DESC014837MA - - Google Patents

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DESC014837MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. März 1954 Bekanntg-emacht am 6. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand, der Erfindung bildet ein neues und besonders vorteilhaftes Verfahren zur fotochemischen Behandlung kleinformatiger, zu einem fortlaufenden Band aneinandergereihter Planfilme.
Die bisher bekannten Verfahren für die Entwicklung größerer Mengen kleinformatiger Filme, beispielsweise von Zahnfilmen und Dosimeterfilmen, sind insgesamt beträchtlich umständlich und zeitraubend. In der Regel werden hierfür die einzelnen Filme von Hand auf Rahmen befestigt und nebeneinandergereiht. Auch wurde bereits vorgeschlagen, die Filme an einer Ecke zu durchbohren und auf einen Draht od. dgl. aufzureihen. Ferner ist es bereits bekannt, Filme mit Hilfe von Bändern zu entwickeln, indem die zu entwickelnden Filme zwisehen zwei Celluloidbänder gelegt und durch kleine, in diese Bänder eingepreßte Niete oder durch keilige, gegeneinander auf den Bändern versetzt angeordnete Erhöhungen in gleichmäßigem Abstand von den Bändern gehalten werden, um dadurch die Entwicklerflüssigkeit an die zusammen mit den beiden Bändern aufgerollten Filme herantreten zu lassen und die Filme in verhältnismäßig kleinem Raum einer Standentwicklung unterziehen zu können. Schließlich ist es auch bekannt, Filme für ihre Entwicklung, Wässerung, Fixierung und
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Sch 148371X157 c
Trocknung in Halte- und Aufspannvorrichtungen zu haltern und aufzuspannen, um dieselben einer solchen Standeiitwicklung zu unterwerfen. Mit allen diesen bekannten Verfahren ist aber eine kontinuierliche Bearbeitung, insbesondere die automatische Entwicklung einer praktisch beliebig großen Anzahl kleinformatiger Planfilme nur mit einem großen Aufwand von technischen Mitteln möglich.
ίο Zur Lösung des vorliegenden Problems, nämlich der automatischen Entwicklung und Weiterbehandlung von einzelnen Filmen am laufenden Band, hat die Technik auch noch in neuester Zeit die umständlichsten Wege beschriften. So ist beispielsweise eine Entwicklungsvorrichtung bekanntgeworden, bei welcher der Transport der einzelnen Filme von einem Behandlungsbehälter zum anderen durch Transportbänder, die über den Rand des jeweiligen Behälters hinausragen, erfolgt und die einzelnen
ao Blätter durch freien Fall auf das im nächsten Behälter liegende Transportband gebracht werden. Auch wurde bereits ein paternosterartiges System für den Transport der einzelnen Blätter durch das Behandlungsbad vorgeschlagen. Abgesehen davon, daß derartige Vorrichtungen sich lediglich für eine Durchlaufentwicklung eignen, nicht aber für die weitere Behandlung, wie z.B. das Trocknen, der einzelnen Filme, sind auch diese Vorrichtungen für eine automatische Massenentwicklung einzelner
30. Kleinfilme nicht brauchbar.
Mit der Erfindung ist es nun gelungen, das einschlägige Problem auf ganz einfache Weise und mit einfachsten Mitteln zu lösen, indem die Einzelfilme durch Überkleben eines oder beider Seitenränder mittels eines durchlaufenden Klebebandes, welches selbstverständlich entwicklerbeständig zu sein hat, miteinander verbunden werden. Hierbei kann es von Vorteil sein, die Einzelfilme an einem oder an beiden Seitenrändern in das Klebeband einzufalzen, um damit eine erhöhte Stabilität des fortlaufenden Bandes zu erreichen. Einfache maschinelle Einrichtungen, die hierfür geeignet sind, sind an sich bekannt und werden z. B. zum Einfalzen von Zeichnungen, Aktenstücken u. dgl. verwendet.
Mit Hilfe dieser Maßnahmen ist eine !continuierliche fotochemische Behandlung, Entwicklung, Fixierung und Trocknung einer praktisch beliebig großen Anzahl kleinformatiger Planfilme möglich, da die Aneinanderreihung der Einzelfilme mittels eines Klebebandes bezüglich der Filmanzahl praktisch keine Grenzen hat. Die entsprechenden Bänder ermöglichen im Gegensatz zu Aufspannrahmeii und ähnlichen Vorrichtungen eine Entwicklung dieser Filme sowohl in den üblichen1 Entwicklungsdosen als auch in Durchlaufentwicklungsmaschinen. Beide Entwicklungsverfahren ermöglichen sehr konstante Entwicklungen und rasches Arbeiten unter geringem Chemikalienverbrauch. Manuelles Arbeiten kann bei dem erfindüngsgemäßen Verfahren ganz fortfallen, und es läßt in automatisierter Form in kürzester Zeit sehr viel Filme aneinanderreihen und fotochemisch verarbeiten. Erst durch das erfindungsgemäße Verfahren ist somit die Bearbeitung einer großen Anzahl kleinformatiger Filme mit einfachen Mitteln überhaupt er- 65 * möglicht worden.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE: ,.
1. Verfahren zur fotochemischen Behändlung kleinformatiger, zu einem fortlaufenden Band aneinandergereihter Planfilme, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelfilme durch Überkleben eines oder beider Seitenränder mittels eines durchlaufenden Klebebandes miteinander verbunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelfilme an einem oder an beiden Seitenrändern in das Klebeband eingefalzt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 842 598, 424 359, 333 613, 848 744, 847 250.

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