DESC013385MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 31. August 1953 Bekanntgeniacht am 15. Dezember 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Lichtbänder mit Leuchtstofflampen für unmittelbare Deckenbefestigung sind in den verschiedensten
Ausführungen bekannt. Teilweise werden die Leuchten als Einzelleuchten aneinandergereiht, oftmals
jedoch auch in Schienen von zwei, drei oder gar vier Lampenlängen zusammengefaßt. Bei Anbringung
solcher langer Lichtbänder ist die Frage einer zweckmäßigen Montage und Wartung von
besonderer Bedeutung.
Bisher wurden solche Lichtbänder durch an der Decke befestigte, Halteteile getragen, wobei die
Verbindung vom Halteteil zum Lichtband' meist durch Rändelschrauben erfolgte. Solche Schraubverbindungen
haben sich als unzweckmäßig erwiesen, vor allem bei den großen Gewichten dieser Lichtbänder.
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für Lichtbänder mit Leuchtstofflampen und mit als
nach oben offene Hohlschienen ausgebildeten Längsträgern, deren obere Längskanten nach innen
abgebogen sind und in entsprechenden nach außen weisenden Abkantungen der Haltevorrichtung aufliegen
und bei der zur Montage des Lic'htbandes keine Zuhilfenahme von Werkzeug erforderlich ist.
Bei einer derartigen bekannten Haltevorrichtung sind die beiden nach außen weisenden Abkantungen
der Haltevorrichtung miteinander starr verbunden, und ihre äußeren Ränder haben einen Abstand von-
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Sch 13385 VIIIc/21 f
einander, der so viel kleiner ist als rl er Abstand
(Ut nach innen gerichteten Kanten des Längsträger*,
daß die inneren Ränder der Längsträgerkanten in Betriebsstellung innerhalb der äußeren
K ander der Abkantungen der Haltevorrichtung liegen und daß zur Abnahme des Längsträgers
diesel' in Richtung quer zur Längsachse des Lichtbandes so weit verschoben werden kann, daß die
eine Sei to der ineinandergreifenden Abkantungen
to freigegeben wird.
Die Haltevorrichtung nach der Erfindung ist demgegenüber gekennzeichnet durch zwei gegeneinander,
(JUtT zur Längsachse des Lichtbandes versehieblic'he
U-förmigo IViIo, von denen jeder an einem der nach unten gerichteten Schenkel eine der
nach außen weisenden Abkantungen trägt. Vorteilhaft ist dabei der eine U-förmige Teil starr an dem
das Lichtbaud tragenden Teil, z. 15. an der Decke, befestigt und der andere verschiebbare an ihm
angebracht.
Die Vorrichtung nach der Erfindung hat gegenüber der bekannten Anordnung den Vorteil, daß
kein bestimmter Abstand der Längsträgerkanten eingehalten werden muß, sondern daß vielmehr
Längsträger mit unterschiedlichem Abstand der nach innen abgebogenen Längskanten verwendet
werden können. Außerdem ist die Montage des Lichtbandes wesentlich vereinfacht, weil dabei
nicht mehr der langgestreckte Längsträger seitlich verschoben werden muß.
Der sich aus der Verwendung einer solchen Haltevorrichtung ergebende Zwischenraum zwischen
der Oberkante des Lichtbandes und der Decke ist erwünscht, da auf diese Weise auch an
unebenen Decken die Lichtbänder gerade montiert werden können und bei 1 )eckenstrahlungs-l Ieizung
die Luft Zirkulation zwischen Lichtband und Decke sichergestellt ist.
Abb. 1 zeigt eine persjickti visehe Darstellung
eines Lichtbandes, bei dem die Erfindung angewendet ist,
Abb. 1 (Wu Querschnitt bei Betriebsstellung,
AbI). 3 die Haltevorrichtung in Demontagestellung
und mit einseitig ausgehängtem Längsträger,
Abb. 4 die gleiche Anordnung nach Einhängen des Längsträgers in den Montagehaken,
Abb. 5 eine Aufsicht auf die Haltevorrichtung unil
So Abb. Ci einen Schnitt durch die Haltevorrichtung.
So Abb. Ci einen Schnitt durch die Haltevorrichtung.
Das Lichtband besteht aus dem als nach oben offene Holzschiene ausgebildeten Längsträger 0
mit den Fassungen /), Leuchtstofflampen c und den eingebauten Drosselsj>ulen d.
Der Längsträger!/ hat zwei nach innen zeigende Abkantungen <·, die zur Halterung des Lichtbandes
dienen.
Die I haltevorrichtung besteht aus einem U-förniigen
Teil /, dessen einer Schenkel mit der Abkantung κ versehen ist. Der andere U-förmige
Teil /; ist verschiebbar und hat an seinem einen Schenkel die Abkantung Ic. Er kann zur Demontage
des Längsträgers α in die Stellung gebracht werden,
die in Abb. 6 gestrichelt dargestellt ist. Zur deutlichen Unterscheidung ist in der Zeichnung der eine
U-förmige Teil / schraffiert dargestellt. Um die Leitungsanschlüsse innerhalb des .Längsträgers gut
zugänglich zu machen, ist noch ein Montagehaken i vorgesehen.
Die Montage eines solchen Lichtbandes geschieht in folgender Weise: Der Längsträger α wird mit
seiner Abkantung c in den Montagehaken i eingehängt (Abb. 4). Nach Anschluß der Zuleitungen
wird der Längsträger in die Abkantung g der Haltevorrichtung eingehängt (Abb. 3). !Daraufhin
wird der Längsträger in die endgültige Betriebslage gebracht und der verschiebbare Teil k in die
Verschlußstcllung geschoben (Abb. 2). Bei der Haltevorrichtung kann auch zur Verwendung an
der Stoßstelle zweier Längsträger der verschiebbare U-förmige Teil /; in zwei oder mehr parallel
liegende Teile unterteilt sein.
Die Haltevorrichtung ist in den Abbildungen für Deckenbefestigung gezeigt, sie kann aber auch als
l'endelbefcstigung für Lichtbänder dienen.
Claims (4)
1. Haltevorrichtung für Lichtbänder mit Leuchtstofflamj)en und mit als nach oben offene
I lohlschienen ausgebildeten Längsträgern, deren obere Längskanten nach innen abgebogen sind
und in entsprechenden nach außen weisenden Abkantungen der Haltevorrichtung aufliegen,
gekennzeichnet durch zwei gegeneinander, quer zur Längsachse des Lichtbandes versc'hicbliche
U-förmige Teile, von denen jeder an einem der nach unten gerichteten Schenkel eine der nach
außen weisenden Abkantungen trägt.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine U-förmige
Teil (/) starr an dem das Lichtband tragenden Teil, wie Decke oder Pendel, befestigt und der
andere verschiebbare (/;) an ihm (/) angebracht ist.
3. Haltevorrichtung nach Anspruch 2 zur Verwendung an der Stoßstelle zweier Längsträger,
dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare U-förmige Teil (//) in zwei oder mehr
parallel liegende Teile unterteilt ist.
4. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 und folgenden, gekennzeichnet durch einen an unangebrachten
zusätzlichen Montagehaken (i).
Angezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 581 959; »Wand- und Deckenleuchte ILQ 4, Montagc-
anweisung« der Siemens - Schuckertwerke A. G., SGO-.\Tr. 46722/110.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 599/120 12.55
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