AT132333B - Abzweig- und Verbindungsklemme für elektrische Leitungen. - Google Patents

Abzweig- und Verbindungsklemme für elektrische Leitungen.

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AT132333B
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Wilhelm Hofmann Fa J
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    Abzweig-und Verbindungsklemme   für elektrische Leitungen. 
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 dass sie die zu verbindenden Leitungen mechanisch gut festhalten und einen   ptten ; dauerhaften elek-   trischen Kontakt ergeben. 



   Eine bekannte Ausführung solcher Klemmen besteht aus einem geschlitzten, mit Gewinde versehenen   Klemmenkörper   sowie einem in dem Schlitz des Klemmenkörpers beweglichen Druckstück. Durch 
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 Leitungsdrähte gegeneinander gepresst. 



   Um diese gewünschte Klemmenform, d. h. einen Schlitz für die Leitung und zylindrische Mantelflächen zur Aufnahme des Gewindes, zu erhalten, wurde eine profilierte   Stange segmentförmigen   Querschnitts   U-förmig gebogen.   



   Bei diesen bekannten Klemmen ist man auf eine bestimmte, einfachste Formgebung angewiesen, und diese Klemmen haben den Nachteil, dass sie nur eine kleine Kontaktfläche aufweisen. 



   Soll die Kontaktfläche vergrössert werden, so muss die Form der Schlitzklemme aus vollem Material herausgearbeitet werden, indem einerseits der Schlitz zur Aufnahme der Leitung eingefräst und anderseits der Hals gegenüber der   grösseren     Kontaktfläche   herausgearbeitet bzw. abgesetzt wird, wodurch grosser 
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 keinem Verhältnis zur fertigen Klemme stehender Materialabfall. Auch war man in der Auswahl der   Werkstoffe beschränkt,   denn es wurden in der Regel nur solche Werkstoffe verwendet, die sich leicht bearbeiten liessen,   z.-B. Messing oder ähnliche Legierungen, welche   aber ungeeignet waren, wenn die Klemmen im Freien montiert werden sollten. 



   Es ist ferner bekannt, Lüsterklemmen für Verbindung elektrischer Leitungsdrähte durch Biegen von Blechen herzustellen und die Leitungsdrähte in diesen gebogenen Klemmen durch zwischen den beiden Blechschenkeln liegende Schrauben festzuklemmen. Diese Lüsterklemmen haben den Nachteil, dass, infolge der Verwendung von Schrauben von kleinem Durchmesser, nur ein verhältnismässig kleiner Schraubendruck ausgeübt werden kann und dass bei grösserem Druck die Schenkel der gebogenen Blech-   klemmen nach aussen gebogen werden. Derartige Lusterklemmen sind für die Verwendung an Freileitungen,   welche auf   grösseren   Zug beansprucht sind, ungeeignet. 



   Nach der Erfindung werden diese Nachteile dieser bekannten Klemmen dadurch behoben, dass der Klemmenkörper aus einem mit vier   kreuzförmig   angeordneten Lappen versehenen Blechstück besteht, dessen zwei gegenüberliegende Lappen U-förmig hochgezogen und   kreisbogenförmig   durchgedrückt sind ; 
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 sicht ; Fig. 10. einen Kabelschuh in perspektivischer Ansicht. 



   Wie aus den Fig. 1-5 ersichtlich ist, besteht die   Abzweig-und Verbindungsklemme aus dem J   
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 werden. Die Schenkel b, b werden so geformt, dass sie eine zylindrische Aussenfläche erhalten, auf welche ein Gewinde i aufgebracht wird. Die Breite des zwischen den Schenkeln verbleibenden Schlitzes h richtet sich nach dem   grössten Durchmesser   der zu verbindenden Leitungen.   Das gebogene Stuck zwischen den'   
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 stückes wird durch die   : Mutter 9 bewirkt,   die auf das Gewinde   t'der   beiden Schenkel b, b aufgeschraubt ist.

   Mit dem   Druckstuck f ist   in bekannter Weise ein Blechstreifen l durch Vernietung, Verlötung oder ein sonst geeignetes Mittel fest   verbunden.'Dieser Blechstreifen ! stellt zunächst   eine lose Verbindung zwischen dem Druckstück f und der Mutter g dar. Er bildet gleichzeitig eine Muttersicherung in der Weise, dass nach erfolgtem Anzug der Mutter die Enden des Blechstuckes so umgebogen werden, dass sie zwei Schlüsselflächen der Mutter umfassen.

   Durch die lose Verbindung zwischen Druckstück und Mutter bilden beide einen gemeinsamen Teil der Klemme, wodurch die Montage der Klemme erleichtert wird. 
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   sammengezogen werden,   kann der   Klemmenkorper   an seinem gebogenen Teil eine Verstärkungsrippe m erhalten. 
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 Leitung in die Klemme einlegen, so wird auch das Drucksstück f mit einer kreisbogenförmigen Rille versehen. Wird die Klemme aber zur Verbindung von zwei Leitungen verschieden grossen Durchmessers benutzt, dann erhält das Druckstück f zweckmässig eine dachförmige Rille. Beim Anziehen der Druckmutter g wird in diesem Falle die schwächere Leitung in der dachförmigen Rille gewissermassen zentriert und kann nicht abrutschen. 



   Die vorbeschriebene Grundform der   Abzweig-und Verbindungsklemme   kann je nach dem Verwendungszweck in mannigfacher-'Weise in den verschiedensten Formen ausgeführt werden. Sollen zwei aneinanderstossende Leitungen e und Cl mit gleichem oder verschieden grossem Querschnitt miteinander verbunden werden, so erhält die Klemme eine Form nach Fig. 6. Hiebei sind zwei Klemmen durch den Ansatz e miteinander verbunden. Die   Druokstùcke f können für   jede Klemme getrennt oder bei gleichen   Leitungsquerschnitten   auch durch beide Klemmen hindurchgehen angeordnet werden. Es-kann auch die Einrichtung so getroffen werden, dass jede Leitung für sich mit zwei oder mehr Klemmen festgehalten wird ; dies richtet sich nach der Grösse der zu übertragenden Strommenge oder nach dem aufzunehmenden : mechanischen Leitungszug. 



   Wenn von einer durchgehenden   Hauptleitung e   eine oder mehrere Leitungen, d. h. senkrecht oder in einem beliebigen Winkel, abgezweigt werden sollen, so kann die Klemme nach Fig. 7 gabelförmig ausgebildet werden. 



   Ein weiteres   Verwendungsbeispiel   der Erfindung zeigen die Fig. 8 und 9. In diesen ist eine so- 
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 stossende Leitungen zu verbinden. Die vier Abzweige sind ebenfalls durch die verlängerten Auflageflächen miteinander verbunden. Durch Weglassung eines der vier Arme kann die Klemme auch als gewöhnliche T-Klemme ausgeführt   werden.'' :  
Ferner lassen sich nach dem Erfindungsgedanken auch Apparatanschlüsse und ähnliche Einzelteile. ausbilden. 



   Eine besonders einfache   Ausfuhrungsfonn.   der Erfindung ist in Fig. 10 dargestellt. Die verlängerte Auflagefläche e ist auf der einen Seite   flanschartig : vergrössert   und erhält somit die Form eines Kabelslchuhes. In dieser Ausführung kann die Klemme zum Anschluss von einer oder mehreren Leitungen an elektrische Apparate, Sammelschienen u.   dgl..   dienen. 

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 bleibt der Schlitz zur   Aufnahme   der Leitung. 



   Die Auflagefläche für die Leitung wird durch Einpressen einer muldenförmigen Rille in die beiden 
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   Abzweigd- und Verbindungsklemmen nach der Erfindung ergeben ohne viel Materialaufwand grosse Kontaktflächen sowie eine ausreichende   mechanische   Festigkeit. Infolge ihres einfachen herstellungsverfahrens kann die Klemme aus   bestgeeiglleten   Werkstoffen in mannigfacher Form billig und wirtschaftlich so hergestellt werden, dass sie für. alle praktisch vorkommenden Fälle vorteilhaft Verwendung finden kann. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :',"--'   
1. Abzweig- und Verbindungsklemme für elektrische-Leitungen, bestehend aus einem U-förmig gebogenen Klemmenkörper, in dessen offenem Längsschlitz ein   Druckstüek   durch eine aufgeschraubte Mutter geführt ist, dadurch gekennzeichnet. dass der Klemmenkörper aus einem mit vier kreuzförmig 
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 Lappen muldenförmig gebogen sind. um eine verlängerte kontaktkgebende Auflagefläche für die Leitung zu bilden.

Claims (1)

  1. 2. Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Einzelklemmen in gerader oder gekreuzter Richtung durch die verlängerten Auflageflächen miteinander verbunden sind in der Weise, dass sämtliche verbundenen Klemmstellen aus einem Blechstück gebogen werden. EMI3.4 EMI3.5
AT132333D 1930-12-24 1931-11-14 Abzweig- und Verbindungsklemme für elektrische Leitungen. AT132333B (de)

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