DER0002285MA - Anzeigevorrichtung für den Winker von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Anzeigevorrichtung für den Winker von Kraftfahrzeugen

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DER0002285MA
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Germany
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winker
acoustic signal
acoustic
signal
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geb. Kaufmann Milda Hamburg Rehdantz
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Anaeigevorriehtmig für den YJinker von Kraftfahrzeugen.
Ie Strassenverkehr wird eine beabsichtigte fahrtrichtung s änd erung eines Fahrzeuges mit Hilfe eines im allgemeinen elektrisch betätigten Winkers angezigt. UiD den Fahrer daran zu erinnern, dass er nach Beendigung der Pahrtrichtungsänderung den Winker wieder ausschaltet, wurden bisher Signallampen auf dem Armaturenbrett des Pahrzeugs angeordnet, die beim Einschalten eines Winkers aufleuchten. Die Erfahrung lehrt," dass trotz der Anzeige der Signallampe das rechtzeitige Ausschalten des Winkers häufig unterbleibt, offenbar aus dem Grundr weil der optische Sinn des Pahrers durch Eeobachtung der Pahrbahn und des Yerkelirs voll in Anspruch genommen wird, sodass er die Winkersignallampe übersieht. Es ist bekannt, dass durch, überflüssig langes Einschalten eines Winkers, oft lange bis nach Beendigung der Fflirtriebtungsänderung, häufig Verkehrsunfälle verursacht werden, mindestens aber entsteht dadurch eine Unsicherheit in der Verkehrsabvvicklung.
Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung für den Winker von Eraftfahrzeugen, bei der diese Schwierigkeiten vermieden werden. Die Anzeigevorrichtung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch ein bei eingeschaltetem Winker vorzugsweise erst nach dem Erreichen einer bestimmten Pahrzeuggescliwindigkeit3 ertönendes Signal. Das akustische Signal ertönt bei eingeschaltetem Winker vorzugsweise erst dann, wenn die während des Pahrens um eine Kurve stark gedrosselte PaIirgescuwindigkeit wieder gesteigert wird. Ein akustisches Signal kann vom Pahrer kaum überhört werden, insbesondere, wenn es sich durch geigriete 'Tonhöhe -and Klangfarbe von den üblichen Verkehrsgeräuschen deutlic': abhebt. Das Ohr wird im allgemeinen durch das Pahren des Wagens weit weniger in Snspruch genommen als das Auge. Es ist somit eine wesentlich grössere Sicherheit geschaffen, dass der Winker nicht überflüssig lange eingeschaltet bleibt. Ein Weitertönen des Signals nach Übergang in die Gerade wird einerseits von dem Fahrer unangenehm empfunden^ und andererseits wird das akustische Signal auch von den übrigen Fageninsassen gehört und beobachtet im Gegensatz zur Signallampe.
Eine Snzeigevorrichtung nach der Erfindimg lässt sich in besondera einfacher Weise verwirklichen, indem in den Winker ein durch den Pahrwind zu betätigendes akustisch wirkendes Organ, z.B. eine Pfeife, eingebaut Wirdj Bei aus Press-Stoff bestehenden VZinkernj wie sie vielfach Verwendung finden, kann die Pfeife gleich bei der Herstellung des If/inkers in denselben eingepresst werden. Während des Pahrens um eine Kurve ist die Fahrgeccliwindigkeit des Kraftwagens stark gedrosselt; sie ist im allgem einen so gering, dass der Fahrwind die Pfeife, welche bei eingeschaltetem Winker dem Pahrwind ausgesetzt ist, nur wenig lautstark oder kaum hörbar erregt. Die aus der Pfeife bestehende akustische Signalvorrichtung spricht also während dieser Zeit nicht oder nicht störend an. Machdeni das Pahrzeug die Kurve verlassen hat, wird die Pahrgeschwindigkeit in allgemeinen wieder wesentlich erhöht. Die Stärke des Pahrwindes ist nunmehr so εηgewachsen, dass die Pfeife laut ertönt und den Pahrer darauf aufmerksam macht , dass der Winker auszuschalten ist. Nach Einklappen des Winkers gelangt der Pahrwind nicht mehr an die Pfeife, sodass das Ertönen derselben niebt mehr möglieh ist.
Das akustisch wirkende Organ kann auch so beschaffen sein, dass es bei Betätigung des Richtungsanzeigers ein klapperndes oder klirrendes Geräusch erzeugt. Dies lässt sieh dadurch erreichen, dass beispielsweise beweglich befestigte Blechstreifen durch den PahrwInd aneinander flattern, wobei die akustische Signalwirkung durch die Wirkung der PahrerscMrbterungen noch' gesteigert wird. Ein solches Klirr- und Klappersignal v.ird erfahrungjgemäse von Kraftfahrern besonders beachtet, weil sie solchen Geräuschen zur Beobachtung des Zustandes Ihres Fahrzeuges besondere Aufmerksamkeit schenken. Bei Ausschalten des Winkers sind die Bleehistreifen oder d<f^gl<fj|qliaif dem Pahrwind entzogen und durch eine Polsterung oder dgl. an der Geräuscherzeugung verhindert.
Das akustisch wirksame Organ braucht nicht direkt sine^f
Ieil des Winkers zu bilden, sondern kann gegebenenfalls auch an einem mit dem Winker verbundenen Hebel befestigt sein. Es ist lediglich wesentlich, dass die pfeife bei hcrausgeklapptem Winker dem Fahrwind und/oder der wirkung der Pahrerschiitterung ausgesetzt ist.
Gegeberieiifalls kann das akustische Signal aber auch wie die Signallampe in der Imhe des Fahrersitzes angeordnet werden. In diesem Palle wird es zweckmässig sein, dass das Signal durch einen von der Pahrgeschvirindigkeit abhängigen Schalter eingeschaltet wird. Hierfür eignet sieh beispielswexse ein !Fliehkraft schalt er s welcher auf eine bestimmte Fahrgeschwindigkeit einstellbar ist, sodass das Signal erst dann eingeschaltet wird, wenn das Fahrzeug nach Durchfahren einer Kurye die höhere Geschwindigkeit erreicht hats was im allgemeinen etwa mit dea richtigen Zeitpunkt für das Abschalten des Winkers übereinstimmt.
Anstelle der Verwendung eines Flienkraftschalter zum Ein- und Ausschalten des akustischen Signalgebers kann gegebenenfalls auch mit Vorteil ein vom linadruck des Fahrwindes beauf schlagt er Sciialter benutzt werden. Dieser Schalter tritt nur dann in Tätigkeit, wenn der Tfinddruek des Fahrtwindes bei einer erhöhten Geschwindigkeit des Wagens eine entsprechende Stärke erreicht. Dabei muss dieser Schalter derart angebracht werden, dass er nur bei eingeschaltetem linker in Eätigkeit treten kann.
Als akustischer Signalgeber kann ausser den genannten akustischen Signalgebern beispielswexse ein Summer oder ein sonstiger, vorzugsweise elektromagnetisch betätigter Schallgeber, verwendet werden. Die letzteren werden am einfacheten in der Nähe der Signallampe oder statt dieser eingebaut;. Ein optisches Alizeigeorgan kann jedoch noch zusätzlich zu dem akustischen Signal vorgesehen werden. Es ergibt sich dann der Vorteil, dass die Gefahr des Überhörens des akustischen Signals versaieden Ivlrdj wenn sich das Fahrzeug in einer sehr verkehrsreichen Gegond befindet.

Claims (9)

Pat ent ans prü Ghe;
1. ) Anzeigevorrichtung für den Winker von Kraftfahreaugen, gekennzeichnet durch ein bei eingeschaltetem Winkerperst nach dem Erreichen einer bestimmten Fahrzeuggeschwindigkeit, ertönendes Signal.
2. ) Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1}^gekennzeichnet durch eine in den Winker eingebaute, nur bei aus ge schwenkte id Winker vols Pahrwind angeblasene Pfeife,
3. ) Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2)^gekennzeichnet durch eine in den aus Presstoff bestehenden Winker bei der Herstellung rait eingepresste Pfeife.
4. ) Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1^- /gekennzeichnet durch eine mit dein Winker Verbundene akustische Signaleinrichtung, bei der durch den Fahrwind und/oder die Fahrerschütterung betätigte klappernde oder klirrende Teile vorgesehen sind.
5. ) Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2 Y und 4^gekenneeichnet durch eine an einem mit dem Winker verbundenen Hebel befestigte Pfeife oder sonstige akustische Signaleinrichtung.
6. ) Anzeigevorrichtung nach Anspruch !^dadurch gekennzeichnet, dass das akustische Signal durch einen von der Pahrseugges chwihdigkeit abhängig arbeitenden Schalter eingeschaltet wird.
7. ) Anzeigevorrichtung nach Anspruch 6-}-^dadurch gekennz ei clme t, dass ein Fliehkraftsclialter zum Einschalten des akustischen Signals dient,
8. ) Anzeigevorrichtung nach Anspruch 6-^dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter vom Winddruck des Fahrwindes beaufschlagt wird.
9. ) Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1·)- oder folgenden dadurch gekennzeichnet, dass ausser der akustisch en eine optische Anzeigevorrichtung vorgesehen ist.

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