Wohnung und sogar in dieser seine Aufstellung finden. Der Kondensator 14 dient zur Funkenlöschung und somit auch zur Entstörung des Gerätes. Der Erfindungsgegenstand ist einschließlich des Netzteiles in einem luftdicht verschließbaren Gehäuse untergebracht. Der Einzäunungsdraht, an dem der eine Pol der Sekundärwicklung der Induktionsspule angeschlossen ist, muss durch gute Isolatoren befestigt werden, weil sonst eine zu hohe Ableitung und damit Schwächung des Stromstoßes erfolgen würde. Eine besondere Rückleitung ist nicht erforderlich. Die Erde hat auch bei trockener Witterung eine genügend große Leitfähigkeit und kann so als Rückleitung benutzt werden. Der zweite Pol der Ausgangswicklung an der Induktionsspule ist daher geerdet. Als Umfriedung kann jeder beliebige Draht verwendet werden. Normalerweise ist der sekundäre Stromkreis der Induktionsspule geöffnet und wird erst geschlossen, wenn ein Tier mit dem Zaun in Berührung kommt. Der Stromimpuls fließt dann durch den Tierkörper und zum Gerät zurück. Dadurch erhält das Tier infolge der hohen Induktionsspannung einen ziemlich heftigen Schlag, der allerdings vollkommen ungefährlich ist, jedoch bei den Tieren so abschreckend wirkt, dass sie die Umzäunung schon nach wenigen Berührungen vermeiden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Form dargestellt.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Erzeugen induzierter hochgespannter Stromimpulse zum Aufladen von Drahtzäunen und dgl., dadurch gekennzeichnet, dass durch labile Aufhängung eines das Kontaktgewicht tragenden Schwingungsarmes eine besonders weiche Schwingung zur Kontaktgebung erzielt wird, die ein Minimum an Kraft zu ihrer Aufrechterhaltung benötigt, welche durch eine besondere Magnetspule aufgebracht wird, sodass die Schwingungsdauer auch bei Kurzschluss des Drahtzaunes erhalten bleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Kontaktgewichtes von einer besonders angeordneten Magnetspule erfolgt und die Induktionsspule zur Erzeugung des hochgespannten Stromes nach dem Ausschlagen des Kontaktgewichtes ihren Strom erhält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzung des ausschwingenden Kontaktgewichtes ein stromleitender Anschlag ist und dadurch die Induktionsspule von dem erforderlichen Strom umflossen wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt des Schwingarmes infolge seiner Verbindung mit einer kraftspendenden Feder wandert und die Spannung der feder den Schwingarm in seine Ursprungslage zurückbringt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Festpunkt der Feder aber dem Drehpunkt des Schwingarmes so angeordnet ist, dass beim Ausschwingen des Kontaktgewichtes die Spannkraft der Feder groß genug ist, den Schwingarm mit dem Kontaktgewicht in seine Ursprungslage zurückzubringen.
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