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Biskuitmaschine Die Erfindung betrifft eine Biskuitmaschine, bei welcher
der Teig zu einem Teigband ausgewalzt und von einem stetig bewegten Förderband weiterbewegt
wird. Dabei wird durch dieses Förderband der Teig dem in einem schwingenden Rahmen
verschiebbar angeordneten Präg- und Schneidkopf zugeführt und die einzelnen Biskuits
selbsttätig auf die Backbleche abgelegt. Gemäß der Erfindung ist der den verschiebbaren
Präg- und Schneidkopf tragende Schwingrahmen an zwei im Maschinengestell angelenkten
Parallelhebelpaaren schwingbar gelagert. Durch diese besondere Lagerung des den
Präg- und Schneidkopf tragenden Rahmens wird erreicht, daß der Rahmen mit dem Schneidkopf
stets parallel verschoben wird. Dies hat den Vorteil, daß die geschnittenen und
geprägten Biskuits bei der Bewegung des Rahmens mit dem Präg- und Schneidkopf nicht
vom Förderband abgehoben werden und demzufolge eine höhere Leistungsfähigkeit der
Maschine erreicht wird.
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In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Maschine dargestellt.
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Abb. 1 ist ein Schaubild, von der Vorderseite der Maschine aus gesehen.
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Abb. z ist eine Seitenansicht des Einlegeendes der Maschine.
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Abb.3 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. i und 2.
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Abb.4 zeigt in größerem Maßstabe eine Einzelheit des Schneidkopfes.
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Abb. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. q.. Abb.6 ist ein senkrechter
Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. 5.
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Abb.7 ist ein waagerechter Schnitt nach Linie 7-7 der Abb. 5.
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Abb. 8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 der Abb. i.
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Abb. 9 ist ein Grundriß einer Einzelheit des Schneidkopfes, Abb. ro
eine Seitenansicht zu Abb. B. Abb. i i ist ein senkrechter Schnitt des Abgabeendes
der Maschine, von vorn gesehen.
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Abb. 12 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das Aufgabeende der
Maschine.
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Abb. 13 ist ein Grundriß nach Linie 13-t3 der Abb. i i.
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Abb. 14 ist ein Schaubild des inneren Teiles des vorderen Endes der
Maschine, von der Ebene 14-14 der Abb. i aus gesehen.
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Abb. 15 ist ein Grundriß der Bleche und der Zubehörteile.
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Abb. 16 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 16-16 der Abb. i, nach
hinten gesehen. Abb.17 ist ein senkrechter Schnitt, nach vorn gesehen, und zwar
in der Ebene 17-17 der Abb. i.
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Abb. 18 ist eine Ansicht der Vorrichtung zur Änderung der Geschwindigkeit
der Backbleche.
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Abb. i9 ist eine Einzeldarstellung nach Linie 19-i9 der Abb. 18.
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Abb.2o ist ein waagerechter Schnitt, von unten gesehen nach Linie
2o-2o der Abb. 18. Bei der Maschine wird der Teig entweder in Form eines Ballens
oder in Form vorher gebildeter tafel- oder plattenförmiger Stücke
einem
Tisch io zugeführt (Abb. i), von welchem er durch eine Ausrollvorrichtung hindurchgeht,
die von den Walzen ii und 12 gebildet wird. Hier wird er auf die gewünschte Dicke
ausgerollt und an einer oder beiden Seiten mit Mehl oder anderm das Ankleben verhindernden
Stoff eingestäubt. Das Teigband gelangt dann zu einem Förderwerk, welches aus einem
endlosen Band 13 besteht.
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Das Band 13 führt den -ausgerollten Teig unter einer umlaufenden Bürste
hindurch, die überschüssiges Mehl und Fremdkörper entfernt und durch andere Bearbeitungswerkzeuge,
die notwendig oder gewünscht sein können, je nach Art des zu behandelnden Stoffes
und der zu bildenden Waren ersetzt werden kann. Dann wird der Teig in den Bereich
von Formwerkzeugen 14 (Abb. 3) gebracht, welche Stücke ausstanzen, schneiden oder
prägen und schneiden. In angemessener Entfernung hinter der Forinv orrichtung in
der Vorschubrichtung ist ein Abfallaufnehmer 16 (Abb. i i) vorgesehen, welcher den
Abfall entfernt, wenn solcher entsteht. Dieser Abfall wird von dem Teigbande abgehoben
und von den ausgeschnittenen Biskuits entfernt.
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Wenn die durch die Stanz- und Schneidvorrichtung ausgeschnittenen
Biskuits sich einzeln auf dem Förderbande 13 befinden, so führt das Band
diese voneinander getrennten Biskuits zum Ablieferungsende bei ig (Abb. i2), wo
sie zu einer Aufnahmevorrichtung gelangen, durch welche die Biskuits dem Ofen zugeführt
werden. Diese Aufnahmevorrichtung besteht aus einer endlosen Kette 2o o. dgl. (Abb.
ii und i2), welche Backbleche 21 oder Pfannen zur Aufnahme der Kuchen in bestimmten
Abständen trägt.
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Das Ablieferungsende ig des Bandes 13 wird von einer Antriebsvorrichtung
22 (Abb. 12) derartig bewegt, daß es in bekannter Weise absatzweise arbeitet, um
die Kuchen in geeigneten Abständen und in geeigneter Anzahl auf die in bestimmter
Entfernung kommenden Backbleche aufzulegen, die durch den Träger 2o vorgeschoben
werden. Die Ablieferung wird absatzweise unterbrochen, damit nicht Kuchen in den
Zwischenraum 23 zwischen aufeinander-folgende Bleche fallen.
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Die gefüllten Backbleche werden nach vorn geführt und einem Träger
24. (Abb. ii) zugeleitet, von dem die Bleche dem Ofen zugeführt werden. Die Maschine
sowie die einzelnen Bewegungsvorrichtungen derselben werden durch einen gemeinsamen
Motor 31
unter Zwischenschaltung geeigneter Getriebe angetrieben.
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Nachdem das Material in geeigneter Weise ausgewalzt und auf das Band
13 aufgebracht worden ist, wird es den-Vorrichtungen 14 zum Ausstanzen, Schneiden
oder Schneiden und Prägen zugeführt, je nach der Art der herzustellenden Ware. Zu
diesem Zweck wird die Teigbahn und die Vorrichtung zum Stanzen, Schneiden oder Schneiden
und Prägen (einfach als Schneider bezeichnet) so gehandhabt, daß während der Wirkung
des Schneiders auf den Teig keine wesentliche Relativbewegung zwischen dem Teig
und dem Schneider auftritt.
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Beispielsweise ist die Schneidvorrichtung 15 abnehmbar durch Bolzen
163 (Abb. 3) am Schneidkopf 164 angebracht. Die Schneidvorrichtung 15 trägt
eine Reihe von an der Unterfläche vorragenden Werkzeugen, die auf den Teig einwirken,
um diesen auszustanzen, zu schneiden oder zu schneiden und zu prägen. Der Schneidkopf
ist in bekannter Weise in Führungen 165 in den Seitenrahmen 166 senkrecht beweglich
und wird von Druckfedern i 67 getragen. Jede Feder i 67 ruht am unteren Ende auf
der Grundfläche i 68 des Schneidkopfs und umfaßt eine vierkantige Führungsstange
i69, deren unteres Ende durch eine Büchse 17o hindurchgeführt ist. Die öffnung 171
dieser Büchse ist in der Querrichtung der Maschine etwas breiter (Abb. 5 und 7),
verhindert aber jede Bewegung der Führungsstange in der Längsrichtung der Maschine
und relativ zu dem Schneidrahmen, gestattet aber eine leichte Kippbewegung in der
Querrichtung, so daß der Schneidkopf etwas quer kippen kann, um die Tiefe, bis zu
welcher die Schneidvorrichtung 15 in den Teig eindringt, einstellen zu können.
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Der Schneidkopf wird durch Pleuelstangen i72 und Exzenter
173 in bekannter Weise von einer Welle 152 auf und nieder bewegt (Abb.3).
Diese Exzenter sind mit den Pleuelstangen durch Exzenterringe 174 und dazwischen
gefügte Kugellager verbunden: Die Vorrichtung zum Einstellen der Schnittiefe besteht
aus Büchsen 175 (Abb. 5) mit exzentrischen Bohrungen 176, welche über
die Lagerenden 177 des Schneidkopfes i6.1 passen. Die äußeren Flächen
178 der Büchsen 175 sind zylindrisch, aber exzentrisch zu den inneren Bohrungen,
und bilden die Lagerflächen für Bügel 179 (Abb. 3 und 5), die bei iSo mit den oberen
Enden der Pleuelstangen z72 verbunden sind. Die Büchsen und Bügel 179 werden in
ihrer Stellung auf dein Schneidkopf durch Scheiben 181 gehalten, die durch Schrauben
am Schneidkopf befestigt sind. Bei einer Drehung der Büchse 175 wird diese gegenüber
dem Rahmen und dem Teigband gehoben und gesenkt.
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Die Einstellung erfolgt durch Zahnräder 182, die ein Stück mit den
Büchsen 175 bilden können und deren Umfänge konzentrisch
zur
Bohrung 176 der Büchsen stehen. Die Zahnräder- werden durch Ritzel 183, 1b'4
(Abb. 3) gedreht, von denen das erstere auf der Welle 185 befestigt ist und das
letztere an einer Muffe 186 sitzt, die auf. einem Ende der Welle frei drehbar ist.
Ein Handrad 187 auf der Muffe 186 dreht das Ritzel 184, und eine Kurbel 189 auf
der Welle 185 dreht das Ritzel 183. Der Handgriff der Kurbel i89 (Abb. 5)
ist in der Längsrichtung verschiebbar und mit einem Stift igo versehen, welcher
in eine einer Reihe von Vertiefungen igi in der anliegenden Fläche des Handrades
187 eintreten kann. Der Stift wird unter gewöhnlichen Umständen durch eine Feder
192 in einer der Vertiefungen erhalten. Wenn der Stift igo in Eingriff ist, können
beide Ritzel z83 und 184 zusammen gedreht werden, um entsprechende Einstellungen
beider Enden der Schneiderschiene hervorzubringen. Eine unabhängige Einstellung
des einen oder anderen Endes der Schneiderschiene kann hervorgebracht werden, wenn
der Stift igo außer Eingriff mit dem Handrad 187 gebracht wird, so daß man die Kurbel
und das Handrad 187 relativ gegeneinander verdrehen kann.
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Eine geeignete Sperrvorrichtung ist vorgesehen, um die eingestellte
Lage der Schneiderschiene zu sichern. Diese besteht aus einer Klemmuffe 193 (Abb.
4 und 6) an der Konsole, in welcher die Einstellwelle an der Vorderseite der Maschine
gelagert ist und durch welchen die Welle 185 und ein Ende der Muffe 186 hindurchgeführt
sind. Die freien Enden der Klemmuffe werden - durch eine Feder 194 zusammengedrückt,
um die Muffe 186 gegen Drehung zu sichern. --Diese Feder ist auf eine Stange 195
aufgesteckt, die in dem einen unteren Teil der Klemmuffe befestigt ist und durch
den oberen Teil hindurchgeht.
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Um zu bewirken, daß die Schneidvorrichtung sich absatzweise zusammen
mit dem Teigband bewegt, ist das die Schneidvorrichtung tragende Gestell in bekannter
Weise schwingbar angeordnet. Der Schneidkopfrahmen ist gemäß der Erfindung mit seinen
Grundplatten 168 an je einem parallel schwingenden Lenker 198, igg angeordnet, die
an einer unten im Maschinengestell schwingbar gelagerten Welle Zoo befestigt sind
(Abb. 2). Die oberen Enden der Lenker sind bei 2o1 an der Grundplatte 168 drehbar
angeienkt (Abb. 2). Infolge der erheblichen Länge dieser Lenker ist die senkrechte
Bewegung der Schneidvorrichtung während des Schwingens nur gering und kann vernachlässigt
werden, so daß eine im wesentlichen geradlinige Hinundherschwingung der Schneidvorrichtung
erreicht wird.
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Am Schneidkopfrahmen ist der Schneidtisch 2o2 angeordnet, über welchen
das Band 13 hinweggeht und der das Teigband während des Schneidens stützt. Der Schneidtisch
ist mit Zapfen 203 in die Grundplatte 168 eingesetzt und kann leicht abgehoben
werden. Um den Schlag der Schneidvorrichtung gegen die Anschläge 204 an den Kanten
des Schneidtisches zu dämpfen, ist ein Gummikissen 2o5 zwischen dem Schneidtisch
und der Grundplatte des Schneidkopfrahmens eingefügt.
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Diese Konstruktion der Schneidvorrichtung ermöglicht verhältnismäßig
hohe Arbeitsgeschwindigkeit ohne übermäßige Erschütterungen oder Abnutzungen der
Maschine, da die schwingenden Teile gering sind und verhältnismäßig leicht gebaut
werden können. Die Schneidvorrichtung mit dem Schneidtisch «>erden durch eine Kurbelstange
2o6 bewegt, die durch einen Kurbelzapfen 207
an einer Kurbelscheibe 2o8 (Abb.
i) angetrieben wird, welche am vorderen Ende der Hauptwelle 152 befestigt ist. Die
Bewegung der Kurbelstange 2o6 wird durch Schwingarme 2i i und 215 auf die Verbindungsstangen
209 -übertragen, die bei 212 und 213 mit ihnen und bei 21o an entgegengesetzten
Seiten der Maschine mit der Grundplatte 168 des Schneidkopfrahmens verzapft sind.
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Die Schwingungsweite des Schneidkopfrahmens wird dadurch verändert,
daß die Zapfen 212 und 213 an den Armen 211 und 215 verschoben werden (Abb.8). Der
Schwingarm 211 ist durch die hohle Welle 214 mit dem gegenüberliegenden Schwingarm
215 verbunden. Die Zapfen 212 und 213 sind in Führungen 216 der Schwingarme mittels
Schraubenspindeln 217 verstellbar, die in den Schwingarmen drehbar sind und durch
Muttern 218 in den Drehzapfen hindurchgehen. Die Drehung der Spindeln erfolgt durch
Kegelräder 219, 220 von einer Welle 221 aus. Die Welle 221 ist mit einem an der
Vorderseite der Maschine befestigtem Handrad 222 versehen, so daß die beiden Drehzapfen
gleichzeitig verschoben werden können. Das Handrad wird durch einen federnden Sperrstift
223 gesichert, der durch Feder 225 in eines von mehreren Löchern 226 einer festen
Platte hineingedrückt wird.
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Das Aufblechen des Biskuits wird dadurch erreicht, daß in bekannter
Weise absatzweise die Ablieferung von Biskuits an der Aufblechstelle unterbrochen
wird, bis der Zwischenraum zwischen den Backblechen diesen Punkt überschritten hat.
Diese Unterbrechung der Biskuitsablieferung geschieht, ohne andere Funktionen der
Maschine zu stören.
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Die Unterbrechung wird dadurch bewirkt, daß in bekannter Weise absatzweise
die Ablieferungsstelle 1g mit derselben Geschwindigkeit wie das Förderband 13 vorgeschoben
wird
und auf diese Weise verhindert wird, daß Biskuits über die Ablieferungsstelle weggehen
und abfallen. Um Biskuits abzuliefern. wird die an der Ablegestelle vorgesehene
Führungsplatte 352 (Abb. 12), um deren Endkante das Band 13 herumläuft, um
eine bestimmte Strecke zurückgezogen. Während dieser Zeit wird durch die-relative
Bewegung des Bandes 13 gegenüber der Kante der Führungsplatte eine vorher bestimmte
Anzahl von Biskuitreihen abgeworfen. Die Anzahl der abgeworfenen Biskuitreihen hängt
von der besonderen Einstellung der Maschine ab. Diese Einstellung kann so geschehen,
daß eine einzelne Biskuitreihe oder eine größere Anzahl von Reihen aufgeblecht wird.
Nach der Ablieferung der gewünschten Reihe von Biskuits bewegt sich die Abwurfkante
ungefähr mit der Bandgeschwindigkeit nach vorwärts und verhindert dadurch das Abfallen
weiterer Biskuits.
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Die Abwurfplatte 352 ist zu diesem Zweck an einem verschiebbaren Rahmen
353 angebracht, welcher am oberen Ende drehbar ist (Abb. i, i2). Die gegenüberliegenden
Glieder 355 des Rahmens 353 werden vorn durch ein waagerecht hin und her gehendes
Glied 356 getragen, während sie an den hinteren Enden in Führungen 357 im Seitengestell
der Maschine beweglich sind. Das Band 13 läuft um die Ablieferungskante i9 herum
nach hinten längs der Unterseite der Abwurfplatte über eine Stange 358, die von
den Seitenteilen des Gestelles getragen wird, und von da um eine bewegliche Rolle
359 und eine : feststehende Rolle 36o. Erstere wird von dem beweglichen Rahmen getragen,
letztere ist im Hauptgestell der Maschine angeordnet. Die Stange 358 ist an einer
Seite abgeflacht und bildet eine scharfe Kante 361, die auf der Fläche des Teigbandes
entlangkratzt, wenn dies erwünscht ist. Anderenfalls kann die Stange 358 so gedreht
werden, daß sie ihre runde Fläche dem Bande zukehrt.
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Die bewegliche Rolle 359 (Abb. 15) ist mit Kugellagern auf der Welle
362 gelagert, die sich zwischen den seitlichen Gestellteilen erstreckt und an den
Enden in Kugellager 363 gelagert ist, die in den hinteren Enden der Rahmenglieder
355 angeordnet sind und in den Führungen 357 rollen. Die ortsfeste Rolle 36o ist
gleichfalls auf Kugeln gelagert und auf den Enden von Achsschenkeln 364 angebracht,
die in das Seitengestell der Maschine eingeschraubt sind. Durch Losschrauben der
Achsschenkel 36¢ kann die Welle 360
leicht entfernt werden, so daß ein endloses
Band eingefügt werden kann.
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Eine Bürste 365 ist in Bürstenhaltern 366 in der Nähe des Ablieferungspunktes
der Abwurfplatte angebracht (Abb. 12) und drückt gegen die vordere Reihe der Biskuits,
während. die Abwurfplatte sich vorwärts bewegt. Häufig ist es erwünscht, die Maschine
so einzustellen, daß die vordere Biskuitreihe auf der Abwurfplatte etwas über das
Ende hervorragt. Bei dieser Einstellung verhindert die Bürste 365 das Abfallen dieser
Biskuits.
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Eine drehbare Platte 367 ist in der Nähe der Vorderkante der Abwurfplatte
unterhalb derselben vorgesehen und verhindert, daß das Band mit den Backblechen
und den Vorsprüngen und Ketten des Backblechträgers zusammentrifft, wodurch das
Band stark abgenutzt werden würde. Die Platte 367 ist durch Zapfen oder auf andere
Weise an Konsolen 368 befestigt, die an das Ende von Schiebern 369 angeschraubt
sind, die ihrerseits mit der Unterseite der Abwurfplatte vernietet oder auf andere
Weise verbunden sind.
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Um zu verhindern, daß sich die obere Fläche des den Teig tragenden
Bandes 13 bei der Hinundherbewegung der Abwurfplatte streckt und schlaff
wird, ist der Vorwärtsgang des Bandes und der Vorwärtsgang der Abwurfplatte so eingestellt,
daß während dieser Bewegung der Abwurfplatte 352 das Band mit einer Geschwindigkeit
vorwärts geht, die etwas größer ist als die der Abwurfplatte. Dabei ergibt sich,
daß das Band etwas um die Kante i 9 der Aufblechplatte herumkriecht, ohne jedoch
das Abfallen der Biskuits während dieser Bewegung zu verursachen.
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Eine solche geringe Kriechbewegung des Bandes genügt, um eine wesentlich
gleichförmige, dauernde Spannung in dem Bande aufrechtzuerhalten, selbst in dem
Augenblick, wo die Abwurfplatte ihre Rückwärtsbewegung beginnt. Die ununterbrochen
auf das Band ausgeübte Spannung verhindert absatzweise kurze Zusammenschiebungen
des Bandes, die sich beim Nachlassen der Bandspannung und infolgedessen beim Zusammenziehen
des oberen Trumms des Bandes und einer damit verbundenen Verringerung der Geschwindigkeit
ergeben. Dabei kommen aufeinanderfolgende Schnitte oder Arbeitsgänge der Schneidvorrichtung
zu nahe aneinander, und es bleibt daher zwischen aufeinanderfolgenden Biskuitreihen
ein zu schmaler Abfallstreifen übrig.
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Bei einer solchen Verminderung der Breite des Abfallstreifens tritt
oft ein Bruch der Abfalltafel ein, insbesondere an der Stelle, wo der Abfallträger
den Abfallstreifen aufnimmt. Dann fällt eine Anzahl von Biskuits aus, oder sie werden
beschädigt, bis die normale Arbeitsweise wieder eingetreten ist.
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Die oben beschriebene Einstellung, welche das Herumkriechen des Bandes
um das Ende der Aufblechplatte ergibt, kann entweder dadurch erreicht werden, daß
die Geschwindigkeit
der Vorwärtsbewegung der Abwurfplatte oder
die Geschwindigkeit des Bandes eingestellt wird. Die erstgenannte Einstellungsart
ist zweckmäßiger, weil dadurch die übrigen Einstellungen der Maschine nicht beeinflußt
werden.
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Die Veränderung in der Geschwindigkeit der Abwurfplatte gegenüber
der Bandgeschwindigkeit geschieht durch Veränderung ihrer Schwingungsweite, ohne
die Schwingungszahl zu verändern. Dies wird dadurch erreicht, daß die Abwurfplatte
an Armen 370
(Abb. i i ) angebracht ist, die auf einer Querwelle 371 am Fuße
der Maschine schwingbar sind. Am oberen Ende der Schwingarme 370
ist eine
andere Querwelle 372 (Abb. i2 und 16) angebracht, über welche Gabeln 373 von Konsolen
374 greifen, die zum Einstellen des Aufblechrahmens dienen. Jede Konsole 374 ist
mit einer waagerechten Schlitzführung 375 versehen, innerhalb welcher die Führungsblöcke
376 der Rahmenglieder 355 einstellbar sind.
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Die Länge der Schwingarme 370 ist groß gegenüber der Schwingungsweite,
so daß die vorderen Enden des Aufblechrahmens sich nahezu in waagerechter Bahn bewegen.
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Die Arme 370 werden durch Hilfsschwingarme 377 (Abb. 16) hin
und her geschwungen, welche um die Achse der Hohlwelle 378 schwingen und gelenkig
mit Gleitsteinen 379 verbunden sind, die in Führungen 38o der Schwingarme
370 gleiten. Die Hohlwelle 378 ist in Lagern 381 in den Konsolen 382
gelagert (Abb. 12). Die Arme 377 werden durch eine hin und her gehende Lenkstange
383 (Abb. i i) bewegt, welche bei 384 mit dem schwingenden Arm 385 verzapft ist
(Abb. 16).
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Eine Veränderung in der Schwingungsweite der Arme 370 und infolgedessen
der Schwingungsweite der Abwurfplatte wird bewirkt, indem der wirksame Radius der
Hilfsschwingarme 377 verändert wird. Zu diesem Zweck sind die Drehzapfen 386 der
Gleitsteine 379 selbst in Führungen 387 der Arme 377 verschiebbar. Die Führungsblöcke
388 sind mit Gewinden 389 versehen, durch welche die Schraubenspindeln 390 hindurchgehen.
Diese Spindeln sind in den Armen 377 drehbar und liegen in der Längsrichtung der
Führungen 387. Durch Drehung der Spindeln 390 kÖnnen die Drehzapfen 386 in der Längsrichtung
ihrer Arme 377 verstellt werden, so daß die Länge ihres Schwingungsbogens und infolgedessen
die Schwingungsweite der Arme 370 verändert wird. Die Schraubenspindeln 390 sind
an den oberen Enden durch Kegelräder 391, 392 mit einer Welle 393 verbunden, welche
im Innern der hohlen Welle 378 gelagert ist. Die Welle 393 (Abb. 12 und 13) ist
durch Kettenrad 394, Kette 395 und Kettenrad 396 mit einer Welle 397 verbunden,
die am vorderen Rahmen der Maschine vorspringt und ein Einstellhandrad 398 (Abb.
i und 13) trägt, welches einen Kurbelgriff 399 besitzt. Bei geeigneter Drehung des
Handrades 398 wird der wirksame Radius der Arme 377 verlängert oder verkürzt und
dadurch entsprechend die Schwingungsweite der Aufblechplatte verkürzt oder verlängert.
Da die Schwingungszahl der Abwurfplatte dadurch nicht verändert wird, wird lediglich
ihre Bewegungsgeschwindigkeit entsprechend vergrößert oder vermindert.
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Da die Einstellwelle 393 mit der Welle 378 hin und her schwingt, ist
es erwünscht, zu verhindern, daß diese Schwingung auf das Handrad 398 übertragen
wird, damit nicht eine Veränderung der Einstellung der Schwingungsweite derAufblechplatte
dadurch eintritt, daß der Arbeiter oder ein äußerer Gegenstand mit dem Handrad 398
oder dem Griff 399 zusammentrifft. Die Möglichkeit einer solchen zufälligen Verstellung
wird dadurch verhindert, daß ein Totgang zwischen das Kettenrad 396 und die Welle
397 eingeschaltet wird (Abb.12 und 13). Dieser Totgang wird durch Schlitze 400 in
der Nabe des Kettenrades 396 gewonnen, in welche ein Stift 4oi, der die Verbindung
zwischen dem Kettenrad 396 und der Welle 397 herstellt, hineinragt.
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Die Bleche 21 werden nacheinander in die zur Aufnahme der Biskuits
geeignete Stellung gebracht (Abb. i, i i und 12), und zwar durch einen Träger, der
als Förderkette 402 ausgebildet ist, auf welcher in geeigneten Abständen Mitnehmeransätze
403 zur zwangsläufigen Bewegung des Bleches sitzen. Die Blechträgerketten laufen
um Antriebskettenräder 404 (Abb. i i) auf Welle 405 und um eine vordere Gruppe von
losen Kettenrädern 4o6 auf der Welle 407, die in Führungen 408 der Seitenrahmen
der Maschine verschiebbar ist.
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Die Kettenräder 404 sind durch Feder und Nut mit der Welle 405 verschiebbar
verbunden (Abb. 14), um die Wahl geeigneter seitlicher Abstände der Ketten und der
Mitnehmeransätze zu ermöglichen. Klemmschrauben 409 sichern die eingestellte Lage.
Ähnliche oder gleichwertige Einstellvorrichtungen können an den vorderen Kettenrädern
4o6 angebracht sein.
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Die Welle 405 wird von einem gespaltenen Kettenrad 41o durch die Kette
411 und das Kettenrad 412, angetrieben (Abb. 13 und 17). Letzteres ist auf der Welle
405 frei drehbar, und seine Nabe 413 geht durch das Kugellager 414 der Welle hindurch
und endigt in einem Antriebsflansch 415, der durch einen hölzernen oder sonst leicht
zerbrechlichen Stift 416
mit einem Flansch 417 verbunden ist, der
auf der Welle 405 verkeilt oder sonst befestigt ist. Der Sicherheitsstiftq.16 kann
brechen, falls aus irgendeinem Grunde eine übermäßige Belastung des Kettenantriebes
eintritt, beispielsweise wenn sich ein Backblech zwischen den Mitnehmern und einem
festen Teil der Maschine verfängt. Das gespaltene Kettenrad 410 wird durch Welle
418 angetrieben und so angeordnet, daß es den Blechträger um eine Backblechlänge
zuzüglich des Raumes zwischen aufeinanderfolgenden Backblechen bei jeder Drehung
der Welle 418 vorschiebt. Auf der Welle 418 sitzt der Antrieb (Abb. 17), welcher
den Lenker 383 für die Abwurfplatte hin und her schwingt, so daß diese bei jeder
Umdrehung der Welle q.18 eine Schwingung ausführt. Dieser Antrieb besteht aus einer
Kurvenscheibe q.19, die auf der Welle 4r8 befestigt ist und mit einer Kurvennut
42o versehen ist, in welcher eine an dem Lenker 383 angebrachte Rolle q.21 läuft
(Abb. 13). Das innere Ende der Stange 383 kann auf einem Kugellager 422 der Welle
418 hin und her gehen und ist zu diesem Zweck mit einer längslaufenden Führung 423
versehen, innerhalb deren das Kugellager läuft. Das hintere Ende der Führung 423
ist -durch einen abnehmbaren Block 424 abgeschlossen, so, daß die Lenkstange leicht
über das Lager 422 geschoben werden kann.
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Die Kurvenscheibe 419 ist am äußeren Umfang mit einer Verzahnung versehen,
die mit einem Trieb 425 auf der Welle 426 kämmt (Abb. 13). Die Welle 426, empfängt
ihren Antrieb von der Hauptwelle 152. Ein Wechselgetriebe :E27 ist in den Antrieb
eingeschaltet, um die Drehungsgeschwindigkeit der Welle 418 und entsprechend die
Geschwindigkeit des Blechträgers und die Schwingungszahl der Abwurfplatte zu ändern.
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Wenn Bleche verschiedener Länge angewandt werden, welche einen Wechsel
in der Trägerkette durch Änderung des Abstandes der Mitnehmer erfordern, oder wenn
dieser Abstand aus anderen Gründen gewechselt werden soll, wird das Kettenrad 41
o entfernt und durch ein anderes ersetzt, dessen Durchmesser entsprechend berechnet
ist. Dabei muß dann eine entsprechende Änderung der Anzahl der Kettenglieder, welche
zwischen den Mitnehmern in der Kette 411 liegt, vorgenommen werden.
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.Wenn eine Einstellung des Abstandes der Kettenmitnehmer einen Wechsel
in der Gesamtlänge des Trägers q.02 ergibt, wird diese Veränderung dadurch ausgeglichen,
daß die Welle 407 vorwärts oder rückwärts in den Führungen 408 verstellt wird (Abb.
i i). Die Ketten 429, welche den Hilfsträger 24 darstellen, sind glatt und können
verlängert oder verkürzt werden, dadurch, daß Glieder zugefügt oder weggenommen
werden, so daß ihre Länge zum Ausgleich der Einstellung der Welle 4o7 verändert
werden kann. Die geeignete Spannung sowohl der Ketten 402 als auch der Ketten 429
wird durch Einstellung der Welle 430 in der Längsrichtung des Trägers erreicht,
die sich durch Bewegung der nicht eingeklemmten Welle 4o7 auf die Ketten 4o2 überträgt.
Die Spannvorrichtung besteht aus Einspannschrauben 431, die durch Knaggen 432 des
Seitenrahmens hindurchgeschraubt sind und gegen die eckigen Enden 433 der Welle
43o drücken, die in den Schlitzen ..1_34 des Maschinenrahmens geführt sind. Die
Welle 407 und die von ihr getragenen Kettenräder können entfernt werden, um die
Kette zu ersetzen oder einzustellen, indem die Kette 429 nachgelassen wird, bis
die Enden der Welle 4o7 in die Ouerschlitze 435 eintreten, wo das Herausziehen möglich
ist.
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Die Ketten 4012 laufen unten um Führungen q.36 (Abb. i i und 16) herum,
die ein Verfangen mit anderen Teilen des Mechanismus verhindern.
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In dein Zeitraum während der Vorwärtsbewegung der Abwurfplatte wird
der Z1vischenraum zwischen den Backblechen über die Kante der Aufblechplatte hinwegbewegt,
und die vorangehende Kante des folgenden Bleches gelangt in solche Stellung, daß
sie die erste Reihe von Biskuits bei der folgenden Rückbewegung der Aufblechplatte
aufnimmt. Es kommt vor, daß die Laufgeschwindigkeit des Förderbandes 13 dann anders
sein muß, wenn die Bleche einen konstanten Abstand haben sollen oder `wenn Biskuits
einen anderen Abstand auf dem Backblech (größer oder geringer) erfordern als auf
dem Bande. Dann muß die Geschwindigkeit der Backbleche geändert werden. Dies wird
durch ein Differentialzahnrädergetriebe 437 (Abb. 17) erreicht, das absatzweise
die gleichförmige Geschwindigkeit des Backblechträgers erhöht oder vermindert, um
die richtige Abstimmung zwischen der Backblechbewegung und dem Aufblechvorgang zu
sichern. Dieses Differential 437 ist im Antriebe zwischen Welle E18 und dem Zahnrad
41o eingefügt.
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Die Welle 418 trägt am nach außen vorragenden Ende Zahnräder 438 und
.I39. Ersteres ist an der Welle fest, letzteres frei drehbar. Im Differentialgehäuse
440 ist auf Kugeln ein Paar von Zahnrädern :01.q.1, .E.1.2 (Abb. 18 und 2o) gelagert,
welche mit nur je einem der Zahnräder 438 und 439 kämmen (Abb. 17). Beispielsweise
kämmt das Zahnrad 441 mit 438 und 442, mit 439. Die entgegengesetzten Enden 443
und 444 sind uni erzahnt oder abgesetzt, so daß sie mit den andren Zahnrädern nicht
in Eingriff treten.
Wenn das Differentialgehäuse ortsfest ist, ergibt
eine gleichförmige Rechtsdrehung der Welle 418, wie in Abb. 12 angedeutet, eine
entsprechende gleichförmige Rechtsdrehung des Zahnrades 439, welche durch die rohrförmige
Nabe 4.I5 auf die Nabe 446 des Ketten -rades 4io übertragen wird. Um die Reibung
zu vermindern und nur ein gelegentliches Schmieren, beispielsweise mit einer Fettspritze,
erforderlich zu machen, sind Zahnrad 439 und Nabe .I45 in Kugellagern .I47, 448,
449 gelagert. Die Nabe 446 ist gleichfalls mit einem Kugellager 450 versehen. Das
Ende der Welle 418 ist in einem Kugellager 45r im Differentialgehäuse gelagert.
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Es ist vorteilhaft, die Backblechgeschwindigkeit ungefähr in den Augenblicken
zu ändern, in welchen die Abwurfplatte ihre Laufrichtung umkehrt. Zu diesem Zweck
dient ein Schwingarm 452 (Abb. i 18 und 19) an der Vorderseite der Maschine, welcher
synchron mit der Abwurfplatte schwingt und durch eine Verbindungsgabe1453 mit dem
Differentialgehäuse 44o verbunden ist.
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Der Arm .I52 ist fest auf der Welle 454 angeordnet, die zwischen ihren
Enden im Innern der Maschine einen nach unten ragenden Arm 455 trägt (Abb. i i),
der einstellbar durch Klemmschrauben .I55' befestigt ist und der durch den die Abwurfplatte
schwingenden Arm 383 vermittels des Gelenkes 456 hin und her geschwungen wird. Dadurch
wird die Welle 454 während der Vorwärtsbewegung der Abwurfplatte linksherum und
während der Rückbewegung rechtsherum gedreht. Die Umkehrung der Drehrichtung tritt
gleichzeitig mit der Umkehrung der Bewegung der Abwurfplatte ein.
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Die einstellbare Verbindung zwischen Arm -155 und Welle 454 ermöglicht
eine Veränderung der Winkellage des Gelenkes .a.56 gegenüber dem Schwingarm 452
und dem Differential, wodurch eine Veränderung im Grade der Beschleunigung und Geschwindigkeitsverminderung
des Blechträgers von einer Geschwindigkeit zur anderen ermöglicht wird. Um die Größe
der Änderung der normalen Bewegung des Blechträgers durch das Differential verändern
zu können, ist der Schwingarm 452 so angeordnet, daß die Entfernung des Lenkers
.I53 von dem Schwingungsmittelpunkt verändert werden kann.
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Diese Einstellvorrichtung besteht aus einem Handrad 457 (Abb. 18 und
19), das durch Schnecke 458 ein Zahnrad 459 dreht, welches an dem Lenker 453 angebracht
ist. Ein Zahnrad 46o steht in Eingriff mit einem Zahnbogen 461 und ist durch die
Nabe 462 mit dem Schneckenrad 459 verbunden. Der Zahnbogen 461 ist längs des Armes
452 angeordnet, der sich beiderseits der Welle 454 erstreckt. Der Arm 452 ist mit
einer Kulisse 463 versehen, in welcher ein den Drehzapfen 465 tragender Stein 464
gleitet. Der Drehzapfen trägt den Lenker 453 und die Räder 459 und 46o. Das Handrad
und die Schnecke 458 werden von Steinen 464 durch Lager 466 getragen. Eine Drehung
des Handrades 457 bewirkt, daß sich das Ende des Lenkers 453 längs des Schwingarmes
452 verschiebt, so daß der wirksame Schwingungsradius des Armes 452 vergrößert oder
verringert wird.
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Der Arm 452 ist, wie aus Abb. 18 ersichtlich, nach einem Kreisbogen
gekrümmt, dessen Radius im wesentlichen gleich der Länge des Lenkers 453 ist, so
daß bei einer Einstellung des Lenkers an dem Schwingarm 452 keine wesentliche Bewegung
auf das Differentialgehäuse übertragen wird.
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Bei einer Vergrößerung des wirksamen Radius des Schwingarmes 452 tritt
eine Vergrößerung des Schwingungswinkels des Differentials und eine entsprechende
Zunahme der Bewegung ein, die der normalen Blechgeschwindigkeit zugesetzt oder von
ihr abgezogen wird. Wenn der Schwingungsradius gleich Null ist, wird das Differentialgehäuse
nicht bewegt, und die Blechgeschwindigkeit ist für den ganzen Arbeitsgang gleichförmig.
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Wenn der Lenker 453 auf die entgegengesetzte Seite des Schwingungsmittels
geschoben wird, ändert sich die Gescbwindigkeitszunahme oder Abnahme gegenüber der
Schwingung der Aufblechplatte. Wenn, wie in Abb. 18 dargestellt ist, der Lenker
453 sich über dem Mittelpunkt der Welle 454 befindet, so bringt die Wellenschwingung
eine Vergrößerung der Blechgeschwindigkeit bei der Rückwärtsbewegung der Abwurfplatte
hervor und eine Verringerung bei der Vorwärtsbewegung. Bei Einstellung des Lenkers
453 auf die entgegengesetzte Seite der Welle 454 werden diese Bedingungen umgekehrt.
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Um zu Anfang die Backbleche gegenüber der Abwurfplatte einzustellen,
können die Trägerketten gegenüber dem Antrieb der Aufblechplatte verstellt werden.
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Diese Verstellung erfolgt durch eine geeignete Drehung des Differentialgehäuses,
unabhängig von seiner Schwingung unter dem Einfluß des Armes 383. Der Arm 453 ist
gelenkig mit einem Rahmen .I67 verbunden (Abb. 17 und 18), welcher gleichachsig
zum Differentialgehäuse auf der Welle 418 sitzt. In dein Rahmen ist eine Schnecke
468 gelagert, welche mit einem Zahnbogen 469 kämmt, der an der Peripherie des Differentialgehäuses
angeordnet ist. Die Schnecke 468 kann durch das Handrad 470 gedreht werden, welches
in Lagern am Rahmen 467 ruht und durch Kegelräder 471, 472 die Schnecke antreibt.
Hierdurch ist eine unabhängige Einstellung des
Differentials und
des Backblechträgers-möglich. Um Sätze von Biskuits vor der Ablieferung gegenüber
der Bewegung- der Abwurfplatte einzustellen, so daß sie dadurch richtig abgelegt
werden, ist eine geeignete Vorrichtung getroffen, um eine relative Verschiebung
der Sätze und der Aufblechplatte zu erzielen.
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Bei der vorliegenden Erfindung wird diese Einstellung dadurch bewirkt;
daß die Abwurfplatte relativ zu dem Bande unabhängig von ihren Schwingungen oder
der Bahn des Bandes bewegt wird. Diese Einstellvorrichtung besteht aus einer verschiebbaren
Verbindung zwischen der Abwurfplatte und den Armen 370 und den Einstellkonsolen
374 (Abb. r5). Die Führungsblöcke 376, welche in den Führungen 375 der Einstellkonsolen
verschiebbar sind, können gegen diese durch die Schraubenspindeln473 verstellt werden,
welche durch Gewindeknaggen 474 an den Einstellkonsolen hindurchgehen und drehbar
mit den Blöcken 376 verbunden sind. Eine gleichzeitige Drehung der beiderseitigen
Schraubenspindeln473 wird durch eine Querwelle 475 bewirkt, die in dem Führungsblock376
gelagert ist und durch Kegelräder 476, 477 mit den Einstellspindeln 473 verbunden
sind. Ein Handrad q.78 dient dazu, die Einstellvorrichtung zu bewegen; Auf diese
Weise kann die Kante der Abwurfplatte nach rückwärts oder vorwärts gegenüber dem
Band 13 bewegt werden,, so daß eine bestimmte Reihe von Biskuits, gewöhnlich die
erste Reihe, beim Beginn des Aufblechens in eine bestimmte Lage gebracht wird.
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Die Kurvenscheibe 420 (Abb. r z) ist so ausgebildet, daß der Arm 383
während ungefähr einer Fünftelumdrehung der Kurvenscheibe vorwärts geht und während
der übrigen Vierfünftel der Drehung rückwärts schwingt: Durch Änderung der Geschwindigkeit
des Blechträgers gegenüber der der Schneidvorrichtung kann die Anzahl der auf einem
bestimmten Blech aufgebrachten Biskuitreihen verändert werden.