DEST000489MA - Elektromagnetisches Klappankerrelais - Google Patents

Elektromagnetisches Klappankerrelais

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DEST000489MA
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DE
Germany
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core
armature
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iron
same
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Expired
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English (en)
Inventor
Erich Dipl.-Ing. Eberbach Klivar
Fritz Ilvensheim Voss
Original Assignee
Stotz-Apparatebau GmbH, Eberbach
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Description

Die Erfindung betrifft ein eleiSromagnetisches Belala9 das in der Üblichen Welee mn einer Magnetspule mit Eisenkern m& seitlich Hags der Spulö angeordnetem ää@x mä einer tem diesem betätigten Kontakteinrichtting besteht»
Die Erfindung ist darauf gerichtet, den Aufbau und die Herstellung des magnetischen Itllel derartiger Belals ssu vereinfachen und damit sugleich einen glelchmässigen Flussverlauf zu erreichen» Die Bearbeitung der Magnetteile war bisher umständlich und erforderte insbesondere Ausschnitte und Bohrungen an der Gelenkstelle von Kern und Anker* wodurch die Eigenschaften des Hslais beeinträchtigt wurden. Zur Behebung dieses Mangele hat man für Anker und Kern Eisen verschiedener Stärke gewählt, im die durch die Bohrungen tmA Ausschnitte entstehenden Schwächungen im magnetischen Kreis ausssugleiohen*
fisch der Irfinduag werden für dm Kern und Anker des Relais gwei gleiche Eisentelle gewählt, die sich beispielsweise im gleichen Druckwerkzeug herstellen lassen* Die Polenden können trotzdem ohne Schwierigkeit die übliche Unterschied-
Bearbeiter
Posfscheck-Konien: Ludwigshafen (Rhein) 16717 Karlsruhe 444 03
1 — 3.0 649 K
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liehe Formgebung erhalten, indem für den mit rechtwinklig abgebogenem Pol versehenen Kern ein entsprechend längeres Eisenstück gewählt wird. Oder es wird bei völliger
Gleichheit der Teile das dann am Anker überflüssige Ende abgeschnitt en , oder die abgebogenen Polenden erhalten nur je die halbe länge, sodass sie beim Anziehen des Ankers zangenartig zusammenschlagen«
Wesentlich für die gleiche Ausbildung der Magnetteile ist zudem die Gestaltung des Gelenks zwischen Kern und Anker· Jeder aus einem Flacheisenstab zu bildende Magnetteil erhält an der Gelenkstelle eine Ausbiegung, deren erhabene Seite im wesentlichen zylinderflächig ist und die sich in einigem Abstand von. hinteren freien Ende befindet. 2m Scheitel dieser Ausbiegung werden beim Drücken der Seile gleichzeitig wenigstens je eine Erhebung und Vertiefung eingeprägt« legt man nun zwei dieser Teile» von denen der eine mit der Re« laisspule versehen wird, mit den auswärts gekrümmten Seiten ihrer Ausbiegungen gegeneinander, so greift die Erhebung des einen in die Vertiefung des anderen Teilesr wodurch eine gegenseitige Verschiebung der Teile an der Lagerstelle verhindert wird. Ein Haltebolzen, auf dem der Spulenkern mit seinem freien Ende festgeschraubt und der Anker frei beweglich geführt ist, trägt die Ankerfeder, deren Spannung durch eine auf dem Bolzen vers ehr aubbare Mutter verändert werden kann.
Der Vorteil einer derartigen Ausbildung der Relais eisent eile besteht darin, dass Anker und Kern mit dem gleichen Drück» werkzeug in der gleichen Materialstärke herstellbar sind und Ausschnitte und Bohrungen,, die den glatten magnetischen Flussverlauf beeinträchtigen, vermieden werden.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
Eig. 1 zeigt ein fielais nach der Erfindung in Seitenansicht. Fig.2 zeigt einen Querschnitt durch die Ankerlagerung gemäss der Linie II - II in Fig.l.
Das Relais besteht aus einem Eisenkern 1, der die Magnetspule trägt und einem Anker 3,- Kern und Anker sind an ihrem hinteren Ende wo sie beweglich miteinander verbunden sein müssen, je mit einer Ausbiegung 4 versehen. Die Tiefe dieser Ausbiegungen
ist so "bemessen, dass sie je zur Hälfte die Breite des magnetischen Kreises überbrücken und somit für Kern und Anker völlig gleich sein können. Bei dieser GeStaltgebung ist es möglich, Kern und Anker in gleicher Weise herzustellen» wie es einleitend beschrieben wurde. Kern und Anker werden dann so zusammengesetzt, dass sie sich mit den Scheitellinien ihrer Ausbiegungen berühren und dabei mit Vorsprüngen 5 und Vertiefungen 6 wechselseitig und genau passend ineinander greifen, wie es die Querschnittzeichnung Fig.2 erkennen lässt.
Die über die Ausbiegungen hinausragenden freien Enden 7 und 8 des Kerns 1 und des Ankers 3 sitzen auf einem Bolzen 9, auf dem der Magnetkern 1 über einem Zwischenstück Io aus Isolierstoff festgeschraubt ist, während der Anker 3 lose auf dem Bolzen geführt ist und von einer Schraubenfeder 11 in der Öffnungslage gehalten wird· Die Spannung der Feder lässt sieh durch eine Mutter 12 verändern.
Der Kern 1 ist in der üblichen Weise mit einem rechtwinkligen, hinter der Spule abgebogenen Polansatz 13 versehen, der, wie einleitend beschrieben, zusätzlich unter Verwendung eines entsprechend längeren Flacheisenstabes hergestellt wird oder bei Herstellung beider Eisenteile in völlig gleicher Weise nachträglich vom Ankereisen abgeschnitten werden muss. Die vollkommene Gleichheit beider Teile 1 und 3 kann aber auch, wie bereits gesagt, dadurch gewahrt bleiben, dass die Polabbiegung 13 genau wie die Ausbiegung 4 die Breite des Magnetkreises nur zur Hälfte überragt» sodass sich der Anker 3 gegenüber dem Kern 1 zangenartig schliesst. Mit dem Pol 13 ist das die Spule tragende Magneteisen 1 an einer vorzugsweise aus Isolierstoff bestehenden Stütze 14 befestigt. Diese Stütze trägt auch die Kontakteinrichtung. Sie besteht aus einem Metallstreifen, 15, der zugleich der Stromzuführung dient, indem er mit einer Lötöse 16 und einem Kontaktstift 17 versehen ist. Ein Isolie rstück 18 verbindet den Metallarm 15 mit einer Kontaktfeder 19, die den Gegenkontakt 2o und eine Lötöse 21 trägt. Im Streifen 19 der Kontakteinrichtung ist ferner unverlierbar ein Sehaltstift 22 gelagert, der vom Anker 3 beeinflusst wird, indem er bei offenstehendem Anker unter dem Druck der Feder 11 die Kontakte 17 und 2o geöffnet hält, bei geschlossenem Anker aber die Stromverbindung zwischen den an die Lötösen 16 und 21 angeschlossenen
leitungen, herstellt, Das Relais kann für die verschiedensten Zwecke9 beispielsweise zum Zuschalten eines Zusat zkondensat ore für den Anlauf eines Motors in Abhängigkeit vom Anlaufstrom benutzt werden.

Claims (2)

Patentanspruch® :
1. Elektromagnetisches Klappankerrelais, bei dem der die Spule tragende Kern und der an dem einen freien» aus der Spule heraustretenden Ende angelenkte Anker aus Flacheisens täten bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass Kern (1) und Anker
(5) zur Bildung einer gelenkigen Verbindung gegeneinander gerichtete Ausbiegungen (4) von gleicher Grösse und Gestalt aufweisen, so dass sich diese beiden Teile (1 und 3) im gleichen Gesenk herstellen lassen, und dass jedes dieser Teile im Scheitel seiner Ausbiegung (4) wenigstens je eine Erhöhung (5) und eine Vertiefung (6) besitzt, während das Polende des Kerns (1) z.B. durch eine rechtwinklige Abbiegung (13) unter Verwendung eines entsprechend längeren Plaeheisenstabes gebildet ist.
2. ) Klappankerrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) mit seinem Uber die Abbiegung (4) hinausragenden freien Ende (7) auf einem als Lagerstutze für das ^elais dienenden Bolzen (9) fest aufgeschraubt ist, auf dem zugleich der Anker (|) mit seinem freien Ende (8) lose geführt und durch eine Schraubenfeder (11) in der Öffnungslage gehalten wird«
3· Herstellungsverfahren für Kern und Anker des Klappankerrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, dass insbesondere beim Biegen im Gesenk beide Teile (Kern und Anker) völlig gleich, also unter gleichzeitigem Anbiegen der Polenden hergestellt werden und dass von dem als Anker zu verwendenden Eisen das abgebogene Ende (13) abgeschnitten wird.
4* Klappankerrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als Kern und Anker zu verwendenden Eisenteile in völlig gleicher Weise derart ausgebildet sind, dass die Polenden etwa in der gleichen Höhe wie die Ausbiegungen (4) rechtwinklig abgebogen sind, so dass sich die beiden Pole beim Anziehen des Relais zangenartig gegeneinander bewegen*
Stotz-Apparatebau GmnH

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