DESC016512MA - - Google Patents

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DESC016512MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. Oktober 1954 Bekanntgemacht am 24. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand des Patents 934 036 ist ein Verschluß für Schuhe, Gürtel od. dgl., der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Verschlußteile übereinanderschiebbar ausgebildet sind und der längere, oben glatte und unten verzahnte obere Verschlußteil mittels eines um eine Achse drehbaren Winkelhebels, der mit der abgewinkelten Kante auf die glatte Oberfläche des oberen Versc'hlußteiles drückt, auf die verzahnte Oberfläche des unteren Verschlußteiles gepreßt wird.
Die Erfindung betrifft nun weitere Verbesserungen bzw. weitere Ausgestaltungen des Gegenstandes des Hauptpatents.
Es hat sich gezeigt, daß es vorteilhaft ist, den abgewinkelten Teil des drehbaren Winkelhebels, durch welchen die beiden Verschlußteile aneinandergepreßt werden, gewölbt auszubilden, wodurch eine starke Abnutzung dieses Teiles bei längerem Gebrauch vermieden wird.
Eine weitere Ausgestaltung des Verschlusses gemäß dem Hauptpatent besteht darin, daß an Stelle der Verzahnung am oberen Verschlußteil dicht nebeneinanderliegende Schlitze bzw. an dessen Oberfläche Vertiefungen angeordnet sind, mit welchen die gewinkelte Kante des am Sdhlleßteil vorgesehenen, drehbaren Winkelhebels zusammen-
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wirkt. Hierdurch werden die übereinanderliegenden glatten Verschlußflächen aneinandergepreßt, und da der .Winkelhebel beim Niederdrücken einen gewissen Widerstandspunkt zu überwinden hat, werden die .. Verschluß teile' in der jeweils ein-' gestellten Lage durch den in die Schlitze eingreifenden abgewinkelten Teil des Winkelhebels festgehalten.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung können an
ίο den seitlichen Rändern des oberen Verschlußteiles dicht nebeneinanderliegende Zähne oder Schlitze vorgesehen sein, in welche die Zinken des gabelförmig ausgebildeten abgewinkelten Teiles des drehbaren Winkelhebels eingreifen. Der verbleibende Steg am abgewinkelten Teil des Winkelhebels drückt dabei; adf die glatte Oberfläche des oberen Verschlußteifes, so daß die beiden Verschlußteile fest gegeneinandergepreßt werden.
Für bestimmte Anwendungsgebiete des Ver-Schlusses hat es sich als vorteilhaft'erwiesen, den längeren oberen Verschlußteil ein oder mehrmals zu unterteilen, wobei die einzelnen Teile gelenkig miteinander verbunden sind. Vorteilhaft sind diese so verbunden, daß die Teile nur bis in die Strecklage bewegt werden können.
Für die Befestigung der Verschlußteile ist es zweckmäßig ihre äußeren Enden umzubiegen und im umgebogenen Teil einen Schlitz od. dgl. vorzusehen, der bei dieser Anordnung von oben nicht sichtbar ist.
Die Anwendungsmöglichkeiten des Verschlusses sind sehr zählreich, so daß nur die hauptsächlichsten genannt seien. Er läßt sich z. B. für Schuhe gleich welcher Art, Taschen, Gürtel, Bekleidungsstücke, orthopädische Gegenstände, wie z. B. Prothesen, Campingartikel u. dgl. m. verwenden.
Die Verbesserungen bzw. weiteren Ausbildungen der Erfindung seien an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. ι eine perspektivische Ansicht des an einem Schuhoberteil angebrachten erfindungsgemäßen Verschlusses,
Fig. 2 und 3 perspektivische Ansichten der Verschlußeinzelteile, wobei der Schließteil einen verbesserten Winkelhebel aufweist,
Fig. 4 und 5 je eine perspektivische Ansicht eines abgeänderten Verschlußoberteiles,
Fig. 6, 7 und 8, 9 perspektivische Ansichten von weiteren Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verschlusses.
Zur besseren Veranschaulichung ist z.B. in Fig. 1
V- der aus einem Verschlußoberteil 1 und einem Schließteil 2 mit Winkelhebel 3 bestehende Verschluß in, geschlossenem Zustand an einem Schuhoberteil 4'. angebracht dargestellt.
Die in Fig. 2 und 3 dargestellten Verschlußeinzelteile weisen die Ausführungsform des Hauptpatents auf, Unterschiedlich ist die besondere Ausbildung des im Schließteil 2 vorgesehenen Winkelhebels 3 (Fig. 2), dessen abgewinkelte Kante 4 gewölbt ausgeführt ist. Der gewölbte Hebelteil drückt bei zu-
n sammengef ügten Verschlußteilen auf die glatte. Oberfläche 5 des oberen Verschlußteiles 1, wodurch die an seiner Unterfläche vorgesehene Verzahnung 6 in die Verzahnung 7 des Schließteiles 2 eingreift. Durch die gewölbte Ausbildung des Hebelteiles 4 wird seine Abnutzung herabgesetzt. Der Winkelhebel 3 ist mittels der herausragenden Ansätze 8 in den Bohrungen 9 der seitlichen Wangen 10 drehbar gelagert. ■
Für bestimmte Anwendungsgebiete des Verschlusses, z. B. für Zelte, kann der Verschlußteil ein oder mehrmals unterteilt sein, wie in Fig. 4 dargestellt. Die Einzelteile 11 und 12 sind beweglich miteinander verbunden. Vorteilhaft ist die Verbindung so ausgeführt, daß der Teil 12 in Pfeilrichtung I nur bis in die in Fig. 4 dargestellte Strecklage des Verschlußoberteiles bewegt werden kann, so daß eine weitere Bewegungsmöglichkeit in Pfeilrichtung I über die Strecklage hinaus .nicht gegeben ist.
Eine solche bewegliche Verbindung kann z. B. dadurch hergestellt werden, daß man in den aneinanderliegenden Enden Schlitze 13 und 14 vorsieht und die Teile 11 und 12 mittels einer die Schlitze 13 und 14 durchdringenden Hülse 15 verbindet. Natürlich ist auch jede andere Verbindungsart möglich, z. B. durch Scharniere od. dgl., wobei es nicht unbedingt erforderlich ist, daß die Einzelteile 11 und 12 sich nur bis in die gestreckte Lage bewegen lassen.
Eine in Fig. 5 dargestellte, für bestimmte Zwecke geeignete Befestigungsart ergibt sich dadurch, daß man z. B. das Ende 16 des oberen Verschlußteiles umbiegt und in dem umgebogenen Teil 17 einen Schlitz 18 od. dgl. anbringt. Durch diesen Schlitz 18 wird z. B. ein Riemen 19 gezogen, an welchem der Verschlußteil befestigt werden soll. Dasselbe gilt für den zugehörigen unteren Verschlußteil. Hierdurch erreicht man, daß ein von oben auf den Ver-Schluß blickender Beobachter die Befestigung des Verschlusses nicht erkennt.
Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verschlusses ist in Fig. 6 und 7 dargestellt. An Stelle einer Verzahnung sind an dem Verschlußoberteil 1 ·Schlitze bzw. an dessen Oberfläche Vertiefungen 20 vorgesehen, in die bei zusammengefügten Verschlußteilen der abgewinkelte, etwa Schlitzbreite aufweisende Teil 21 des Winkelhebels 3 eingreift und somit den Verschlußoberteil festhält. Vorzugsweise sind die Schlitze 20 dicht nebeneinanderliegend vorgesehen. Um die Festklemmüng des Oberteiles' 1 zu gewährleisten, ist der Winkelhebel eng zwischen den seitlichen Wangen 10 eingepaßt, so daß beim Niederdrücken des Winkelhebels 3 ein gewisser Widerstand zu überwinden ist. Die beiden glatten, im zusammengefügten Zustand aufeinanderliegeriden Flächen der Verschlußeinzelteile werden durch den Winkelhebel zusammengepreßt, so daß zwischen den aneinandergepreßten Flächen zusätzlich eine Reibung auftritt. Um vollends die Gewißheit zu haben, daß sich die zusammengefügten Verschlußteile selbsttätig nicht mehr voneinander lösen, können die aufeinanderliegenden Verschlußflächen noch zusätzlich mit einer Verzahnung 6 od. dgl. gemäß dem Haupt-
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patent 934 036 versehen sein. Die abgewinkelte Kante 21 des Winkelhebels 3 kann auch bei dieser Verschlußart gewölbt ausgebildet sein.
Eine weitere Ausführungsform des Verschlusses ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt. Der Verschlußoberteil ι weist an den seitlichen Rändern 22 Zähne 23 od. dgl. auf, wobei eine glattemittiere, möglicherweise auch erhöhte Oberfläche 24 verbleibt. Der zugehörige Verschlußteil 2 ist ähnlich wie die bisherigen'ausgeführt, jedoc'h ist der abgewinkelte Teil
23 des Winkelhebels 3 gabelförmig ausgebildet, dessen beide Zinken 26 zwischen die Zähne 23 eingreifen und den Verschlußoberteil festhalten. Zugleich drückt der verbleibende Steg 27 zwischen den Zinken des Teiles 25 auf die glatte Oberfläche
24 des Verschlußoberteiles, so daß die beiden aufeinanderliegenden Flächen der Verschlußteile fest aneinandergepreßt werden. Die Zähne an den seitlichen Rändern des Verschlußoberteiles sind ebenfalls dicht aneinanderliegend ausgeführt.
Die beschriebenen einzelnen Ernndungsmerkmale
können natürlich ohne weiteres auch miteinander kombiniert werden, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten.
Wie im Hauptpatent schon beschrieben, kann der Verschluß außer aus Metall auch aus Kunststoff ausgeführt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Verschluß für Schuhe, Gürtel od. dgl. nach Patent 934 036, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Verschlußteil (1) an Stelle einer Verzahnung dicht nebeneinanderliegende Schlitze (20) bzw. an dessen Oberfläche Vertiefungen oder an den seitlichen Rändern (22) Zähne (23) angeordnet sind, mit welchen die abgewinkelte Kante des am Schließteil vorgesehenen, drehbaren Winkelhebels (3) zusammenwirkt.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgewinkelte Kante (25) des Winkelhebels (3) gabelförmig ausgebildet ist und zwischen den Zinken (26), die in die Zahnlücken des Versc'hlußoberteiles einrasten, ein Steg (27) verbleibt, der auf den oberen Verschlußteil drückt. '
  3. 3. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgewinkelte Kante (4) des Winkelhebels (3) gewölbt ausgebildet ist.
  4. 4. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Verschlußteil (1) ein oder mehrmals unterteilt ist und die einzelnen Teile (11, 12) gelenkig miteinander verbunden sind.
  5. 5. Verschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile (11, 12) des oberen Verschlußteiles (1) so miteinander verbunden sind, daß sie nur bis in die Strecklage bewegt werden können.
  6. 6. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Ende der Ver-Schluß teile (1, 2) umgebogen und der umgebogene Teil (17) einen Schlitz (18) od. dgl. zum Befestigen des betreffenden Verschlußteiles aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 527/73 5. 56

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