DE915545C - Mikrofon fuer UEberholmelder an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Mikrofon fuer UEberholmelder an Kraftfahrzeugen

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DE915545C
DE915545C DEE4780A DEE0004780A DE915545C DE 915545 C DE915545 C DE 915545C DE E4780 A DEE4780 A DE E4780A DE E0004780 A DEE0004780 A DE E0004780A DE 915545 C DE915545 C DE 915545C
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DE
Germany
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microphone
overtaking
vertical direction
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microphones
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Expired
Application number
DEE4780A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Jung
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ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B3/00Audible signalling systems; Audible personal calling systems
    • G08B3/10Audible signalling systems; Audible personal calling systems using electric transmission; using electromagnetic transmission

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • MS.krofon für Überholmelder an Kraftfahrzeugen Gegenstand der Erfindung ist die besondere Ausbildung des Mikrofons bei Überholsignaleinrichtungen für Kraftfahrzeuge. Solche Anlagen dienen dazu, dem Führer eines zu überholenden Fahrzeuges im Führerhaus die Hupensignale eines überholenden Wagens anzuzeigen, die sonst infolge des starken Störschalles des eigenen Wagens leicht überhört werden.
  • Es sind Signalanlagen dieser Art bekannt, die aus einem Mikrofon zur Aufnahme der Hupentöne des überholenden Fahrzeuges und aus einer im Führerhaus befindlichen- geeigneten akustischen oder optischen Anzeigeeintlich:tung bestehern. Mikrofon und Anzeigevorrichtung sind gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines geeigneten Verstärkers oder Relais miteinander verbunden.
  • Bei der Anzeige der Hupentöne ist es erwünscht, den insbesondere vom eigenen Fahrzeug herrührenden Störschall nach Möglichkeit zu unterdrücken. Eine Quelle für solchen Störschall ist das Geräusch, das die Reifen des Wagens beim Fahren auf der Straßenoberfläche erzeugen und das sich insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten unangenehm bemerkbar machen kann.
  • Erfindungsgemäß wird das Mikrofon der Überholsignaleinrichtung derart ausgebildet, daß es eine solche Richtcharakteristik hat, die sich hauptsächlich in horizontaler Richtung erstreckt. Die Regeln zur Erzeugung einer solchen Richtcharakteristik sind an sich aus der Literatur bekannt.
  • Hierdurch wird erreicht, daß der von den eigenen Rädern an der Straßenoberfläche beim Fahren erzeugte Störschall weitgehend von der Einwirkung auf das Mikrofon ausgeschlossen wird. Andererseits hat die in horizontaler Richtung sich erstreckende Richtcharakteristik den Vorteil, daß dadurch die gesamte Straßenbreite hinter dem .zu überholenden Fahrzeug akustisch überwacht wird. Bei den Mikrofonen üblicher Bauart ist die Richtcharakteristik ax.ialsymmetrisch, hat also auch eine relativ große Ausdehnung in vertikaler Richtung, die aber aus dem genannten Grund unerwünscht ist.
  • Der Erfindungsgedanke kann in verschiedener Weise verwirklicht werden. Beispielsweise können mehrere Mikrofone in vertikaler Richtung übereinander an der Hinterwand des Fahrzeuges oder seines Anhängers angebracht werden. In einer anderen Ausführungsform ist das Mikrofon selbst oder ein mit ihm verbundener Schalltrichter derart ausgebildet, daß die gewünschte Richtcharakteristik entsteht. Zu diesem Zwecke muß das Mikrofon bzw. die Austrittsöffnung des Schalltrichters in vertikaler Richtung eine größere Ausdehnung haben als in horizontaler Richtung.
  • Zweckmäßig wird das Mikrofön bzw. die ganze Signaleinrichtung auf ein bestimmtes Frequenzband abgestimmt, da sich auch hierdurch eine Ausschaltung :des unerwünschten Störschalles ergibt. Außerdem ist bei Beschränkung auf ein relativ kleines Frequenzband für alle in diesem Band liegende Frequenzen eine annähernd gleichartige richtungsabhängige Ansprechempfindlichkeit für die Schallaufnahmeorgane erreichbar.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung im folgenden erläutert werden.
  • Fig. i a stellt einen Schnitt in vertikaler Richtung durch die Längsachse eines elektrodynamischen Mikrofons i dar, das mit einem Schalltrichter z ausgerüstet ist. Das System ist als Druckkammermikrofon mit der Druckkammer 3 ausgebildet. Die Schalleintrittsöffnung ist mit q. bezeichnet.
  • Fig. i b zeigt das Mikrofon von vorn auf die Schallaustrittsöffnung q. gesehen. Die vertikale Abmessung a ist hierbei größer als die Breite b der Öffnung. Bei dieser Ausgestaltung des Mikrofons ergibt sich eine Richtcharakteristik, die sich hauptsächlich in Richtung der Horizontalen c-c erstreckt.
  • Das System soll beispielsweise auf ein Frequenzband von 3000 Hz abgestimmt sein, was einer Wellenlänge von rund io cm entspricht. Ist die vertikale Ausdehnung ä in diesem Falle etwa 30 cm und die horizontale Ausdehnung b kleiner als io cm, so ergibt sich die gewünschte Breitenerstreckung der Richtcharakteristik der Empfindlichkeit.
  • In Fig. 2 ist eine Anordnung von zwei Mikrofonen 5 und 6 horizontal übereinander unterhalb der Rückwand 7 eines Wagens dargestellt. Für die Erzielung der gewünschten Richtcharakteristik muß der vertikale Abstand a groß sein gegenüber der Breite bzw. dem Durchmesser b der einzelnen Mikrofone.
  • Zum Schutz gegen das Eindringen von Staub und Wasser sind die Mikrofone zweckmäßig verkleidet, z. B. durch mit Schlitzen versehene Abdeckhauben oder geschlitzte bzw. gelochte Schutzmembranen, hinter denen sich zweckmäßig noch ein Netz aus Maschendraht oder Gewebe befindet, wie dies in der Fig. 2 angedeutet ist.
  • An Stelle von zwei Mikrofonen, wie in Fig.2, können auch mehrere Mikrofone übereinander angeordnet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Mikrofon oder Mikrofonanordnung mit Richtcharakteristik für Überholmelder an Kraftfahrzeugen, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung, daß die Richtcharakteristik in horizontaler Richtung eine größere Ausdehnung hat als in vertikaler Richtung.
  2. 2. Mikrofon oder Mikrofonanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdehnung der schallaufnehmenden Fläche in vertikaler Richtung größer ist als in horizontaler Richtung.
  3. 3. Mikrofon nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem Schalltrichter versehen ist, dessen Öffnung in vertikaler Richtung eine größere Ausdehnung hat als in horizontaler Richtung. q..
  4. Mikrofon nach Anspruch i oder 2, dadurch g ekeninzeichnet, ,daß die schallempfindliche Fläche des Mikrofonsystems, z. B. die Membran, in vertikaler Richtung eine größere Ausdehnung hat als in horizontaler* Richtung:
  5. 5. Mikrofonanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Mikrofone senkrecht übereinander angeordnet sind.
  6. 6: Mikrofon oder Mikrofonanordnung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mikrofone als elektrodynamische Druckkammersysteme ausgebildet sind.
  7. 7. Mikrofon oder Mikrofonanordnung nach einem der Ansprüche i bis 6; gekennzeichnet durch eine Abstimmung auf ein bestimmtes Frequenzband. Angezogene Druckschriften: »Ela-Sammelliste Nr. 17« der Fa. Telefunken vom November 1950, S. 7 u. 8:
DEE4780A 1951-12-16 1951-12-16 Mikrofon fuer UEberholmelder an Kraftfahrzeugen Expired DE915545C (de)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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