DESC011737MA - - Google Patents

Info

Publication number
DESC011737MA
DESC011737MA DESC011737MA DE SC011737M A DESC011737M A DE SC011737MA DE SC011737M A DESC011737M A DE SC011737MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
bar
balance beam
bars
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. Februar 1953 Bekanntgemacht am 9. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Einwalzenmisch- und -reibmaschine mit einer oder mehreren in einer Barrentraverse geführten, gegen die Walze und gegen die Trichtervorderwand andrückbaren Reibbarren, die in den beiden Verstellrichtungen durch Stellglieder einstellbar sind. Bei den bekannten Ausbildungen dieser Maschine sind für die Verstellung der Barre gegen die Walze und für das Anpressen der Barre an die Trichtervorderwand jeweils besondere Stellglieder vorgesehen. Um zu einer Vereinfachung der Bedienung zu gelangen, ist es auch bekannt, bei einer Vorrichtung, bei welcher das. Anpressen der Barre gegen die Walze und gegen die Vorderwand über hydraulisch gesteuerte Mittel erfolgt, die Druckmittelzuführung zu den Kolben so zu steuern, daß die Barre sowohl in radialer Richtung gegen die Walze als auch in Beistellrichtuing gegen die Trichtiervordeirwand zeitlich getrennt und mit unterschiedlichem Drücken angepreßt wird.
Die Erfindung betrifft eine neue Ausbildung einer Andrückvorrichtung für die Barre oder Barren einer Einwalzenmisch- und -reibmaschine, die sich durch einfachen Aufbau auszeichnet, indem nur der Beistellvorgang in einer Richtung, und zwar gegen die Walze, gesteuert ist, während der andere Beistellvorgang mit dem Anpressen der Barre an die Walze durch einfache mechanische Mittel selbst-
509 657/291
Sch 11737 III/50 c
tätig erfolgt. Hierzu ist bei einer solchen Einwalzenmisch- und -reibmaschine erfindungsgemäß wenigstens die vorderste der durch bekannte Mittel an die Walze anpreßbaren Barren auf ihrer Vorder-■ Seite mit eimer Keilfläche versehen, die von der Walze weggerichtet ansteigt und so angeordnet ist, daß sie beim Niedergang der Barre auf die Walze über in der Barrentraverse vorgesehene federbelastete Stirnandrückbolzen gleitet und dabei die
ίο Spannung der Federn erhöht.
Es ist zwar an sich bekannt, die Barren von Einwalzenmischmaschinen an der Vorderseite mit einer Keilfläche zu versehen. Diese Keilfläche bildet jedoch lediglich den Übergang zwischen dem oberen, aus Festigkeitgründen stärker bemessenen • Teil der Barre zu dem unteren eigentlichen Anpreß- und Verschleißteil. Diese Keilfläche erhält erfindungsgemäß eine neue Funktion insofern, als ihr federbelastete Stirnandrückbolzen zugeordnet sind, deren Federspannung mit dem Niedergang der Barre erhöht wird, so daß also, die Barre durch die Federn selbsttätig an die Trichtervorderwand angepreßt wird.
Zweckmäßig ist jeder Barre nur ein Stellglied zum Absenken gegen die Walze zugeordnet, wobei zwischen die Barren und das jeweilige Stellglied ein Waagebalken eingeschaltet ist, der die Barre unter Einschaltung von Federgliedern trägt. Durch diese Anordnung kommt man für das Verstellen der Barre mit nur einem Stellglied, beispielsweise - einem Handrad, aus, wobei durch die Zwischenschaltung des Waagebalkens und der Feder ein gleichmäßiges Anpressen der Barre an die Walze gewährleistet ist. Bei der Verwendung einer Spindel als Einstellglied kann diese über ein Vorgelege auf den Waagebalken arbeiten, wie auch zwischen die Spindel und den Waagebalken · ein Druckmittelkörper eingeschaltet sein kann, der mit einer Feinstellvorrichtung versehen ist.
Die neue Ausbildung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. I eine Vorderansicht der Walze und der Barre einer Einwalzenmaschine bei geschnittener Barrentraverse und Waagebalken,
Fig. 2 in gleicher Ansicht den Schneckenantrieb für die Spindel und deren Abstützung auf einer Druckdose,
Fig. 3 die Anordnung eines Flüssigkeitspolsters zwischen der Spindel und dem Waagebalken mit Feineinstellung durch einen Verdrängerstift zur besonderen Druckerhöhung und
Fig. 4 einen Querschnitt durch den Einfülltrichter und die Barre mit der Anstellvorrichtung und der stirnseitigen Anpressung.
Bei der Ausbildung nach der Fig. 1 ist in der der Führung der Barre 1 dienenden Barrentraverse 2 des Maschinengestells eine Spindel 3 niederschrauibbar gelagert, die durch ein Handrad 4 bedienbar ist und an dem Gegenende einen Kugelkopf 5 aufweist, der in eine entsprechende Aussparung 6 eines Waagebalkens 7 eingreift. Der Waagebalken 7 ist mit mehreren auf seine Länge verteilten, abgesetzten Durchbohrungen 8, 9 versehen, in deren engerem Teil 9 Bolzen ι ο mit Rundköpf en 11 geführt sind. Die Bolzen 10 sind mit verstärkten Enden 12 aus Abschlußtellern 13 der Durchbohrungen 8 herausgeführt und mit Hammer köpf en 14 versehen^ an denen die Barre 1 aüfgphangt ist. Zwischen dem Absatz 17 des abgesetzten Bolzens 10, 12 und dem Absatz der Bohrungen 8, 9 sind Tellerfedern 15 untergebracht. Mit dem Niederschrauben der Spindel 3 drückt somit der Waagebalken 7 unter Zwischenschaltung der Tellerfedern 15 auf die Bolzen 10 und damit auf die Barre 1. Die Barre 1 kann somit mit dem erforderlichen Anpreßdruck auf die Walze 16 gedruckt werden, wobei jedoch im Betrieb die Federn 15 die Einstellung besonders hoher Anpreßdrücke zulassen, dabei druckausgleichend wirken, eine elastische Arbeitsweise zulassen und einen etwaigen Überdruck aufnehmen.
Bei der Abwandlung der Fig. 2 ist die Spindel 3ß mit Gewinde 24 an dem Kugelkopf ζα geführt, der undrehbar von einer nicht dargestellten Führung der Rückwand 18 der Barrentraverse 2 aufgenommen ist. Das obere Ende der Spindel 3a stützt sich unter Einfügung eines Drucklagers 19 auf eine Druckdose 20, die von der Barrentraverse 2 aufgenommen und mit einem Druckanzeigegerät 21 gekuppelt ist. Der Antrieb der Spindel 3,, erfolgt durch einen Schneckentrieb 22, 23, der durch ein Handrad bedienbar ist.
Die Druckdose 20 kann nach der Fig. 3 auch durch einen den Kugelkopf 5 aufnehmenden Kolben 25 ersetzt sein, der in einer Zylinderbohrumg 26 des Waagebalkens 7 verschiebbar ist. Die Zylinderbohrung 26 nimmt einen Faltenbalg 27 auf, der durch eine Leitung 28 an einen Zylinder 29 angeschlossen ist. Der Faltenbalg 27, die Leitung 28 und der Zylinder 29 bilden ein geschlossenes System, das mit einem flüssigen Druckübertragungsmittel gefüllt ist und jeden Druckmittelverlust ausschließt. Das Druckanzeigegerät 2ia ist dabei an den Zylinder 29 angeschlossen. Für die Druckerhöhung und Feineinstellung und vor allen Dingen für eine außerordentliche Druckerhöhung des Arbeitsdruckes ist in den Zylinder 29 ein Verdrängerstift 30 einschraubbar.
Zur Sicherung der Anlage der Barre 1 an der Vorderseite 31 der Barrentraverse 2 bzw. der Trichtervorderwand ia ist die Barre 1 an der Vorderseite mit einer ansteigenden Keilfläche 32 versehen, der in der Vorderwänd 33 der Barrentraverse 2 durch Tellerfedern 34 belastete, automatisch arbeitende Andrückbolzen 3 S zugeordnet sind.
Sofern die vörbeschriebene Ausbildung bei Einwalzenmaschinen mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Barren verwendet wird, läßt sich durch entsprechende Bemessung der Hebellängen oder der Federn auch mit einem Handrad ein bestimmt abgestufter Anpreßdruck der verschiedenen Barren einstellen. ■ *

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Einwalzenmisch- und -reibmaschine mit einer oder mehreren in einer Barrentraverse ge-
    657/291
    Sch 11737111/5Oc
    führten, gegen die Walze und gegen die Trichtervorderwand andrückbaren Reibbarren, die in den beiden Verstellrichtungen durch Stellglieder einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die vorderste der durch bekannte Mittel an die Walze (16) anpreßbaren Barren (1) auf ihrer Vorderseite mit einer Keilfläche (32) versehen ist, die von der Walze weggerichtet ansteigt und so angeordnet ist, daß sie beim Niedergang der Barre auf die Walze über in der Barrentraverse (2, 33) vorgesehene federbelastete Stirnandrückbolzen (35) gleitet und dabiei die Spannung der Federn (34) erhöht. 2: Einwalzenmischmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Barren durch nur ein Stellglied (3, 4) gegen die Walze (16) ab senkbar ist und zwischen die Barren (1) und das jeweilige Stellglied ein Waagebalken (7) .eingeschaltet ist, der die Barre unter Einschaltung von Federgliedern (10 bis 15) trägt.
    3. Einwalzenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verwendung einer Spindel (3) als Einstellglied diese über ein Vorgelege (22, 23) auf den Waagebalken (7) arbeitet.
    4. Einwalzenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verwendung einer Stellspindel (3) als Einstellglied diese unter Zwischenschaltung eines Druckmittelkörpers (27) auf den Waagebalken (7) einwirkt und der Druckmittelkörper an eine Feinstelleinrichtung (29,30) angeschlossen ist.
    Angezogene Druckschriften:
    Französische Patentschriften Nr. 994 484, 926, 819 325;
    britische Patentschriften Nr. 455244, 531655,
    187;
    deutsche Patentschriften Nr. 883 225, 691 308,
    804994. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ι 509 657/291 1.56

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1145462B (de) Hydraulische Schmiedpresse in Unterflur-Bauart
DE19631023C2 (de) Vorrichtung zum Verstellen des Brechspaltes an Backenbrechern
DE581753C (de) Pressengestell fuer Pressen mit zusammengesetztem Koerper und Fuehrungswerkzeugen
DE2621727A1 (de) Presse mit veraenderbarem abstand eines stoessels von einem tisch und entlastbarem druckkissen
DE946677C (de) Einwalzenmisch- und -reibmaschine mit einer oder mehreren Reibbarren
DESC011737MA (de)
DE401417C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Nachstellen der Fuehrungen beweglicher Teile, wie Schlitten u. dgl., von Werkzeugmaschinen
EP0605698B1 (de) Gelenkhebelpresse
DE3901961A1 (de) Liegende strangpresse
DE2609513A1 (de) Vorrichtung zum an- und abstellen eines auf den formzylinder einer tiefdruckmaschine wirkenden presseurs
DE1458240C3 (de) Einer Stranggießkokille nachgeschaltete Strangtransporteinrichtung
DE2258113C3 (de) Einrichtung für die Verstellung der Werkzeugeinbauhöhe einer Gesenkschmiede-Kurbelpresse
AT526892A1 (de) Holmlose Schließeinheit
DE10249809B4 (de) Presse
DE875139C (de) Exzenterpresse
DE3424262C2 (de)
DE2331754B2 (de) Hydraulische Rohrbiegepresse
DE2052341B2 (de) Maschinen zum Schleifen und/oder Polieren der Oberflächen von plattenförmigen Werkstücken
DD250283A1 (de) Einrichtung zur verstellung eines hubschlittens an einer zahnradschleifmaschine
DE1652754A1 (de) Revolverstanze
DE193209C (de)
DE588747C (de) Fraesmaschine mit senkrecht beweglichem Arbeitstisch
DE1121071B (de) Einstellvorrichtung fuer die Heberwalze, insbesondere fuer die Feuchtheberwalze an Druckmaschinen
AT145227B (de) Vorrichtung zum Ab- und Anstellen des Druckes an Zylinderschnellpressen.
DE252443C (de)