DE521441C - Biskuitmaschine - Google Patents

Biskuitmaschine

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DE521441C
DE521441C DEG69107D DEG0069107D DE521441C DE 521441 C DE521441 C DE 521441C DE G69107 D DEG69107 D DE G69107D DE G0069107 D DEG0069107 D DE G0069107D DE 521441 C DE521441 C DE 521441C
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shaft
machine
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belt
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DEG69107D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/10Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking combined with cutting apparatus

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Biskuitmaschine Die Erfindung betrifft eine Biskuitmaschine, bei welcher der Teig zu einem Teigband ausgewalzt und von einem stetig bewegten Förderband weiterbewegt wird. Dabei wird durch dieses Förderband der Teig dem in einem schwingenden Rahmen verschiebbar angeordneten Präg- und Schneidkopf zugeführt und die einzelnen Biskuits selbsttätig auf die Backbleche abgelegt. Gemäß der Erfindung ist der den verschiebbaren Präg- und Schneidkopf tragende Schwingrahmen an zwei im Maschinengestell angelenkten Parallelhebelpaaren schwingbar gelagert. Durch diese besondere Lagerung des den Präg- und Schneidkopf tragenden Rahmens wird erreicht, daß der Rahmen mit dem Schneidkopf stets parallel verschoben wird. Dies hat den Vorteil, daß die geschnittenen und geprägten Biskuits bei der Bewegung des Rahmens mit dem Präg- und Schneidkopf nicht vom Förderband abgehoben werden und demzufolge eine höhere Leistungsfähigkeit der Maschine erreicht wird.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Maschine dargestellt.
  • Abb. 1 ist ein Schaubild, von der Vorderseite der Maschine aus gesehen.
  • Abb. z ist eine Seitenansicht des Einlegeendes der Maschine.
  • Abb.3 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. i und 2.
  • Abb.4 zeigt in größerem Maßstabe eine Einzelheit des Schneidkopfes.
  • Abb. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. q.. Abb.6 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. 5.
  • Abb.7 ist ein waagerechter Schnitt nach Linie 7-7 der Abb. 5.
  • Abb. 8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 der Abb. i.
  • Abb. 9 ist ein Grundriß einer Einzelheit des Schneidkopfes, Abb. ro eine Seitenansicht zu Abb. B. Abb. i i ist ein senkrechter Schnitt des Abgabeendes der Maschine, von vorn gesehen.
  • Abb. 12 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das Aufgabeende der Maschine.
  • Abb. 13 ist ein Grundriß nach Linie 13-t3 der Abb. i i.
  • Abb. 14 ist ein Schaubild des inneren Teiles des vorderen Endes der Maschine, von der Ebene 14-14 der Abb. i aus gesehen.
  • Abb. 15 ist ein Grundriß der Bleche und der Zubehörteile.
  • Abb. 16 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 16-16 der Abb. i, nach hinten gesehen. Abb.17 ist ein senkrechter Schnitt, nach vorn gesehen, und zwar in der Ebene 17-17 der Abb. i.
  • Abb. 18 ist eine Ansicht der Vorrichtung zur Änderung der Geschwindigkeit der Backbleche.
  • Abb. i9 ist eine Einzeldarstellung nach Linie 19-i9 der Abb. 18.
  • Abb.2o ist ein waagerechter Schnitt, von unten gesehen nach Linie 2o-2o der Abb. 18. Bei der Maschine wird der Teig entweder in Form eines Ballens oder in Form vorher gebildeter tafel- oder plattenförmiger Stücke einem Tisch io zugeführt (Abb. i), von welchem er durch eine Ausrollvorrichtung hindurchgeht, die von den Walzen ii und 12 gebildet wird. Hier wird er auf die gewünschte Dicke ausgerollt und an einer oder beiden Seiten mit Mehl oder anderm das Ankleben verhindernden Stoff eingestäubt. Das Teigband gelangt dann zu einem Förderwerk, welches aus einem endlosen Band 13 besteht.
  • Das Band 13 führt den -ausgerollten Teig unter einer umlaufenden Bürste hindurch, die überschüssiges Mehl und Fremdkörper entfernt und durch andere Bearbeitungswerkzeuge, die notwendig oder gewünscht sein können, je nach Art des zu behandelnden Stoffes und der zu bildenden Waren ersetzt werden kann. Dann wird der Teig in den Bereich von Formwerkzeugen 14 (Abb. 3) gebracht, welche Stücke ausstanzen, schneiden oder prägen und schneiden. In angemessener Entfernung hinter der Forinv orrichtung in der Vorschubrichtung ist ein Abfallaufnehmer 16 (Abb. i i) vorgesehen, welcher den Abfall entfernt, wenn solcher entsteht. Dieser Abfall wird von dem Teigbande abgehoben und von den ausgeschnittenen Biskuits entfernt.
  • Wenn die durch die Stanz- und Schneidvorrichtung ausgeschnittenen Biskuits sich einzeln auf dem Förderbande 13 befinden, so führt das Band diese voneinander getrennten Biskuits zum Ablieferungsende bei ig (Abb. i2), wo sie zu einer Aufnahmevorrichtung gelangen, durch welche die Biskuits dem Ofen zugeführt werden. Diese Aufnahmevorrichtung besteht aus einer endlosen Kette 2o o. dgl. (Abb. ii und i2), welche Backbleche 21 oder Pfannen zur Aufnahme der Kuchen in bestimmten Abständen trägt.
  • Das Ablieferungsende ig des Bandes 13 wird von einer Antriebsvorrichtung 22 (Abb. 12) derartig bewegt, daß es in bekannter Weise absatzweise arbeitet, um die Kuchen in geeigneten Abständen und in geeigneter Anzahl auf die in bestimmter Entfernung kommenden Backbleche aufzulegen, die durch den Träger 2o vorgeschoben werden. Die Ablieferung wird absatzweise unterbrochen, damit nicht Kuchen in den Zwischenraum 23 zwischen aufeinander-folgende Bleche fallen.
  • Die gefüllten Backbleche werden nach vorn geführt und einem Träger 24. (Abb. ii) zugeleitet, von dem die Bleche dem Ofen zugeführt werden. Die Maschine sowie die einzelnen Bewegungsvorrichtungen derselben werden durch einen gemeinsamen Motor 31 unter Zwischenschaltung geeigneter Getriebe angetrieben.
  • Nachdem das Material in geeigneter Weise ausgewalzt und auf das Band 13 aufgebracht worden ist, wird es den-Vorrichtungen 14 zum Ausstanzen, Schneiden oder Schneiden und Prägen zugeführt, je nach der Art der herzustellenden Ware. Zu diesem Zweck wird die Teigbahn und die Vorrichtung zum Stanzen, Schneiden oder Schneiden und Prägen (einfach als Schneider bezeichnet) so gehandhabt, daß während der Wirkung des Schneiders auf den Teig keine wesentliche Relativbewegung zwischen dem Teig und dem Schneider auftritt.
  • Beispielsweise ist die Schneidvorrichtung 15 abnehmbar durch Bolzen 163 (Abb. 3) am Schneidkopf 164 angebracht. Die Schneidvorrichtung 15 trägt eine Reihe von an der Unterfläche vorragenden Werkzeugen, die auf den Teig einwirken, um diesen auszustanzen, zu schneiden oder zu schneiden und zu prägen. Der Schneidkopf ist in bekannter Weise in Führungen 165 in den Seitenrahmen 166 senkrecht beweglich und wird von Druckfedern i 67 getragen. Jede Feder i 67 ruht am unteren Ende auf der Grundfläche i 68 des Schneidkopfs und umfaßt eine vierkantige Führungsstange i69, deren unteres Ende durch eine Büchse 17o hindurchgeführt ist. Die öffnung 171 dieser Büchse ist in der Querrichtung der Maschine etwas breiter (Abb. 5 und 7), verhindert aber jede Bewegung der Führungsstange in der Längsrichtung der Maschine und relativ zu dem Schneidrahmen, gestattet aber eine leichte Kippbewegung in der Querrichtung, so daß der Schneidkopf etwas quer kippen kann, um die Tiefe, bis zu welcher die Schneidvorrichtung 15 in den Teig eindringt, einstellen zu können.
  • Der Schneidkopf wird durch Pleuelstangen i72 und Exzenter 173 in bekannter Weise von einer Welle 152 auf und nieder bewegt (Abb.3). Diese Exzenter sind mit den Pleuelstangen durch Exzenterringe 174 und dazwischen gefügte Kugellager verbunden: Die Vorrichtung zum Einstellen der Schnittiefe besteht aus Büchsen 175 (Abb. 5) mit exzentrischen Bohrungen 176, welche über die Lagerenden 177 des Schneidkopfes i6.1 passen. Die äußeren Flächen 178 der Büchsen 175 sind zylindrisch, aber exzentrisch zu den inneren Bohrungen, und bilden die Lagerflächen für Bügel 179 (Abb. 3 und 5), die bei iSo mit den oberen Enden der Pleuelstangen z72 verbunden sind. Die Büchsen und Bügel 179 werden in ihrer Stellung auf dein Schneidkopf durch Scheiben 181 gehalten, die durch Schrauben am Schneidkopf befestigt sind. Bei einer Drehung der Büchse 175 wird diese gegenüber dem Rahmen und dem Teigband gehoben und gesenkt.
  • Die Einstellung erfolgt durch Zahnräder 182, die ein Stück mit den Büchsen 175 bilden können und deren Umfänge konzentrisch zur Bohrung 176 der Büchsen stehen. Die Zahnräder- werden durch Ritzel 183, 1b'4 (Abb. 3) gedreht, von denen das erstere auf der Welle 185 befestigt ist und das letztere an einer Muffe 186 sitzt, die auf. einem Ende der Welle frei drehbar ist. Ein Handrad 187 auf der Muffe 186 dreht das Ritzel 184, und eine Kurbel 189 auf der Welle 185 dreht das Ritzel 183. Der Handgriff der Kurbel i89 (Abb. 5) ist in der Längsrichtung verschiebbar und mit einem Stift igo versehen, welcher in eine einer Reihe von Vertiefungen igi in der anliegenden Fläche des Handrades 187 eintreten kann. Der Stift wird unter gewöhnlichen Umständen durch eine Feder 192 in einer der Vertiefungen erhalten. Wenn der Stift igo in Eingriff ist, können beide Ritzel z83 und 184 zusammen gedreht werden, um entsprechende Einstellungen beider Enden der Schneiderschiene hervorzubringen. Eine unabhängige Einstellung des einen oder anderen Endes der Schneiderschiene kann hervorgebracht werden, wenn der Stift igo außer Eingriff mit dem Handrad 187 gebracht wird, so daß man die Kurbel und das Handrad 187 relativ gegeneinander verdrehen kann.
  • Eine geeignete Sperrvorrichtung ist vorgesehen, um die eingestellte Lage der Schneiderschiene zu sichern. Diese besteht aus einer Klemmuffe 193 (Abb. 4 und 6) an der Konsole, in welcher die Einstellwelle an der Vorderseite der Maschine gelagert ist und durch welchen die Welle 185 und ein Ende der Muffe 186 hindurchgeführt sind. Die freien Enden der Klemmuffe werden - durch eine Feder 194 zusammengedrückt, um die Muffe 186 gegen Drehung zu sichern. --Diese Feder ist auf eine Stange 195 aufgesteckt, die in dem einen unteren Teil der Klemmuffe befestigt ist und durch den oberen Teil hindurchgeht.
  • Um zu bewirken, daß die Schneidvorrichtung sich absatzweise zusammen mit dem Teigband bewegt, ist das die Schneidvorrichtung tragende Gestell in bekannter Weise schwingbar angeordnet. Der Schneidkopfrahmen ist gemäß der Erfindung mit seinen Grundplatten 168 an je einem parallel schwingenden Lenker 198, igg angeordnet, die an einer unten im Maschinengestell schwingbar gelagerten Welle Zoo befestigt sind (Abb. 2). Die oberen Enden der Lenker sind bei 2o1 an der Grundplatte 168 drehbar angeienkt (Abb. 2). Infolge der erheblichen Länge dieser Lenker ist die senkrechte Bewegung der Schneidvorrichtung während des Schwingens nur gering und kann vernachlässigt werden, so daß eine im wesentlichen geradlinige Hinundherschwingung der Schneidvorrichtung erreicht wird.
  • Am Schneidkopfrahmen ist der Schneidtisch 2o2 angeordnet, über welchen das Band 13 hinweggeht und der das Teigband während des Schneidens stützt. Der Schneidtisch ist mit Zapfen 203 in die Grundplatte 168 eingesetzt und kann leicht abgehoben werden. Um den Schlag der Schneidvorrichtung gegen die Anschläge 204 an den Kanten des Schneidtisches zu dämpfen, ist ein Gummikissen 2o5 zwischen dem Schneidtisch und der Grundplatte des Schneidkopfrahmens eingefügt.
  • Diese Konstruktion der Schneidvorrichtung ermöglicht verhältnismäßig hohe Arbeitsgeschwindigkeit ohne übermäßige Erschütterungen oder Abnutzungen der Maschine, da die schwingenden Teile gering sind und verhältnismäßig leicht gebaut werden können. Die Schneidvorrichtung mit dem Schneidtisch «>erden durch eine Kurbelstange 2o6 bewegt, die durch einen Kurbelzapfen 207 an einer Kurbelscheibe 2o8 (Abb. i) angetrieben wird, welche am vorderen Ende der Hauptwelle 152 befestigt ist. Die Bewegung der Kurbelstange 2o6 wird durch Schwingarme 2i i und 215 auf die Verbindungsstangen 209 -übertragen, die bei 212 und 213 mit ihnen und bei 21o an entgegengesetzten Seiten der Maschine mit der Grundplatte 168 des Schneidkopfrahmens verzapft sind.
  • Die Schwingungsweite des Schneidkopfrahmens wird dadurch verändert, daß die Zapfen 212 und 213 an den Armen 211 und 215 verschoben werden (Abb.8). Der Schwingarm 211 ist durch die hohle Welle 214 mit dem gegenüberliegenden Schwingarm 215 verbunden. Die Zapfen 212 und 213 sind in Führungen 216 der Schwingarme mittels Schraubenspindeln 217 verstellbar, die in den Schwingarmen drehbar sind und durch Muttern 218 in den Drehzapfen hindurchgehen. Die Drehung der Spindeln erfolgt durch Kegelräder 219, 220 von einer Welle 221 aus. Die Welle 221 ist mit einem an der Vorderseite der Maschine befestigtem Handrad 222 versehen, so daß die beiden Drehzapfen gleichzeitig verschoben werden können. Das Handrad wird durch einen federnden Sperrstift 223 gesichert, der durch Feder 225 in eines von mehreren Löchern 226 einer festen Platte hineingedrückt wird.
  • Das Aufblechen des Biskuits wird dadurch erreicht, daß in bekannter Weise absatzweise die Ablieferung von Biskuits an der Aufblechstelle unterbrochen wird, bis der Zwischenraum zwischen den Backblechen diesen Punkt überschritten hat. Diese Unterbrechung der Biskuitsablieferung geschieht, ohne andere Funktionen der Maschine zu stören.
  • Die Unterbrechung wird dadurch bewirkt, daß in bekannter Weise absatzweise die Ablieferungsstelle 1g mit derselben Geschwindigkeit wie das Förderband 13 vorgeschoben wird und auf diese Weise verhindert wird, daß Biskuits über die Ablieferungsstelle weggehen und abfallen. Um Biskuits abzuliefern. wird die an der Ablegestelle vorgesehene Führungsplatte 352 (Abb. 12), um deren Endkante das Band 13 herumläuft, um eine bestimmte Strecke zurückgezogen. Während dieser Zeit wird durch die-relative Bewegung des Bandes 13 gegenüber der Kante der Führungsplatte eine vorher bestimmte Anzahl von Biskuitreihen abgeworfen. Die Anzahl der abgeworfenen Biskuitreihen hängt von der besonderen Einstellung der Maschine ab. Diese Einstellung kann so geschehen, daß eine einzelne Biskuitreihe oder eine größere Anzahl von Reihen aufgeblecht wird. Nach der Ablieferung der gewünschten Reihe von Biskuits bewegt sich die Abwurfkante ungefähr mit der Bandgeschwindigkeit nach vorwärts und verhindert dadurch das Abfallen weiterer Biskuits.
  • Die Abwurfplatte 352 ist zu diesem Zweck an einem verschiebbaren Rahmen 353 angebracht, welcher am oberen Ende drehbar ist (Abb. i, i2). Die gegenüberliegenden Glieder 355 des Rahmens 353 werden vorn durch ein waagerecht hin und her gehendes Glied 356 getragen, während sie an den hinteren Enden in Führungen 357 im Seitengestell der Maschine beweglich sind. Das Band 13 läuft um die Ablieferungskante i9 herum nach hinten längs der Unterseite der Abwurfplatte über eine Stange 358, die von den Seitenteilen des Gestelles getragen wird, und von da um eine bewegliche Rolle 359 und eine : feststehende Rolle 36o. Erstere wird von dem beweglichen Rahmen getragen, letztere ist im Hauptgestell der Maschine angeordnet. Die Stange 358 ist an einer Seite abgeflacht und bildet eine scharfe Kante 361, die auf der Fläche des Teigbandes entlangkratzt, wenn dies erwünscht ist. Anderenfalls kann die Stange 358 so gedreht werden, daß sie ihre runde Fläche dem Bande zukehrt.
  • Die bewegliche Rolle 359 (Abb. 15) ist mit Kugellagern auf der Welle 362 gelagert, die sich zwischen den seitlichen Gestellteilen erstreckt und an den Enden in Kugellager 363 gelagert ist, die in den hinteren Enden der Rahmenglieder 355 angeordnet sind und in den Führungen 357 rollen. Die ortsfeste Rolle 36o ist gleichfalls auf Kugeln gelagert und auf den Enden von Achsschenkeln 364 angebracht, die in das Seitengestell der Maschine eingeschraubt sind. Durch Losschrauben der Achsschenkel 36¢ kann die Welle 360 leicht entfernt werden, so daß ein endloses Band eingefügt werden kann.
  • Eine Bürste 365 ist in Bürstenhaltern 366 in der Nähe des Ablieferungspunktes der Abwurfplatte angebracht (Abb. 12) und drückt gegen die vordere Reihe der Biskuits, während. die Abwurfplatte sich vorwärts bewegt. Häufig ist es erwünscht, die Maschine so einzustellen, daß die vordere Biskuitreihe auf der Abwurfplatte etwas über das Ende hervorragt. Bei dieser Einstellung verhindert die Bürste 365 das Abfallen dieser Biskuits.
  • Eine drehbare Platte 367 ist in der Nähe der Vorderkante der Abwurfplatte unterhalb derselben vorgesehen und verhindert, daß das Band mit den Backblechen und den Vorsprüngen und Ketten des Backblechträgers zusammentrifft, wodurch das Band stark abgenutzt werden würde. Die Platte 367 ist durch Zapfen oder auf andere Weise an Konsolen 368 befestigt, die an das Ende von Schiebern 369 angeschraubt sind, die ihrerseits mit der Unterseite der Abwurfplatte vernietet oder auf andere Weise verbunden sind.
  • Um zu verhindern, daß sich die obere Fläche des den Teig tragenden Bandes 13 bei der Hinundherbewegung der Abwurfplatte streckt und schlaff wird, ist der Vorwärtsgang des Bandes und der Vorwärtsgang der Abwurfplatte so eingestellt, daß während dieser Bewegung der Abwurfplatte 352 das Band mit einer Geschwindigkeit vorwärts geht, die etwas größer ist als die der Abwurfplatte. Dabei ergibt sich, daß das Band etwas um die Kante i 9 der Aufblechplatte herumkriecht, ohne jedoch das Abfallen der Biskuits während dieser Bewegung zu verursachen.
  • Eine solche geringe Kriechbewegung des Bandes genügt, um eine wesentlich gleichförmige, dauernde Spannung in dem Bande aufrechtzuerhalten, selbst in dem Augenblick, wo die Abwurfplatte ihre Rückwärtsbewegung beginnt. Die ununterbrochen auf das Band ausgeübte Spannung verhindert absatzweise kurze Zusammenschiebungen des Bandes, die sich beim Nachlassen der Bandspannung und infolgedessen beim Zusammenziehen des oberen Trumms des Bandes und einer damit verbundenen Verringerung der Geschwindigkeit ergeben. Dabei kommen aufeinanderfolgende Schnitte oder Arbeitsgänge der Schneidvorrichtung zu nahe aneinander, und es bleibt daher zwischen aufeinanderfolgenden Biskuitreihen ein zu schmaler Abfallstreifen übrig.
  • Bei einer solchen Verminderung der Breite des Abfallstreifens tritt oft ein Bruch der Abfalltafel ein, insbesondere an der Stelle, wo der Abfallträger den Abfallstreifen aufnimmt. Dann fällt eine Anzahl von Biskuits aus, oder sie werden beschädigt, bis die normale Arbeitsweise wieder eingetreten ist.
  • Die oben beschriebene Einstellung, welche das Herumkriechen des Bandes um das Ende der Aufblechplatte ergibt, kann entweder dadurch erreicht werden, daß die Geschwindigkeit der Vorwärtsbewegung der Abwurfplatte oder die Geschwindigkeit des Bandes eingestellt wird. Die erstgenannte Einstellungsart ist zweckmäßiger, weil dadurch die übrigen Einstellungen der Maschine nicht beeinflußt werden.
  • Die Veränderung in der Geschwindigkeit der Abwurfplatte gegenüber der Bandgeschwindigkeit geschieht durch Veränderung ihrer Schwingungsweite, ohne die Schwingungszahl zu verändern. Dies wird dadurch erreicht, daß die Abwurfplatte an Armen 370 (Abb. i i ) angebracht ist, die auf einer Querwelle 371 am Fuße der Maschine schwingbar sind. Am oberen Ende der Schwingarme 370 ist eine andere Querwelle 372 (Abb. i2 und 16) angebracht, über welche Gabeln 373 von Konsolen 374 greifen, die zum Einstellen des Aufblechrahmens dienen. Jede Konsole 374 ist mit einer waagerechten Schlitzführung 375 versehen, innerhalb welcher die Führungsblöcke 376 der Rahmenglieder 355 einstellbar sind.
  • Die Länge der Schwingarme 370 ist groß gegenüber der Schwingungsweite, so daß die vorderen Enden des Aufblechrahmens sich nahezu in waagerechter Bahn bewegen.
  • Die Arme 370 werden durch Hilfsschwingarme 377 (Abb. 16) hin und her geschwungen, welche um die Achse der Hohlwelle 378 schwingen und gelenkig mit Gleitsteinen 379 verbunden sind, die in Führungen 38o der Schwingarme 370 gleiten. Die Hohlwelle 378 ist in Lagern 381 in den Konsolen 382 gelagert (Abb. 12). Die Arme 377 werden durch eine hin und her gehende Lenkstange 383 (Abb. i i) bewegt, welche bei 384 mit dem schwingenden Arm 385 verzapft ist (Abb. 16).
  • Eine Veränderung in der Schwingungsweite der Arme 370 und infolgedessen der Schwingungsweite der Abwurfplatte wird bewirkt, indem der wirksame Radius der Hilfsschwingarme 377 verändert wird. Zu diesem Zweck sind die Drehzapfen 386 der Gleitsteine 379 selbst in Führungen 387 der Arme 377 verschiebbar. Die Führungsblöcke 388 sind mit Gewinden 389 versehen, durch welche die Schraubenspindeln 390 hindurchgehen. Diese Spindeln sind in den Armen 377 drehbar und liegen in der Längsrichtung der Führungen 387. Durch Drehung der Spindeln 390 kÖnnen die Drehzapfen 386 in der Längsrichtung ihrer Arme 377 verstellt werden, so daß die Länge ihres Schwingungsbogens und infolgedessen die Schwingungsweite der Arme 370 verändert wird. Die Schraubenspindeln 390 sind an den oberen Enden durch Kegelräder 391, 392 mit einer Welle 393 verbunden, welche im Innern der hohlen Welle 378 gelagert ist. Die Welle 393 (Abb. 12 und 13) ist durch Kettenrad 394, Kette 395 und Kettenrad 396 mit einer Welle 397 verbunden, die am vorderen Rahmen der Maschine vorspringt und ein Einstellhandrad 398 (Abb. i und 13) trägt, welches einen Kurbelgriff 399 besitzt. Bei geeigneter Drehung des Handrades 398 wird der wirksame Radius der Arme 377 verlängert oder verkürzt und dadurch entsprechend die Schwingungsweite der Aufblechplatte verkürzt oder verlängert. Da die Schwingungszahl der Abwurfplatte dadurch nicht verändert wird, wird lediglich ihre Bewegungsgeschwindigkeit entsprechend vergrößert oder vermindert.
  • Da die Einstellwelle 393 mit der Welle 378 hin und her schwingt, ist es erwünscht, zu verhindern, daß diese Schwingung auf das Handrad 398 übertragen wird, damit nicht eine Veränderung der Einstellung der Schwingungsweite derAufblechplatte dadurch eintritt, daß der Arbeiter oder ein äußerer Gegenstand mit dem Handrad 398 oder dem Griff 399 zusammentrifft. Die Möglichkeit einer solchen zufälligen Verstellung wird dadurch verhindert, daß ein Totgang zwischen das Kettenrad 396 und die Welle 397 eingeschaltet wird (Abb.12 und 13). Dieser Totgang wird durch Schlitze 400 in der Nabe des Kettenrades 396 gewonnen, in welche ein Stift 4oi, der die Verbindung zwischen dem Kettenrad 396 und der Welle 397 herstellt, hineinragt.
  • Die Bleche 21 werden nacheinander in die zur Aufnahme der Biskuits geeignete Stellung gebracht (Abb. i, i i und 12), und zwar durch einen Träger, der als Förderkette 402 ausgebildet ist, auf welcher in geeigneten Abständen Mitnehmeransätze 403 zur zwangsläufigen Bewegung des Bleches sitzen. Die Blechträgerketten laufen um Antriebskettenräder 404 (Abb. i i) auf Welle 405 und um eine vordere Gruppe von losen Kettenrädern 4o6 auf der Welle 407, die in Führungen 408 der Seitenrahmen der Maschine verschiebbar ist.
  • Die Kettenräder 404 sind durch Feder und Nut mit der Welle 405 verschiebbar verbunden (Abb. 14), um die Wahl geeigneter seitlicher Abstände der Ketten und der Mitnehmeransätze zu ermöglichen. Klemmschrauben 409 sichern die eingestellte Lage. Ähnliche oder gleichwertige Einstellvorrichtungen können an den vorderen Kettenrädern 4o6 angebracht sein.
  • Die Welle 405 wird von einem gespaltenen Kettenrad 41o durch die Kette 411 und das Kettenrad 412, angetrieben (Abb. 13 und 17). Letzteres ist auf der Welle 405 frei drehbar, und seine Nabe 413 geht durch das Kugellager 414 der Welle hindurch und endigt in einem Antriebsflansch 415, der durch einen hölzernen oder sonst leicht zerbrechlichen Stift 416 mit einem Flansch 417 verbunden ist, der auf der Welle 405 verkeilt oder sonst befestigt ist. Der Sicherheitsstiftq.16 kann brechen, falls aus irgendeinem Grunde eine übermäßige Belastung des Kettenantriebes eintritt, beispielsweise wenn sich ein Backblech zwischen den Mitnehmern und einem festen Teil der Maschine verfängt. Das gespaltene Kettenrad 410 wird durch Welle 418 angetrieben und so angeordnet, daß es den Blechträger um eine Backblechlänge zuzüglich des Raumes zwischen aufeinanderfolgenden Backblechen bei jeder Drehung der Welle 418 vorschiebt. Auf der Welle 418 sitzt der Antrieb (Abb. 17), welcher den Lenker 383 für die Abwurfplatte hin und her schwingt, so daß diese bei jeder Umdrehung der Welle q.18 eine Schwingung ausführt. Dieser Antrieb besteht aus einer Kurvenscheibe q.19, die auf der Welle 4r8 befestigt ist und mit einer Kurvennut 42o versehen ist, in welcher eine an dem Lenker 383 angebrachte Rolle q.21 läuft (Abb. 13). Das innere Ende der Stange 383 kann auf einem Kugellager 422 der Welle 418 hin und her gehen und ist zu diesem Zweck mit einer längslaufenden Führung 423 versehen, innerhalb deren das Kugellager läuft. Das hintere Ende der Führung 423 ist -durch einen abnehmbaren Block 424 abgeschlossen, so, daß die Lenkstange leicht über das Lager 422 geschoben werden kann.
  • Die Kurvenscheibe 419 ist am äußeren Umfang mit einer Verzahnung versehen, die mit einem Trieb 425 auf der Welle 426 kämmt (Abb. 13). Die Welle 426, empfängt ihren Antrieb von der Hauptwelle 152. Ein Wechselgetriebe :E27 ist in den Antrieb eingeschaltet, um die Drehungsgeschwindigkeit der Welle 418 und entsprechend die Geschwindigkeit des Blechträgers und die Schwingungszahl der Abwurfplatte zu ändern.
  • Wenn Bleche verschiedener Länge angewandt werden, welche einen Wechsel in der Trägerkette durch Änderung des Abstandes der Mitnehmer erfordern, oder wenn dieser Abstand aus anderen Gründen gewechselt werden soll, wird das Kettenrad 41 o entfernt und durch ein anderes ersetzt, dessen Durchmesser entsprechend berechnet ist. Dabei muß dann eine entsprechende Änderung der Anzahl der Kettenglieder, welche zwischen den Mitnehmern in der Kette 411 liegt, vorgenommen werden.
  • .Wenn eine Einstellung des Abstandes der Kettenmitnehmer einen Wechsel in der Gesamtlänge des Trägers q.02 ergibt, wird diese Veränderung dadurch ausgeglichen, daß die Welle 407 vorwärts oder rückwärts in den Führungen 408 verstellt wird (Abb. i i). Die Ketten 429, welche den Hilfsträger 24 darstellen, sind glatt und können verlängert oder verkürzt werden, dadurch, daß Glieder zugefügt oder weggenommen werden, so daß ihre Länge zum Ausgleich der Einstellung der Welle 4o7 verändert werden kann. Die geeignete Spannung sowohl der Ketten 402 als auch der Ketten 429 wird durch Einstellung der Welle 430 in der Längsrichtung des Trägers erreicht, die sich durch Bewegung der nicht eingeklemmten Welle 4o7 auf die Ketten 4o2 überträgt. Die Spannvorrichtung besteht aus Einspannschrauben 431, die durch Knaggen 432 des Seitenrahmens hindurchgeschraubt sind und gegen die eckigen Enden 433 der Welle 43o drücken, die in den Schlitzen ..1_34 des Maschinenrahmens geführt sind. Die Welle 407 und die von ihr getragenen Kettenräder können entfernt werden, um die Kette zu ersetzen oder einzustellen, indem die Kette 429 nachgelassen wird, bis die Enden der Welle 4o7 in die Ouerschlitze 435 eintreten, wo das Herausziehen möglich ist.
  • Die Ketten 4012 laufen unten um Führungen q.36 (Abb. i i und 16) herum, die ein Verfangen mit anderen Teilen des Mechanismus verhindern.
  • In dein Zeitraum während der Vorwärtsbewegung der Abwurfplatte wird der Z1vischenraum zwischen den Backblechen über die Kante der Aufblechplatte hinwegbewegt, und die vorangehende Kante des folgenden Bleches gelangt in solche Stellung, daß sie die erste Reihe von Biskuits bei der folgenden Rückbewegung der Aufblechplatte aufnimmt. Es kommt vor, daß die Laufgeschwindigkeit des Förderbandes 13 dann anders sein muß, wenn die Bleche einen konstanten Abstand haben sollen oder `wenn Biskuits einen anderen Abstand auf dem Backblech (größer oder geringer) erfordern als auf dem Bande. Dann muß die Geschwindigkeit der Backbleche geändert werden. Dies wird durch ein Differentialzahnrädergetriebe 437 (Abb. 17) erreicht, das absatzweise die gleichförmige Geschwindigkeit des Backblechträgers erhöht oder vermindert, um die richtige Abstimmung zwischen der Backblechbewegung und dem Aufblechvorgang zu sichern. Dieses Differential 437 ist im Antriebe zwischen Welle E18 und dem Zahnrad 41o eingefügt.
  • Die Welle 418 trägt am nach außen vorragenden Ende Zahnräder 438 und .I39. Ersteres ist an der Welle fest, letzteres frei drehbar. Im Differentialgehäuse 440 ist auf Kugeln ein Paar von Zahnrädern :01.q.1, .E.1.2 (Abb. 18 und 2o) gelagert, welche mit nur je einem der Zahnräder 438 und 439 kämmen (Abb. 17). Beispielsweise kämmt das Zahnrad 441 mit 438 und 442, mit 439. Die entgegengesetzten Enden 443 und 444 sind uni erzahnt oder abgesetzt, so daß sie mit den andren Zahnrädern nicht in Eingriff treten. Wenn das Differentialgehäuse ortsfest ist, ergibt eine gleichförmige Rechtsdrehung der Welle 418, wie in Abb. 12 angedeutet, eine entsprechende gleichförmige Rechtsdrehung des Zahnrades 439, welche durch die rohrförmige Nabe 4.I5 auf die Nabe 446 des Ketten -rades 4io übertragen wird. Um die Reibung zu vermindern und nur ein gelegentliches Schmieren, beispielsweise mit einer Fettspritze, erforderlich zu machen, sind Zahnrad 439 und Nabe .I45 in Kugellagern .I47, 448, 449 gelagert. Die Nabe 446 ist gleichfalls mit einem Kugellager 450 versehen. Das Ende der Welle 418 ist in einem Kugellager 45r im Differentialgehäuse gelagert.
  • Es ist vorteilhaft, die Backblechgeschwindigkeit ungefähr in den Augenblicken zu ändern, in welchen die Abwurfplatte ihre Laufrichtung umkehrt. Zu diesem Zweck dient ein Schwingarm 452 (Abb. i 18 und 19) an der Vorderseite der Maschine, welcher synchron mit der Abwurfplatte schwingt und durch eine Verbindungsgabe1453 mit dem Differentialgehäuse 44o verbunden ist.
  • Der Arm .I52 ist fest auf der Welle 454 angeordnet, die zwischen ihren Enden im Innern der Maschine einen nach unten ragenden Arm 455 trägt (Abb. i i), der einstellbar durch Klemmschrauben .I55' befestigt ist und der durch den die Abwurfplatte schwingenden Arm 383 vermittels des Gelenkes 456 hin und her geschwungen wird. Dadurch wird die Welle 454 während der Vorwärtsbewegung der Abwurfplatte linksherum und während der Rückbewegung rechtsherum gedreht. Die Umkehrung der Drehrichtung tritt gleichzeitig mit der Umkehrung der Bewegung der Abwurfplatte ein.
  • Die einstellbare Verbindung zwischen Arm -155 und Welle 454 ermöglicht eine Veränderung der Winkellage des Gelenkes .a.56 gegenüber dem Schwingarm 452 und dem Differential, wodurch eine Veränderung im Grade der Beschleunigung und Geschwindigkeitsverminderung des Blechträgers von einer Geschwindigkeit zur anderen ermöglicht wird. Um die Größe der Änderung der normalen Bewegung des Blechträgers durch das Differential verändern zu können, ist der Schwingarm 452 so angeordnet, daß die Entfernung des Lenkers .I53 von dem Schwingungsmittelpunkt verändert werden kann.
  • Diese Einstellvorrichtung besteht aus einem Handrad 457 (Abb. 18 und 19), das durch Schnecke 458 ein Zahnrad 459 dreht, welches an dem Lenker 453 angebracht ist. Ein Zahnrad 46o steht in Eingriff mit einem Zahnbogen 461 und ist durch die Nabe 462 mit dem Schneckenrad 459 verbunden. Der Zahnbogen 461 ist längs des Armes 452 angeordnet, der sich beiderseits der Welle 454 erstreckt. Der Arm 452 ist mit einer Kulisse 463 versehen, in welcher ein den Drehzapfen 465 tragender Stein 464 gleitet. Der Drehzapfen trägt den Lenker 453 und die Räder 459 und 46o. Das Handrad und die Schnecke 458 werden von Steinen 464 durch Lager 466 getragen. Eine Drehung des Handrades 457 bewirkt, daß sich das Ende des Lenkers 453 längs des Schwingarmes 452 verschiebt, so daß der wirksame Schwingungsradius des Armes 452 vergrößert oder verringert wird.
  • Der Arm 452 ist, wie aus Abb. 18 ersichtlich, nach einem Kreisbogen gekrümmt, dessen Radius im wesentlichen gleich der Länge des Lenkers 453 ist, so daß bei einer Einstellung des Lenkers an dem Schwingarm 452 keine wesentliche Bewegung auf das Differentialgehäuse übertragen wird.
  • Bei einer Vergrößerung des wirksamen Radius des Schwingarmes 452 tritt eine Vergrößerung des Schwingungswinkels des Differentials und eine entsprechende Zunahme der Bewegung ein, die der normalen Blechgeschwindigkeit zugesetzt oder von ihr abgezogen wird. Wenn der Schwingungsradius gleich Null ist, wird das Differentialgehäuse nicht bewegt, und die Blechgeschwindigkeit ist für den ganzen Arbeitsgang gleichförmig.
  • Wenn der Lenker 453 auf die entgegengesetzte Seite des Schwingungsmittels geschoben wird, ändert sich die Gescbwindigkeitszunahme oder Abnahme gegenüber der Schwingung der Aufblechplatte. Wenn, wie in Abb. 18 dargestellt ist, der Lenker 453 sich über dem Mittelpunkt der Welle 454 befindet, so bringt die Wellenschwingung eine Vergrößerung der Blechgeschwindigkeit bei der Rückwärtsbewegung der Abwurfplatte hervor und eine Verringerung bei der Vorwärtsbewegung. Bei Einstellung des Lenkers 453 auf die entgegengesetzte Seite der Welle 454 werden diese Bedingungen umgekehrt.
  • Um zu Anfang die Backbleche gegenüber der Abwurfplatte einzustellen, können die Trägerketten gegenüber dem Antrieb der Aufblechplatte verstellt werden.
  • Diese Verstellung erfolgt durch eine geeignete Drehung des Differentialgehäuses, unabhängig von seiner Schwingung unter dem Einfluß des Armes 383. Der Arm 453 ist gelenkig mit einem Rahmen .I67 verbunden (Abb. 17 und 18), welcher gleichachsig zum Differentialgehäuse auf der Welle 418 sitzt. In dein Rahmen ist eine Schnecke 468 gelagert, welche mit einem Zahnbogen 469 kämmt, der an der Peripherie des Differentialgehäuses angeordnet ist. Die Schnecke 468 kann durch das Handrad 470 gedreht werden, welches in Lagern am Rahmen 467 ruht und durch Kegelräder 471, 472 die Schnecke antreibt. Hierdurch ist eine unabhängige Einstellung des Differentials und des Backblechträgers-möglich. Um Sätze von Biskuits vor der Ablieferung gegenüber der Bewegung- der Abwurfplatte einzustellen, so daß sie dadurch richtig abgelegt werden, ist eine geeignete Vorrichtung getroffen, um eine relative Verschiebung der Sätze und der Aufblechplatte zu erzielen.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird diese Einstellung dadurch bewirkt; daß die Abwurfplatte relativ zu dem Bande unabhängig von ihren Schwingungen oder der Bahn des Bandes bewegt wird. Diese Einstellvorrichtung besteht aus einer verschiebbaren Verbindung zwischen der Abwurfplatte und den Armen 370 und den Einstellkonsolen 374 (Abb. r5). Die Führungsblöcke 376, welche in den Führungen 375 der Einstellkonsolen verschiebbar sind, können gegen diese durch die Schraubenspindeln473 verstellt werden, welche durch Gewindeknaggen 474 an den Einstellkonsolen hindurchgehen und drehbar mit den Blöcken 376 verbunden sind. Eine gleichzeitige Drehung der beiderseitigen Schraubenspindeln473 wird durch eine Querwelle 475 bewirkt, die in dem Führungsblock376 gelagert ist und durch Kegelräder 476, 477 mit den Einstellspindeln 473 verbunden sind. Ein Handrad q.78 dient dazu, die Einstellvorrichtung zu bewegen; Auf diese Weise kann die Kante der Abwurfplatte nach rückwärts oder vorwärts gegenüber dem Band 13 bewegt werden,, so daß eine bestimmte Reihe von Biskuits, gewöhnlich die erste Reihe, beim Beginn des Aufblechens in eine bestimmte Lage gebracht wird.
  • Die Kurvenscheibe 420 (Abb. r z) ist so ausgebildet, daß der Arm 383 während ungefähr einer Fünftelumdrehung der Kurvenscheibe vorwärts geht und während der übrigen Vierfünftel der Drehung rückwärts schwingt: Durch Änderung der Geschwindigkeit des Blechträgers gegenüber der der Schneidvorrichtung kann die Anzahl der auf einem bestimmten Blech aufgebrachten Biskuitreihen verändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Biskuitmaschine, bei der über einem endlosen, das Teigband tragenden, stetig bewegten Förderband in einem über diesem schwingenden Rahmen der Präg- und Schneidkopf verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der den verschiebbaren Präg- und Schneidkopf (z4) tragende Schwingrahmen (i66) an zwei im Maschinengestell angelenkten Parallelhebelpaaren (1g8) schwingbar gelagert ist. a. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß am hin und her gehenden Schwingarm (383) zur Bewegung der Aufblechvorrichtung (a9) vermittels eines Gelenks (456) ein Schwingarm (455) angreift, der auf einer Welle (455) sitzt, an welcher ein zweiter Schwingarm (45a) fest angebracht ist, der mit dem Drehgehäuse (44o) eines in den Antrieb der Backbleche eingeschalteten Differentialgetriebes verbunden ist. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schwingarm (455) verstellbar an der Welle (454) angebracht ist, um eine winklige Einstellung relativ zu dem Schwingarm (45z) zu gestatten und dadurch den Grad der Beschleunigung und Verlangsamung des Blechträgers von einer Geschwindigkeit zu einer anderen zu verändern.
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