DER0009509MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 19. Juli 1952 Bekanntgemacht am 30. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Das Herstellen von Back- und Süßwaren aus verschiedenen Massen erfolgt heute noch überwiegend
durch Handarbeit. Teilweise sind auch Maschinen dafür vorhanden, welche jedoch die
Massen auf vorher zugerichtete Oblaten oder von Hand ausgestochene Waffelböden dressieren. Mit
der im folgenden beschriebenen Maschine lassen sich Konditoreiwaren durch Dressieren, Formen
und Prägen derart herstellen, daß sie nach Form und Aussehen den bisher von Hand gefertigten Erzeugnissen
mindestens gleichkommen, wobei gleichzeitig eine erhebliche Zeitersparnis erzielt wird.
■ Erfindungsgemäß ist diese Maschine gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Bau-,
Anordnungs- und Bewegungsmerkmale:
a) eines absatzweise die Masseplatte vorschiebenden Fördertisches,
b) einer senkrecht zur Förderebene im Maschinengestell
geführten, von unten die Werkstücke aus dem Masseband ausstechenden Vorrichtung,
bestehend aus Kolben und einer im Abstand über der Vorschubtischfläche angeordneten Formlochplatte, wobei der Kolbenhub so gewählt ist, daß die
Kolbenoberfläche im unteren Totpunkt in oder
509 528/119
R9509 HI12b
unterhalb der Vorschubtischfläche, im oberen Totpunkt
dagegen mit der oberen Fläche der Formlochplatte bündig liegt,
c) eines oberhalb der Formlochplatte angeord-. 5 neten absatzweise auf und nieder gehenden Massenabgabebehälters,
dessen Spritztüllen gleichachsig über den Formlöchern der Formlochplatte stehen,
. wobei die Spritztüllen durch Prägewerkzeuge ersetzbar sind und die Vorrichtung zur Masseförderung
selbst abschaltbar ist, und
d) einer derartig veränderbaren Steuerung der gegenseitigen Bewegungen des Massenabgabebehälters
und des Ausstecherkolbens, daß einerseits bei Spritzbetrieb vom Beginn des Spritzens bei
untenstehendem Kolben der Behälter dem anschließend aufwärts bewegten Kolben vorauseilt,
während andererseits bei Prägebetrieb beide Teile sich gegensinnig aufeinander zu bewegen.
Im Antrieb des Kolbens ist entweder im oberen oder im unteren Totpunkt oder auch in beiden Totpunkten
ein toter Gang wirksam. Ein Schieber führt auf der oberen Fläche der Formlochplatte
absatzweise einen zusammenhängenden Hin- und Rückhub über die Formlöcher hinweg in den oberen
Stillstandszeiten'der Kolben aus.
" v Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise
Ausführung der Maschine in ihren wesentlichen Teilen, und zwar zeigt
Abb. ι einen Seitenschnitt,
Abb. ι einen Seitenschnitt,
Abb. 2 eine Vorderansicht,
Abb. 3 eine Seitenansicht,
Abb. 4 eine Draufsicht,
Abb. 5 eine auswechselbare Prägeform.
Die Maschine besteht erfindungsgemäß aus einer Formplatte 1 mit seitlichem Einlaß 2, mehreren Hohlformen 3, in denen sich eine entsprechende Anzahl Kolben 4 bewegen, die die eingegebene Masse ausstanzen und nach oben auf die Formplatte ι drücken. Über der Formplatte 1 befindet sich ein Massebehälter 5, in welchem zwei gegenläufig angetriebene Walzen 6, die die in den Massebehälter eingefüllte zweite Masse nach unten durch die Auslauftüllen 7 in die Hohlformen 3 drücken. Durch den doppelseitigen Exzenterantrieb 8 und das mit einem unterbrochenen Zahnkranz versehene Zahnradi 9, welches über das- Zahnrad 10 und die Pleuel 11 die Kolben 4 niach oben oder unten bewegt, wird das Zusammenspiel zwischen Massebehälter und Kolbenbewegung so gesteuert, daß der Massebehälter 5 bei seiner Aufwärtsbewegung der Kolbenbewegung nach oben vorauseilt und die in dem Massebehälter 5 enthaltene Masse über die Auslauftüllen 7 in die , Hohlformen 3 eingefüllt wird. Dadurch wird die in den Hohlformen 3 befindliche Grundmasse dressiert und beim Weiterlauf der Maschine die beiden sich nunmehr in den Hohlformen 3 befindlichen Massen durch die sich nach oben bewegen-
Abb. 3 eine Seitenansicht,
Abb. 4 eine Draufsicht,
Abb. 5 eine auswechselbare Prägeform.
Die Maschine besteht erfindungsgemäß aus einer Formplatte 1 mit seitlichem Einlaß 2, mehreren Hohlformen 3, in denen sich eine entsprechende Anzahl Kolben 4 bewegen, die die eingegebene Masse ausstanzen und nach oben auf die Formplatte ι drücken. Über der Formplatte 1 befindet sich ein Massebehälter 5, in welchem zwei gegenläufig angetriebene Walzen 6, die die in den Massebehälter eingefüllte zweite Masse nach unten durch die Auslauftüllen 7 in die Hohlformen 3 drücken. Durch den doppelseitigen Exzenterantrieb 8 und das mit einem unterbrochenen Zahnkranz versehene Zahnradi 9, welches über das- Zahnrad 10 und die Pleuel 11 die Kolben 4 niach oben oder unten bewegt, wird das Zusammenspiel zwischen Massebehälter und Kolbenbewegung so gesteuert, daß der Massebehälter 5 bei seiner Aufwärtsbewegung der Kolbenbewegung nach oben vorauseilt und die in dem Massebehälter 5 enthaltene Masse über die Auslauftüllen 7 in die , Hohlformen 3 eingefüllt wird. Dadurch wird die in den Hohlformen 3 befindliche Grundmasse dressiert und beim Weiterlauf der Maschine die beiden sich nunmehr in den Hohlformen 3 befindlichen Massen durch die sich nach oben bewegen-
'-.: den Kolben 4 auf die' Formplatte 1 herausgehoben.
Durch den unterbrochenen Zahnkranz des Zahnrades 9 wird daher :er.reicht, daß die Kolben 4 auf
dem unteren und oberen Totpunkt so lange stillstehen, bis bei gleichlaufender Bewegung der
Kolben 4 und des Massebehälters 5 der Materialvorschub erfolgt und die Stücke dressiert sind bzw.
diese nach dem Auswerfen auf die Formplatte 1 von der mit Haltern versehenen Transportleiste 12 erfaßt
und nach vorn weggeschoben und ausgeworfen werden. Über den Auslauftüllen 7 befindet sich ein
Schieber 13, der durch die verstellbaren Nocken 14 und 15 nach rechts oder links bewegt wird und
dabei die Auslauftüllen 7 öffnet oder schließt. Diese. Auslauftüllen 7 lassen sich gegen eine Prägeplatte
auswechseln, die dann eingesetzt wird, wenn an Stelle des Dressierens geprägte Massestücke her- 75 '
gestellt werden sollen. Dabei muß dafür gesorgt werden, daß beim Niedergang des Massebehälters 5
die in den Hohlformen 3 befindlichen Massestücke durch die Kolben 4 nach oben geschoben und gegen
die Prägeplatte gepreßt werden. Diese gegenläufige 8p Bewegung, von der am Massebehälter 5 befestigten
Prägeplatte und den Kolben 4 erreicht man durch Verstellen des Zahnrades 10 um i8o°. Auch die
Formplatte 1 läßt sich auswechseln und durch andere Formplatten mit den anderen Hohlformen 3
und entsprechend gestellten Kolben ersetzen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Maschine zur wahlweisen Herstellung von geprägten oder auch mit einer aufgespritzten " Verzierung versehenen (sog. dressierten) Werkstücken des Konditorei- oder Süßwarengewerbes aus einer Masseplatte oder einem Masseband, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Bau-, Anordnungs- und Bewegungsmerkmale :a) eines absatzweise die Masseplatte vorschiebenden Fördertisches,b) einer senkrecht zur Förderebene im Maschinengestell geführten, von unten die Werkstücke aus dem Masseband ausstechenden Vorrichtung, bestehend aus Kolben (4) und einer im Abstand über der Vorschubtischfläche angeordneten Formlochplatte (1), wobei der Kolbenhub so gewählt ist, daß die Kolbenoberfläche im unteren Totpunkt dn .oder unterhalb der Vorschubtischfläche, irri oberen Totpunkt dagegen mit der oberen Fläche der Formlöchplatte (1) bündig liegt,c) eines oberhalb der Formlochplatte (1) angeordneten absatzweise auf und nieder gehenden Massenabgabebehälters (5), dessen Spritztüllen (7) gleichachsig über den Formlöchern der Formlochplatte (1) stehen, wobei die Spritztüllen durch Prägewerkzeuge ersetzbar sind und die Vorrichtung zur Masseförderung selbst abschaltbar ist, undd) einer derartig veränderbaren Steuerung der gegenseitigen Bewegungen des Massenabgabebehälters (5) und des Ausstecherkolbens (4), daß einerseits bei Spritzbetrieb vom Beginn des Spritzens bei untenstehendem Kolben(4) der Behälter (5) dem anschließend aufwärts bewegten Kolben (4) vorauseilt, während andererseits bei Prägebetrieb beide Teile (5528/119R 9509 III12bund 4) sich gegensinnig aufeinander zu-bewegen.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen entweder, im oberen oder im unteren Totpunkt oder auch in beiden Totpunkten wirksamen toten Gang im Antrieb des Kolbens (4).
- 3. Maschine nach "Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf der oberen Fläche der Formlochplatte (1) absatzweise einen zusammenhängenden Hin- und Rückhub über die Formlöcher hinweg in den oberen Stillstandszeiten der Kolben (4) ausführenden Schieber (12).Hierzu 1 Blaltt Zeichnungen
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